Rassistische Pöbeleien in der U-Bahn

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Feigheit Ignoranz Verrat Bahn & Co.

Vor einem Jahr sind mein Mann, unsere damals zweijährige Tochter und ich von einem Zoobesuch mit der U-Bahn nach Hause gefahren. Ich war total müde und kaputt und saß halb schlafend neben meinem Mann. In der Sitzreihe gegenüber saß ein etwas primitiv aussehender Bauarbeiter in Arbeitskleidung. Irgendwann bekam ich mit, dass der Mann meinem Mann mit einer Grubenlampe oder Ähnlichem ins Gesicht leuchtete und meine Tochter darüber lachte und immer wieder sagte: "Noch mal!" Der Mann antwortete dann irgendwas von wegen "JETZT lachst du noch!", aber ich dachte in dem Moment, dass er mit meiner Tochter schäkerte. Irgendwann meinte ich auch, abfällige, rassistische Bemerkungen von diesem Bauarbeiter zu hören (mein Mann ist Schwarzafrikaner), aber ich hörte nicht richtig hin, weil ich so müde war. Dann holte der Mann ein Cuttermesser raus und sagte irgendwas von "Gut ausgestatteter Bauarbeiter". Aus Feigheit und Angst tat ich so, als wäre nichts und sagte auch nichts. Einige Fahrgäste hatten sich weggesetzt und die anderen ignorierten das Ganze oder guckten nur dumm. Später bestätigte mir mein Mann, dass der Bauarbeiter ihn rassistisch angepöbelt hatte und vor unserer Tochter ihre Eltern beleidigt und ihren Vater mit einem Messer bedroht hatte. Mein Mann war ziemlich sauer auf mich, weil ich so getan hatte, als wäre nichts. Ich habe wegen meiner Feigheit ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Gleich danach haben wir uns Pfefferspray gekauft - meines trage ich jetzt immer bei mir, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin. Es tut mir so leid, dass ich in diesem Moment nicht zu meinem Mann gehalten und ihn damit enttäuscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00033599 vom 14.07.2014 um 13:10:53 Uhr (28 Kommentare).

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Der Schwarm des besten Freundes

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Trunksucht Begehrlichkeit Morallosigkeit Verrat Last Night

Letztens war ich mit einigen Freunden ein bisschen feiern - natürlich mit viel Alkohol. Wie das so ist, wurden wir im Laufe des Abends immer betrunkener, obwohl sowohl mein bester Freund als auch ich am nächsten Tag arbeiten mussten. Er ist jedoch vernünftiger als ich und fuhr früh und nüchtern nach Hause, während ich mit den anderen weiterfeierte. Der Schwarm meines besten Freundes war ebenfalls da und war auch ordentlich betrunken. Meine eigenen Erinnerungen an diesen Abend sind eher lückenhaft - was ich jedoch aus meinem SMS-Verlauf erkennen kann, ist, dass ich relativ früh angefangen habe, mit dem Schwarm meines besten Freundes zu schreiben. Wir haben uns erst spaßeshalber dazu verabredet, dass wir in der Nacht kuschelnd einschlafen werden, aber irgendwann waren dann tatsächlich nur noch wir beide übrig. Es kam, wie es kommen musste. Ich legte mich neben sie und wir schliefen zusammen ein.


