Mein Ex der Stalker

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Gewalt Ex

Ich wurde jahrelang von meinem Ex gestalked. Als wir zusammen kamen, war er achtzehn und ich zarte fünfzehn Jahre alt. Er machte damals großen Eindruck auf mich, da er so erwachsen, selbstbewusst und reif wirkte. Doch schon bald stellte ich fest, dass das nur eine Maske war, hinter der er seine Unsicherheit und seine überbordenden Selbstzweifel verbarg. Er sperrte mich regelrecht in der Beziehung ein: Ich durfte weder mit fremden Jungen SMS schreiben, noch mit ihnen sprechen. Wenn ich einen anderen Mann zur Begrüßung oder zum Abschied umarmte, und er das mitbekam, gab es sofort Ärger. Er bedrohte meine männlichen Bekannten, und wurde ausfallend ihnen gegenüber, wenn sie es wagten, mich anzuschreiben oder anzusprechen. Ich musste mich immer um ihn kümmern, wenn er ein noch so nichtiges Problem hatte, am liebsten wollte er dann jedes Mal Mitleids-Sex. Er nahm jedoch so gut wie niemals Rücksicht auf meine Probleme. Ich war unglücklich und dauergenervt. Schließlich gelang es mir unter großen Mühen, mich von ihm zu trennen, und lernte einen anderen Mann kennen, mit dem ich noch heute zusammen bin. Mein Ex ließ mich jedoch nicht in Ruhe. Er verbreitete üble Gerüchte über mich, rief mich zehnmal am Tag an und wollte mit mir "reden", was aber immer nur in wüsten Beschimpfungen seinerseits endete. Ich reagierte also nicht mehr auf seine Anrufe, und besorgte mir eine neue Nummer. Schließlich passte er mich zum "Reden" in der Stadt ab, bedrohte und beleidigte mich nach nur wenigen vernünftigen Sätzen aber jedes Mal. Einmal wurde er sogar direkt handgreiflich. Ich erzählte aber leider niemandem davon, aus Scham und Angst. Ich ließ mich jedoch aus diesem Grund seitdem nur noch mit Begleitung in der Stadt sehen.


Eines Nachts tauchte mein Ex mit einer Horde betrunkener Gleichgesinnter vor dem Haus meiner besten Freundin auf und grölte herum, dass er mich zurückwolle, und sie mir gefälligst ins "Gewissen reden" solle, sonst würde sie "es bereuen". Er tyrannisierte anschließend systematisch alle meine Freunde, und schlug den Wehrlosesten von ihnen eines Tages tatsächlich krankenhausreif. Natürlich kassierte er eine Anzeige, und schmiss mir deswegen anschließend die Fensterscheiben ein. Er skandierte dabei die ganze Zeit, dass ich an allem seinem Unglück schuld sei. Ihn hielt nichts davon ab mich weiterhin zu bedrohen, keine Anzeigen, kein daraus resultierender Rausschmiss aus der Uni, keine einstweiligen Verfügungen. Seine Drohungen wurden nur immer noch schlimmer und brutaler. Die Polizei war verhältnismäßig machtlos. Zwar fuhren des öfteren Streifenwagen an unserem Haus vorbei, aber kaum waren die weg, gab es wieder Ärger. Ich hielt es einfach nicht mehr aus. Schließlich vertraute ich mich meinem Cousin und meinem Freund an, vor denen ich immer versucht hatte zu verheimlichen, wie schlimm es in Wirklichkeit war. Selbst meine Eltern wussten nicht alles. Sie beruhigten mich, es würde alles wieder in Ordnung kommen. Noch in derselben Nacht wurde mein Ex ins Krankenhaus eingeliefert, in sehr sehr schlechtem Zustand, sein Auto verschwand und seine Wohnung wurde verwüstet. Mein Cousin und mein Freund haben nie ein Wort darüber verloren, und sie sahen auch nicht aus, als ob sie sich geschlagen hätten. Sie sind beide eher zierlich, während mein Ex sehr kräftig gebaut war. Ich bin mir aber sicher, dass sie definitiv etwas damit zu tun hatten. Die Polizei war irgendwann da, und nahm meinen Freund und meinen Vater mit auf das Revier, wo beide verhört wurden. Die Ermittlungen verliefen jedoch im Sand. Mein Ex war sehr lange in der Reha, er sieht abgemagert und schlecht aus, und ist mittlerweile in der offenen Psychiatrie untergebracht. Er tut mir sehr Leid, und manchmal denke ich, dass wirklich nur ich schuld an seiner Misere bin. Vielleicht hätte ich auch einfach nur verständnisvoller mit ihm sein müssen. Ich weiß es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029906 vom 02.04.2012 um 12:19:13 Uhr (24 Kommentare).

