Die schwarze Katze

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Gewalt Engherzigkeit Schamlosigkeit Tiere

Ich muss etwas beichten, das mir sehr sehr leidtut. Ich habe eine schwarze Katze, die ich sehr liebe, weil sie einen tollen eigenen Charakter hat, auch wenn sie manchmal biestig ist. Niemals würde ich sie schlagen oder Ähnliches. Aber gestern ist es passiert: Wir saßen beim Frühstück und ich habe gar nicht gemerkt, dass sie neben meinen Beinen saß. Das Einzige, was ich plötzlich spürte, waren ihre Krallen in meinem Bein. Das kam so unverhofft, dass ich zugetreten habe. Vor Schreck. So fest, dass die Katze durch die Küche flog. Sie hat sich so erschrocken, dass sie sich verkrochen hat. Ich bin ihr dann gleich hinterher, aber sie war sauer und sah mich nicht an. Das Ganze tut mir so unendlich leid und ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen. Heute Morgen hat sie zwar wieder mit mir geschmust, aber ich denke, dass sie sich das trotzdem merken wird.

Beichthaus.com Beichte #00034534 vom 07.12.2014 um 11:25:47 Uhr (6 Kommentare).

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Verdorbene Weihnachtsfreude

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Engherzigkeit Morallosigkeit Weihnachten Nachbarn Freystadt

Ich beichte, dass ich meinen Nachbarn eine essenzielle Information verschweige. Die Information habe ich direkt von meinem Vermieter und sie würde ihnen ihr Rentnerleben im Moment wirklich vereinfachen. Ihnen wurden nämlich nach dreißig Jahren wegen Eigenbedarf gekündigt. Sie haben prozessiert und verloren - und müssen nun bis Ende Januar eine Wohnung finden. Sie finden aber keine in der Nähe und das macht sie wirklich fertig, weil sie Angst haben auf der Straße zu enden, wenn sie nicht rechtzeitig eine Wohnung finden. Da ich mich allerdings Ende Januar im Prüfungszeitraum befinde und auf eingehaltene Ruhezeiten angewiesen bin, habe ich höflich bei meinem Vermieter angefragt, ob man die lauten Arbeiten entsprechend koordinieren könne. Das ging auch alles klar und er meinte auch, dass er sowieso noch bezweifelt, dass die Rentner pünktlich ausziehen und es ihm auch egal wäre, wenn die da noch einen oder zwei Monate länger drin blieben, da ihm seine Tochter dann sowieso keine Miete zahlen wird. Das alles habe ich den Nachbarn aber verschwiegen, weil sie etwas ziemlich Unpassendes zu mir gesagt haben.


Wir haben eigentlich ein gutes Verhältnis, daher habe ich ihnen erzählt, dass ich mich dieses Jahr wegen eines Todesfalls in der engsten Familie nicht auf Weihnachten freue. Antwort: "Ach, du musst den Verwandten einfach loslassen, das kann man nun nicht mehr ändern!" Und das geht gar nicht! So etwas Kaltes hätte ich von denen gar nicht erwartet. Natürlich weiß ich, dass ich loslassen muss, aber soll ich mich deshalb wie ein Kind auf Weihnachten freuen? Das erste Weihnachtsfest nach 29 Jahren, das ich ohne diesen Verwandten erleben muss? Es ist auch mein erster Todesfall, den ich miterlebt habe, vielleicht komme ich deshalb auch einfach nicht damit zurecht, dass für andere Menschen der Tod von nahen Angehörigen nicht besonders schlimm zu sein scheint. Ich jedoch habe Angst, meinen nahen Verwandten zu vergessen, auch wenn das nie passieren wird. Aber mich nun auf ein Fest freuen, das doch nie wieder so sein wird wie früher? Nein, das kriege ich nicht hin. Und wegen der emotionalen Kälte meiner eigentlich netten Nachbarn, die selbst nicht wissen, wo sie einen Monat nach Weihnachten leben werden, verschweige ich ihnen, dass sie sich im Prinzip keine Sorgen machen müssen. Zumal Räumungsklagen, wie mir aus dem Privatfernsehen bekannt ist, wohl auch einige Zeit dauern und sie bis dahin sicherlich eine passende Wohnung in der Nähe gefunden haben werden. Ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen dabei, weil ich diese Information unterschlage.

