Das dunkle Geheimnis meines Freundes

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Neugier Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit über sechs Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor ungefähr drei Monaten sind wir zusammen in eine Wohnung gezogen. Er hatte damals im Gegensatz zu mir nur sehr wenige Kartons vom Umzug und hatte sie alle unausgepackt in ein kleines Abstellkämmerchen gestellt und mich gebeten, sie nicht umzuräumen und einfach dort zu lassen, wo sie sind. Auf Fragen meinerseits wieso, wurde er schon fast sauer und meinte, ich solle sie einfach nicht anfassen. Doch das machte mich sogar noch neugieriger. Ich bin dann eines Morgens, kurz nachdem er auf die Arbeit gefahren ist, (er beginnt früher als ich) aufgestanden und habe begonnen, die Kartons zu durchwühlen. Anfangs waren nur unwichtige Sachen darin, aber ein Karton war voller Bilder von einer fremden Frau und ihm. Zuerst hatte ich gedacht, es wäre eine Ex-Freundin, von der er mir nicht erzählt hatte. Aber dann fand ich Hochzeitsfotos von meinem Freund und dieser Frau, eine Hochzeitseinladung und sogar einen Ring. Es tut mir einerseits unglaublich leid, das ich meinen Freund so kindisch hintergangen habe und nicht das getan habe, worum er mich gebeten hatte, aber andererseits frage ich mich, wieso er mir nie erzählt hatte, dass er verheiratet war oder ist. Ich weiß auch nicht, wie ich ihn darauf ansprechen soll und wie er darauf reagieren wird.

Beichthaus.com Beichte #00030735 vom 30.01.2013 um 23:35:00 Uhr (20 Kommentare).

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Die geheime Beziehung

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich, (w/20) möchte hiermit beichten, dass ich schon seit einem Jahr in einer festen Beziehung bin - mit einer Frau. Ich liebe sie über alles und bin mir auch ziemlich sicher, dass sie, beziehungsweise meine Entscheidung, mit einer Frau zu leben, die richtige ist. Mein Problem, oder besser, meine Beichte hier lautet nun, dass wir wegen mir unsere Beziehung geheim halten müssen und ich nicht nur ihr damit Sorgen und manchen Schmerz bereite, sondern auch meiner Familie. Meine Mutter weiß nämlich bereits, dass ich mich geoutet habe, mein Vater jedoch nicht. Auch wenn ich glaube, er ahnt etwas. Sie lieben meine Freundin, aber ich möchte ihnen jegliche bösen Bemerkungen seitens Bekannten, Verwandten, Nachbarn und so weiter ersparen. Meine Freundin selbst hat damals vorgeschlagen, es geheim zu halten, käme auch nicht auf die Idee, etwas daran zu ändern und dennoch sehe ich, dass es ihr relativ schwer fällt sich nicht zu mir zu bekennen. Besonders, wenn ich blöd angemacht werde oder Ähnliches. Auch habe ich den Fehler gemacht, in der Schule auf die Frage, wer denn das am Handy sei, mit dem ich so vertraulich telefoniere, zu antworten, dass es mein Freund ist. Seit diesem Moment lüge ich nur noch in einer Tour. Auf der einen Seite unterstützt mich meine Freundin, das Geheimnis zu waren und akzeptiert, dass sie mein "Freund" ist, auf der anderen Seite fällt es ihr nicht leicht, ihre Besuche im Internat (ich bin die ganze Woche etwas weiter von Zuhause weg) zu minimieren. Aber alles andere würde auffallen. Ich beichte, dass ich mir, meiner Freundin und meiner Familie das Leben schwer mache, dauernd lügen muss und nicht weiter weiß. Ich würde gern einmal die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00030728 vom 29.01.2013 um 11:43:57 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sexualität: 40 Prozent grau

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Begehrlichkeit Falschheit Fremdgehen Gesellschaft Partnerschaft

Ich (m/24) habe meine Freundin, mit der ich seit fast sechs Jahren zusammen bin und die ich über alles liebe, mit einem Mann (27) betrogen. Wir hatten Oralverkehr mit Küssen, Kuscheln und allem, was dazu gehört. Es war der Hammer und ich würde es immer wieder tun, aber er ziert sich, da ich eine Hete bin oder ein verkappter Homo. Aber neben Schwarz und Weiß gibt es noch unzählige andere Vorlieben und irgendwo bei 40 Prozent grau stecke ich. Schatz, sollte das irgendwann rauskommen: Nur weil ich das getan habe, schätze ich dich nicht weniger. Ich bin schon immer so, nur weil du es weißt, macht das keinen anderen Menschen aus mir.

