Fälscher seit der Kindheit

19

anhören

Dummheit Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit Chemnitz

In meiner Schulzeit habe ich viel gefälscht. Angefangen hat alles in der vierten Klasse, als ich eine Unterschrift meiner Mutter fälschte. Dies hat sich immer weiter hochgezogen, bis zur zehnten Klasse. Ich unterschrieb meine Klassenarbeiten immer selber, teilweise fälschte ich sogar ganze Klassenarbeiten, um diese meinen Eltern vorzulegen. Mittlerweile bin ich nicht besser geworden. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken, mein Zeugnis zu fälschen. Das Ganze ginge auch professionell dank einiger Personen, die in der Medienbranche arbeiten. Ich erhoffe mir somit eine schöne Stelle. Die Kreativität liegt nicht in der Bewerbung, sondern im Mut-haben und darin, sich was in seinem Leben zu trauen. Wer in seinem Leben nicht wagt, der nicht gewinnt.

Beichthaus.com Beichte #00030692 vom 17.01.2013 um 23:13:08 Uhr in Chemnitz (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Urin für den Mexikaner

26

anhören

Dummheit Ekel Last Night Mexiko

Ich muss beichten, dass ich für eine bodenlose Schweinerei verantwortlich bin, die ich in dieser Form eigentlich gar nicht wollte. Vor einigen Jahren war ich wieder mal geschäftlich in Mexiko unterwegs und abends, wie eigentlich immer, in einer Nachtbar, um mir dort eines der unglaublich hübschen Mädchen auszusuchen, mit auf mein Hotelzimmer zu nehmen und dort die Nacht mit ihm zu verbringen. Leider war das Mädchen meiner Wahl blockiert, weil sich ein Mexikaner den ganzen Abend mit ihm beschäftigte und auch zweimal in einem der Hinterzimmer mit der Dame verschwand. Wenn ich mich unter diesen Umständen dem Mädchen genähert hatte, hätte ich damit rechnen müssen, ein Messer zwischen die Rippen gesteckt zu bekommen, denn in solchen Dingen sind die Mexikaner völlig humorlos.

Am späten Abend, als meine Stimmung schon am Tiefpunkt war, ging ich auf die Toilette, und was ich dort sah, war auch nicht gerade dazu geeignet, mich aufzuheitern. In der Mitte des Raumes stand ein riesiger Trog, etwa drei Meter lang, einen halben Meter breit und einen halben Meter tief, voll mit Urin, der an einem Ende über den Rand trat und ins Freie floss. An den Seiten des Troges standen ein paar Männer, die hinein pinkelten. In dem Raum stank es ganz fürchterlich, denn wegen der großen Füllmenge tauschte sich der Inhalt des Troges nicht aus, und der Urin hatte schon angefangen zu gären. Meine Augen tränten. Als ich rein pinkelte, spritzte der vergorene Urin auf meine Hose und meine Schuhe. Das brachte den Kragen bei mir zum Platzen.

Zwei Meter entfernt von mir sah ich dann auf einmal den Kerl stehen, der den ganzen Abend die Kleine blockierte, die ich mir gerne schnappen wollte. In meiner Misslaune ließ ich mich dazu hinreißen, ihn im Vorbeigehen von hinten etwas anzurempeln. Da der Bretterboden durch den verspritzten Urin so glitschig war, fiel er vornüber in den Trog. Ich rannte sofort durch das Lokal ins Freie, stieg hastig in mein Auto und fuhr davon. Bis er aus der Pisse gestiegen war und hinter mir her kam, war ich schon weg. Zum Glück hat mich keiner erkannt, sodass das Ganze für mich ohne Folgen blieb. Es tut mir aber schon leid, dass ich den Kerl so fürchterlich bestraft habe.