Beichthaus.com Beichte #00034532 vom 07.12.2014 um 08:47:13 Uhr in Freystadt (12 Kommentare).

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Die perfekte beste Freundin

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Verzweiflung Verrat Fremdgehen Begehrlichkeit

Ich (m/22) bin total in meine beste Freundin verliebt. Sie ist 20 und das absolut süßeste Mädchen, das ich kenne. Ich kann mit ihr über alles reden, wir schreiben uns fast täglich, es ist direkt seltsam, wenn wir einen Tag lang nichts voneinander hören. Mit ihr kann man blödeln und einfach doof sein und im nächsten Moment wieder über ernste Dinge reden. Zudem sieht sie auch noch verdammt gut aus. Mein Problem ist allerdings, dass es bei meinen Ex-Freundinnen immer so war, dass ich nach einiger Zeit das Interesse verloren habe. Ich mochte sie zwar, aber nicht mehr so sehr wie am Anfang. Dabei möchte ich einfach nur jemanden kennenlernen den ich so sehr liebe wie meine beste Freundin ihren Freund. Ja, vergeben ist sie zudem auch. Aber vielleicht ist das gar nicht so schlecht, weil ich dann bestimmt schon mal etwas versucht hätte. Nicht auszudenken, wenn wir zusammengekommen wären. Wahrscheinlich wäre es dasselbe Spiel wie mit meinen Ex-Freundinnen. So ist es dann doch besser.

Ach ja, trotzdem kuscheln wir oft. Gerade dieses Wochenende war ich wieder bei ihr, wir waren zuerst in einer Bar, gemeinsam mit anderen Leuten, danach war ich bei ihr. Wir haben noch einen Film angesehen und gekuschelt, wie ein Pärchen. Wenn wir so alleine sind, kann ich meine Finger nicht von ihr lassen, ich muss sie ständig kitzeln oder streichle ihr über den Bauch. Sie lässt das alles zu. Und irgendwie hintergehen wir ihren Freund schon ein wenig, wenn wir das tun. Mehr als Kuscheln würde ich zwar nie zulassen, weil ich auch schon mal betrogen wurde und dieses Gefühl echt beschissen ist. Und sie sagt auch, dass Fremdgehen das Letzte ist. Aber ob dieses Kuscheln nicht doch schon eine Intimität ist, die es so nur zwischen zwei Liebenden gibt? Ich bin einfach ein wenig überfordert. Ich bin unglaublich verliebt, so richtig mit Schmetterlingen im Bauch, wie ein Teenager. Aber ob ich sie so sehr liebe, wie es ihr Freund tut? Ich glaube eher nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034529 vom 06.12.2014 um 18:11:09 Uhr (8 Kommentare).

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Meine furchtbare Schwiegertochter

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Verzweiflung Aggression Zorn Familie

