Die Katze ohne Zuhause

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Aggression Mord Tiere

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich gestern etwas in meinen Augen sehr dummes getan habe. Ich wohne auf dem Land und besitze eine Katze. Nun ist es so, dass unsere Katze schon öfters mit Schrammen und Verletzungen nach einem Kampf mit anderen Katzen nach Hause kam. Mir viel dann des öfteren auf, das eine bestimmte Katze immer um unser Haus schleicht. Diese Katze sieht wirklich nicht topfit aus, da es eher eine wilde Katze ohne Zuhause ist. Nun ist es so, das meine Katze völlig durch dreht wenn diese Katze um unser Haus schleicht. Die sind wirklich verfeindet. Ich habe diese Katze gestern auf unser Mauer gesehen. Sie saß einfach da und schaute in die Welt hinaus. Da nahm ich ohne genau zu überlegen mein Luftgewehr weil sie mich, ich weiß auch nicht wieso, aggressiv machte (es ist ein eher starkes Luftgewehr mit Zielfernrohr etc.) und schoss auf die Katze. Die Katze ist danach von der Mauer gefallen und ich hab Sie nicht mehr gesehen. Danach hatte ich für mich einen Schock, hab nicht gut geschlafen. Ich hinterfrage mich die ganze Zeit wieso ich das überhaupt gemacht habe. Zum Teil Beschützerinstinkt für meine Katze oder ich weiß auch nicht. Ich bin überhaupt nicht der Typ, der auf Tiere schießt, vor allem nicht auf Katzen, denn ich liebe diese Tiere, doch in diesem Augenblick hat mein Hirn einfach ausgeschaltet. Da das Tier kein Zuhause hat wollten es meine Eltern einfangen und zum Tierarzt bringen, um es einzuschläfern. Das habe ich aber erst erfahren, nachdem ich das Tier angeschossen habe. Ich möchte am liebsten wissen wies es dem armen Tier geht. Ob die Verletzung stark ist. Es tut mir extrem Leid und ich bereue meine Tat zu tiefst. Ich möchte nie mehr einer Katze nur das geringste antun. Denn die Katze kann ja nichts dafür, dass Sie kein Zuhause hat, und ja streit zwischen Katzen gehört auch zum Leben. Ich hoffe, der Schuss hat dich, mein Kätzchen nicht zu stark verletzt und du kommst wieder gut auf die Beine. Falls du wieder einmal in der Nähe bist, ich habe Milch im Kühlschrank! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00030050 vom 18.06.2012 um 11:46:08 Uhr (59 Kommentare).

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Gott gespielt

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Dummheit Mord Tiere Kailbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich ohne die Erlaubnis von irgendwelchen Umweltschutzorganisationen neues Leben erschaffen habe ohne, dass dafür ein Geschlechtsakt nötig gewesen wäre. Um zu verstehen warum ich überhaupt auf die Idee kam muss man wissen, dass ich vorher schon öfter Froschlaich aus der Natur entnommen habe und die Kaulquappen im Aquarium aufgezogen habe bis ich die jungen Frösche frei ließ. Da in jedem Frühjahr wenn die Grasfrösche ablaichen manche die Strapazen der Wanderung nicht überstehen bin ich irgendwann auf die, für mein Alter von damals 15 Jahren recht ungewöhnliche Idee gekommen die Eier eines toten Froschweibchens doch noch zu retten. Als ich also den dahingeschiedenen Versuchskandidaten mit seinem vor Eiern angeschwollenen Bauch mitleidig betrachtete habe ich beschlossen das zu tun was jeder (un)christliche Mensch getan hätte. Ich habe eine halbe Stunde nach einem TOTEN! männlichen Frosch gesucht und als ich diesen gefunden hatte habe ich erst mal mit dem Skalpell, das mein Vater zum Bau von Modellflugzeugen verwendet, den weiblichen Leichnam aufgeschlitzt und alle Eier in ein Gurkenglas befördert, was sich allerdings als nicht ganz einfach erwies da roher Froschlaich so klebrig ist wie Sekundenkleber. Danach habe ich dasselbe mit dem männlichen Frosch gemacht wobei ich dann aber aus Unkenntnis der Physiologie von Amphibien alles aus ihm herausgerissen habe was im entferntesten wie ein Hoden aussah und ebenfalls in das Glas verfrachtete. Als ich damit fertig war kam noch ein bisschen Wasser dazu und nach einer Nacht in der Wärme des Hauses beförderte ich das ganze in unseren Gartenteich. Während der Umsetzung meines durchgeknallten Plans hatte ich durchaus sehr große Zweifel und dachte, dass das sowieso niemals funktionieren würde, aber, dass es einen Versuch wert sei. Nach drei Tagen bemerkte ich zu meinem erstaunen, bei näherer Betrachtung der Eier, dass die schwarze Eizelle in ihrer Mitte begann seltsame Furchen aufzuweisen womit für mich feststand, dass sie begannen sich zu teilen und mein Plan funktioniert hatte. Ich hatte also Leben erschaffen, was mich unheimlich stolz machte. Wer mich jetzt als Tierquäler und Leichenschänder sieht sollte wissen, dass ich das wirklich nur mit toten Fröschen und mit den ehrenwertesten Absichten gemacht habe und somit circa 1000 Fröschen das Leben gerettet habe, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierten. Mich beschäftigt die Frage ob mich das für den Umgang mit Froschlaich qualifiziert oder nicht, da Versuche mit Froschlaich und dessen Entnahme aus der Natur verboten sind.

