Du warst noch nie in der Psychiatrie!

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Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich hasse Personen, die nie in der Psychiatrie waren und meinen, dass irgendwie jede zweite Person am Besten in die Geschlossene rein oder zum Psychiater/Therapeut gehen soll, um die Wehwehchen, von denen die meisten die sogar selbst haben, zu heilen. Wegen euch Lebewesen sind die Psychiatrien und Therapeuten überfüllt und geraten deswegen in einen schlechten Ruf. Wegen solchen Wesen werden auch unnötige Diagnosen bei vollkommen normalen Personen gestellt und es werden massig Gelder für nicht vorhandene Probleme ausgegeben, die besser in die Behandlung von ernsthaft kranken Personen gesteckt werden könnten. Wenn ein Kind etwas lebhafter ist, ist es kein ADHS, wenn es introvertierter ist, kein Autismus.

Wenn man dauernd traurig ist, ist es keine Depression, und wenn man denkt sich das Leben zu nehmen ist es kein Borderline! Ich war bis jetzt 13 mal in der Klinik, und mich kotzt es jedes Mal an, wenn gesunde Personen so einen Müll labern.
Echt jetzt, Informiert euch oder haltet den unqualifizierten Mund über Themen, die mit euch nichts zu tun haben.

Aber im Internet kann ja jeder groß die Klappe aufmachen ohne befürchten zu müssen, dass Typen wie ich kommen und auf die sanfte Weise deren Ansichten ändern.

Ich beichte somit, dass ich Personen mit psychischen Erkrankungen mehr schätze als gesunde Menschen, was auch daran liegt, weil die von euch benannten Psychos mehr Leid und Kampf durchmachen müssen als Personen, die hier in Deutschland gesund ihrem Leben fröhnen und die Zeit haben, über andererleuts psychische Gesundheit zu urteilen.

Beichthaus.com Beichte #00041464 vom 02.08.2018 um 11:08:57 Uhr (18 Kommentare).

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Geld von Hilfsorganisationen stehlen

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Diebstahl Arbeit

Ich habe vor einigen Jahren ein Praktikum beim Roten Kreuz in der Verwaltung gemacht. Während des Praktikums stahl ich immer wieder Geld aus der Kasse, welches mich beim Kauf einer Xbox 360 unterstützt hat. Ich hatte erst ein schlechtes Gewissen als am Ende des Praktikums die Betreuerin mir 10,00 Euro aus ihrer eigenen Tasche als Dank gegeben hatte. Ich lehnte ab, aber sie bestand unbedingt darauf, also nahm ich das Geld mit einem schlechten Gefühl. Mittlerweile denke ich, dass sie von meiner Schandtat wusste und sie auf ihrer Art und Weise ein Zeichen senden wollte, im Sinne von "hier, wenn du Geld brauchst, kannst du meines haben, anstatt von einer Hilfsorganisation zu stehlen". Sie war und ist ein herzensguter Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00041463 vom 02.08.2018 um 17:19:07 Uhr (9 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das kleine Abenteuer auf der Herrentoilette

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Intim Hochmut Dating Wien

Ich habe einen Mann im Internet kennengelernt und nach 2 Wochen haben wir uns in einer Bar getroffen. Es lief alles sehr gut und wir haben uns gut verstanden. Nach einer Zeit wurde er auch intim und hat mir erzählt, dass er schon lange keinen Sex mehr hatte und ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00041456 vom 31.07.2018 um 03:02:14 Uhr in Wien (19 Kommentare).

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Routine verschafft mir mehr Freizeit

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Trägheit Arbeit Stuttgart

Ich habe vor 4 Jahren einen Job im Außendienst angenommen, nachdem mich meine Freundin aus finanziellen Gründen gedrängt hat. Ich vertreibe Büroartikel und war davor im Verkaufsinnendienst. Bisher ist immer alles schön und gut verlaufen. Die Geschäftsleitung war mit meinem Umsatz zufrieden und ich kann mit dem erarbeiteten Geld gut leben. Das Fixum alleine würde aber nicht reichen. Ich bin erst Mitte 20, gehe aber eigentlich jetzt schon nicht gerne arbeiten.

