Enttäuscht von der eigenen Mutter

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Familie Augsburg

Enttäuscht von der eigenen Mutter
Meine Mutter ist mir über die Jahre egal geworden. Mein Vater ist ein Vorzeigetyrann, der sich nicht scheut, die Hand gegen die eigene Familie zu erheben. Er rastet wegen jeder Kleinigkeit aus und sei es, weil ich mich mit dem Staubsauger vor den Fernseher bewege, dann geht es schon ab. Aber kommen wir zu meiner Mutter. Früher, wenn die beiden extremen Streit hatten und oft die Hände hin und her flogen, habe ich versucht, sie zu schützen, so gut ein Kind und später Jugendliche es machen konnte. Doch ich habe festgestellt, dass sie es nie zu schätzen wusste. Wenn ich mit ihm gestritten habe, er mich ausgelacht und verspottet und auch getreten hat, war es ihr egal. Sie ging lieber raus shoppen oder, was für mich schlimmer war, sie kippte Öl ins Feuer, sodass er noch jähzorniger wurde. Sie holte alte Geschichten heraus, erzählte ihm, wo meine Fehler sind, was ich gemacht habe und so weiter. Und das hat ihn richtig zum qualmen gebracht. Sie hat sich jedoch nie für mich eingesetzt. Und irgendwann mit 17 hatte ich es satt. Schon allein, weil sie auch oft genug gegen mich die Hand erhoben hat und es war definitiv kein streicheln. Ich lief tagelang mit blauen Flecken herum. Jedenfalls fing ich dann irgendwann an, wenn sie wieder Stress mit ihm hatte, ruhig in meinem Zimmer zu bleiben und mich anderweitig zu beschäftigen. Es tut mir oft genug leid, aber ich kann mich selber nicht überwinden. Ich habe schon oft genug versucht, mit ihr zu sprechen, immer hat sie nur gelacht und gefragt, was ich denn noch wolle, schließlich würde sie mich schon versorgen. Ich beichte hiermit, dass ich zusehe, wie mein Vater meine Mutter tyrannisiert, ohne etwas dagegen zu unternehmen und sogar sie mehr hasse als ihn, weil sie für mich die größte Enttäuschung meines Lebens ist.

Beichthaus.com Beichte #00030679 vom 14.01.2013 um 22:45:08 Uhr in Augsburg (23 Kommentare).

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Arbeitsaufwand gleich Arbeitslohn

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Faulheit Morallosigkeit Arbeit Salzburg

Ich beichte, dass ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich arbeite. Statt mich um Aufgaben zu kümmern, die ich sowieso nie bekommen würde, mache ich es mir bequem und verbringe die Zeit mit Solitär und anderen Windows-Spielen, die unser dummer Arbeitgeber auch noch vorinstalliert gelassen hat. Ich bin Azubi, verdiene einen mittleren dreistelligen Betrag pro Monat und bekomme immer wieder gesagt, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Also sollen sie sich nicht wundern, wenn ich die Arbeitsintensität an meinen Arbeitslohn anpasse. Übrigens: 12 Stunden pro Tag gehen dennoch für die Arbeit drauf, zwei Stunden pendeln inklusive.

Beichthaus.com Beichte #00030678 vom 14.01.2013 um 20:01:15 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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“Folge

Mein geldgieriger Bruder

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Engherzigkeit Familie Kinder

Mein geldgieriger Bruder
Ich möchte beichten, dass ich meinem kleinen Bruder (27) eine Menge Ärger eingebrockt habe und es mir kein Stück leidtut. Er hat aus seiner voherigen Beziehung einen vierjährigen Sohn, für den er sich nicht interessiert und schon gar keinen Unterhalt zahlt, obwohl er es könnte. Gesehen hat er das Kind seit dreieinhalb Jahren nicht mehr, er kümmert sich auch nicht um den Umgang. Er bezeichnet das Kind als Bastard und die Mutter als Schlampe und geldgierig. Er selber lebt mit seiner neuen Freundin und deren Kindern in Saus und Braus und fährt zweimal im Jahr in den Urlaub. Er und seine Lebensgefährtin beziehen Hartz IV. Er geht allerdings schwarzarbeiten und verdient richtig gut dabei. Seinen Lohn lässt er auf ein anderes Konto gehen, damit es nicht auffällt. Ich habe mich nie in seine Angelegenheiten eingemischt, aber jetzt reicht es. Er wollte nun allen Ernstes seiner Ex-Freundin das Kind wegnehmen, indem er bösartige Lügen beim Jugendamt über sie verbreitet hat. Sie würde den kleinen vernachlässigen, verkommen lassen und sogar schlagen. Das stimmt aber alles nicht.