Beichthaus.com Beichte #00030033 vom 05.06.2012 um 20:46:50 Uhr in Kailbach (Hesseneck) (32 Kommentare).

Gebeichtet von minioreo
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“Beichte

Aufmerksamkeitshungrig

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Fremdgehen Lügen Falschheit Partnerschaft Elsterberg

Ich möchte hier heute beichten, dass ich letztes Jahr vor hatte, meinen Freund zu betrügen. Zu allererst einmal: wir sind schon mehrere Jahre zusammen und führen eine glückliche und (eigentlich) auch solide Beziehung. Natürlich ist es so, und das kennt jeder, dass sich nach einiger Zeit ein wenig der Alltag eingestellt hat und dass das Feuer und das extreme Kribbeln, das man am Anfang einer Beziehung spürt, mit der Zeit nachgelassen haben, wir aber trotzdem immer happy miteinander waren.


Jetzt zu meiner Beichte: letztes Jahr habe ich über eine Freundin einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns sofort gut und er gefiel mir auch, dachte mir aber nichts weiter dabei. Am Ende des Tages planten wir, zusammen mit besagter Freundin, irgendwann mal wieder was zusammen zu unternehmen und tauschten Nummern aus. Nach einigen Wochen schrieb er mir dann mal, fragte wie es mir so geht und was ich so mache. Ich antwortete ihm dann auch und es entwickelte sich ein regelmäßiger Kontakt daraus, der dann nach und nach irgendwie zu einem Flirt wurde.
Wir flirteten immer heftiger, aber stets nur in Textform. Mein Freund sollte das natürlich nicht mitbekommen, ich wusste ja selbst nicht genau, was da eigentlich für ein Film lief. Irgendwann lud er mich dann ein, ihn mal zu besuchen, er wohnt jedoch (oder Gott sei Dank) verdammt weit weg, ich hätte also stundenlang mit dem Zug zu ihm fahren müssen. Trotzdem sagte ich zu, keine Ahnung warum. Ich plante dann auch wirklich den Trip zu ihm, kaufte Zugtickets, erzählte meinem Freund eine Story von wegen "ich fahr mit einer Freundin eine andere Freundin besuchen". Ich geriet irgendwie immer weiter in diese Geschichte hinein, klar, ich hätte den Kontakt einfach nur abbrechen und zur Vernunft kommen können, aber das passierte nicht. Ich denke, die ganze Aufmerksamkeit, die er mir schenkte, brachte mich dazu, so weit zu gehen. Mir war natürlich auch klar, was passieren würde, wenn ich wirklich fahren würde.


