Von Vorurteilen gesteuert

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Vorurteile Hass Falschheit Gesellschaft

Von Vorurteilen gesteuert
Ich (m/18) hasse diese von Vorurteilen umgebene Welt, denn Leute wie ich bekommen sie fast jeden Tag zu unrecht zu spüren. Ja, ich habe schwarze Haare und etwas dunklere Haut. Ich habe schon öfters gehört, dass ich wie ein Afghane aussehe, was übrigens nicht stimmt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031280 vom 27.05.2013 um 10:32:10 Uhr (33 Kommentare).

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Saft gegen die Lästerei

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Peinlichkeit Aggression Vorurteile Zwickau

Ich (w/18) möchte hiermit ein Ereignis beichten, das mir immer noch sehr peinlich ist. Ich besuche ein Gymnasium und muss deswegen jeden Tag ungefähr eine Stunde Bus fahren. Als ich in der achten Klasse war, bekam ich zufällig einen Sitzplatz vor einem Mädchen, das mich absolut nicht leiden konnte.
Leider musste ich mir mit anhören, wie sie lauthals über mich lästerte. Unter anderem machte sie sich darüber lustig, dass ich arm war und deshalb angeblich neidisch auf ihr Geld. Das war mir noch ziemlich egal, aber als sie dann meine Freunde wegen irgendwelcher Äußerlichkeiten schlecht machte, wurde ich langsam wütend. Komplett ausgerastet bin ich dann, als sie meine Familie beschimpfte, von wegen meine Eltern seien asoziale Hartz IV Empfänger. Es stimmt, dass meine Eltern nicht arbeiten gehen, aber ich habe noch niemandem, nicht einmal meinen besten Freunden erzählt, dass beide schwer krank sind. Meine Mutter hat einen Herzfehler und erblindet langsam, während mein Vater eine Nervenkrankheit hat, die es ihm kaum ermöglicht unter Menschen zu gehen. Manchmal hat er auch starke Schmerzen oder bricht einfach zusammen, weswegen ich schon öfters Angst hatte, dass er stirbt. Die Ärzte wissen zwar, dass etwas nicht stimmt, aber sie können nicht einmal genau bestimmen, was ihm fehlt.
Wie auch immer, mit diesen Gedanken im Hinterkopf fand ich es natürlich noch viel schlimmer, wie sie schlecht gemacht wurden. Irgendetwas hat dann bei mir ausgehakt und ich habe meine Saftflasche genommen, nach hinten ausgeleert und sie damit natürlich getroffen.
Ihre Beschimpfungen wurden daraufhin nur noch schlimmer und auch lauter. Ich hatte riesige Angst, dass ich Ärger bekommen würde oder sogar die Reinigung ihrer Kleider bezahlen müsste. Letztendlich haben wir in der Klasse aber nur ein paar klärende Gespräche geführt und ich bin zum Glück völlig straffrei ausgegangen. Ich war ein wenig überrascht, wie viele Leute mir am nächsten Tag auf die Schulter geklopft haben und meinten, dass es eine coole Aktion war. Ich schäme mich aber immer noch dafür und finde schrecklich, was ich getan habe, weil ich einfach die Kontrolle verloren habe, auch wenn die Konsequenzen nicht ganz so schlimm waren.

Beichthaus.com Beichte #00031279 vom 26.05.2013 um 17:28:46 Uhr in Zwickau (20 Kommentare).

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“Beichte

Das Verlies im Nachbarhaus

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Feigheit Vorurteile Dummheit

Ich (w/18) wohne mitten in der Pampa in einem großen, alten Bauernhaus auf einem Berg, ringsherum sind nur Wiesen und Wälder. Der einzige Weg, der zu uns führt, ist eine schmale Schotterstraße, die im Frühling und im Herbst regelmäßig so unterspült wird, dass man sie nur noch mit Allradantrieb befahren kann.
Etwas weiter unten steht ein altes Haus, in dem jahrelang niemand gewohnt hat, ab und zu habe ich dort eine Party gefeiert. Wie gesagt, es gibt keinen, den der Lärm stören würde und genug Platz für 30 Leute. Es gehört meinem Onkel, der es aber noch nie bewohnt hat. Jetzt hat er es vermietet, an einen Künstler, der sein Leben lang noch nichts gearbeitet hat, sondern sich wohl immer von seinen Freundinnen durchfüttern lässt. Das wäre an sich kein Problem, wenn da nicht mein Faible für Serienmörder und dergleichen wäre.
Seit der Typ das Haus um- und ausbaut, bin ich der festen Überzeugung, dass er im Keller ein Verlies oder Derartiges baut, um seine Opfer zu foltern und zu töten. Wenn ich nachts daran vorbeifahre, habe ich Angst, dass mir gleich eine übel zugerichtete, halb nackte Frau vor das Auto läuft, um ihrem Peiniger zu entkommen, oder dass er mich in den Keller verschleppt. Das geht so weit, dass ich jetzt immer den Umweg von der anderen Seite nehme, und wenn ich noch so müde und hungrig bin. Sobald es dämmert, fahre ich nicht mehr daran vorbei und das Schlimmste für mich ist, dass vielleicht wirklich mal eines seiner Opfer entkommt und niemanden findet, der es rettet, weil ich nicht mehr daran vorbei fahre.

Beichthaus.com Beichte #00031278 vom 25.05.2013 um 17:47:14 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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Die Zeugung meiner Tochter

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Lügen Verzweiflung Missbrauch Familie

Ich (w/32) lüge meiner Tochter seit vierzehn Jahren vor, dass ihr Vater bei einem Wohnungsbrand ums Leben kam und alles, also auch die ganzen Fotos verbrannten. Gebrannt hatte es damals wirklich, aber es war nur ein Sachschaden. In Wirklichkeit wurde ich, als ich siebzehn war, nach einem Konzert vergewaltigt und dadurch schwanger. Es tut mir unheimlich leid meine Tochter anzulügen, doch ich will einfach nicht, dass sie weiß, dass ihr Erzeuger ein elender Vergewaltiger ist. Ich hoffe, dass sie dies nie herausfindet. Und falls sie es doch herausfinden sollte, dass sie mir irgendwann verzeihen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031276 vom 25.05.2013 um 11:52:39 Uhr (25 Kommentare).

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