Der Hausmeister mit einem prägnanten Nachnamen

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Zwang Boshaftigkeit Manie

Ich habe meinen Zivildienst in einer Jugendherberge gemacht, und dort gab es einen Hausmeister mit einem prägnanten Nachnamen, der die Zivis gerne geärgert hat. Wir haben ihn natürlich zurück geärgert. Nun zur Beichte. Ich studiere inzwischen seit geraumer Zeit in einer anderen Stadt und bin vor kurzem umgezogen. In direkter Nachbarschaft befindet sich ein 6 oder 7 Parteienwohnhaus mit erleuchtetem Klingelschild und ein Name davon ist der besagte Nachname. Ich kann einfach nicht widerstehen, jedes mal wenn ich spät aus der Stadt zurückkomme, ob betrunken oder nicht ist egal, dort zu klingeln. Es ist zwar kindisch, erfüllt mich aber jeden Abend mit einem Lächeln.

Beichthaus.com Beichte #00027222 vom 16.11.2009 um 22:59:46 Uhr (17 Kommentare).

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Montag bis Samstag geklaut

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Diebstahl Habgier Studentenleben

Ich muss jetzt auch etwas beichten, dass schon ein paar Jahre zurück liegt. Ich (m/25) bin damals fürs Studium in eine neue Stadt gezogen und wie das natürlich so ist als Student (vor allem am Anfang) hat man immer chronischen Geldmangel. Also habe ich angefangen, in einem großen, landesweit bekannten Supermarkt zu stehlen. Ich bevorzuge bis heute den Ausdruck "klaufen". Das fing, wie das ja meistens so ist, eher spontan und ziemlich harmlos an. Selbst wenn ich heute daran zurückdenke finde ich, dass es geradezu idiotisch einfach war: ich habe immer einen Rucksack dabei gehabt, und diesen Rucksack ganz offen und offensichtlich als Einkaufskorb benutzt und alle Sachen reingelegt. An der Kasse angekommen habe ich dann immer ganz unten etwas liegen lassen, nach dem Motto "Oh, da hab ich ja was übersehen". Nach und nach hat sich das natürlich immer mehr gesteigert, bis ich schließlich den kompletten Rucksack zu ließ und an der Kasse nur noch Kaugummi und ähnlichen Kram gekauft habe. Es kam wie es kommen musste und irgendwann wurde ich erwischt. Zu allem Überfluss war der Kaufhausdetektiv auch noch so ein Volltrottel und glaubte doch tatsächlich, er könne mich mit den billigsten Tricks dazu bringen alles auszuplaudern (also nicht nur das Mal an dem Tag, wo er mich erwischt hatte, sondern alle anderen Male auch; es war offensichtlich dass ich das nicht zum ersten Mal gemacht hatte). Letztendlich musste ich 80 € als Vertragsstrafe an den Supermarkt zahlen, bekam Hausverbot und als richterliche Anordnung noch 150 € aufgebrummt, die ich an eine soziale Einrichtung zahlen musste. Bis heute habe ich tatsächlich nichts mehr geklaut, aber das nur aus dem Grund weil ich ein weißes polizeiliches Führungszeugnis haben und meine Zukunft nicht wegen sowas riskieren will. Was ich eigentlich beichten möchte? Dass ich es nicht im Geringsten bereue was ich getan habe. Ich war in den paar Monaten, in denen das lief, jeden Montag bis Samstag in dem Supermarkt und habe schätzungsweise das Zehnfache an Wert mitgehen lassen, was ich im Nachhinein zahlen musste. Noch heute habe ich ein paar hochwertige Produkte aus dieser Zeit, die ich sicherlich ewig behalten werde. Dass dieser unterbemittelte Kaufhausdetektiv mich erst nach so langer Zeit mit so einem subtilen Trick erwischt hat, wundert mich überhaupt nicht, und obwohl ich nach wie vor Hausverbot habe gehe ich wieder problemlos regelmäßig dort einkaufen. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00027220 vom 16.11.2009 um 16:51:47 Uhr (21 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Junggesellenabend

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Falschheit Lügen Betrug Habgier Last Night Stuttgart

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich Samstags schon oft in verschiedenen Städten bevor ich mit meinen Kumpels um die Häuser ziehe ein bisschen Geld sammeln gehe. Wir sprechen dann meistens Leute in einer größeren Gruppe an und sagen dann das einer von uns bald heiratet es also sein Junggesellenabend ist und wir deshalb Geld sammeln. Wir denken uns dann auch immer lustige Sachen aus damit es nicht auffällt wie Küsschen verteilen, BH mit verschlossenen Augen durch den Pulli öffnen (ich will mich nicht loben aber ja das kann ich). Und wenn wir dann genug Geld gesammelt haben und meine Kumpels genug Handynummern, da die Mädels ja dann glauben wir sind anständige Kerle, weil wir noch an die ehe glauben, gehen wir damit ordentlich einen saufen und lassen die Sau raus. Klappt immer wieder. Komisch nur warum die Leute für soetwas spenden aber wenn einer mit der Dose wo Kinder in Not dran steht einfach weiterlaufen.

Beichthaus.com Beichte #00027219 vom 16.11.2009 um 16:17:11 Uhr in Stuttgart (20 Kommentare).

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Meine frigide Freundin

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Fremdgehen Sex Wollust Prostitution Partnerschaft Hamburg

Ich bin am Ende. Meine Freundin bläst super schlecht, rasiert sich weder Muschi, noch Beine, noch Achselhaare und kann im Bett mal überhaupt gar nichts! Sie lässt sich auch nichts beibringen. Für sie ist Sex nicht wichtig, er "gehört wohl zum Leben wie das Atmen" […]
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Beichthaus.com Beichte #00027209 vom 12.11.2009 um 09:58:47 Uhr in Hamburg (84 Kommentare).

Gebeichtet von Turmex
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“Beichte

Die DDR ein winzig kleiner Stadtstaat

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Peinlichkeit Dummheit Unglaube Schule Wiesbaden

Ich (m/21) habe doch tatsächlich bis zu meinem 15. Lebensjahr geglaubt, das ehemalige Staatsgebiet der DDR beschränke sich nur auf Ostberlin. Schon komisch, aber es war immer und überall von Ostberlin, Checkpoint Charlie etc. die Rede (auch in Dokus, die ich hin und wieder mal gesehen habe). Da wurde überhaupt nie was anderes erwähnt und so verpflanzte sich bei mir die begründete Vorstellung, die DDR bestand nur aus Ostberlin und war ein winziger kleiner Stadtstaat. Dabei war ich wirklich ein Einserkandidat in Geschichte und habe mich auch zu Themen der DDR lebhaft geäußert (war ja auch alles immer richtig, da wir nie über so etwas scheinbar Selbstverständliches wie die Staatsgröße gesprochen haben, da es keiner für nötig hielt, das mal zu sagen). Eines Tages hat dann der Lehrer ein Arbeitsblatt über diese Verbindungsstraße von West-Berlin zur Bundesrepublik ausgeteilt. Darauf war auch eine Karte abgedruckt. Ich als vermeintlicher Geschichts-Streber saß dann mit meinem Blatt und habe ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Beichthaus.com Beichte #00027201 vom 10.11.2009 um 16:20:50 Uhr in Wiesbaden (25 Kommentare).

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