Der Tag der Abreise rückte immer näher und ich war wahnsinnig aufgeregt und freute mich tierisch. Dann, zwei Tage bevor es losgehen sollte, saß ich mit meinem Freund abends in unserer gemeinsamen Wohnung, sah ihn an und plötzlich traf es mich wie der Blitz: ich kann das nicht! Was zum Teufel mache ich eigentlich da? Ich geriet völlig in Panik, was hatte ich mir nur gedacht? Sonst war ich immer eine von denen, die diese ganze Fremdgeherei total ekelhaft fand und jetzt war ich auf dem besten Weg, selbst so eine Scheiße zu bauen, nur im mich mal wieder ein paar Momente mit Aufmerksamkeit überschütten zu lassen! Einfach nur erbärmlich!
Ich hab dann daraufhin die ganze Sache abgeblasen, allen irgendeine Story erzählt und bin zu Hause bei meinem Freund geblieben. Bis heute fühle ich mich so unglaublich schlecht deswegen. Ich meine, ich hab zwar letzten Endes nichts gemacht, aber ich hatte es vor und das über Wochen! Ich bin unendlich froh, dass ich es mir in letzter Sekunde anders überlegt hab und den Kontakt zu dem Typen abgebrochen hab, aber das ändert nichts - ich fühle mich mies und das zu Recht. Naja, jetzt ist es wenigstens mal raus, danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00030032 vom 05.06.2012 um 17:38:40 Uhr in Elsterberg (28 Kommentare).

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Meine Haare sind mein Kapital

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Unreinlichkeit Ignoranz Gesundheit Tiere

Ich bin weiblich, 24 Jahre alt und habe Albinismus. Meine fast schneeweißen Haare sind über 1m lang und sehr voll, aber fein. Ich habe früher kleinere Haarmodeljobs gehabt und bin wahnsinnig stolz auf meine außergewöhnliche Haarpracht. Ich bin nicht besonders zufrieden mit meinem Aussehen, obwohl man mir sagt, dass ich sehr hübsch sei, doch leider habe ich kein allzu großes Selbstbewusstsein - wohl auch, weil ich oft wegen meines Albinismus gemobbt wurde.
Es vergeht kein Tag, an dem ich kein Kompliment für meine Haare bekomme. Erst heute in der Uni wurde ich von zwei mir unbekannten Kommilitonen darauf angesprochen. Feengleich sähe ich aus, wie ein Mensch von einem anderen Stern. Ich liebe meine Haare, wie sie glitzernd meinen Rücken hinabfließen und alle Blicke auf sich ziehen. Meine Haare sind mein Kapital, Quelle meines Selbstwerts. Sie sind so lang und gesund. Ich verwende viel Zeit für ihre Pflege, habe sie nie gefärbt oder mehr als die Spitzen geschnitten, benutze keinen Föhn und niemals Silikonprodukte.


Hiermit beichte ich, dass ich mich vor sechs Jahren bei einem freiwilligen sozialen Jahr in der Grundschule mit Läusen angesteckt habe, die ich bis heute nicht losgeworden bin. Ich habe jedes auf dem Markt verfügbare Mittel ausprobiert und mich an die Anleitungen gehalten, ich habe einen teuren elektrischen Läusekamm gekauft, alle Hausmittel wie Olivenöl versucht und mich unzählige Male ärztlich beraten lassen - aufgrund der Haarlänge werde ich sie einfach nicht los. Ich versuche, den Befall in Schach zu halten, indem ich täglich ein Läuseshampoo auf Kokosölbasis verwende, meine Haare mit einem Nissenkamm bürste und einmal wöchentlich ein insektizidhaltiges Produkt verwende, um die Biester zu töten. Sie kommen immer wieder. Ich weiß, die einzige Möglichkeit die Läuse loszuwerden wäre ein Kurzhaarschnitt, doch ich bringe es nicht übers Herz, meine wundervollen Haare abzuschneiden. Ich würde auf einen Schlag das verlieren, was mir an meinem Körper am wertvollsten ist, das einzige, was ich wirklich an ihm liebe. Niemand auf dieser Welt hat wohl Haare wie ich, sie machen mich zu etwas Besonderem.


