Drucker Terror

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Boshaftigkeit Verschwendung Arbeit Kollegen

Ich möchte beichten, dass ich über Wochen bei meinen Kollegen im Nachbarbüro mehrere 100 Seiten Papier pro Tag gedruckt habe - ohne Text und immer so, dass der Papierschacht leer wurde. Ich habe mich schimmelig gelacht, wenn sie mit weiteren Kollegen diskutierend vor dem Drucker gestanden haben. Manchmal haben Sie auch geflucht, weil sie ständig neues Papier nachlegen mussten. Irgendwann haben die Kollegen einen neuen Drucker bestellt. Dann habe ich mit der Druckerei aufgehört. Es tut mir Leid, dass die Firma ohne Grund einen neuen arschteuren Drucker anschaffen musste.

Beichthaus.com Beichte #00029934 vom 12.04.2012 um 01:16:28 Uhr (19 Kommentare).

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Haarfetisch

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Fetisch Manie Peinlichkeit Berlin

Ich beichte, dass ich (m/21) einen Haarfetisch habe. Wie bei allen Menschen mit Fetischen ist es auch für mich schwierig zu sagen, woher dieser kommt. Fest steht auf jeden Fall, dass ich es unglaublich erregend finde, wenn sich eine Frau ihre langen Haare abrasiert. Besonders die sogenannte Nackenrasur bei Frauen mit einem Bob-Haarschnitt hat es mir angetan. Wenn ich in der Stadt eine Dame mit einer solchen Frisur sehe, lässt die Reaktion meines Körpers unterhalb der Gürtellinie nicht lange auf sich warten, was mir ziemlich unangenehm ist. Erstaunlicherweise scheint dieser Fetisch recht verbreitet zu sein, denn auf YouTube gibt es massenweise Kanäle, die sich auf das bloße Darstellen von Frauen, die sich eine Glatze oder einen Nacken-Undercut rasieren, spezialisiert haben. Wofür ich diese Videos als Vorlage nehme, könnt ihr euch sicherlich denken. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als einer Frau (natürlich mit ihrem Einvernehmen) die Haare abschneiden und danach sexuell mit ihr aktiv werden zu dürfen. Ich weiß, dass sich das ziemlich krank anhört, doch diese Idee steckt so tief in meinem nicht beeinflussbaren Bewusstsein fest, dass ich nichts gegen sie tun kann. Ohnehin schäme ich mich für diese Veranlagung viel zu sehr, als dass ich sie jemals nach außen tragen würde.

Beichthaus.com Beichte #00029933 vom 11.04.2012 um 23:40:17 Uhr in 10997 Berlin (Falckensteinstraße) (27 Kommentare).

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Meine ahnungslose Mutter

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Lügen Falschheit WG Familie Studentenleben München

Meine ahnungslose Mutter
Ich (m/28) möchte beichten, dass ich während meines Studiums meine Eltern derbe angelogen habe. Es war damals sehr schwer in München eine günstige Wohnung zu finden. Zum Glück konnte ich in eine WG bei zwei Typen (Mitte dreißig) einziehen. Nachträglich habe ich dann erfahren, dass beide schwul sind, aber kein Pärchen. Sie waren sehr nett und es war nur zu Anfang komisch, ein paar Freunde haben auch ihre Witze gemacht. Wenn man aber eine Freundin hat, halten sich diese Witze in Grenzen. Meine Eltern sind sehr konservativ, sie würden niemals zulassen, dass ich mit Schwulen in einer WG wohne.

Also musste ich sie zwangsläufig anlügen. Meine beiden Mitbewohner wussten darüber Bescheid und haben gerne mitgespielt. Meine Mutter ist hin und wieder zu Besuch gekommen und hat die beiden regelrecht angehimmelt. Sie seien so ordentlich und ich könne mir da mal ein Beispiel dran nehmen. Einem hat sie sogar mal gesagt, dass er einen richtig guten Einfluss auf ihren Sohn hat, er sei wie ein großer Bruder. Ich wäre jedes Mal fast explodiert vor unterdrücktem Lachen. Meine Eltern wissen bis heute nicht, dass ich fast fünf Jahre mit zwei stockschwulen Typen in einer WG gelebt habe. Manchmal denke ich, dass ich zumindest jetzt mal reinen Tisch machen sollte. Aber ich glaube, dass ich damit viel kaputt machen würde, gerade weil meine Mutter so ahnungslos war.

Beichthaus.com Beichte #00029932 vom 11.04.2012 um 13:52:09 Uhr in München (31 Kommentare).

