Der Teufel im Bett

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Trägheit Masturbation Maßlosigkeit

In meinem Bett sitzt der Teufel. Also nein, nicht der leibhaftige, sondern ein rotes Plüschtier, das einen Teufel darstellen soll. Ich (m/31) habe ihn dort hingesetzt, damit ich ihn nach dem Aufwachen sehe. Er soll mich daran erinnern, halbwegs zügig aufzustehen/einzuschlafen und auf endloses Masturbieren im Bett zu verzichten. Manchmal, wenn die Hand nach unten wandert, sehe ich den Teufel an, sage mir "Hör auf den Teufel!" und schaffe es dann wirklich, mich zu beherrschen. Manchmal auch nicht. Ich beichte, dass ich in meinem Alter noch solche Krücken brauche, um nicht zu sehr in Trägheit zu versinken.

Beichthaus.com Beichte #00031469 vom 19.06.2013 um 21:35:57 Uhr (21 Kommentare).

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Ich liebe ihn nicht

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Falschheit Feigheit Lügen Ungerechtigkeit Liebe

Ich (w/24) bin gerade für ein Jahr im englischsprachigen Ausland unterwegs, einfach mal Working Holidays um neue Erfahrungen zu sammeln und mir über meine Zukunft Gedanken zu machen. In Deutschland hatte ich eine echt miese Beziehung am Laufen, die knapp anderthalb Jahre hielt - Weihnachten 2012 war es dann zu Ende. Es war ein einziges Desaster mit meinem Ex. Er hat mich belogen und betrogen. Er hat mich, nachdem ich Schluss gemacht habe, auch noch monatelang gestalkt, es war einfach nur der blanke Horror. Ich habe durch diese Beziehung sehr viel verloren: Mein Studium musste ich abbrechen, da ich dauerhaft depressiv war und sämtliche Prüfungen vergeigt habe. Das ist natürlich meine eigene Schuld, aber die Umstände haben schon sehr dazu beigetragen. Viele Freundschaften sind durch meine Depressionen den Bach runter gegangen, und ich musste wieder bei meinen Eltern einziehen, da ich kein BAföG bekomme und sie mich nicht mehr finanziell unterstützen wollten. Des Weiteren war mein Selbstbewusstsein total im Keller, ich hatte einfach einen Knacks durch dieses ganze Drama. Darum wollte ich einfach mal ein bisschen Abstand gewinnen, habe hart gearbeitet und mir von dem Ersparten diesen Auslandstrip finanziert, was sich auch durchaus gelohnt hat. In meiner Zeit hier konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln: Neue Leute kennenlernen, mein Englisch verbessern, ein Praktikum für mein geplantes Studium machen - ich habe also einfach eine super Zeit hier. Vor ein paar Monaten habe ich bei einem Wochenendausflug einen echt netten Kerl kennengelernt, woraufhin wir dann in Kontakt geblieben sind und uns letztendlich dazu entschlossen haben, gemeinsam zu reisen und zu arbeiten. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, nur als Freunde versteht sich. Wir haben den gleichen Humor, können uns gut unterhalten und helfen uns gegenseitig, wo es geht. Außerdem teilt er meine Leidenschaft für gutes Weed und Zocken. Wer weiß, wovon ich rede, wird verstehen, wie wichtig das sein kann!


Irgendwann, nach ein paar Wochen, hat es dann ein bisschen gefunkt und wir haben uns geküsst. Er hat mir gestanden, dass er sich von Anfang an mehr erhofft hat und wir sind daraufhin zusammengekommen. Das ist jetzt etwa sechs Wochen her. Er ist so perfekt. Er tut alles für mich, liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, ist liebevoll, der Sex ist toll, und er würde sogar mit mir nach Deutschland kommen, weil es eben augenscheinlich so gut passt. Aber irgendwas in mir zweifelt einfach daran. Ich bin einfach nicht wirklich in ihn verliebt, wobei ich es so gerne wäre! Es wäre so perfekt!
Aber je mehr ich in mich hinein höre, desto mehr muss ich mir eingestehen, dass ich ihn nicht liebe. Oder noch nicht? Kommt das vielleicht noch? Bin ich einfach nur so übervorsichtig wegen allem, was mit meinem Ex gelaufen ist? Ich würde so gerne die berühmten Schmetterlinge im Bauch haben, so wie damals. Mein Ex war zwar ein riesen Arsch, aber wie verliebt war ich doch in ihn! Warum kann ich das nicht mit jemandem, der so gut zu mir passen würde? Ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich beichte also, dass ich mit jemandem eine Beziehung eingegangen bin, in den ich nicht wirklich verliebt bin und dem ich vermutlich noch das Herz brechen werde, da er sich so viele Hoffnungen macht, dass aus uns etwas Langfristiges wird.