Ich verfluche meine Schwiegertochter! Unsere Familie hat sie sehr herzlich und mit offenen Armen empfangen und sie wie eine Prinzessin behandelt. Ich sehe aber weder Dankbarkeit noch Wertschätzung in ihren Augen. Der Umgang mit unserem Neumitglied war uns sehr wichtig und wir hätten sie nicht besser behandeln können, aber trotz allem scheint sie sich nicht im Geringsten für uns zu interessieren. Einladungen lehnt sie fast immer ab. Entweder ist sie zu beschäftigt oder erfindet andere Ausreden, was uns sehr kränkt. Anrufe und Nachrichten werden prinzipiell ignoriert und so weiter. Ich bin keinesfalls ein Schwiegerdrache, die ihren Sohn nicht teilen kann - im Gegenteil, ich wünsche ihm nur das Beste. Es geht mir doch nur um ihre Manieren, oder ist das zu viel verlangt? Bringt es sie etwa um, uns ein Mal im Monat zu besuchen oder wenigstens dankbar zu lächeln, wenn wir sie bekocht haben? Ich habe mehrmals versucht, meinen Sohn darauf aufmerksam zu machen, aber er hat von ihr eine üble Gehirnwäsche verpasst bekommen und nimmt sie sofort in Schutz. Ich habe sie weder angegriffen noch schlecht gemacht, trotzdem tobt er und wendet sich von uns ab. Ich vermisse ihn so sehr, dass es mir im Herzen wehtut, ich erkenne ihn nicht mehr wieder. Ich befürchte, ich werde meine Enkel nie zu Gesicht bekommen, wenn es irgendwann so weit ist. Sicher kommt jetzt die Frage, wo bleibt die Beichte? Ich habe nichts getan, aber allein dass ich mir in Gedanken oft ausmale, wie ich diese Frau beseitige und das auf allen erdenklichen Arten ist schon eine Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00034528 vom 06.12.2014 um 17:04:33 Uhr (18 Kommentare).

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Das ignorante Pack vom Betriebsrat

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Zorn Faulheit Falschheit Selbstsucht Arbeit

Wir hatten gestern wieder eine große Betriebsversammlung. Ich finde es gut und wichtig, dass die Arbeitnehmer Mitspracherecht haben und es da klare Gesetze gibt. Ich (m/30) arbeite in Baden-Württemberg im "Büro" eines mittelständischen Metall verarbeitenden Unternehmens. Auf der Betriebsversammlung haben unser Betriebsratsvorsitzender und auch der eingeladene Vertreter der IG Metall mir wieder bewiesen, dass sie die Massen mit Stammtisch-Propaganda hörig machen. Ich bin zwar auch Arbeitnehmer, aber ich sympathisiere doch eher mit den Arbeitgebern. Diese bringen klare Argumente und nicht nur Polemik. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch froh um die Errungenschaften des Tarifvertrags etc.

Ein anderes Thema ist das Verhalten eines Kollegen, der im Betriebsrat ist. Er informiert sich immer gleich, wie viel jeder Kollege verdient und legt auch oft ein Verhalten an den Tag, wie man es Beamten nachsagt: Man kann mir nichts, also mache ich nichts. Unserer Firma geht es beispielsweise gut. Wir sind auf Wachstumskurs. Unserem Konzern hingegen geht es nicht ganz so gut und es wurde für alle Teile angeordnet, dass keine Überstunden aufgebaut werden dürfen. Gerade zum Jahresende hin wird das natürlich heikel. Besagter Kollege hat vor drei Wochen noch erzählt, dass er nur noch 12 Tage dieses Jahres arbeiten kommt, da er zu viele Überstunden und Urlaub hat. Vor drei Wochen hat er noch nichts davon gesagt, dass er von diesen 12 Tagen auch noch acht Tage bei zwei verschiedenen Betriebsratsschulungen verbringen wird. Auch im Kalender meines Chefs sind diese ganz kurzfristig aufgetaucht. Ich finde das so etwas von asozial! In unserem Bereich verschwindet keine Arbeit, wenn man sie nicht macht! Wenn es dringend wird, müssen entweder die Kollegen aushelfen oder es bleibt einfach liegen. Da wir aber auch noch unterbesetzt sind, bleibt automatisch von einem selbst etwas liegen, wenn man für einen Kollegen mitarbeiten muss.

Meine Beichte? Ich rege mich über dieses falsche Pack auf, das so tut, als ob sie immer nur das Wohl der gesamten Belegschaft im Sinn hätten, aber letztendlich sind es selbstsüchtige, intrigante Wichtigtuer, die sich auf ihrem Beamtenstatus ausruhen.

Beichthaus.com Beichte #00034506 vom 05.12.2014 um 08:18:48 Uhr (10 Kommentare).

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