Hilfe, mein Mann spielt Lotto!

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Neugier Zorn Verschwendung Geld Partnerschaft Ediger-Eller

Hilfe, mein Mann spielt Lotto!
Ich habe in den Sachen meines Mannes geschnüffelt und sitze jetzt deswegen in der Bredouille. Wir haben zwei Kinder und sind beide noch Studenten, das heißt, wir haben kaum genug Einkommen, um uns über Wasser zu halten. Wir müssen wirklich jeden Cent umdrehen. Demnächst werden wir noch weniger Einkommen haben, weswegen wir jetzt eigentlich sparen sollten. Meine Eltern machen sich auch schon große Sorgen, wie das weitergehen soll.

Ich habe in den Sachen meines Mannes herumgeschnüffelt und dort Quittungen von Lottoscheinen gefunden. Und das schon mehrmals. Er hat jedes Mal innerhalb von kürzester Zeit einfach mal so mindestens 30 Euro verspielt. Ich bin ziemlich geschockt und frage mich, was er sich dabei denkt. Er weiß doch, wie es um uns finanziell steht. Aber anscheinend nimmt er das nicht ernst. Es regt mich extrem auf, aber ich kann nichts tun, damit er aufhört, unser Geld zum Fenster rauszuschmeißen. Ich kann ihn deshalb noch nicht mal zu Rede stellen, denn dann wüsste er ja, dass ich in seinen Sachen geschnüffelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034627 vom 18.12.2014 um 00:14:23 Uhr in Ediger-Eller (18 Kommentare).

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Mit dem Handwerker im Badezimmer

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Ekel Peinlichkeit

Als mein Sohn heute aus der Schule kam und ganz dringend aufs Klo musste, fiel mir eine Story aus meiner Jugend ein. Ich muss so 14 gewesen sein und merkte auf dem Heimweg von der Schule, dass es in meinem Magen-Darm-Trakt gefährlich anfing zu grummeln. Ich rannte los und stürmte in unser Badezimmer. Ich zog in aller Eile die Hose runter und sah noch im Augenwinkel, dass jemand an unserer Waschmaschine stand. Ich dachte, es wäre mein Vater und es war mir völlig egal. Lautstark entleerte ich mich. Nach der ersten Erleichterung sah ich noch einmal genau hin und da stand ein völlig entsetzter fremder Mann vor mir. Die Erklärung ist ganz einfach. Unsere Waschmaschine war kaputtgegangen und normalerweise hat mein Vater immer alles repariert. Außerdem trug mein Vater auch immer einen Blaumann und eine Mütze. Aber dieses eine Mal wusste er nicht weiter und hatte eine Firma zur Reparatur bestellt. Mir war das Ganze so peinlich, dass ich sterben wollte und meine Eltern und Geschwister haben mich wochenlang ausgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00034624 vom 17.12.2014 um 18:48:57 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen

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Vorurteile Hass Dummheit Gesellschaft

10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen
Ich (m/35) muss beichten, dass ich geschätzte 90 Prozent der Frauen im Alter von 16 bis 35 zutiefst verachte. Jene 90 Prozent haben wenig bis keine Allgemeinbildung, definieren ihr Leben durch materielle Gegenstände, geben sich wie eine Bordsteinschwalbe und haben außerhalb von Smartphone, Klamotten, Schminke und Co keine Ahnung von der Welt. Man kann mit diesen 90 Prozent keine niveauvollen Gespräche bzw. ordentliche Diskussionen führen. Vor allem besitzen diese Frauen keine eigene Meinung - alles wird nachgeplappert, ohne zu hinterfragen. Des Weiteren kann ich nach 17 Jahren Berufstätigkeit nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Es wird nur Stress gemacht, getratscht, gelästert und ausgespielt. Eine ordentliche Zusammenarbeit ist für mich noch nie möglich gewesen.

Ich bin froh, dass es diese 10 Prozent noch gibt, wobei ich befürchte, dass diese Zahl zunehmend sinken wird. Hiermit gestehe ich, dass ich keinen Funken Respekt vor solchen Individuen habe und den Teufel tun werde, mich privat mit solchen biologischen Mutationen abzugeben. Nein, ich bin kein genereller Frauenhasser, denn es gibt da eben - wie meine Frau - noch diese 10 Prozent. An die Leserinnen aus der 10-Prozent-Gruppe: Bleibt, wie ihr seid! Ihr habt wahren und echten Charakter, habt noch Wertvorstellungen und besitzt einen ordentlichen IQ. Mein Respekt und Dank gilt euch! Euch, den 10 Prozent da draußen, die tapfer die Fahne hochhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034614 vom 16.12.2014 um 18:26:31 Uhr (23 Kommentare).

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Vandalismus im Wohnblock

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Vandalismus Hass Lügen Vorurteile Nachbarn

Ich (m) gebe zu: Ich bin ausländerfeindlich. In dem Arbeiterwohnblock, in dem ich wohne, leben seit vielen Jahren ausschließlich Araber, Italiener, Griechen und viele weitere Nationalitäten. Ich übe noch den Nebenjob als Hausmeister dieses und der beiden Nachbarblöcke aus. Die Mieten zahlt fast ausschließlich das Sozialamt, daher geht es dem Vermieter, einer Gesellschaft, auch sehr gut. Aus diesem Grund bezahlen sie mir auch nicht gerade wenig für meinen Nebenjob. Ich muss täglich morgens und abends tätig werden, jeweils für zwei Stunden. Sollte etwas Besonderes anliegen, erhalte ich dafür natürlich auch Geld. Damit Besonderheiten vorkommen, die ich dann abrechnen kann, hetze ich die Leute gegeneinander auf, sodass ich bei Ausschreitungen zur Stelle bin. Ich liebe meine Tätigkeit und auch die Macht, die sie mit sich bringt. Es bereitet mir Vergnügen, alles was die Leute vor den Türen liegen lassen, in den Müll zu werfen. Denn es ist laut Hausordnung verboten, Zeug im Gang liegen zu lassen.


