Nervige chinesische Touristen

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Boshaftigkeit Zorn Rache Engherzigkeit Urlaub

Am Wochenende war ich (m/22) in der Stadt unterwegs, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Ich wollte anschließend gemütlich mit dem Bus nach Hause fahren, doch eine wüste Touristengruppe hielt mich davon ab. Die Gruppe bestand aus acht Chinesen, die alles und jeden in der Umgebung fotografierten, sie sprachen mich an. Ich selbst bin Japaner, kann aber weder chinesisch noch fließend japanisch. Die Chinesen sprachen glücklicherweise Englisch, anscheinend hatten sie sich verlaufen und suchten irgendeinen Laden. Ich erklärte ihnen auf englisch, dass ich ihnen nicht helfen könnte. Statt mich in Ruhe zu lassen, folgten sie mir und fragten immer wieder, wo es lang ging. Ich fing an zu rennen und sie machten es mir nach. Verärgert blieb ich stehen und musste feststellen, dass schon einige andere Leute blöd gafften und grinsten.

Nachdem ich die Gruppe zum dritten Mal gebeten hatte, mich in Ruhe zu lassen und sich nichts an der Situation änderte, reichte es mir. Ich wies sie an, mir zu folgen, gemeinsam fuhren wir anschließend mit dem Bus mitten in die Pampa. Wir stiegen nach einer zweistündigen Fahrt aus und ich führte die nervende Gruppe noch einige Meter weiter weg, um sie von der Bushaltestelle zu entfernen, nebenbei telefonierte ich mit einem Kumpel, nannte ihm einen Treffpunkt und bat ihn, mich abzuholen. Am vereinbarten Ort angekommen wartete auch schon mein Kumpel in seinem Auto, ich blieb abrupt stehen und schaute in die verwirrten Gesichter der Chinesen. Grinsend verabschiedete ich mich, stieg in das Auto und ließ die verzweifelte Gruppe zurück. Mittlerweile finde ich die Aktion hochgradig asozial, da ich die Naivität der Touristen ausgenutzt und ihnen womöglich die Reise versaut habe. Ich hoffe, sie haben wieder zurückgefunden!

Beichthaus.com Beichte #00040250 vom 30.08.2017 um 15:13:39 Uhr (9 Kommentare).

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Samen einpflanzende Gartennerds

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Partnerschaft

Meine Frau gärtnert seit zwei Jahren intensiv und ist jetzt auch Teil einer Art Club von Leuten, die ihre Gärten nett herrichten und designen und was-weiß-ich-noch. Anfänglich fand ich (m/36) das auch noch ganz angenehm. Seit sie ihr Hobby hatte, war sie deutlich entspannter. Natürlich kommt es auch jährlich zu zehn bis sechzehn Treffen, bei denen sich alle bei einem der Mitglieder einfinden. Das fand ich auch nicht sonderlich schlimm. Ich habe mich im Gegenteil sogar beim ersten Treffen sehr gefreut, gleich eine Handvoll neuer Menschen kennenzulernen (ich gebe zu, das klingt jetzt irgendwie komisch, aber ich weiß nicht, wie ich diese Freude formulieren soll). Das erste Treffen war etwas ernüchternd. Diese Leute waren größtenteils Singles oder in ihre Garten vernarrte Pärchen. Im Endeffekt handelte jedes Gespräch nur von ihrem Grün. Klar, mit meiner Frau können die ja gerne drüber reden. Aber wenn ich mit ihnen rede, wäre es schön, wenn sie mal bei der Sache bleiben würden, ohne die ganze Zeit das Thema auf ihren Garten zu lenken.

Letztes Jahr fanden vier Treffen bei uns statt, in diesem Jahr bereits zwei weitere und ein weiteres wird/würde noch kommen. Da diese Leute keine "Besserung" zeigen und selbst bei einfachstem Small-Talk mit ausführlichen Beschreibungen über den Gemütszustand ihres Rasen daherkommen, habe ich mir fest vorgenommen, die zukünftigen Treffen in unserem Haus zu sabotieren. Während ich mich sonst immer mehr im Hintergrund gehalten habe, habe ich mich die letzten zwei Treffen sehr in den Vordergrund gerückt. Immer wenn die Leute mir die Möglichkeit gegeben haben, indem sie zweideutige Begriffe verwendet haben, habe ich die Chance genutzt und wie ein Irrer gelacht. Wenn also jemand erzählt hat, wie er den Samen eingepflanzt hat, habe ich nur dazwischen gerufen: "Ist sie jetzt schwanger?", oder eben einfach nur gelacht und "Samen!" gerufen. Auch sonst habe ich mich ziemlich zum Depp gemacht und die Namen der Leute absichtlich verwechselt oder die Toilette abgeschlossen, sodass niemand drauf konnte. Keine Ahnung, was mich dazu geritten hat, so einen Rundumschlag zu machen. Meiner Frau war das peinlich. Mir nicht.