Nun musste ich am nächsten Morgen eigentlich zur Arbeit. Aber ich wollte nicht weg von dieser wundervollen Frau in meinem Arm und sie schien auch nicht zu wollen, dass ich gehe. Also rief ich auf der Arbeit an und meldete mich krank - Überstunden hatte ich genug. Nun lagen sie und ich immer noch da. Nur wie sie in meinem Arm lag, veränderte sich innerhalb kürzester Zeit extrem. Am Anfang lag ich hinter ihr und hatte einfach meinen Arm um sie gelegt. Am Ende lag ich auf dem Rücken und sie in meinem Arm, als ob wir ein Pärchen wären. Wir unterhielten uns gut und irgendwann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und küsste sie. Sie erwiderte diesen Kuss intensiv und das ging dann über zwei Stunden so weiter. Irgendwann musste sie los und wir verblieben - wenn auch nicht wirklich in beiderseitigem Einverständnis - damit, dass dies eine mehr oder weniger einmalige Sache war, die niemand zu wissen braucht. Ich sollte an dieser Stelle wohl auch erwähnen, dass ich zu dieser Zeit in einer festen Beziehung war. Direkt an diesem Tag habe ich die Sache mit meiner Freundin jedoch beendet und versuche seitdem, diese Traumfrau, an der mein bester Freund schon seit Monaten starkes Interesse zeigt, für mich zu gewinnen. Meine Beichte: Ich habe meine Freundin betrogen, meinen besten Freund hintergangen und hintergehe ihn auch weiterhin. Außerdem habe ich mich schon mit dem Ziel, diese Taten zu begehen, bei der Arbeit abgemeldet. Trotzdem rechtfertige ich das Ganze vor mir selbst, weil ich wirklich verrückt nach dieser Frau bin und ernsthafte Ambitionen habe. Ich wollte meiner Ex übrigens nicht wehtun und habe ihr nichts von der anderen Frau erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00033584 vom 11.07.2014 um 07:24:09 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Wenn Eltern fette Kinder züchten

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Hass Zorn Ernährung Kinder Gesellschaft Kreischa

Ich möchte beichten, dass mein Hass auf Eltern, die ihre Kinder fett werden lassen, immer größer wird. Neulich habe ich eine Grundschulklasse auf dem Gehweg gesehen und musste mit Entsetzen feststellen, dass 50 Prozent der Kinder fett waren. Ich verstehe so etwas […]
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Beichthaus.com Beichte #00033571 vom 08.07.2014 um 14:28:23 Uhr in Kreischa (24 Kommentare).

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Missbrauch der Generalschlüssel

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Betrug Morallosigkeit Arbeit

Vor vielen Jahren habe ich bei einem Netzbetreiber als Starkstrommonteur gearbeitet. Dort hatte ich zur Ausübung meiner Tätigkeit mehrere Generalschlüssel, um die Umspannwerke, Trafostationen, Kabelverteilerschränke und Hausanschlusskästen sperren zu können. Vor meinem Ruhestand kam ich dann in den Innendienst und hatte, bis zu meiner Pensionierung, nicht mehr direkt an den Anlagen zu tun. Als ich dann in Pension ging, dachte im Unternehmen niemand mehr an die Schlüssel, die ich noch hatte - und auch ich dachte nicht mehr daran. Im Büro hatte ich nämlich nur berührungslose Zutrittskontrollen und brauchte keinen Schlüssel. Vor einigen Wochen traf ich dann einen Elektriker, der seine eigene Firma besitzt und welchen ich noch aus meiner Zeit im aktiven Betriebsdienst kenne. Er klagte mir sein Leid, wie teuer das Abschalten von Anlagen, an denen gearbeitet werden muss, durch den Netzbetreiber inzwischen geworden ist. Da die Elektriker keinen Schlüssel für die Anlagen haben dürfen, müssen sie dafür mehrmals pro Woche den Netzbetreiber verständigen, welcher für das Ein- und Ausschalten über 70 Euro Gebühren einnimmt. Und das für eine Tätigkeit, die vielleicht zwei Minuten dauert.


Da fiel mir wieder mein Schlüsselbund ein, und ich fragte, ob ich ihn ein bisschen unterstützen soll, indem ich selbst die Abschaltung für lau vornehme. Er willigte natürlich ein und so fuhr ich nach Hause, holte meine Schlüssel und wir trafen uns bei dem Haus, an dem er zu arbeiten hatte. Ich schaltete den Hausanschluss ab, er erledigte seine Arbeiten und zwei Stunden später, als er fertig war, setzte ich die Sicherungen wieder ein. Eigentlich wollte ich kein Geld nehmen, aber er war so dankbar und drückte mir 50 Euro in die Hand. Trotzdem ging ich von einem einmaligen Hilfsdienst aus, allerdings wiederholte sich die Sache und inzwischen rufen auch noch zwei weitere Elektrounternehmer bei mir an, damit ich ihnen einige Abschaltungen durchführe. Ich möchte deshalb beichten, dass ich einen großen, überregional arbeitenden Energieversorger schädige und mir damit etwas zu meiner Rente dazuverdiene. Ich bitte um Absolution für mein Handeln.

