Mein bester Freund und die Wippe

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Boshaftigkeit Dummheit Gewalt Ludwigshafen

Dies passierte, als ich ungefähr neun Jahre alt war. Ich hatte einen guten Freund und liebte es ihm Streiche zu spielen, doch einmal hatte ich es zu weit getrieben. Ich hatte eine Wippe auf dem Spielplatz entdeckt, deren Griffe locker waren. Ich lockte meinen Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00031139 vom 07.05.2013 um 08:57:03 Uhr in Ludwigshafen (27 Kommentare).

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Die Rutsche dekoriert

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Schamlosigkeit Last Night Bad Salzuflen

Ich (w/19) habe mir neulich diverses Sexspielzeug (Knebel, Fesselset, Vibrator) im Internet bestellt. Aus Faulheit habe ich den Karton mit den Verpackungen in meinem Zimmer liegen lassen, was meinem jüngeren Bruder (16) aufgefallen ist. Da wir ein sehr gutes und lockeres Verhältnis haben, fand er es lediglich witzig und kam schließlich auf eine, zugegebenermaßen, recht kindische Idee: Warum nicht die Verpackungen am Schulhof der naheliegenden Grundschule verteilen? Da ich für derlei Späße immer zu haben bin, habe ich zugestimmt und so sind er, seine Freundin und ich im Schutze der Dunkelheit zum Schulhof und haben das Verpackungsmaterial auf der Rutsche platziert. Ich beichte hiermit das ich verdorben, versaut und für mein Alter sehr unreif bin.

Beichthaus.com Beichte #00031071 vom 23.04.2013 um 21:37:10 Uhr in Bad Salzuflen (15 Kommentare).

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Das Spiel mit der Alarmanlage

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Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn Kinder Illschwang

Das Spiel mit der Alarmanlage
Als ich noch ein Junge von vielleicht zwölf Jahren war, bezog eine Familie unser leerstehendes Nachbarhaus. Der Familienvater gehörte zu der wohl unangenehmsten Form Mann: klein, eklig, jähzornig und cholerisch. Seine Frau war eine typische Nageltante, deren Fingernägel und Schminke im Gesicht ihr über alles gingen. Warum die Familie nun ausgerechnet unseren Ort (800 Seelen) ausgesucht hat, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück haben sie auch nur ein paar Jahre in der Nachbarschaft gewohnt. Der Vater brauchte, vielleicht aufgrund seines wenig beeindruckenden Äußeren, das Statussymbol Auto. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, jedoch war er so dumm, eine Alarmanlage zu installieren. Auf unserem Dorf war das eine Neuerung, die niemand zuvor gesehen, beziehungsweise gehört hatte und selbst die Dorfbewohner, die sich einen großen Wagen leisten konnten und dies auch taten, verzichteten wohlweislich auf eine Alarmanlage. Denn diese war für einen Jungen von zwölf Jahren mit seinen Kumpels das beste Spielzeug, das uns ein ganzes Jahr beschäftigte. Entdeckt habe ich es, als die Alarmanlage durch Zufall anging, vielleicht durch einen Vogelschiss und die ganze Nachbarschaft aus den Betten trieb. Der Alarmton war nicht nur laut und schrill, er ging bis ins Mark. Ist es denn verwunderlich, dass dieses Auto dann zur Zielscheibe jugendlicher Streiche wurde? Da gerade Winter war, versteckten wir uns hinter einer Häuserecke, wo man uns nicht sehen konnte und warfen alle zehn Minuten einen Schneeball auf das Auto. Der Schneeball flog leise in hohem Bogen, platschte auf das Autodach und zerriss einen ruhigen Sonntag in ein Martyrium aus schrillen und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Mann kam dann immer wie ein tasmanischer Teufel aus der Tür geschossen, glotzte mit irrem, wütendem Blick die Straße hoch und runter und versuchte, den Saukerl ausfindig zu machen. Danach beendete er das Alarmsignal und verzog sich wieder ins Haus.

Wir sahen dann immer vom Versteck aus, wie er am Fenster schaute. Wir warteten, bis er kurz verschwunden war und schon flog der nächste Schneeball. Wir brachten unser Treiben manchmal ganz schön auf die Spitze. Als der Frühling kam und wir unsere Fahrräder wieder ausgepackt hatten, sind wir immer am Wagen vorbei gefahren und haben mit der flachen Hand kurz aufs Dach gehauen, um danach wie der Blitz in der nächsten Straße zu verschwinden. Das wurde wie eine Sucht für uns. Von der Schule heimkommen, Ranzen in die Ecke knallen, Fahrrad rausholen und losfahren. Dabei kurz an dem Wagen vorbeifahren und die Alarmanlage zum Klingen bringen. Dass es Kinder waren, hat er schnell herausgefunden und so ist er in die Dorfkneipe marschiert und hat vor allen Anwesenden verkündet, er würde alle strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, die ihre Bälger nicht im Griff hatten. Schwerer Fehler. Die meisten der Anwesenden waren einfache, schwer arbeitende Männer, denen diese Drohung nicht sehr nahe ging. Ich glaube, so schnell hat er noch nie ein blaues Auge gehabt. Nach einem Jahr hat er dann endlich die Alarmanlage komplett abgestellt und schon kam wieder Ruhe in die Straße. Meine Eltern haben mich nie aufgehalten. Mein Vater hatte für Statussymbole nie viel übrig. Ich möchte mich hiermit bei allen Nachbarn unserer Straße für dieses Jahr im Lärm entschuldigen. Ich weiß, dass die meisten das mit Humor gesehen haben, denn niemand verstand den Zweck einer Alarmanlage, besonders nicht in einer Straße, die bei fünf vorbeifahrenden Traktoren schon als vielbefahren gilt und die meisten nicht mal ihre Autos abschließen, geschweige denn ihre Häuser.