Im Nachhinein tut mir das schon leid. Vor allem da ich mitbekommen habe, dass einige nach den letzten Treffen, die so abgelaufen sind, keine Lust mehr haben zu uns zu kommen. Auf der anderen Seite bin ich schon etwas froh, diese Gartennerds in Zukunft nicht mehr beherbergen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00040209 vom 21.08.2017 um 20:12:31 Uhr (21 Kommentare).

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Das gähnende Mädchen

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Peinlichkeit Last Night Engherzigkeit Stuttgart

Ich (m/24) habe zusammen mit meinen Kumpels ein witziges Spiel erfunden: während einer von uns eine Frau anschleppt, verstecken sich die anderen in seiner Wohnung, während derjenige dann mit der Frau vögelt, kommen die drei anderen plötzlich schreiend in den Raum gestürzt. Wir lachen uns jedes Mal kaputt, wenn sich die Frauen erschrecken und wütend oder weinend die Wohnung verlassen.

Vor ein paar Wochen hatte ich ein hübsches Mädchen (22) mit zu mir genommen, die Kleine hatte eine sehr kühle Art, was mich aber nicht sonderlich störte. Wir landeten im Bett. Nach einer Weile stürmten, wie abgesprochen, meine Freunde in mein Schlafzimmer und schrien so laut, dass selbst ich mich ein wenig erschreckt habe. Die Dame unter mir schaute mich allerdings nur emotionslos an, schubste mich von ihr herunter und fragte mit monotoner Stimme: "Sind wir dann fertig?"

Etwas perplex starrte ich sie an, unfähig zu antworten. Sie zog sich wieder an, nahm ihre Tasche und gähnte nochmal extra laut. Dann war sie auch schon durch die Tür verschwunden. Seitdem bin ich die Lachnummer in meinem Freundeskreis und das Schlimmste ist, dass ich das Mädchen jeden Tag, wenn ich zur Uni fahre, im Bus sehe. Letztens saß ich ihr im Bus gegenüber, als sie ausstieg, drehte sie sich noch einmal zu mir um, gähnte gespielt und warf mir anschließend ein fieses Grinsen zu. Das habe ich wohl verdient.

Beichthaus.com Beichte #00040154 vom 05.08.2017 um 15:09:46 Uhr in Stuttgart (15 Kommentare).

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Muttis Drogen liegen im Kühlschrank

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Drogen Engherzigkeit Familie

Muttis Drogen liegen im Kühlschrank
Als ich noch klein war, hat meine Mutter harte Drogen im Küchenschrank gebunkert. Nicht in großem Maß und sie war auch kein Junkie. Aber die Tatsache, dass sie es getan hat und damit das wenn auch kleine Risiko eingegangen ist, dass ich es sehe, hat mein Bild von […]
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Beichthaus.com Beichte #00040153 vom 05.08.2017 um 12:50:12 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Abziehbilder meiner Persönlichkeit

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Engherzigkeit Selbstsucht Freunde Düsseldorf

Ich (22) habe nie zu den sozialen Menschen gehört, zwar habe ich Freunde, doch auch mit denen gibt es Probleme, für die ich verantwortlich bin. Sobald ich mich nämlich länger und ausführlicher mit ihnen befasse, merke ich, dass sie mir immer unsympathischer werden. Manchmal entwickelt sich sogar ein Gefühl von Ekel und ich ignoriere sie tagelang, ich weiß nicht, woran es liegt. Manchmal bin ich einfach nur noch genervt von meinen Freunden, denn nach und nach nehmen sie Eigenschaften von mir an, sie reden wie ich, benehmen sich wie ich und werden mir immer ähnlicher. Ich verstehe nicht, warum sie das tun, es stört mich, weil ich die Personen mochte, die nicht wie eine zweite, dritte oder vierte Version von mir waren.

Es ist nicht einmal so, dass ich einen tollen Charakter hätte, weshalb es mich noch mehr verwundert, dass sie sich an meinem Verhalten orientieren. Einmal ist es sogar vorgekommen, dass eine Person innerhalb von einem Tag meinen Humor lustig fand, obwohl sie ihn vorher überhaupt nicht mochte. Seitdem lacht der Betroffene immer noch über diesen Humor, dabei ist es schon knapp zwei Jahre her. Ich beichte, freundliche Menschen mit meinem Verhalten zu verderben, ohne es zu wollen. Es tut mir leid, dass ich nicht einmal gut zu meinen Freunden bin, obwohl wir so viele tolle Dinge erlebt haben. Aber ich möchte einfach keine Abziehbilder meiner Persönlichkeit.

Beichthaus.com Beichte #00040121 vom 29.07.2017 um 14:39:22 Uhr in Düsseldorf (3 Kommentare).

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