Der betrunkene Autofahrer

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Falschheit Lügen Missbrauch Polizei Auto & Co.

Ich war vor einigen Jahren auf einer größeren Weihnachtsfeier eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht lange 18 und ebenfalls nur kurz in Besitz meiner Fahrerlaubnis. Auf dem Weg zu der besagten Weihnachtsfeier habe ich noch einen Freund mitgenommen. Die Fahrt zu der Halle, in der gefeiert werden sollte, verlief eigentlich relativ ruhig. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich an erster Stelle an einer Ampel auf der Hauptstraße des Ortes stand. Die Ampel war verständlich rot und hinter dieser Ampel hätte ich nun rechts abbiegen müssen. Alles eigentlich keine große Sache. Jedoch gab es keinen extra Fahrstreifen für Abbieger. Als ich da nun mit meinem Freund stand und auf die Grünphase wartete, sah ich im rechten Außenspiegel wie ein Auto, halb auf dem Bürgersteig fahrend, auf uns zukam. Das Auto fuhr mit ungewöhnlich schneller Geschwindigkeit an uns vorbei, und das bei einem sehr geringen Abstand, sodass ich nur auf das "Scheppern" meines Außenspiegels wartete. Mein Kumpel und ich starrten uns etwas verwirrt an, da die rote Ampel vom Fahrer völlig ignoriert wurde, und ein Fußgänger, unter lautstarkem Schimpfen, wegen der Aktion zur Seite ausweichen musste. Da das Auto rechts abbog und ich sehr Zeitnah Grün bekam, nahm ich also unfreiwillig die Verfolgung auf. Irgendwann packte mich der Jagdinstinkt und ich fuhr dem Verkehrssünder, welcher natürlich viel zu schnell unterwegs war, mit gleicher Geschwindigkeit hinterher. Als dieser nun in eine Seitenstraße einbog fuhr ich natürlich hinterher. Der Fahrer des Wagens versuchte in dieser Straße in eine viel zu kleine Parklücke rückwärts einzuparken, was verständlich absolut in die Hose ging. Als wir das ganze aus circa 20m Entfernung beobachteten und uns dabei köstlich amüsierten, bemerkte ich die Tasche meines Vaters auf dem Rücksitz. Zur näheren Info: Mein Vater ist Polizeibeamter und ich hatte das Auto direkt nach Dienstende von ihm bekommen. Die - wenn man nachträglich darüber nachdenke dümmste Idee die uns kam war, mal in dieser Tasche zu kramen. Und siehe da, es dauerte nicht lange, bis wir Teile der Uniform und diverse Ausweispapiere zu Gesicht bekamen. Das ganze dauerte nicht lange und wir bekamen zwei weiße Armbinden zu fassen, auf denen in großen Druckbuchstaben POLIZEI zu lesen war.



Bewaffnet mit einer Taschenlampe und den weißen Armbinden stiegen wir aus unserem Auto aus und liefen auf den PKW zu, der immer noch verzweifelt versuchte einzuparken. Ich klopfte an der Fahrerseite an das Fenster und sagte etwas in der Art wie "Guten Abend die Polizei - einmal Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!". Dabei leuchtete ich dem etwas verwirrten Fahrer mit der erbeuteten Taschenlampe ins Gesicht. Er kurbelte das Fenster herunter. Als er nun mir beichtete, dass er seine Papiere verloren hatte, fragte ich ob er denn die rote Ampel vor einigen Minuten denn nicht gesehen habe und ob er den Bürgersteig immer als erweiterte Fahrbahn benutze. Als Antwort kam nur ein langes "eeeeeemm". Mein Kumpel musste sich schon aufs Übelste das Lachen verkneifen und bei mir wurde es auch langsam schwer mit der gespielten Ernsthaftigkeit. Ich riss mich also zusammen und fragte weiter ob er denn etwas getrunken habe und ob er mich mal anhauchen könne. In diesem Moment wurde mir klar warum er weder normal Auto fahren konnte, noch in der Lage war vernünftig einzuparken. Der Geruch, der mir entgegen kam war nicht mehr verdächtig, er war eindeutig. Ich bat den Herren also auszusteigen. Nach einer kurzen aber deftigen Moralpredigt, in der ich erwähnte, dass man sich nicht betrunken hinters Steuer zu setzen habe, wiesen wir den Mann an sich eine andere Parklücke zu suchen und uns zu danken, dass wir nochmal ein Auge zugedrückt haben.
Das ganze wissen eigentlich nur meine engsten Freunde. Weder mein Vater, noch eine offizielle Behörde haben davon je Wind bekommen. Gott sei dank! Ich möchte also beichten, dass ich einen betrunkenen Autofahrer verarscht, angeschissen, und ich mich mit nicht unbedingt legalen Mitteln glaubhaft gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028403 vom 15.12.2010 um 15:16:38 Uhr (24 Kommentare).