Beichthaus.com Beichte #00030914 vom 21.03.2013 um 13:24:35 Uhr in Illschwang (15 Kommentare).

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Der Hund zu Weihnachten

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Zorn Ignoranz Familie Tiere Weihnachten

Der Hund zu Weihnachten
Ich möchte beichten, das ich seit Weihnachten einen unglaublichen Hass auf meine Schwiegermutter entwickelt habe. Ich hatte ihr ausdrücklich untersagt, unserer siebenjährigen Tochter ein Tier zu schenken. Und was macht sie? Schwiegermonster schleppt einen nicht stubenreinen und ständig kläffenden Köter als Geschenk für das Kind an. In einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton, damit es auch was hermacht. Frau und Kind waren natürlich total begeistert. Die Töle war aber nur die ersten drei Tage interessant, dann kümmerten sich weder Frau noch Kind um ihn. Er bellte, stank, machte überall hin und Gassigehen war überraschenderweise mit Arbeit verbunden. Dasselbe Theater gab es vor zwei Jahren schon einmal mit einem Meerschweinchen. Diese Beratungsresistenz meiner Schwiegermutter kotzt mich unheimlich an. Also habe ich den Hund, als ich letzte Woche früh zur Arbeit gefahren bin, vor dem Tierheim angebunden. Mit einem Umschlag und 50 Euro drin fürs Futter. Damit sich wenigstens anständig um ihn gekümmert wird. Das Geld ziehe ich meiner Tochter vom Taschengeld ab. Der Knaller ist, erst heute morgen ist es aufgefallen, das der Hund seit vier Tagen nicht mehr da ist. Niemand hat ihn in der Zeit vermisst. Ich habe gesagt, er ist bestimmt weggelaufen und die Tochter ist jetzt nur noch am Heulen und Nerven. Jetzt will sie einen neuen Hund haben. Ich könnte ausrasten. Vielleicht kapiert sie jetzt endlich, dass Tiere kein Spielzeug sind, welche man nach Bedarf aus dem Schrank holt, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Sie kommt da ganz nach ihrer ignoranten Mutter. Und wenn Schwiegermutter wirklich einen neuen Köter hier anschleppt, platzt eine Bombe, aber gewaltig.

Beichthaus.com Beichte #00030650 vom 06.01.2013 um 20:50:06 Uhr (52 Kommentare).

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Meine Wachsfiguren und die große Flamme

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Dummheit Vandalismus Last Night Wien

Ich (w/21) hätte gerade fast die ganze Wohnung in Brand gesteckt. Aufgrund meiner Schlaflosigkeit und der Tatsache, dass mein Freund noch nicht da ist, habe ich angefangen, mit einer Kerze zu spielen. Das hat mir am Ende nicht gereicht und ich habe das Wachs rausgekratzt, um es in einer kleinen Metallschüssel zu schmelzen und Figuren zu gießen. Keine Ahnung, wie ich auf diese Idee kam. Leider fand ich diese Schüssel nicht, somit habe ich Formen aus Alufolie geformt, das kalte Wachs rein gelegt und alles in den Minibackofen gestellt. Als ich gerade neue Formen machen wollte, hörte ich ein verdächtiges Knistern und drehte mich um. Das Wachs hatte begonnen, zu brennen. Glücklicherweise hat der Minibackofen noch nicht gebrannt und ich holte das kleine Blech samt brennenden Förmchen heraus. Aus Angst, dass das Feuer überspringt, wollte ich es löschen und habe einen Krug mit Wasser gefüllt und drauf geschüttet. Es gab eine schreckliche Stichflamme, die bis an die Decke reichte und diese auch schwärzte. Gott sei dank haben weder die Geschirrtücher noch die Küchenrolle zu brennen begonnen. Mein Freund hat mich mehrfach gewarnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, aber ich habe mich nicht daran gehalten. Jetzt muss ich die letzten Überreste meiner Tat beseitigen. Wie konnte ich nur so dumm sein und die ganze Wohnung gefährden.

Beichthaus.com Beichte #00030588 vom 17.12.2012 um 01:51:02 Uhr in Wien (Schottenring) (16 Kommentare).

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