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Baby Dorfgetratsche

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Peinlichkeit Falschheit Manie

Ich (m) möchte beichten, dass ich mit 26 immer noch Baby-Showergel zum Duschen benutze. Dasselbe gilt auch für Shampoo und Hautcreme. Ich habe festgestellt, dass dieses Zeug zig mal besser riecht als die ganzen namhaften Produkte, die man aus der Werbung kennt. Außerdem verträgt meine Haut es viel besser. In meinem Heimatdorf geht mittlerweile das Gerücht um, ich wäre plötzlich Vater geworden, weil man mich des Öfteren vor meiner Wohnung gesehen hat, wie ich Baby-Pflegeprodukte ins Haus gebracht habe. Ein Hoch auf das Dorfgetratsche! Das stört mich allerdings relativ wenig. Ich könnte natürlich sagen, wie der Sachverhalt wirklich ist und dass ich die Produkte zum Eigenbedarf nutze. Aber irgendwie schäme ich mich dafür. Ich dulde also lieber unwahre Gerüchte, anstatt reinen Tisch zu machen und das nur weil es mir peinlich ist, zuzugeben, dass ich das Baby-Zeug selbst nutze. Es riecht aber wirklich besser als Axe, DuschDas oder Head Shoulders.

Beichthaus.com Beichte #00029898 vom 30.03.2012 um 19:07:35 Uhr (15 Kommentare).

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Interne News

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Rache Zwietracht Partnerschaft Speyer

Ich (m/26) war 5 Jahre mit einer Frau (23) zusammen. Alles lief gut bis zwei Monate vor der Trennung. Sie hat sich auf einmal seltsam benommen und wenn ich sie darauf ansprach hat sie nur gesagt, dass sie Stress auf der Arbeit hätte. Irgendwann hat sie dann einfach per SMS mit mir Schluss gemacht und gesagt, dass sie mich nicht mehr liebt ohne nähere Gründe zu nennen. Ich war zu diesem Zeitpunkt stinksauer auf sie.Nach einiger Zeit habe ich versucht Nachforschungen anzustellen ob sie mich vielleicht während der Beziehung mit einem anderen Mann betrogen hat. Ich habe durch erraten ihr E-Mail-Passwort herausbekommen und wurde fündig. Sie hat ihrem Chef auf der Arbeit E-Mails geschrieben in der sie ihm ihre Liebe gestand. Allerdings wollte der Chef nichts von ihr wissen da er glücklich mit seiner Frau verheiratet ist. Ich dachte mir: Das schreit nach Rache. Ich habe mich über eine Sicherheitslücke in das Intranet ihrer Firma gehackt und dort ihren gesamten E-Mail Verkehr bei den Internen News veröffentlicht. Als ihre Kollegen das gelesen haben hat sie sich in Grund und Boden geschämt und war dann erstmal zwei Wochen krank geschrieben. Es gab deswegen in der Firma einen riesigen Zirkus und der Chef und meine Ex waren wochenlang das Gesprächsthema Nummer 1. Das weiß ich weil eine Bekannte von mir ebenfalls in dieser Firma arbeitet. Mittlerweile weiß es unser ganzer Bekanntenkreis und sie lässt sich aus Scham nirgendwo mehr blicken. Bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029884 vom 23.03.2012 um 17:44:18 Uhr in Speyer (40 Kommentare).

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Der geschminkte Gartenzwerg

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Diebstahl Dummheit Schule Holzminden

Als ich 16 Jahre alt war, war ich freiwillig auf einem Internat. Es war alles in allem eine tolle Zeit, aber trotzdem gibt es da etwas, wofür ich mich immer noch, 10 Jahre später, schäme. Und zwar ist es so, dass auf dem Gelände natürlich auch Lehrer wohnen, die jeweils eine Wohngruppe betreuen. Die Lehrerin der Wohngruppe unter meiner eigenen hatte einen Gartenzwerg, den sie vor ihrer Türe stehen hatte. Immer mal wieder wurde damit etwas Jux angestellt, zum Beispiel fand er sich einmal am Raucher-Pavillon draußen wieder. Irgendwann waren wir etwas betrunken und nahmen den Zwerg ebenfalls mit. Auf meinem Zimmer verzierten wir ihn mit Kajal. Total bescheuert, kindisch und sinnlos, aber so waren wir nun mal.
Am nächsten Tag hörten wir, wie die Lehrerin davon sprach, dass ihr wieder einmal der Gartenzwerg geklaut wurde. Übrigens war das eine tolle, sehr liebe Frau, also man hatte keinen Grund ihr etwas Böses zu wollen. Es war eben einfach eine Dummheit.