Beichthaus.com Beichte #00030674 vom 11.01.2013 um 19:51:17 Uhr in Mexiko (Coatzacoalcos) (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Fremdgehen aus Schutz

25

anhören

Dummheit Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Hamburg

Ich (m/25) habe ein kleines Problem, was Beziehungen angeht. Ich fing sehr früh an, mit Mädchen auszugehen und bis zu meinem jetzigen Alter hat sich eine gewisse Anzahl an zerbrochenen Beziehungen bei mir angesammelt. Das Problem bei mir: Ich halte es seltsamerweise nicht aus, in einer glücklichen und gut verlaufenden Beziehung zu leben. An mir knabbert dann jedes Mal aufs Neue der Gedanke, dass es schief laufen und sie mich verletzen könnte. Da ich diesen Gedanken schlichtweg nicht aushalten kann, habe ich das Fremdgehen für mich entdeckt. Ich werde jedes Mal, wenn eine Beziehung von Neuem zerbricht, wissen dass ich sie hintergangen habe und mich nicht schlecht fühlen können, wenn sie mir das Herz gebrochen hat, denn ich war nicht viel besser. Ich hielt es für einen guten, wenn auch moralisch gesehen abscheulichen Plan und dachte, ich würde so niemals Herzschmerz erleiden. Also machte ich damit immer so weiter, bis ich meine derzeitige Freundin kennenlernte. Sie ist eine wunderschöne, attraktive junge Frau und nur ein wenig älter als ich. Obwohl sie manchmal neben der Spur ist, hat sie ein kleines schlaues Köpfchen und ich liebe es, ihr beim Reden zuzuhören, obwohl ich es eigentlich mal gehasst habe. Doch ihre Worte fesseln mich jedes Mal so sehr. Kurzum: Sie ist die Frau, auf die ich vielleicht immer gewartet habe.


Nun zu meiner Sünde: Trotz ihrer umwerfenden Aura und ihrer lieblichen Persönlichkeit konnte ich nicht widerstehen. Ich bin letztens fremdgegangen. Sie ahnt jedoch nichts, ich behandle sie wie vorher und wir führen unsere glückliche Bilderbuchbeziehung fort. Ich weiß, dass es falsch ist und dass, wenn sie es erfährt, ich ihr das Herz brechen werde, was ich keineswegs möchte. Trotzdem weiß ich, dass ich es wieder tun werde, weil mein Kopf vor lauter Gedanken explodiert. Ich kann in keiner gut laufenden Beziehung leben. Sie wird mir eines Tages ebenso das Herz brechen. Und wenn es dazu kommt, bin ich gewappnet. Trotzdem fühle ich mich schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00030666 vom 10.01.2013 um 20:38:31 Uhr in Hamburg (Borgfelder Straße) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Parken vor der Villa

13

anhören

Dummheit Peinlichkeit Masturbation Studentenleben Genf

Parken vor der Villa
Vor vielen Jahren habe ich meinen MBA an der Webster University in Genf gemacht und weil das Studium ohnehin sehr teuer war und für mich nur knapp leistbar, wohnte ich in einer WG mit drei anderen Männern auf entsprechend knappem Raum. Mein Zimmer war so toll gelegen, dass man durchgehen musste, wenn man ins Bad wollte, also absolut das Letzte. Ich konnte nicht nur nachts nicht schlafen, wenn einer aufs Klo musste, ich konnte vor allem morgens nicht gut Hand anlegen, wie ich es gewohnt war. Im Bad ging es zwar schon, aber man musste schnell machen, weil ja die anderen auch rein wollten. Wie die das Problem gelöst haben, weiß ich nicht, ich jedenfalls schämte mich, wenn ich an mir rumspielte und einer kam rein. Es versaute mir nicht nur die ganze Sache, ich bekam richtige Potenzstörungen deswegen. Gott sei dank fand ich bald die Lösung meines Problems: Wegen meiner Geldnot nahm ich einen Job als Zusteller bei einer Firma an, die Milch und Frühstück an Haushalte liefert. Der Dienst begann um halb fünf Uhr morgens und endete gegen acht. Ich musste also um vier aufstehen, zu der Firma radeln, den Lieferwagen holen und dann laut Adressenliste die Sachen, zumeist in den Villenvororten Ferney Voltair und Moens und Umgebung, ausliefern. Es war recht gut bezahlt, manchmal gab es auch gutes Trinkgeld und vor allem hatte ich einen Mercedes T1 für mich allein, um zu erledigen, was zu Hause nicht mehr ging.

