Taschenrechner mit Wasserschaden

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Feigheit Engherzigkeit Kinder Schule

Ich habe in der sechsten Klasse einem Jungen eine große Hand voll Schnee in seine offenstehende Schultasche geschmuggelt, weil er mich öfter ärgerte. Da ich sonst nicht viel mit ihm zu tun hatte, hörte ich nichts weiter davon und vergaß die Aktion schnell. Erst Jahre später haben wir in einer Unterrichtsstunde über Mobbing und so etwas gesprochen und er meldete sich und erzählte, dass ihm irgendein Idiot in der sechsten Klasse Schnee in die Schultasche gesteckt hätte - in das Fach mit dem Taschenrechner, der dann hinüber war, ebenso wie seine Schulhefte. Natürlich sprach er von meinem Streich und ich wurde knallrot. Als Kind habe ich nicht darüber nachgedacht, aber jetzt tut mir das wirklich leid. Inzwischen ist er mein bester Freund und wäre mir bestimmt auch nicht böse, wenn ich ihm davon erzählen würde, aber ich traue mich nicht. Stattdessen habe ich überlegt, wie ich es wieder gutmachen kann und werde ihm das Geld für den Taschenrechner wohl anonym zukommen lassen, um ihn zu entschädigen.

Beichthaus.com Beichte #00032752 vom 20.02.2014 um 19:41:57 Uhr (14 Kommentare).

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Ungeplanter Nachwuchs

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Hochmut Engherzigkeit Kinder

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Kumpels früher auf ganzer Linie verarscht habe, wenn einer von ihnen ein ungeplantes Kind bekommen hat. Inzwischen bin ich selbst der Vater von Zwillingen, die bei einem One-Night-Stand entstanden. Karma lässt grüßen.

Beichthaus.com Beichte #00032751 vom 20.02.2014 um 19:58:55 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Hauptberuf: Troll

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Betrug Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Internet

Ich arbeite für eine Agentur, die von großen Firmen (unter anderem dem Privatsender mit den drei Buchstaben) dafür bezahlt wird, dass in deren Internetforen und in sozialen Netzwerken die Post abgeht. Das heißt, ich fange dort bewusst Streit mit anderen Usern an, die sich über das Programm oder irgendwelche Beiträge aufregen. Damit sorge ich für reichlich "Traffic", da die Leute, die sonst dort posten, eher aus der Unterschicht kommen und somit leicht reizbar sind. Mehrmals täglich schauen die nach, ob eine Antwort von einem meiner unzähligen Fake-Profilen da ist. Damit verdiene ich inzwischen einen Haufen Geld, sodass ich meinen eigentlichen Job an den Nagel hängen konnte und den ganzen Tag auf der Couch sitze und im Internet irgendwelche Kevins oder Chantalles provoziere. Das scheint ein extrem lukratives Geschäft zu sein, denn so, wie ich das mitbekommen habe, lässt der besagte Privatsender eine Menge Geld dafür springen. Es macht mir Spaß meine Vorurteile bestätigt zu bekommen. Außerdem bestätigt es meine Vermutung, dass dieser Sender seine Zuschauer nach Strich und Faden verarscht. Nicht nur mit deren Programm, sondern auch in der direkten Interaktion, aber dennoch tun mir die Menschen leid, die auf so etwas hereinfallen.

Beichthaus.com Beichte #00032742 vom 18.02.2014 um 21:48:40 Uhr (26 Kommentare).

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Abschiedsfloskeln in der Drogerie

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Engherzigkeit Neid Schamlosigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (w) arbeite seit Längerem für einen bekannten Drogeriemarkt in Süddeutschland. Leider wird diese Tätigkeit mit der Zeit immer anspruchsloser und langweiliger, sodass ich mir immer erheiternde Späße einfallen lassen muss. Hätte ich doch nur etwas Vernünftiges gelernt! Aber nun zu meiner Beichte: Es betreten überwiegend Frauen im Alter von 20-30 Jahren die Drogerie. Die meisten von denen kann ich nicht leiden, da ich mir in meiner Arbeitskleidung so minderwertig gegenüber den überschminkten Frauen vorkomme. Wenn eine Frau mal eine Packung Kondome kauft und ich an der Kasse stehe, sage ich oft Sätze wie "Viel Spaß noch" oder "Lass es nicht zu sehr krachen. Morgen ist auch noch ein Tag". Oft folgt noch ein Augenzwinkern, um die Frauen noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Für Frauen, die billige Tampons kaufen, habe ich immer den Standardspruch "Kaufen Sie lieber nicht die Billigen, sonst müssen Sie morgen noch einmal in die Stadt für neue Unterwäsche". Ich muss zugeben, dass ich mich in der Öffentlichkeit wirklich daneben benehme, aber es macht einfach Spaß, die errötenden Frauen zu beobachten und daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032734 vom 17.02.2014 um 14:21:40 Uhr in 90402 Nürnberg (Königstraße) (20 Kommentare).

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“Folge

Der Ex-Nazi im Pflegeheim

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Engherzigkeit Zorn Boshaftigkeit Gesundheit Kirchheilingen

Ich arbeite bei einem Pflegedienst und einer unserer Klienten ist ein ehemaliger Nazi. Er hat unglaublich viele Krankheiten und leidet ziemlich, aber immer wenn ich bei ihm bin, muss ich daran denken, dass er ein Regime unterstützt hat, das so viele Leben zerstörte. Ich habe dabei immer das tollste Kopfkino und stelle mir allerlei Sachen vor, die ich ihm an den Kopf schmeißen möchte - aber das darf ich ja nicht. Die einzige Genugtuung, die ich habe, ist, dass es ihm so schlecht geht, auch wenn das kein Ausgleich für die vielen Menschenleben ist. Ich bitte um Absolution, da ich einem alten Mann seine Vergangenheit nachtrage und mich an seinem Leid erfreue.

Beichthaus.com Beichte #00032723 vom 15.02.2014 um 10:09:55 Uhr in Kirchheilingen (18 Kommentare).

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