Die Lieder der Underground-Rechtsrockband

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Peinlichkeit Musik

Ich bin ein ganz normaler Typ in den frühen Zwanzigern mit normalem Musikgeschmack und den üblichen diffusen politischen Ansichten mittig-links, wie es wohl Zigtausend andere in Deutschland auch gibt. Seitdem mir aber ein Freund - als Gag - mal einen recht bekannten Song einer Underground-Rechtsrockband gezeigt hat, werde ich diesen nicht mehr los, so sehr habe ich ihn im Ohr. Der Text ist völlig gaga und total daneben - es geht um das Ermorden von südosteuropäischen Einwanderern auf verschiedenste Arten und Weisen - aber der Beat ist einfach nur fantastisch, das muss man diesen Spinnern lassen. Deswegen höre ich, ganz selten und heimlich, diesen einen Song auf irgendwelchen Videoportalen. Das ist meine Beichte. Manchmal zeige ich ihn auch anderen Freunden, die ihn noch nicht kennen, natürlich auch unter dem Vorwand des Herumalberns, aber ich habe festgestellt, dass bisher noch keiner derart auf den Vibe dieses Songs angesprungen ist wie ich. Das nennt man dann wohl gute Propaganda.

Beichthaus.com Beichte #00039444 vom 08.03.2017 um 01:09:36 Uhr (10 Kommentare).

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Wie ich Selbstbefriedigung von meinem Cousin lernte

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Neugier Intim Familie

Wie ich Selbstbefriedigung von meinem Cousin lernte
Ich (m) habe von meinem zwei Jahre älteren Cousin mit etwa neun Jahren das Masturbieren gelernt. Ich hatte davor noch nie etwas von Selbstbefriedigung gehört. Als wir mal wieder bei meiner Oma übernachtet haben und zusammen in einem großen Bett schliefen, fing er […]
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Beichthaus.com Beichte #00039394 vom 24.02.2017 um 21:12:57 Uhr (14 Kommentare).

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“35.000

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Ein falscher Freund

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Dortmund

Ich (m/33) habe mir vorhin aus Versehen in Dortmund in die Hose geschissen. Ich hatte gestern einige Bierchen und meine Verdauung spielt deswegen etwas verrückt. Ich merkte, dass ich pupsen muss, aber es kam ein falscher Freund. Ich war schockiert darüber, dass Land mit kam. Ich lief ein bisschen wie ein Pinguin, weil der Sumpf in der Hose echt widerlich war, aber ich versuchte, dass die anderen Passanten nichts merkten. Ich bin ins nächste Schnellrestaurant, habe mich auf dem Gästeklo ausgeschissen, mich vom Dünnpfiff sauber gemacht und meine Unterhose im Müll entsorgt. Nun fand ich es gar nicht schön, zwar sauberer, aber ohne Unterhose nur mit der rubbeligen Jeans am Pimmel und Popo durch Dortmund laufen zu müssen, und auf meine Begleitung zu warten, damit wir endlich nach Hause fahren können. Kalt war es auch. So eine Unterhose wärmt offensichtlich mehr, als man denkt. Ich fühlte mich unsauber und ein bisschen roch es auch nach Dünnschiss, obwohl ich mir beim Säubern echt Mühe gegeben habe. Daheim stand ich bestimmt 20 Minuten unter der Dusche. Die Moral von der Geschichte: Mit einem Bierschiss furzt man nicht!

Beichthaus.com Beichte #00039370 vom 18.02.2017 um 22:13:41 Uhr in Dortmund (15 Kommentare).

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Ich bin wie ein Chamäleon!

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Falschheit Zwietracht

Meine Persönlichkeit ist ein echtes Chamäleon! Sie passt sich perfekt an die Menschen an, mit denen ich zu tun habe. Ich weiß nicht mal, wie meine eigentliche, echte Persönlichkeit ist. Ich glaube, ich habe gar keinen eigenen Charakter. Stattdessen bin ich immer genau so, wie die Menschen in meiner Umgebung mich haben wollen. Liegt wohl daran, dass ich nur sehr schwer mit Ablehnung leben kann und wenn ich mitbekomme, dass mich jemand nicht mag oder einer Person etwas an mir nicht passt, macht mich das so fertig, dass ich an Ort und Stelle in Tränen ausbrechen könnte. Zum Glück ist es aber so, dass ich inzwischen mit den meisten Menschen gut klarkomme und sie relativ schnell mit meiner Art verzaubern kann, wenn ich erst mal herausgefunden habe, wie sie mich akzeptieren und annehmen. Ich mache das aber nicht mal bewusst, sondern einfach automatisch, weil ich eben keine eigene Persönlichkeit habe und dann die meiner momentanen Mitmenschen annehme.

Beichthaus.com Beichte #00039367 vom 17.02.2017 um 17:22:57 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Susi das Walross

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Rache Schamlosigkeit Arbeit Nürnberg

Vor inzwischen zehn Jahren war ich als damals 19-jähriger Zivildienstleistender in einem Berufsbildungswerk für behinderte Jugendliche - die Klientel war also mein Alter, was meine Chefin offensichtlich verwirrte. So behandelte sie mich, einen jungen Menschen, der gerade sein Abitur in der Tasche hatte, wie unsere Anvertrauten, die zum großen Teil "Lernschwäche" oder "Entwicklungsverzögerung" aufwiesen, wie man so schön sagt. Meine Chefin begegnete mir nie auf Augenhöhe und anstatt mir Tipps zu geben oder ein aufrichtiges Gespräch mit mir zu führen, spann sie sogar Intrigen gegen mich, hetzte Kollegen gegen mich auf und wollte mich sogar vom Bereichsleiter loswerden lassen. Dabei bin ich ein wirklich sozialer Mensch, der immer sein Bestes gibt. Inzwischen bin ich Sozialarbeiter.

Jedenfalls hat mich die Situation seinerzeit sehr belastet, dass ich mich an meiner Chefin "Susi, dem Walross", wie sie meine Zivikollegen und ich immer liebevoll hintenrum nannten, rächen wollte. Als ich in einer Nachtschicht alleine im Dienst und auf dem Klo war, hatte ich spontan eine kreative Idee für einen Schabernack: Als ich gerade meine Blase auf der Mitarbeitertoilette entleerte, sprang mir der Flüssigseifenspender ins Auge. Ich brachte mich durch erotische Handyvideos in Stimmung, befriedigte mich selbst, spritzte in die Flüssigseife ab, rührte danach schön durch und verschraubte den Seifenspender wieder. Mir gefiel die Idee, dass sich dieser schlechte Mensch künftig immer mit meinem Sperma die Hände waschen würde. Ich selbst verzichtete ab sofort beim Händewaschen auf die Seife, finde die Aktion aus heutiger Sicht jedoch unreflektiert und kindisch, weswegen ich um Absolution bitte.

Beichthaus.com Beichte #00039318 vom 06.02.2017 um 11:30:00 Uhr in Nürnberg (10 Kommentare).

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