Also versuche ich, die Zahl der Plagegeister so gering wie möglich zu halten. Ich passe höllisch auf, niemanden anzustecken - kein Mensch schläft je bei mir, ich sauge täglich und verwende Anti-Läuse-Waschmittel, umarme niemanden und halte einen gewissen Sicherheitsabstand. Noch nie hat jemand mein Geheimnis bemerkt. Ich bin verzweifelt und schäme mich - und hiermit schwöre ich, dass ich, sollte mir je ein Mensch in meinem nahen Umfeld erzählen, dass er sich irgendwo Läuse eingefangen habe, mir eine Glatze rasieren und alles beichten werde. Längst habe ich die Hoffnung aufgegeben, der Plage Herr zu werden. Und doch kann ich mich nicht von meinen Haaren trennen, so erbärmlich es ist.

Beichthaus.com Beichte #00030030 vom 04.06.2012 um 16:40:51 Uhr (55 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstbeherrschung adé

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Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Nachbarn

Ich (m/27) habe gestern mit meiner 15-jährigen Nachbarin geschlafen. Ich weiß, das klingt erstmal verwerflich. Ich hätte auch nicht gedacht, mal in so eine Lage zu kommen, aber dann ist es halt passiert. Ich kenne das Mädchen schon seit 7-8 Jahren und durfte dem Prozess ihrer körperlichen Reifung von einem kleinen blonden Balg zu einem durchaus stattlichen und wohl geformten Teenager quasi aus nächster Nähe beiwohnen. Seit sie vor einigen Jahren in die Pubertät gekommen ist, hat sie immerfort mit mir geflirtet, das kleine Luder. Muss wohl in gewissem Rahmen normal sein, in dem Lebensabschnitt auf Männer zu stehen, deren Alter das eigene in unsittlichem Maße überschreitet. Anfangs habe ich nichts drauf gegeben, aber als sie dann um Brust und Po zunehmend üppiger wurde und sich auch ihr Gesicht in das einer jungen Frau verwandelte, bröckelte meine Entschlossenheit. Sie flirtete währenddessen immer unverhohlen weiter und offenbarte mir eines schönen Sommertags sogar mal bei einem dieser Gartenzaungespräche, dass sie sich von gleichaltrigen Jungs irgendwie nicht angezogen fühle. Stattdessen stünde sie mehr auf Männer meines Kalibers. Und wie sie das sagte, konnte ich das Verlangen in ihren Augen lesen. Von diesem Tag an hielt ich es noch circa anderthalb Jahre lang durch, hauptsächlich weil ich zu der Zeit selbst gerade in einer Beziehung war. Aber meine auferlegte Askese wurde immer schwieriger. Ich redete mir etliche tausend Male ein, dass ein solcher Verkehr einfach nicht in Ordnung sei, dass ich ihr lieber mal ordentlich ins Gewissen reden und mich selbst auf meine gleichaltrigen Bekanntschaften konzentrieren sollte. Die Abscheu vor mir selbst, solche verbotenen Gedanken überhaupt zu haben, war gigantisch, allein es half alles nichts. Als ich gestern von einer mehrwöchigen Betriebsreise zurück kam, sah ich sie im nachbarlichen Garten. Sie stand dort mit einem Jungen ihres Alters und für einen Augenblick dachte ich, dass damit das ganze Thema vom Tisch wäre. Aber dann traf mich ihr Blick und diesmal war darin mehr Verlangen denn je zuvor. Ich glaube, es war dieser Moment, der bei mir alle Dämme brechen ließ. Ich war entwaffnet, meine Selbstbeherrschung am Ende. Als sie gestern Abend an meiner Tür klingelte, war ich bereits nicht mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich bat sie herein und als hätten wir schon vor langer Zeit diese Abmachung getroffen, zogen wir uns gleich aus und es ging sofort zur Sache. Sie war keine Jungfrau mehr, wie ich merkte, und in sexueller Hinsicht durchaus als hemmungslos zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist sie wohl rein alterstechnisch noch fast ein Kind, wenn sie dafür auch unerhört reif scheint. Wir einigten uns, niemandem etwas zu erzählen und die Sache im Stillen weiter zu betreiben. Ich dachte dabei an vielleicht ein paar Mal im Monat, die Gefahr ist ja doch recht hoch, aber heute Morgen stand Madame schon wieder vor meiner Tür und kündigte sich für heute Abend an. Ich vertröstete sie, ich muss jetzt erst mal nachdenken. Und beichten, beichten ist ganz wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00030026 vom 02.06.2012 um 23:10:10 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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