Zu diesem Zwecke hatte ich in dem locker bebauten Gebiet eine Einfahrt gefunden, die meinen Bedürfnissen ganz ideal entsprach. Es war eine breite Allee, die nach etwa 50 Metern bei einem riesigen, grauen Eisentor endete. Wohl die Grundstückseinfahrt einer sehr noblen Villa. Jedenfalls bog ich jeden Werktagmorgen dort ein, parkte im hinteren Drittel zwischen den Bäumen und legte los. Meistens war es sogar noch dunkel, sodass ich mir eigentlich nie beobachtet vorkam. Im Gegenteil, ich legte mir keine Zwänge an. Danach warf ich die dreckigen Papiertaschentücher aus dem Wagen - mitführen bis zum nächsten Mülleimer wollte ich sie nicht - und nicht selten drückte mich danach auch noch die Blase. Das Problem löste ich an einem der Bäume oder der Mauer. Mit der Zeit fanden sich dort eine Menge Taschentücher, wohl alle von mir. Und dann, nach ungefähr einem Monat, als ich gerade mal wieder dabei war, es mir selbst zu machen, klopfte es an die Autoscheibe. Eine Frau stand draußen, vielleicht um die 50, in einem Mantel. Sie sah mich herablassend an. Ich wusste nicht recht, was ich nun tun sollte. Natürlich bedeckte ich als Erstes mit dem Sweater bestimmte Regionen. Ich glaube nicht, dass sie was gesehen hatte, der Mercedes war ja auch ziemlich hoch. Ich öffnete das Fenster runter und sie fragte: "do you speak french, german or english?" Ich stammelte "alles". Daraufhin sprach sie auf deutsch weiter: "Seien Sie doch so nett und suchen Sie sich einen anderen Platz, ja? Die Einfahrt ist ja schon übersät mit Ihren Taschentüchern, und dass sie jeden Tag an die Wand urinieren, wird langsam ein Geruchsproblem."

Danach drehte sie sich um und verschwand durch ein kleines Tor in der grauen Einfahrt. Ich war fertig. Ich kann mir nur vorstellen, dass die damals schon eine Videoüberwachung hatten und zwar keine schlechte, und mich dort beobachtet haben. Was genau man da alles sah, weiß ich nicht. Ich denke mal, nicht zu viel, aber eben das Pinkeln. Aber peinlich ist mir das heute noch. Ich habe danach immer einen großen Umweg gemacht, bin fast bis Bretigny gefahren, weil es dort einige Wäldchen gab, und hab es dann dort gemacht. Aber seit diesem Morgen war ich immer sehr nervös dabei. Und heute bin ich überglücklich, dass ich mehrere Zimmer ganz für mich allein habe, wenn es mich überkommt.

Beichthaus.com Beichte #00030659 vom 08.01.2013 um 21:51:31 Uhr in Genf (Route de Prévessin) (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Zombie Angriff bei Nacht

23

anhören

Dummheit Vorurteile Last Night Hamburg

Ich beichte, dass ich vor rund einem Jahr jemanden geschlagen habe, weil ich dachte, er wäre ein Zombie.
Die Sache lief folgendermaßen: Ich ging im Halbschlaf Nachts um 2 Uhr zu den Mülltonnen im Hinterhof. Dort ist es stockdunkel und aus Trotz habe ich nie eine Taschenlampe dabei. Ich machte den Müllschlucker auf und warf den Müll hinein. Da hörte ich etwas. Schlurfende Schritte und diese typischen Zombielaute, ich hätte mir fast in die Hosen gepinkelt. Also drehte ich mich um und erkannte eine Gestalt, auch noch schwankend, auf mich zukommen. Nun war es amtlich: ich wurde von einem Zombie angegriffen, er würde mich gleich beißen. Weil hinter mir ein Zaun war, bin ich auf den Zombie los und verpasste ihm einen ordentlichen Schlag. Der Typ rannte dann jammernd und immer noch torkelnd weg. Er war doch kein Zombie, sondern ein Betrunkener, vermutlich obdachlos oder so. Keine Ahnung, was der Typ von mir wollte, vielleicht war er wirklich gefährlich, ein Zombie war er aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030651 vom 06.01.2013 um 22:40:50 Uhr in Hamburg (Hütten) (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge