Vorstellung der Tutoren

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Ungerechtigkeit Peinlichkeit Studentenleben

Heute wurden, wie immer am Anfang des Semesters, die Tutoren für die Übungsgruppen zur Vorlesung vorgestellt, besser gesagt nannten sie der Reihe nach ihre Namen. Müller, Meier, Schulze, Aghazafaghinagi oder so was, ich hab den Persischen Namen nicht verstanden, und auch kein anderer im Saal. Denn noch bevor er seinen Namen fertig aussprechen konnte habe ich mir derart laut den Arsch abgelacht, dass sich alle 120 Studenten empört in meine Richtung umdrehten. Ich glaub der Professor lässt mich durchfallen.

Beichthaus.com Beichte #00028815 vom 12.04.2011 um 00:02:43 Uhr (32 Kommentare).

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Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Du kriegst den Arsch voll!

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Ungerechtigkeit Zorn Hochmut Kinder Wiesbaden

Als ich (w) ein freiwilliges soziales Jahr auf der Kinderstation eines Krankenhauses gemacht habe, habe ich an einem Tag vor einem Fahrstuhl gewartet bis dieser kommt. Neben mir stand eine circa 30-jährige Frau mit einer circa 5 Jahre alten Tochter, die auch beide auf den Fahrstuhl warteten und offenbar jemanden besuchen wollten. Das kleine Mädchen war ein wenig verheult und sagte immer wieder, dass sie nach Hause möchte und dass sie es im Krankenhaus gruselig findet. Die sehr genervte Frau giftete ihr Kind daraufhin an "Mir reichts! Benimm dich jetzt oder du kriegst den Arsch voll!". Das kleine Mädchen tat mir schon ziemlich Leid. Als der leere Fahrstuhl daraufhin kam, ging ich schnell rein und sagte zur Frau, sie könne leider nicht mitfahren. "Warum das denn?" fragte sie. Ich drückte derweil den Knopf für die Etage, in die ich wollte, drückte dazu noch den Knopf, wodurch sich die Fahrstuhltür schneller schließen ließ und entgegnete "Wenn ich im Fahrstuhl bin, kriegt kein Kind den Arsch voll." Ich sah nur noch das empörte Gesicht von ihr. Im ersten Moment hatte ich etwas Bammel, dass sie mein Namensschild gesehen haben könnte und mich verpfeifen würde, aber andererseits tat mir meine Reaktion auch nicht besonders Leid. Ich habe nur gehofft, dass die Mutter ihren Frust nicht an dem Kind auslassen würde. Eine Beschwerde ist jedoch nie eingegangen und ich habe die besagte Frau auch kein weiteres Mal gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00028813 vom 11.04.2011 um 11:32:55 Uhr in Wiesbaden (Sankt Josefs-Hospital Wiesbaden, Beethovenstr 20) (29 Kommentare).

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Asthma sei dank

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Masturbation Verzweiflung Lügen Hamburg

Als ich (w) 14 war und immer noch Jungfrau, hatte ich schon unendliche Sexgeschichten erzählt, die natürlich alle nicht stimmten, da bis auf Oralverkehr und Fingern nichts gelaufen war. Auf jeden Fall hatte ich noch mein Jungfernhäutchen und da ich zu der Zeit einen Freund hatte, mit dem es bald zum Akt kommen sollte, hatte ich Angst, er könnte merken, dass meine Geschichten gelogen waren, wenn ich anfangen sollte zu bluten. Da mein Asthmainhalator der Form eines Vibrators sehr nahe kommt, kam ich auf die glorreiche Idee, mich selbst zu entjungfern. Als ich dann abends beim Baden die Vorzüge des Massagestrahls der Duschbrause genossen hatte und sehr feucht war, holte ich meinen Inhalator, stülpte ein Kondom über und durchstieß mein Jungfernhäutchen. Es zog ein wenig und fing dann auch an zu bluten. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, endlich "keine Jungfrau" mehr zu sein. Ich möchte hiermit beichten, dass all meine Sexgeschichten, die ich bis dahin erzählt habe, gelogen waren und dass ich dem Designer des Inhalators sehr dankbar bin, da er mir nach wie vor wunderschöne Momente beschert. Zum eigentlichen Zweck habe ich den Inhalator danach nie wieder benutzt.

Beichthaus.com Beichte #00028811 vom 10.04.2011 um 18:30:22 Uhr in 20095 Hamburg (Steinstraße) (46 Kommentare).

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“Folge

Facebook Hacking

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Fremdgehen Hass Rache Ex Internet

Ich (w) habe vor kurzem zufällig bemerkt, dass mein Arschloch-Ex-Freund so schlau war, damals auf meinem PC seine Facebookdaten zu speichern. Deswegen muss man nun nur noch denn Anfang seiner E-Mail Adresse eintippen und alles andere füllt sich automatisch aus. Außerdem […]
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Beichthaus.com Beichte #00028810 vom 09.04.2011 um 03:27:31 Uhr (38 Kommentare).

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