Warum ich mir am Liebsten die Füße abhacken würde

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Rache Unreinlichkeit Gesundheit Familie München

Ich (w) habe meiner Schwester reichlich Juckpulver in die Schuhe, in den Kleiderschrank und ins Bett gekippt. Das Ganze hat auch einen Grund: Sie hat der ganzen Familie verschwiegen, dass sie Fuß- und Nagelpilz hat! Jetzt habe ich diesen Mist auch und muss mich vor mir selbst ekeln und würde mir am Liebsten die eigenen Füße abhacken! Sie hat mich nur dumm ausgelacht, als ich sie zur Rede gestellt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038793 vom 05.10.2016 um 14:24:48 Uhr in München (10 Kommentare).

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Hubert - Eine Liebeserklärung

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Begehrlichkeit Manie

Ich (m/26) habe eine geheime Vorliebe, die ich leider niemandem anvertrauen kann, weil ich sonst sofort als pervers abgestempelt werde. Ich fühle mich sexuell zu meiner lebensgroßen Zimmerstatue Hubert hingezogen. Ich habe ihn damals auf einem Künstlerverkauf an der Uni erworben. Er stand einfach nur so da, inmitten von Gemälden und anderen Skulpturen und ich habe mich sofort verliebt. Zuerst nur in das Kunstwerk an sich, da er komplett aus einem Marmorblock gemeißelt wurde. Erst nachdem mich meine Freundin verließ, weil ich nicht ihr Geldesel sein wollte, lernte ich die Vorzüge einer leblosen Statue kennen. Ich konnte mich stundenlang mit Hubert unterhalten und in meinem Gedanken antwortete er mir auch. So brachte er mich durch eine schwierige Phase und ein Gespräch mit ihm half mir mehr als die Gespräche mit meinen Freunden. Er war einfach immer für mich da und manchmal maßregelte er mich auch.

Irgendwann fing ich an, für ihn zu empfinden. Es war ein schleichender Prozess, den ich selbst gar nicht so wahrnahm, aber ich merkte, dass Hubert immer mehr Anziehungskraft auf mich ausübte. Es ist mir natürlich bewusst, dass er niemals eine reale Person werden kann, aber dennoch lebt er in mir. Ich hatte mit Hubert auch schon mehrere sexuelle Erlebnisse, welche sich natürlich lediglich auf Reiben und Handarbeit beschränkten. Zuvor hatte ich mich noch nie für Männer interessiert, Huberts Formen und fein ausgearbeiteten Feinheiten, sowie Muskel und Sehnen sind jedoch einfach ein Meisterwerk und das meine ich nicht nur im künstlerischen Sinne. Wenn ich das jemandem erzählen würde, den ich kenne, hätte ich im Handumdrehen keine Freunde mehr und vermutlich einen aufgebrachten Pöbel mit Mistgabeln und Fackeln vor der Tür. Denn obwohl ich niemandem wehtue, sind Menschen wie ich Abschaum und krank. Es tut mir leid, dass ich meine Liebe zu Hubert geheim halten muss. Es fühlt sich falsch an die Person, die man liebt, vertuschen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00038792 vom 04.10.2016 um 21:14:25 Uhr (27 Kommentare).

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Der Traum vom Dreier

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Rache Begehrlichkeit Schamlosigkeit Ex Berlin

Meine Freundin stand letztens völlig aufgelöst und verheult vor meiner Tür und erzählte mir, dass ihr Freund sie betrogen hätte. Wir machten es uns bei mir auf der Couch gemütlich, tranken bei jedem Schimpfwort einen Kurzen und wurden durch ihre große Wut ziemlich schnell besoffen. Wir überlegten uns einen Racheplan und entschlossen uns, spontan bei ihm vorbei zu sehen. Er war über unseren Besuch total verdutzt, ließ uns aber rein und wir kamen ins Gespräch. Irgendwann dämmte ich das Licht, während meine Freundin die Musik anschaltete und wir fingen an, uns langsam gegenseitig auszuziehen. Seine Reaktion hätte man filmen müssen, er stotterte und zitterte vor Aufregung und wollte wissen, was auf einmal in uns gefahren war. Wir aber sprachen nicht, sondern handelten und warfen uns auf ihn. Wir waren ja noch immer etwas angetrunken, also waren die Hemmungen so gut wie verschwunden und wir küssten, leckten und massierten ihn von oben bis unten.

