Kassenscanner auseinandernehmen

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Diebstahl Dummheit Schamlosigkeit Shopping

Ich war vor ein paar Wochen in einer größeren Lebensmittelkette zu Mittag essen. Als ich auf jeden Fall so durch die Gänge gehe sehe ich so ein Lasergerät mit dem die Angestellten immer die Preise ändern und sowas. Ich hab mir gedacht, dass es sicher mal interessant wäre so ein Ding auseinander zunehmen und das mich eh niemand sieht. Gedacht getan, Ding eingesteckt und nach hause. Dort hab ich es auseinandergenommen und dann wieder zusammengebaut. Jetzt bin ich aber heute wieder in diesem Geschäft gewesen und ich wurde von einem Mitarbeiter ins Büro geholt. Dort wurde ich darauf angesprochen. Es tut mir auch Leid und es war das erste Mal das ich so etwas getan habe. Ich bringe dieses Gerät morgen auch wieder zurück, aber ich habe eben Angst, dass ich es bezahlen muss bzw. ersetzen muss. Die Mitarbeiter mit denen ich geredet habe waren zum Glück relativ freundlich und haben gemeint sie würden auch von einer Anzeige absehen wenn ich es wiederbringe. Aber ich habe eben trotzdem Angst, dass sie mir dann später kommen, dass es kaputt ist.

Beichthaus.com Beichte #00028801 vom 04.04.2011 um 16:32:53 Uhr (19 Kommentare).

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Wir wollen hier Tote sehen!

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Trunksucht Gesundheit Last Night Oldenburg

Ich (m) muss beichten, dass ich letzte Nacht besoffen eine echte Pietätlosigkeit begangen habe. Ich war bei einer Party von einem guten Freund, den ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Dort saßen wir, acht Leute, also auf der Terrasse und grillten und tranken fröhlich ein paar Bierchen. Nach einiger Zeit hörten wir dann Sirenen, doch wir ließen uns nicht stören. Als wir dann kurze Zeit später durch die Gegend liefen, sahen wir dann diesen Krankenwagen, der auch die heulenden Geräusche von sich gegeben hat. Nun sind wir also an dem Haus, bei dem der Krankenwagen stand, angekommen und gafften. Plötzlich fing ich an zu skandieren "Wir! Wollen! Hier! Tote sehen! Wir wollen hier Tote sehen!" und so weiter, bis dann alle mitmachten. Dies ging eine Minute so, bis wir aufhörten, weil sich scheinbar keiner von uns gestört fühlte oder dies nicht bekundete. Jetzt, im nüchternen Zustand, fällt mir auf, wie schlimm das eigentlich ist. Da kämpft jemand ums Überleben und wir rufen sowas. Schon schlimm, vor allem, weil ich mit dem Tod irgendwie kaum umgehen kann. Ich möchte mich hiermit bei allen entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00028795 vom 02.04.2011 um 17:18:20 Uhr in Oldenburg (26 Kommentare).

Gebeichtet von mopmop
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“Beichte

Guten Morgen

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Ignoranz Hass Schamlosigkeit Chef Arbeit

In meiner Firma drehen jeden Morgen hohe Führungskräfte, das von uns genannte "Oberkommando", ihre Runde. Dabei sind sie aber nicht gerade freundlich und sagen nie "Guten Morgen". Da letzte Woche mein letzter Arbeitstag war und ich nichts zu befürchen hatte bin ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028782 vom 31.03.2011 um 11:27:30 Uhr (19 Kommentare).

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Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kindergeburtstag

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Diebstahl Falschheit Schamlosigkeit Erftstadt

Ich war mit 11 Jahren auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Wir spielten mit den Barbies meiner Freundin, die Geburtstag hatte, und deren Schwester. Die beiden hatten total schöne Barbiekleider, und ich ließ, als keiner guckte, die zwei schönsten (eins von meiner Freundin, eins von ihrer Schwester) in meiner Tasche verschwinden. Blöderweise guckte das Kleid meiner Freundin aus der Tasche raus, und sie sah es. Ich meinte, ich habe es wohl aus Versehen eingesteckt, und gab es zurück. Damit war der Fall erledigt. Von der Sache wurde auch nicht mehr gesprochen, bis die Schwester meiner Freundin ihr Barbiekleid vermisste. Sofort guckten alle mich an, und die beiden Gastgeber verlangten, in meine Tasche gucken zu dürfen. Ich heulte wie ein Schlosshund und verbat mir dieses, wohl wissend, dass ich damit aufgeflogen wäre. Die beiden verlangten das immer wieder, dann nahm ich die Tasche und rannte heulend zur Mutter meiner Freundin. Die zwei Mädels kamen mir hinterher und sagten, ich habe bestimmt geklaut, garantiert sei das Kleid in meiner Tasche. Ich bekam mächtig Angst, aber die Mutter der beiden befahl ihren Töchtern, mich in Ruhe zu lassen, und tröstete mich liebevoll. Sie schaute nicht in meine Tasche, und ich durfte mit ihr fernsehen. Am Ende der Party fuhr sie uns alle nach Hause, und ich ließ mir vor meinen Eltern nichts anmerken. Das Mädchen sprach allerdings nie wieder mit mir und lud mich auch nie wieder zu sich nach Hause ein.

Beichthaus.com Beichte #00028727 vom 14.03.2011 um 21:22:37 Uhr in Erftstadt (15 Kommentare).

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