Täglich 12 Stunden habe ich im ersten Jahr gemacht, dann wurde alles auf 10 Stunden, dann auf 8 Stunden heruntergeschraubt. Mittlerweile habe ich eine solche Routine entwickelt, dass ich jetzt, wenn es so heiß ist, auch schon mal um 14 Uhr zu Hause bin. Unlängst hat mich meine Freundin erwischt, wie ich bereits um 12 Uhr auf dem Balkon in der Sonne lag. Sie meint, dass ich faul sei und daß ich meinen Arbeitgeber betrüge. Aber nein, das mache ich nicht, denn viele Kunden kaufen jetzt auch schon über unsere Online-Plattform, nachdem ich ihnen einen Zugang eingerichtet habe. Ich muß die Aufträge nicht selbst aufschreiben, Hauptsache sie kommen von meinen Kunden. Ich habe mir jetzt überlegt, nur noch 3 Mal die Woche rauszufahren und stattdessen mit dem Geschäftswagen für einen Kumpel Kurierfahrten im Nahverkehr zu erledigen, circa 4 Stunden täglich. So hätte ich Kilometer drauf und noch einen mehr als fetten Nebenverdienst. Ich habe das bereits probeweise gemacht und das hat hervorragend geklappt. Nur meine Freundin musste ich belügen, ich habe ihr gesagt, dass die Päckchen im Auto eine neue Aktion meines Chefs seien. Das ist mir aber nicht so recht, deswegen beichte ich das hier.

Beichthaus.com Beichte #00041447 vom 27.07.2018 um 14:34:16 Uhr in Stuttgart (16 Kommentare).

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“Beichte

Das Sparbuch von meiner Oma

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Verschwendung Maßlosigkeit Geld

Als ich 18 Jahre alt wurde, erhielt ich von meiner Oma ein Sparbuch, auf dem an die 1800 Euro angespart waren. Das war alles, was sie in dieser Zeit für mich weggelegt hatte - für mich ein absolutes Vermögen. Sonst wuchs ich eher ärmlich auf. Als man mich in die Welt gesetzt hat, hat man nicht dran gedacht, dass mit dem Kind nicht immer alles schön, süß und idyllisch bleibt, wenn man älter wird. Es wurde nicht eingeplant, dass Teenies keine gebrauchten Klamotten tragen wollen, trendig zu sein wünschen und man für die Schule einen PC, einen Drucker und Internet braucht und all sowas. Kohle gab es bei uns nie. 2,50 Euro hatte ich die Woche als Teenager zur Verfügung. Ein Todesurteil in der Klassengemeinschaft.

Sobald ich also dieses Sparbuch in den Fingern hatte, könnt ihr euch denken, was ich getan habe. Ausgegeben habe ich das Geld. Ich habe mir eine tolle Kamera gekauft, weil meine große Leidenschaft das Fotografieren war und vom Rest habe ich mir hier und da noch mal was kleineres gegönnt. Ich wurde endlich einmal bewundert, hatte mehr als zwei kaputte Jeans und die neuen Sneaker fanden auch alle cool. Innerhalb kürzester Zeit war die Kohle aufgebraucht und heute stehe ich hier, Jahre später, und habe nicht mal einen Führerschein, weil ich niemals wieder so viel Geld im Leben hatte. Die Kamera habe ich noch, aber die meisten Handys haben mehr Auflösung heutzutage. Ich bereue es, das Geld nicht für einen Führerschein und ein kleines Auto ausgegeben zu haben. Damals wäre das für die Summe noch gerade so gegangen. Es tut mir Leid, dass ich das Geld verprasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00041437 vom 21.07.2018 um 18:25:10 Uhr (30 Kommentare).

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