Beichthaus.com Beichte #00033556 vom 04.07.2014 um 20:23:39 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Pinkelspiele im Büro des Chefs

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Dummheit Ekel Waghalsigkeit Kollegen Arbeit

Meine Arbeitskollegen und ich waren noch nie wirklich motiviert. Was erwartet man von einer Gruppe Dreißigjähriger, die von acht bis sechs Uhr im Büro sitzen müssen, sich stündlich einen Kaffee reinhauen und anschließend ihren Koffeinrausch in einer zweistündigen Zugfahrt ins traute Heim ausklingen lassen, nur um dann nach einem Mitternachtssnack am nächsten Tag das gleiche Leben wieder zu beginnen? Es wäre keine Übertreibung, würde ich sagen, dass wir manchmal Wache schoben, damit der eine oder andere noch seinen Rausch vom Sonntagabend ausschlafen konnte. Im Großen und Ganzen sind also alle ganz lieb, doch trotzdem gab es nie einen Kontakt außerhalb der Arbeit. Trotzdem sind sie mir ab Februar sehr ans Herz gewachsen und ich möchte nun beichten, wie es dazu kam. Alles begann beim Flaschendrehen. Wie wir darauf kamen, weiß ich nicht mehr genau, aber irgendwann saßen wir alle zusammen und haben ein paar Mutproben aufgestellt und peinliche Fragen gestellt, statt zu arbeiten. Es kam dadurch natürlich niemand zu schaden - außer vielleicht unser Unternehmen, und weil es so viel Spaß machte, spielten wir das Spielchen öfters. Beim letzten Mal haben wir es aber ein bisschen übertrieben, ich erinnere mich noch genau daran, denn es war ein Montag und es war sehr amüsant, dass eine Gruppe erwachsener Männer im Anzug und mit pinken Krawatten zusammen auf dem Boden saßen und sich fiese Mutproben überlegten.


Schon ziemlich am Anfang traf die Flasche mich und ich entschied mich für "Pflicht", was keine gute Idee war, denn es folgte wohl die härteste Aufgabe überhaupt: Ich sollte auf die Unterlagen meines Chefs pinkeln. Wir malten uns aus, wie lustig es doch wäre, wenn sie Wache halten, ich auf seinen edlen Echtholztisch steige, den Reißverschluss aufzippe und es dann auf seine Unterlagen laufen lasse. Rückblickend kann ich mir nicht mehr erklären, was mich dazu bewegt hat, aber wir machten uns kurz vor Feierabend auf dem Weg zum Büro des Chefs - dieser ist im Übrigen nur recht selten im Büro - und während die Kollegen zur Sicherheit Schmiere standen, schiffte ich einfach darauf los. Das Lachen zu unterdrücken war eine ziemliche Qual, aber im Endeffekt war ich doch erschrocken, da ich nicht davon ausging, dass der ganze Tisch so nass werden würde. Irgendwie hatte ich nur an ein bisschen Feuchtigkeit gedacht, aber dann war quasi jedes einzelne Blatt Papier vollkommen durchnässt. Das ist meine Beichte. Ich habe auf den Bürotisch meines Chefs gepinkelt. Das Ganze war vor einem Monat und ich bin jetzt arbeitslos. Meine Kollegen versuchten noch, das Ganze irgendwie abzumildern, indem sie alle mit dem Boss reden wollten, aber ich wäre sowieso bestraft worden, weshalb ich das dankend ablehnte. Warum alle bestrafen, wenn nur ein Einzelner leiden kann? Mein Leben ist inzwischen im Eimer - ich bin arbeitslos, meine Verlobte ist kurz davor, die Hochzeit abzublasen und die ganze Nachbarschaft verachtet mich. Ich habe niemanden mehr - außer meine vier Kollegen. Trotzdem werde ich wohl demnächst in eine andere Stadt ziehen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033552 vom 03.07.2014 um 19:34:45 Uhr (18 Kommentare).

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