Ein Tic Tac gegen Kopfschmerzen

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Falschheit Engherzigkeit Verrat Partnerschaft Last Night

Ich möchte beichten, dass ich meinem Freund statt einer Kopfwehtablette lediglich ein Tic Tac gegeben haben. Er war nach einem Junggesellenabschied sehr betrunken und hat mich in der Nacht, als er nach Hause kam, nach einer Tablette gefragt. Da meine Kopfwehtabletten sehr auf den Magen schlagen und ich nicht wollte, dass er mir die Wohnung vollkotzt, habe ich ihm ein Tic Tac mit Bananengeschmack gegeben. Danach ist er brav ins Bett und hat gut geschlafen. Leider schmerzte sein Kopf am nächsten Tag doch ordentlich - aber selber schuld, denn wer saufen kann, muss mit den Folgen leben.

Beichthaus.com Beichte #00038501 vom 13.07.2016 um 16:03:08 Uhr (15 Kommentare).

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Geheimnisvolle Lichter im Garten

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Trägheit Misstrauen Lügen Darmstadt

In unserer Doppelhaushälfte sind von den Vorbesitzern jede Menge Bewegungsmelder montiert worden. Den Großteil haben wir entweder demontiert oder abschalten können. Nun haben wir noch einen hinten im Garten und auf einem Balkon. Manchmal geht das Licht auf dem Balkon in der Nacht an, obwohl wir keine Tiere sehen können. Denn unter dem Balkon ist ein überwiegend gläserner Wintergarten, der quasi von beiden Bewegungsmeldern bestrahlt wird. Wenn dann einer der Bewegungsmelder aktiviert wird, wir die Ursache dafür aber nicht erkennen können, dann sind wir früher raus oder hoch auf den Balkon und haben hektisch in jede erdenkliche Richtung geschaut, um uns selbst zu versichern, dass da nichts ist.

Meine Beichte ist, dass ich mich seit fünf Jahren - es passiert auch nur ein paar Mal im Jahr, aber seit mehr als fünfzehn Jahren - einen Dreck darum gesorgt habe, warum das Licht wieder anging. Schalter haben wir bislang nicht gefunden, um diese Drecksdinger auszuschalten. Und wir haben wirklich gründlich gesucht. Ich gehe also nur kurz, wenn überhaupt, raus und schaue mir das Phänomen an, nur um meiner besorgten und verängstigten Familie zu sagen, dass da nichts Schlimmes ist. Noch habe ich vielleicht Glück, denn in den letzten zwei Jahren wurden Einbrüche in der Nähe meiner Wohnsiedlung gemeldet und ich sollte wohl langsam wieder aufmerksamer werden! Dennoch, da gestern Nacht wieder eine Polizeistreife in meiner Wohngegend rumgefahren ist, ist die Gefahr nie wirklich gebannt, deshalb werde ich mich bessern!

Beichthaus.com Beichte #00038496 vom 12.07.2016 um 22:31:41 Uhr in Darmstadt (Bahnhofstraße) (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich stalke die Freundin meiner Affäre

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Fremdgehen Schamlosigkeit Neugier Internet Partnerschaft

Ich (w/26) möchte beichten, dass ich die "Freundin" meiner Affäre stalke. Ich bin selbst seit zwei Jahren in einer festen Beziehung und habe nun eine Affäre mit einem 45-jährigen Mann. Er behauptet Single zu sein, bei Facebook sagt sein Beziehungsstatus aber ganz klar: "in einer Beziehung mit...". Um herauszufinden, ob er mich anlügt oder nicht, stalke ich beide übers Internet oder rufe unterdrückt bei seiner "Freundin" an, um herauszufinden, ob er vielleicht ans Telefon geht. Ich hasse sie so sehr. Ich weiß es ist falsch und ich messe mit zweierlei Maß, da ich selbst einen Freund habe, aber ich will doch nur, dass er ehrlich zu mir ist.

Beichthaus.com Beichte #00038493 vom 12.07.2016 um 12:04:10 Uhr (33 Kommentare).