Jedenfalls stand besagter Gartenzwerg nun immer noch, schwarz angemalt, in meinem Zimmer und wir überlegten, ob wir ihn einfach zurückstellen sollten, trauten uns aber nicht. Warum auch immer! Theoretisch hätten wir ihn einfach heimlich nachts, oder selbst tagsüber, wieder vor ihre Tür stellen können. Haben wir aber nicht. Als ich dann später in ein anderes Gebäude auf dem Gelände umzog, nahm ich den Zwerg mit dorthin. Ich weiß gar nicht, wo der immer war, vermutlich im Schrank oder in einer Kiste, denn sonst wäre er ja irgendeinem Lehrer bei einer Zimmerkontrolle mal aufgefallen. Selbst als ich dann über ein Jahr später wieder zu meinen Eltern zurückkehrte, nahm ich den Zwerg mit. Immer noch schwarz angemalt.

Dort platzierte ich ihn einfach gut sichtbar auf einem meiner Schränke. Irgendwann nahm unsere Putzfrau ihn und stellte ihn in den Vorgarten. Meine Eltern fragten mich hinterher, wo ich den eigentlich her habe, der wäre ja toll. Ich weiß nicht mehr genau, was ich gesagt habe, aber in jedem Falle habe ich mir natürlich irgendetwas aus den Fingern gesogen. Noch heute, wenn ich den Zwerg so in unserem Garten stehen sehe, schäme ich mich. Weil er nicht mir gehört, sondern geklaut ist und vor allem, weil wir ihn einer sehr liebenswerten Frau gestohlen haben, die das eigentlich nicht verdient hatte. Es tut mir wirklich sehr Leid und ich ärgere mich, dass ich nie den Mut hatte den Zwerg wieder zurückzustellen. Ich schätze mal, dass die Lehrerin schon lange nicht mehr daran denkt oder sich ärgert, aber trotzdem war das ganz schön mies. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029883 vom 23.03.2012 um 13:13:01 Uhr in 37603 Holzminden (Einbecker Straße) (23 Kommentare).

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Nur aufs Geld geschaut

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Vorurteile Habgier

Nur aufs Geld geschaut
Ich (m/22) habe eine große Leidenschaft: Fußball! Deshalb stehe ich mindestens fünf mal in der Woche auf dem Fußballplatz, was meiner Freundin natürlich nicht wirklich gefallen hat. Immerhin habe ich eine monatliche Aufwandsentschädigung vom Verein (150 Euro für Sprit etc.) bekommen. Davon alleine kann natürlich niemand leben, so dass ich noch einer geregelten Arbeit als Gebäudereiniger nachgegangen bin. Meine Freundin war natürlich nie besonders stolz darauf und kam immer wieder mit Sprüchen wie "Such die eine besser bezahlte Stelle, damit wir uns auch mal was leisten können. Statt Fußball zu spielen, kannst Du noch einen kleinen Job annehmen, bla bla bla". Das alleine hat mich schon immer sehr aufgeregt, weil sie als Studentin auch nicht gerade ein Vermögen in die Haushaltskasse beigesteuert hat. Aber da wir mit zwei anderen Leuten in einer WG leben, sind wir mit dem Geld immer gut ausgekommen. Durch Zufall hab ich erfahren, dass sie hinter meinem Rücken ein paar unverschämte Dinge losgelassen hat. "Versager" ist dabei eines der nettesten Worte, welches sie benutzt hat und sie wohl sich demnächst nach jemanden umschaut, der ihr etwas bieten könne. Ich habe sie natürlich darauf angesprochen und sie sagte mir wirklich, dass ich ihr mehr bieten müsse. Was sie allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war das ich mit einem Fußballverein in der Oberliga verhandelte und vier Wochen nach dem Gespräch hatte ich einen Vertrag. Somit hatte ich dann 4.000 Euro netto jeden Monat in der Tasche. Nun zu meiner Beichte: Ich suchte eine schicke Wohnung, unterschrieb den Mietvertrag und rieb ihr das unter die Nase. Ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen, als sie gecheckt hatte, dass nur ich dort einziehe. Ja, ich habe sie verlassen, weil ich nicht mit jemanden zusammen sein will, der nur aufs Geld schaut. Und wenn mir das Glück treu bleibt, werde ich nach der Sommerpause in der Regionalliga West spielen. Ich würde nur zu gern ihr Gesicht sehen!

Beichthaus.com Beichte #00029880 vom 23.03.2012 um 10:27:54 Uhr (52 Kommentare).

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