Beichthaus.com Beichte #00030702 vom 21.01.2013 um 23:46:16 Uhr (18 Kommentare).

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Doppelmoral in der Partnerschaft

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Begehrlichkeit Falschheit Partnerschaft

Ich (w) bin in einer Partnerschaft mit einem Mann, habe mich aber in meine Dozentin verliebt und träume oft Nachts von ihr die wildesten Sachen. Ich habe meinem Freund zwar schon öfters mal meine Träume von Sex mit Frauen erzählt, aber bisher war ich noch nie richtig verliebt in eine gewesen. Nun scheue ich mich davor, es ihm zu sagen, weil ich sie im Moment sogar toller finde als ihn - das ist wohl das, weswegen ich eigentlich ein schlechtes Gewissen habe. Eigentlich müsste ich ehrlich zu ihm sein und dann seine Reaktion aushalten. Obwohl ich glaube, dass er das nicht schlimm finden würde, weil er überhaupt kein eifersüchtiger Typ ist. Ich dagegen schon und nun fühle ich mich ertappt mit der Volksweisheit, dass die Eifersüchtigen selbst die größten Fremdgeher sind. Obwohl ich ja noch nie fremdgegangen bin, außer eben in Gedanken. Seltsam finde ich, dass ich meine Träume von Frauen nicht so schlimm finde wie seine Aktionen mit Frauen. Die wären es auch wert, hier mal gebeichtet zu werden, finde ich. Lebe ich eine Doppelmoral? Scheint mir, dass ich in meinem Weltbild alles haben darf und er nicht. Ich beichte also meine Unehrlichkeit, meine Feigheit, meine Heimlichkeiten und meine Doppelmoral.

Beichthaus.com Beichte #00030696 vom 20.01.2013 um 15:33:07 Uhr (19 Kommentare).

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Fremdgeher aus Überzeugung

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Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft Berlin

Ich beichte, dass ich Fremdgeher aus Überzeugung bin. Hier im Beichthaus genießen Fremdgeher ja das unterste Ansehen überhaupt und ich weiß jetzt schon, dass auch diesmal der Shitstorm in den Comments nicht lang auf sich warten lassen wird. Die Frage ist doch: warum sollte man nicht fremdgehen? Ich liebe meine Freundin, ja, obwohl andere wieder gegenteiliges behaupten werden und ja, obwohl ich sexuell an anderen Frauen interessiert bin. Ist das nicht normal? Ich denke schon. Der kleine Flirt im Fahrstuhl, inniger Augenkontakt in der U-Bahn, ein sexy Tänzchen im Club mit einer anderen Frau. Macht doch Spaß. Der Mensch ist nicht als monogames Wesen geschaffen, auch wenn das anscheinend viele gerne so hätten. Diese Lebenseinstellung folgt doch in unseren Breitengraden nur aus frommen, christlichen und absolut überholten Wertevorstellungen.


Ich unterstütze meine Freundin, wo es geht. Sie kann sich auf mich verlassen und ich mich auf sie, darum geht es doch in einer Beziehung. Was hat das damit zu tun, ob ich gerne meine Triebe zusätzlich mit anderen auslebe? Die entscheidende Frage, die sich jetzt einige noch stellen werden: weiß sie davon? Nein, tut sie nicht. Und das ist auch das einzige daran, das mir ein bisschen leidtut. Aber was soll ich machen, ich habe es angesprochen und sie zieht es vor, nach den gleichen gesellschaftlich anerkannten Regeln zu spielen, wie die ganzen Beichthaus-User, die ich hiermit auf mich hetze. Lasst mich das Ganze noch fortführen: Jemand von euch wird mir sicherlich raten, ich solle mir eine suchen, die mir das Ganze erlaubt. Da kann man aber lange suchen und was für eine wäre das dann wohl. Mit der jetzigen ist doch alles perfekt. Ich beichte, dass ich in der Neuzeit angekommen bin und verstanden habe, wie man leben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00030682 vom 15.01.2013 um 10:07:07 Uhr in Berlin (Pettenkoferstraße) (64 Kommentare).

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