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Wenn Stiere Idioten töten

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Vorurteile Engherzigkeit Dummheit Tiere Tod

Wenn Stiere Idioten töten
Ich beichte, dass ich diese scheiß Stierkämpfer und Kampfarenen in Spanien verabscheue. Die sind doch alle selbst schuld, wenn sie die Stiere aufputschen, aggressiv machen und dann brutal mit Speeren traktieren, wenn sie blutüberströmt jemandem ins Herz stechen. Dann sind alle traurig und verlangen sogar, das Muttertier zu töten. Ich denke, es wäre gerecht, wenn der eh schon unterlegene Stier den Kämpfer getötet hat, diesen Stier zu feiern, da er einen weiteren Idioten getötet hat. Und für alle, die mir mit Tradition ankommen, fordere ich dann auch, die Hexenverfolgung wieder einzuführen, da das ja auch eine schöne Tradition war.

Beichthaus.com Beichte #00038490 vom 12.07.2016 um 00:28:34 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Fisch mariniert man mit Spülmittel!

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Nachbarn

Fisch mariniert man mit Spülmittel!
Ich beichte, dass ich am Wochenende gepflegt ins Rosenbeet der Nachbarn gegöbelt habe und es mir nicht im mindesten leidtut. Ich habe einen Zweitwohnsitz, an dem ich mich nicht so häufig aufhalte. Dort habe ich vor einiger Zeit neue Nachbarn bekommen. Sie sind aus einem anderen Bundesland zugezogen. Im Zuge ihrer Vorstellungsrunde luden sie uns für letzten Samstag zum Grillen ein. Lust hatte ich zwar wenig, aber um der guten Nachbarschaft willen muss man so etwas manchmal aushalten. Ich habe eine Schüssel Salat zubereitet und mitgebracht. Dort angekommen, trug ich den Salat in die Küche und unterhielt mich eine zeitlang mit der Hausherrin. Sie bereitete die Stücke vor, die gleich auf dem Grill landen sollten. Mit Entsetzen sah ich, dass sie die wirklich gut aussehenden Fischfilets mit Fairy Ultra abwusch. Sie muss wohl meinen entsetzten Blick bemerkt haben, weil sie mir dann völlig überzeugt darlegte, dass man das bei Fisch so machen muss, weil man sonst eine Fischvergiftung bekommt. Spülmittel hilft dagegen, weil das Spüli die Eiweißenzyme aufspaltet. Ob ich nachher auch Fisch möchte? Nein danke, ich mag grundsätzlich keinen Fisch, erwiderte ich, was eine fette Lüge war. Die Fleischstücke waren fertig eingelegt und vom Hersteller eingeschweißt, sodass ich da einigermaßen beruhigt sein konnte.

Beim Zusammensitzen merkte ich immer mehr, dass die Leute nicht so ganz auf unserer Wellenlänge waren. Aber okay, da muss man durch und die Anstandszeit absitzen. Ich war dann noch ein netter Gast, habe der Gastgeberin beim Abräumen des Tisches geholfen und bin mit den gebrauchten Tellern Richtung Küche und Spülmaschine gewandert. Ich fragte, ob ich das Zeug gleich in die Spülmaschine einräumen dürfe. Ich bekam dafür grünes Licht und öffnete die Klappe. Was ich dann sah, hat mich fast aus den Sandalen gehauen. Im oberen Korb der Spülmaschine lag mitten zwischen gebrauchten Gläsern eine Klobürste mit eindeutigen Gebrauchsspuren. Optisch und olfaktorisch. Mir entgleisten die Gesichtszüge. Ich muss wohl selten blöd aus der Wäsche geschaut haben. Die Hausfrau merkte das und erklärte mir ganz ruhig und wiederum völlig von sich selbst überzeugt, dass sie das immer so mache, weil in der Spülmaschine die Klobürste am saubersten wird. Die Bürste würde so jeden zweiten oder dritten Tag mitfahren. Das mache sie wegen der Hygiene. Das war der Punkt, an dem ich mich verabschiedet habe. Oder eher nicht. Ich bin rausgerannt und habe ins Rosenbeet gekotzt. Mein Mann hat mir dann noch meine Tupperschüssel und die Handtasche hinterhergetragen. Bei Gott – ich werde bei den Leuten nie wieder was essen! Entschuldigt habe ich mich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038488 vom 11.07.2016 um 12:58:32 Uhr (25 Kommentare).

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