Auf meine Frage, warum er so etwas tut, hat er nur gemeint, dass die Ex-Freundin dann ja Unterhalt zahlen müsste und dass sie auch nicht schlecht verdient und es daher gut Geld geben würde. Außerdem würde er dann das Kindergeld bekommen. Ich möchte beichten, dass ich einen egoistischen, geldgierigen Bruder habe. Aber vor allem möchte ich beichten, dass ich ihn beim Jobcenter, Finanzamt und Jugendamt angeschwärzt habe. Er muss jetzt alles offenlegen und eine ordentliche Summe an das Jobcenter und das Finanzamt zahlen. Ferner hat er jetzt auch einen Prozess wegen Steuerhinterziehung am Hals. Ja, es war eine hinterhältige Aktion, aber ich finde, er hat es verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030677 vom 14.01.2013 um 17:08:32 Uhr (51 Kommentare).

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Das besondere Rezept für die Vegetarierin

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ernährung

Ich hasse militante Vegetarier, die meinen, jedem ihre Ideale aufzwängen zu müssen. Ich (w) bin selbst Vegetarierin, aber mir ist es herzlichst egal, ob Freunde, Familie oder Bekannte Fleisch essen, solange sie mich mein "Fraß" essen lassen. Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis genau so eine nervige Geschlechtsgenossin, die meinte, jedem das Essen schlecht reden zu müssen. Verständlich, dass jeder von ihr genervt ist und sie auch nicht mehr eingeladen wird, wenn man zusammen essen geht. Trotzdem drängt sie sich jedes Mal auf. Einmal habe ich ein paar Freunde zum Essen eingeladen und dreisterweise kam sie auch, obwohl sie nicht eingeladen war. Ich schluckte meine Wut runter und ließ sie mitessen. Nun war es so, dass ich einmal ein fleischloses und einmal ein fleischhaltiges Gericht gekocht hatte. Ich beichte hiermit, dass ich besagter Dame ein wenig Fleisch in ihr Essen geschmuggelt habe und sie nichts von alldem mitbekommen hat. Am Ende des Abends lobte sie mich noch für das leckere Essen und meinte, ich müsse ihr sobald wie möglich das Rezept verraten. Ich konnte mir das Grinsen kaum verkneifen. Ich beichte auch, dass es mir nicht leidtut, weil genau solche Personen Schuld sind, dass wir Vegetarier so einen schlechten Ruf haben.

Beichthaus.com Beichte #00030676 vom 14.01.2013 um 01:05:21 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Nächtliche Verfolgungsjagd

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Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Last Night Polizei Wien

Meine Beichte ist schon etwa fünf Jahre her. Damals hatten ich (m/31) und meine Kollegen eine Betriebsfeier, auf der wir ordentlich einen gehoben haben. Als ich dann gegen 1.30 Uhr mit den restlich verbliebenen Leuten die Heimreise antreten wollte, wurde ich von meiner Kollegin zum Taxi geführt, was ich aber absolut ablehnen wollte. Da aber noch mein Chef da war, habe ich brav gekuscht und bin eingestiegen. Dem Taxifahrer habe ich dann zehn Euro in die Hand gedrückt und gesagt, er solle bitte nur einmal um den Block fahren, ich hätte nämlich keinen Bock, am nächsten Tag durch ganz Wien zu fahren, um mein Auto abzuholen. Der Fahrer tat wie gewünscht, ich wartete dann noch etwas, bis alle weg waren und bin dann in mein Auto gestiegen.


Da ich gefühlte 1,1 Promille hatte, war das Fahren natürlich ganz schön schwer. Natürlich, wie kann es auch anders sein, wurde ich von zwei Polizisten auf die Seite gewedelt. Da ich meinen Führerschein verlieren würde, bin ich stattdessen lieber aufs Gas gestiegen. Womit ich nicht rechnete, war eine Verfolgung. Als ich sah, dass sie immer näher kamen, bin ich in eine Art Zugabstellplatz abgebogen und habe mich mit meinem Auto versteckt. Zehn Minuten später bin ich ausgestiegen um zu sehen, wo noch Polizisten sind. Siehe da, Wachmänner rannten prompt auf mich zu. In meiner Panik habe ich mich dann zu einem anderen Auto gestellt und so getan, als würde ich aufsperren wollen. Als mich die beiden gesehen haben, bin ich weggerannt. Die beiden Polizisten riefen mir irgendwas nach wie "wir haben Dein Auto, es ist sinnlos, wegzurennen!" Nach weiteren 60 Minuten bin ich dann weggefahren und habe gesehen, dass an dem anderen Auto eine Parkkralle angebracht war. Das mache ich sicher nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030675 vom 12.01.2013 um 21:11:48 Uhr in Wien (Favoritenstraße) (20 Kommentare).

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