Mit dem Tacker bestraft

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Rache Aggression Falschheit Ungerechtigkeit Familie

Als Tochter einer Putzfanatikerin und einem Ordnungsliebhaber hatte ich es in meiner Jugend nicht leicht. Ich konnte den Drang meiner Eltern nach Ordnung und Sauberkeit während meiner Pubertät nicht verstehen. Allerdings sollte ich anmerken, dass ich kein unordentlicher oder gar dreckiger Mensch bin. Es unterschieden sich lediglich unsere Auffassungen von "ordentlich" und "sauber". Meine Eltern empfinden zum Beispiel Fotos und Poster an Wänden als störend, da dies zu einem unordentlichen Eindruck des Raumes beitragen würde. Auch Gegenstände auf Schreibtischen und Möbeln werden als Störfaktor angesehen. Ich finde das allerdings entscheidend für die Atmosphäre. Meiner Meinung nach sieht ein Raum viel menschlicher und herzlicher aus, wenn man einen Einblick in schöne Erinnerungen bekommt. Der größte Streitfaktor damals war allerdings der Inhalt meines Kleiderschrankes. Öfters wurde ich morgens mit Gebrüll geweckt, da mein Zimmer unordentlich wäre. Das heißt, mein Bettüberwurf und ein paar Kissen lagen auf dem Boden. Als Strafe für diese furchtbare Unordnung wurde dann, ganz nebenbei, mein kompletter Schrankinhalt ausgeräumt, da die Klamotten angeblich nie richtig gefaltet waren. Dies geschah dann ein-, oder zweimal im Monat, bis ich volljährig war. Und es nervte mich jedes Mal ein bisschen mehr. Meistens hielt ich einfach meine Klappe und tat meine Arbeit, andererseits konnte ich auch ziemlich aggressiv werden.


Ich beichte, dass ich meine Aggressivität in solchen Fällen bewusst unterdrückt habe, damit ich den Weg der "stillen Rache" gehen konnte. Ich habe dann immer die Unterhosen meiner Eltern zusammengetackert, weil ich das als angemessene Bestrafung für ihr Verhalten sah. Der Gedanke, dass sie all ihre Unterwäsche von diesen Metallklammern befreien müssten, gab mir damals ein Machtgefühl über meine Eltern. Ich gestehe, dass es mir jetzt, mit 20 Jahren, sehr peinlich ist, dass ich meine Eltern mit so etwas bestrafen wollte. Für schlimmere Aktionen hatte ich nie den Mumm. Die einzige Steigerung war, dass ich ab und zu Löcher in einige Kleider geschnitten habe, aber nach einer Stunde so ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich sie wieder zugenäht habe. Deswegen: Entschuldigt bitte meine Tackeraktionen, ich hoffe, ihr habt nicht allzu lange gebraucht, um eure Unterwäsche von den Metalldingern zu befreien.

Beichthaus.com Beichte #00031597 vom 15.07.2013 um 01:44:37 Uhr (12 Kommentare).

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Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt

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Falschheit Lügen Selbstsucht Sosa

Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt
Letztes Jahr im Juni war ich alleine zu Hause - ich lebe noch bei meinen Eltern - als es an der Tür klingelte und der Schornsteinfeger vor mir stand. Ich habe mir da eigentlich immer alte, dreckige und spießige Kerle vorgestellt, aber dieses Exemplar war gepierct, jung und ziemlich gut aussehend. Er hat seinen Job gemacht und mir seine Nummer da gelassen. Natürlich ganz unauffällig. Fünf Tage später habe ich mich mit ihm getroffen, und an diesem Abend auch mit ihm geschlafen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was jetzt schlimmer ist - dass ich mein erstes Mal so verschwendet habe, oder dass ich ihn nur fünf Tage kannte. Und natürlich blieb es nicht nur bei einem einzigen Treffen und auch nicht bei einem Mal Sex. Meine Beichte ist nun, dass ich jeden Orgasmus vorgespielt habe, und dass, meiner Meinung nach, auch noch richtig schlecht, nur um ihm dann zu sagen, dass es sehr schön war. Bei jedem Treffen hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird - Übung macht ja bekanntlich den Meister - aber nein. Jedes Mal, wenn er mich dann nach Hause brachte, überlegte ich mir, nicht doch eine platonische Liebe zu suchen, weil ich Angst hatte, dass jeder Mann so schlecht im Bett ist. Glücklicherweise durfte ich inzwischen feststellen, dass dem nicht so ist und dass ich nicht jeden Orgasmus vorspielen muss - denn irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031596 vom 15.07.2013 um 00:40:46 Uhr in Sosa (Hauptstraße) (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Traumprinz mit Mängeln