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Mein Freund geht fremd und es ist mir egal

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Fremdgehen Ignoranz Engherzigkeit Partnerschaft

Es ist mir (w) total egal, dass mein Freund (21) mit dem ich schon seit 3 1/2 Jahren zusammen bin und der mir auch wirklich wichtig ist, mich mit seiner 30-jährigen Arbeitskollegin betrügt. Ich kann das sogar irgendwie verstehen. Sie hat echt eine hammergeile Figur. Bis vor kurzem wäre ich total ausgeflippt, aber irgendwie ist es mir mittlerweile egal. Das kann doch nicht normal sein?! Zusätzlich habe ich schon seit ein paar Wochen Kontakt zu einem sehr netten Typen, den ich im Internet kennengelernt habe. Ich bin zwar nicht in ihn verliebt, aber er ist echt heiß und er findet mich scheinbar auch heiß, sonst würde er mein Profilbild nicht ständig als Wi***vorlage benutzen. Und mal ganz ehrlich, das bisschen Geflirte was wir da haben ist ja wohl kein fairer Ausgleich zu dem was mein Freund da macht. Deshalb möchte ich beichten: mein Freund ist ein Schwein und es ist mir egal. Es ist wahrscheinlich Zeit mal Schluss zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00028398 vom 13.12.2010 um 21:22:47 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Logorrhoe

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Hass Dummheit Medien

Logorrhoe
Ich möchte beichten, dass ich Mario Barth hasse! Ich kann nicht beschreiben, wie es dazu kam, aber es ist nun mal so. Ich finde diesen Typen kein bisschen komisch und sein verdammter Dialekt geht mir so was von auf die Nerven, dass ich am liebsten den Fernseher aus […]
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Beichthaus.com Beichte #00028388 vom 11.12.2010 um 20:01:33 Uhr (77 Kommentare).

Gebeichtet von RicardusWilliamson aus Ubstadt-Weiher
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Greek Love

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Fremdgehen Begehrlichkeit Liebe Studentenleben

Vor einigen Monaten ist ein griechischer Student zu meinen Nachbarn gezogen, um hier weiter zu studieren. Da er nur ein paar Jahre älter ist als ich und meine Nachbarn die ich sehr gerne mag, mich darum baten, habe ich mich bereit erklärt, ihm die Stadt und die Gegend zu zeigen und einige Dinge mit ihm zu unternehmen, damit er sich nicht alleine fühlt. Er ist wirklich sehr nett und sieht zudem auch unverschämt gut aus. Vor circa drei Wochen haben wir (nach einigen Cocktails) ziemlich wild miteinander geschlafen. Er hat eine Freundin, die in Athen studiert und mit der er schon seit 2 Jahren zusammen ist. Es ist nicht bei dem einen Mal geblieben, wir hatten mehrmals Sex, zwei mal in meinem Auto weil weder meine Eltern noch seine Gasteltern davon wissen dürfen und sollten. Das Problem ist dass er sich, glaube ich, in mich verliebt hat weil er mich manchmal auch so komisch träumerisch anschaut und mich (mit einem äußerst süßen Akzent) Schatz nennt. Ich mag ihn wirklich auch sehr und er ist auch sehr zärtlich und lieb zu mir. Wenn ich ihn darauf anspreche was denn nun mit uns oder mit seiner Freundin passiert, sagt er nur ich soll mir keine Gedanken machen und die Zeit mit ihm genießen, was ich im Endeffekt auch tue, weil ich ihn will. Ich beichte also, dass es mir egal ist, wie es seiner Freundin wohl ergehen wird, wenn sie davon erfährt, weil ich meinen Griechen mag und ich mich nicht von ihm trennen will. Bin ich ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00028360 vom 02.12.2010 um 16:49:11 Uhr (33 Kommentare).

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“Folge

Die Bäckereifachverkäuferin

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Rache Hochmut Ignoranz Selbstsucht Shopping

Die Bäckereifachverkäuferin
Heute in der Mittagspause war ich beim Bäcker um mir einfach nur ein belegtes Brötchen zu kaufen. Da war weit und breit keine Bedienung zu sehen, macht ja nichts, war ja nur meine Mittagspause. Nach ein paar Minuten betrat eine weitere Kundin die Bäckerei und wir beide warteten stillschweigend noch ein paar weitere Minuten. Dann endlich trat eine ältere, faltige, bunt geschminkte Frau hinter die Theke und fragte doch tatsächlich die andere Kundin nach ihrem Wunsch. Sie nickte und warf mir einen unschuldigen Blick zu und bevor ich was sagen konnte, prasselte sie ihre Bestellung runter. Egal, dachte ich, ist ja nur meine Mittagspause. Dann endlich kam auch ich mal dran. Wieso habe ich eigentlich vorher nix gesagt? Die bunte Frau musterte mich von oben bis unten und fragte mich nicht, was ich bestellen möchte. Sie guckte mich einfach nur an. Blöde Kuh.

Ich bestellte mein Brötchen und ging zurück zur Arbeit. Soweit so gut. Nun arbeite ich an einer Kasse in einem wohl bekannten Elektronikmarkt, tatsächlich ging die Schicht auch noch bis 20.00 Uhr, was für eine Frechheit. Die Kassen sind genau zum Ein- und Ausgang gedreht, sodass wir sehen können, wer rein- und wieder rausgeht. Um zehn vor acht traute ich meinen Augen kaum, als die liebe, nette und bunte Bäckereifachverkäuferin den Markt betritt und ich schon ein leichtes kribbeln in der Bauchgegend bemerkte. Erstmal weil ich gleich Feierabend hatte und zudem die blöde Kuh reinkam. Ende der langen Geschichte: Die Dame stand bei mir an der Kasse, legte ihr supertolles Navigationsgerät vor mich hin, ich aber die Kundin hinter ihr nett begrüßte, die Bäckertante nur von oben bis unten begutachtete und der zweiten Kundin höflich ihre neue David Garrett CD abkassierte und ihr einen schönen Abend wünschte. Erst dann zog ich das blöde Navi ab, ohne was zu sagen und legte das Wechselgeld auf den Tresen, obwohl sie schön ihre Hand auf hielt. Und die Moral von der Geschichte: gutes Benehmen hat jeder in die Wiege gelegt bekommen - oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028352 vom 01.12.2010 um 00:17:50 Uhr (27 Kommentare).

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