Beichthaus.com Beichte #00031414 vom 13.06.2013 um 10:43:28 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Im Schatten meines Bruders

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Neid Eifersucht Dummheit Partnerschaft

Ich (w/20) fand es eigentlich immer ziemlich cool, dass mein Bruder (24) so eine lustige und offene Person ist und ich ihn dadurch gut in meinen Freundeskreis einbinden konnte. Bis jetzt. Seit ich mit meinem neuen Freund zusammen bin, gibt mir mein Bruder nämlich wieder - allerdings ungewollt - dieses typische "Im-Schatten-des-älteren-Bruder-Gefühl". Mein lieber Freund scheint nämlich echt vernarrt in ihn zu sein. Anfangs hat es mich natürlich gefreut, dass sich die beiden so gut verstehen, und habe auch meine Witzchen gerissen, wie zum Beispiel: "Nein, dein Herzblatt ist noch nicht da", als ich mit der Frage begrüßt wurde, ob mein Bruder denn schon zu Hause wäre. Ich meine, ich bin jetzt keine anhängliche Klette von Freundin, aber gerade am Anfang einer Beziehung wünsche ich mir schon etwas mehr Zweisamkeit. Vor allem, wenn er circa drei Stunden bei uns zu Hause ist, aber nur eine halbe Stunde mit mir verbringt und die restliche Zeit mit meinem Bruder zockt oder quatscht. Nur wenn ich mir das dann wieder alles so durch den Kopf gehen lasse - von wegen, dass mein Freund meinen Bruder mehr liebt als mich, stelle ich fest, dass das lächerlich ist. Und trotzdem kann ich dieses trotzige Schmollen nicht lassen, wenn er sich nach einer kurzen Kuschelrunde wieder in das Zimmer meines Bruders verzieht! Ich wünsche mir manchmal ich hätte einen unsozialen Arsch als Bruder!

Beichthaus.com Beichte #00031409 vom 12.06.2013 um 02:41:17 Uhr (21 Kommentare).

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Meine Arachnophobie

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Ekel Feigheit Peinlichkeit Tiere

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich schrecklich große Angst vor Spinnen jeglicher Art habe. Es wird immer schlimmer - wenn sich Bekannte über Spinnen unterhalten suche ich sofort das Weite. Und heute hatte ich wieder eine im Badezimmer hinter der Toilette sitzen - so ein riesiges Ding mit fetten Beinen. Die Viecher verstecken sich einfach überall, da ich in einem sehr alten Haus wohne. Nun saß besagte Spinne an dem Spülkasten. Ich war total fertig, erst habe ich versucht sie mit meinem Hausschuh zu töten, aber da war nichts zu machen. Dann kam ich auf die glorreiche Idee, sie mit Haarspray zu töten, aber nein! Das hat auch nicht geholfen, nun hat sie nur eine hübsche Frisur!!
Natürlich ist sie dann hinter den Kasten geklettert und ich habe mich nicht getraut mich aufs Klo zu setzen, und habe mich stattdessen in der Badewanne erleichtert. Ich hasse diese Viecher! Wenn ich abends ins Bett gehe, nehme ich die größte Taschenlampe, die wir im Haus haben, und untersuche alle Ecken und Kanten in meinem Zimmer und meinem Bett. Ich kann nachts teilweise auch nicht mehr richtig schlafen, weil ich Angst habe, so ein blödes Vieh könnte mir über das Gesicht laufen - was mir tatsächlich schon einmal passiert ist. Ich denke, dadurch habe ich auch diesen Knacks, mir ist das teilweise wirklich peinlich. So eine Spinne tut einem ja nun wirklich nichts, aber ich finde sie einfach nur ekelig und habe Angst vor ihnen. Ich besuche sogar meinen Onkel nicht mehr, weil er im Wohnzimmer einen Tisch mit eingebautem Terrarium stehen hat, und in diesem Tisch wohnt eine Vogelspinne. Das ist für mich der absolute Super-Gau! Ich kann nicht verstehen, wie Leute sich freiwillig diese riesigen behaarten Viecher im Haus halten können. Am liebsten würde ich alle Spinnen vernichten, dieses ekelige krabbelnde Pack. Ich bitte um Absolution für mein teilweise kindliches und egoistisches Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00031404 vom 11.06.2013 um 14:16:19 Uhr (24 Kommentare).

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Die verhängnisvolle Nacht

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Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

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