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Fetisch Falschheit Misstrauen Partnerschaft

Ich (w/29) habe nach langjähriger Suche endlich meinen Traumprinzen gefunden. Er sieht gut aus, hat einen super Umgang und verdient obendrein noch viel Geld bei einer Bank. Leider sind seine sexuellen Neigungen ein wenig merkwürdig. Während er in seinem Job in einer […]
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Beichthaus.com Beichte #00031595 vom 14.07.2013 um 23:28:21 Uhr (26 Kommentare).

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Schnüffeltest am Fleck

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Last Night Würzburg

Nach einer langen Nacht, durchaus mit viel Alkohol, war meine erste Station, als ich endlich daheim angekommen war, die Toilette. Da ich sehr viel Weizen intus hatte, war ich eigentlich auf einen häufigeren Toilettenbesuch eingestellt. Irgendwann schlief ich ein. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, setzte ich mich aufgrund meines Katers auf mein Sofa, bis ich dann bemerkte, dass es nass war. Ein Schnüffeltest ergab, dass es sich hierbei um Urin handeln musste. Ich hatte also im Stehen nachts gegen mein Sofa gepinkelt! Ich selbst verstehe den Sinn hinter dieser Aktion überhaupt nicht und erinnere mich leider auch nicht daran. Ich bin volljährig, voller Scham und hoffe nur, dass ich irgendwie den Fleck rausbekomme. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031594 vom 14.07.2013 um 02:05:43 Uhr in Würzburg (15 Kommentare).

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Meerschweinchen von Maden gefressen

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Tiere Ludwigsburg

Ich hatte als Kind Meerschweinchen. Wir hatten einen Garten und haben für sie ein abgedecktes Holzgehege gebaut, damit sie immer draußen sein konnten, Auslauf hatten und frisches Gras zum Fressen. Wenn sie das Gras komplett abgefressen hatten, verschoben wir das Gehege ein Stück, damit sie neues Gras bekamen. Zusätzlich bekamen sie immer wieder Trockenfutter. Gegen leichten Regen hatten wir ein kleines Holzhäuschen - bei starkem Regen holten wir sie in den kleinen Zimmerkäfig. Bei gutem Wetter waren die Tiere eigentlich immer draußen und es schien ihnen gut zu gehen. Über mehrere Saisons hatten wir die Tiere so gehalten. Irgendwann wurde ich unaufmerksamer. Ich verschob das Gehege seltener, vergaß hier und da das Wasserschälchen auszuwechseln und schaute nicht mehr jeden Tag nach ihnen. Ich hatte wohl zu viel mit mir selbst und meiner Freizeit zu tun.

Als das Holzhäuschen kaputtging, bastelten wir uns aus einer kleinen, umgedrehten Plastikwanne ein Häuschen - es hielt ja auch viel besser den Regen ab. Allerdings sammelte sich dort das Kondenswasser, wenn die Tiere atmeten. Es tropfte wohl auf deren Fell, was wohl die Haut schwächte. Und durch die einseitige Ernährung mit Gras bekamen sie auch immer mal wieder Durchfall - ich habe den Zusammenhang allerdings erst viel später verstanden. Irgendwann hatten wohl Schmeißfliegen, die sich dort wegen der Durchfallexkremente der Tiere aufhielten, Eier in das nasse Fell eines der Meerschweinchen oder an dessen After gelegt. Die Maden hatten bereits angefangen, sich von dem lebenden Tier zu ernähren, als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmt. Da war es natürlich schon zu spät und es musste eingeschläfert werden. Ich möchte beichten, dass ich schlecht auf meine Meerschweinchen geachtet und sie vernachlässigt habe. Sie waren auf mich angewiesen und ich habe vermutlich schuld am Tod eines der Meerschweinchen. Ich selbst werde mir das nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031593 vom 13.07.2013 um 18:20:56 Uhr in 71636 Ludwigsburg (Spitzwegstraße) (18 Kommentare).

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