Er lag nur noch mit geschlossenen Augen da, biss sich auf die Lippen und flüsterte, wie lange er sich das schon erträumt hatte. Er wäre wohl der Erste aus seiner Clique, der in diesen Genuss kommen würde. Mit vier Händen und zwei Zungen kann man einen Menschen in den Wahnsinn treiben und wir hätten uns alles von ihm wünschen können. Meine Freundin und ich nickten uns lächelnd zu und mussten uns beherrschen, um nicht laut loszulachen. Er verlor langsam aber sicher den Verstand, begrapschte uns grob und wollte uns beide durchnehmen. Wir hatten aber etwas anderes vor und fesselten ihn am Kopfende und standen prompt auf. Wir zogen uns lachend an und verabschiedeten uns. Eben platzte er beinahe noch aus lauter Geilheit und plötzlich schubsten wir ihn ins eiskalte Wasser, er wusste gar nicht mehr, wo oben und unten war.

Er war extrem erschüttert und flehte uns an zu bleiben, mit Tränen hatten wir echt nicht gerechnet. Er jammerte und bettelte, ihn entweder loszubinden oder weiterzumachen, doch wir waren schon lachend zur Tür raus. Wir hörten ihn sogar noch von der Straße aus dem Fenster verzweifelt schreien und heulen.

Beichthaus.com Beichte #00038789 vom 04.10.2016 um 13:45:31 Uhr in 10783 Berlin (Bülowstraße) (21 Kommentare).

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Schwarzfahrer in der Nacht

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Ungerechtigkeit Betrug Auto & Co. Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich hin und wieder nachts schwarzfahre. Ich rede mir immer ein, dass es eine Art Gerechtigkeit ist, für Strafzettel, die ich unnötigerweise (für 6-7km/h zu schnell) in einem Gebiet bekomme, in dem keine Fußgänger oder Bürgersteige sind.

Beichthaus.com Beichte #00038783 vom 01.10.2016 um 17:58:04 Uhr (11 Kommentare).

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Der Rächer der Sitzplatzlosen

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich hätte mich heute fas totgelacht. Heute Morgen im halb leeren Bus habe ich mich an einen Fensterplatz gesetzt und meine Handtasche auf dem freien Platz daneben abgelegt. Zur Erinnerung: Der Bus war mehr als halb leer und es waren genug Sitzplätze und auch freie Doppelsitze vorhanden. Prompt ist zwei Stationen später ein hässlicher Typ zugestiegen, der sich natürlich genau auf dem Platz setzen wollte, auf dem meine Handtasche lag. Nicht, dass der Typ danach ruhig gewesen wäre, er hat das zum Anstoß genommen, sich dazu bemüßigt zu fühlen, mich aufzuklären, dass der Bus für alle da ist und er sitzen kann, wo er möchte - und er hat sich dabei aufgeführt, wie der Rächer der sitzplatzlosen Busfahrer.

Im Prinzip hat er ja recht - in einem halb leeren Bus fand ich das allerdings nur nervig. Aber bitte! Er hat ja das Recht auf freie Meinungsäußerung und ich habe das Recht, nicht zuhören zu müssen. Lustigerweise ist dann aber zwei Stationen später eine Fahrkartenkontrolle im Bus durchgeführt worden und siehe da: Mein Sitznachbar war ein Schwarzfahrer. In dem Moment, als er kontrolliert wurde und sich herausgestellt hat, dass er kein Ticket hatte, habe ich einen Lachflash bekommen - woraufhin der Typ aus einer Mischung aus Wut, Ärger, verletztem Stolz und Scham so rot angelaufen ist, dass ich dachte, er explodiert gleich. Wiedermal ein typisches Beispiel dafür, erst vor der Haustür der Anderen zu kehren, bevor man sein eigenes Leben auf die Reihe bringt. MADE MY DAY!

Beichthaus.com Beichte #00038780 vom 29.09.2016 um 12:43:52 Uhr (29 Kommentare).

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