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Die Papierkorb Pinklerin

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Verzweiflung Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schule

Ich (w) habe mal in einen Papierkorb gepinkelt. Als ich noch in der 3. Klasse war, hatten wir erst zur 2. Stunde Unterricht. Wir waren erst auf dem Spielplatz und haben dann gewettet, wer zuerst wieder im Klassenzimmer ist. Ich hatte den klaren Vorsprung und habe im Klassenzimmer die Tür hinter mir geschlossen. Ich hatte mir überlegt, dass es doch lustig wäre, die Tür zu zuhalten und die anderen zu erschrecken, wenn sie dann reinkommen. Zuvor haben die anderen nämlich die ganze Zeit behauptet, dass ich nicht in der Lage wäre irgendwen zu erschrecken.

Leider musste ich einen ziemlichen Harndrang verspüren, und das Klo war einen Stock tiefer am entgegengesetzten Ende des Schulhauses. Ich dachte einfach, dass ich runterrenne, wenn die anderen kommen. Dummerweise kamen sie überhaupt nicht und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Plötzlich kam mir der leichtsinnige Gedanke, ganz einfach in den Papierkorb im Klassenzimmer zu pinkeln, und danach direkt wieder an die Tür zu rennen und weiter auf die anderen zu warten. Und nachdem ich mir schon fast in die Hose gemacht hatte, hab ich das dann auch gemacht. schon wenig später musste ich feststellen, dass es in der Nähe des Mülleimers stark nach Urin roch.


Schließlich kamen die anderen und die Überraschung ist mir gut gelungen. Sie haben gesagt, dass sie mich nur reinlegen wollten und schon ganz vergessen hatten, dass ich ja oben auf sie warte. In dem Moment wurde mir auch klar, dass sie gar nicht wirklich meine Freunde waren. Als die eine von Ihnen etwas wegwerfen wollte, bemerkte sie den Uringeruch und fragte mich scherzhaft, ob ich denn da reingepinkelt hätte. Verschämt log ich sie an. Aber ich war schon immer ein schlechter Lügner, und als sie genauer hinschaute, verging ihr das Lachen. Ohne etwas zu sagen rannte sie nur raus und in die nächste Klasse, die bereits Unterricht hatte, um mich zu verpetzen. Ich rannte ihr hinterher und sah nur, wie sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer ausbreitete. Die Lehrerin ging an mir vorbei und ins Klassenzimmer, um sich zu vergewissern, dass es stimmte. Angewidert ging sie ins Lehrerzimmer, der Rektor kam wenig später heraus und rief mir zu, er wolle mit mir reden. Im Lehrerzimmer quetschte er mich aus und ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Er konnte die Geschichte sichtlich nicht nachvollziehen und gab mir schließlich einen Elternbrief und eine saftige Strafarbeit. Außerdem sollte ich den Papierkorb säubern. Anschließend kam der Bus zur 2. Stunde an. Und als wüssten es nicht schon genug Leute, rannte einer runter und erzählte es allen, die ausstiegen. Ich war so am Ende, dass ich anfing zu heulen.


Zu Hause habe ich meinen Eltern nichts erzählt und die Unterschrift gefälscht, den Papierkorb, den ich säubern sollte und mitnehmen musste, hinter unserem Haus versteckt und die Strafarbeit am nächsten Tag abgegeben. Zum Glück ist die Schule so unorganisiert gewesen, dass meine Eltern keinen Anruf bekamen und die Tatsache, dass wir bis nach der 4. Klasse keinen Papierkorb mehr hatten keine Weiteren Konsequenzen mit sich zog. Mit jenen "Freunden" hatte ich nach dem Vorfall nichts mehr zu tun. Allerdings wussten es alle Grundschüler und selbst heute werde ich manchmal noch darauf angesprochen. Aber immerhin erzählen sie es nicht weiter, zumindest weiß ich davon noch nichts, in so fern bin ich noch glimpflich davon gekommen. Ich frage mich manchmal, ob die Lehrer diese Geschichte noch ihren Kindern, Enkeln und Schülern erzählen werden.

Beichthaus.com Beichte #00029931 vom 10.04.2012 um 23:00:19 Uhr (18 Kommentare).

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3 Jahre fahren ohne Führerschein

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Waghalsigkeit Ignoranz Auto & Co. Zürich

Hiermit beichte ich, dass ich seit 3 Jahren ohne Führerschein fahre. Das Ganze hat so angefangen: ich habe ganz normal die Theorieprüfung gemacht und Fahrstunden genommen, danach bin ich zwei mal in der Prüfung durchgefallen, weil ich so nervös war. Außerhalb der Prüfung fahre ich sehr gut und in diesen drei Jahren hatte ich nie einen Unfall. Ich selbst finde, dass ich es verdient habe, Auto zu fahren, weil ich wie schon gesagt gut fahre. Ich habe für die Fahrstunden damals sehr viel bezahlt und nur für den Schein will ich nicht noch mal Geld ausgeben und dieses ungerechte System unterstützen. Ich bitte um Absolution, aber ich werde, auch wenn es mich erwischt, weiter ohne fahren.

Beichthaus.com Beichte #00029930 vom 10.04.2012 um 16:51:44 Uhr in Zürich (30 Kommentare).

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