Sie können beispielsweise ihre Schuhe aus den Containern holen. Ebenso trete ich Kinderfahrräder um, die nach 18 Uhr noch vor dem Haus stehen. Es kommt immer häufiger vor, dass die Bewohner ihre Autos vor dem Block waschen, soll ich das unbestraft durchgehen lassen? Ein Kratzer oder abgebrochener Spiegel ist da schon mal drin. Lautes Rumschreien im Hausgang wird selbstverständlich auch nicht geduldet, denn das stört vor allem mich. Alle Leute hassen mich wie die Pest und vermuten natürlich, dass ich hinter der einen oder anderen Sachbeschädigung stecke, aber niemand kann mir etwas nachweisen. Der Essensgestank in den Blöcken nimmt auch immer mehr zu, allerdings kann ich dagegen leider nichts unternehmen, mein Hass auf die Bewohner wurde dadurch natürlich noch größer. Jetzt habe ich der Familie aus Marokko etwas in den Briefkasten geworfen. Es handelt sich um den Ausdruck der marokkanischen Nationalflagge. Diese habe ich durchgestrichen und mit italienischen Schimpfwörtern beschmiert, die ich mir aus dem Internet besorgt habe.


Die Griechen erhielten ebenfalls einen Ausdruck - natürlich mit der durchgestrichenen Griechenlandfahne, dekoriert mit marokkanischen Schimpfwörtern. Die Schimpfwörter verstehen sie sowieso nicht, aber man kann sie dem Absender im Haus zuordnen. So hatte am Montagmorgen jeder eine durchgestrichene Nationalflagge im Briefkasten, mit zum Teil gotteslästerlichen Ausdrücken verziert. Es kam gegen Abend auch zu einer Rangelei im Hinterhof und ich durfte herumschreien und sie beschimpfen. Dummerweise haben die Mieter nach der Rangelei festgestellt, dass jeder eine Nachricht im Briefkasten hatte. Ich wurde gefragt, ob ich der Urheber sei, natürlich verneinte ich und schrie sie an, dass sie den einzigen guten Bürger hier nicht denunzieren sollen. Meine nächste Aktion muss besser werden. Jetzt muss ich allerdings beichten, dass ich der Vermietungsgesellschaft anstatt einer halben Stunde Arbeitszeit für das Gerangel eine Ganze berechnet habe.

Beichthaus.com Beichte #00034599 vom 14.12.2014 um 18:11:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Traumberuf: Visagistin

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Neid Falschheit Eifersucht Stolz Kempten

Ich (w/18) möchte beichten, dass ich allen alten Freunden von mir aus dem Weg gehe, die das geschafft haben, was ich noch schaffen will. Ich möchte nämlich unbedingt Visagistin werden, und eine Ausbildung als Friseurin absolvieren. Insgesamt haben fünf Freundinnen vor einem Jahr eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und haben scheinbar das gleiche Ziel wie ich. Ich habe genau in diesem Zeitraum den Kontakt abgebrochen, anfangs weil ich mich geschämt habe, dass ich keine Ausbildung gefunden habe - jetzt einfach nur, weil ich neidisch bin und ich dieses Gefühl nicht besonders mag, weil es mich eher depressiv und antriebslos macht. Gestern habe ich eine alte Freundin von mir gesehen - sie hat gerade mit ihrem Auto geparkt und mich direkt angeschaut. Ich stand sogar vor ihr.

Sie sah viel hübscher aus als früher und war wirklich sehr stark geschminkt, gestylt und hatte die Haare wunderschön. Ich dagegen war ungeschminkt, hässlich angezogen und meine Haare waren verwuschelt, ich hatte fette Augenringe und war mit meinem Hund spazieren. Als unsere Blicke sich trafen, habe ich mich erschrocken und habe bedauernswert nach rechts geschaut, während meine Haare mein Gesicht verdeckten und ich schnell mit meinem süßen Hund abgedampft bin. Ich wollte einem Gespräch aus dem Weg gehen, das eventuell mit "Hey, was machst du jetzt so, und hast du jetzt auch einen Führerschein und ein Auto?" beginnt, so wie es schon oft vorgekommen war. Ich wollte mir diese Erniedrigung allerdings nicht geben und deshalb bin ich einfach gegangen. Eine kleine Beichte kommt wohl jetzt dazu - immer wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich einfach, dass ich eine Gesangsausbildung mache, Gesangslehrerin werde und eine eigene Gesangsschule plane. Dafür müsste ich dann auch ganz weit wegziehen.

Im Grunde genommen ist es nur eine kleine Lüge, denn ich nehme ja Gesangsunterricht, singe schon, seit ich ein kleines Kind bin und kann die Techniken schon recht gut ausführen und weiß viel - aber dazu muss man eigentlich studieren. Jedenfalls wenn man eine richtige Gesangslehrerin werden will, alles andere wäre stümperhaft und nicht gut für die Schüler. Naja, ich will einfach nicht, dass andere sehen, dass ich ein Loser bin, der bis heute keine Ausbildung gefunden hat. Ich hoffe, das wird sich bald ändern, denn der Neid frisst mich auf. Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann - wahrscheinlich eher nicht, aber das ist eine ziemlich aufreibende Sache für mich und es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00034594 vom 13.12.2014 um 18:48:42 Uhr in 87439 Kempten (17 Kommentare).

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