Vodka-Feige mit Urin

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Engherzigkeit Falschheit Ekel

Vor etlichen Jahren war in meiner damaligen Clique ein Zeitgenosse, der nicht nur mich furchtbar nervte, sondern auch einige andere Freunde. Er redete nur dummes, nerviges Zeug und machte dauernd unsinnige Dinge, die mich unglaublich aufregten. Eines Tages grillten wir in meinem Garten gemütlich eine Kleinigkeit und es war echt schön - bis er kam und sich direkt beschwerte, dass wir viel zu viel Grillanzünder benutzen würden. Anschließend wollte er unbedingt irgendwo anders hingehen, konnte uns aber nicht sagen wohin und meinte, dass wir das entscheiden sollen. Wir beschlossen dann, im Garten zu bleiben, was ihn recht sauer machte. Das war vermutlich auch der Grund dafür, dass ich in meinem Keller nach Alkohol für ihn suchen sollte, da er nicht genug mitgenommen hatte. Ich habe unzählige Male versucht, ihm zu erklären, dass dort bestimmt kein Alkohol zu finden sei, bis ich mich nach einer halben Stunde breitschlagen ließ und mich mit meinem besten Freund auf die Suche begab. Unser anfängliches Unverständnis für sein Verhalten hatte sich inzwischen in Wut verwandelt und wir schimpften in einer Tour über ihn. Daraus resultierte dann auch die Idee, in ein Glas zu urinieren und ihm das als "Neue Mischung" zu verkaufen. Neben einem billigen Energydrink wanderten noch ein paar andere Getränke mit in das Glas und zum Schluss behaupteten wir, dass es eine spezielle Vodka-Feige-Mischung sei. Nachdem er gekostet hatte und das Getränk hoch lobte, da es so toll schmecken würde, konnte ich mir mein Lachen kaum noch verkneifen. Als er allerdings um ein weiteres Glas bat, war ich einfach nur noch perplex. Ich möchte beichten, dass ich einem Menschen nicht ins Gesicht sagen kann, was ich von ihm halte, sondern hinterrücks solche Aktionen starte. Es tut mir leid, dass ich vermeintlichen Freunden gegenüber so falsch war.

Beichthaus.com Beichte #00032713 vom 12.02.2014 um 21:33:28 Uhr (5 Kommentare).

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Die falsche Blondine auf der Dating-Seite

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Falschheit Masturbation Selbstsucht Engherzigkeit Internet

Ich (m/25) habe mir vor einiger Zeit ein Fake-Profil auf einer größeren "kostenlosen" Single/Dating-Plattform angelegt, in dem ich eine hübsche, junge und bisexuelle Blondine bin. Ursprünglich habe ich das nur gemacht, weil ich testen wollte, ob der Plattformbetreiber tatsächlich nur uns Männer für jeden Furz auf dieser Plattform sogenannte "Credits" bezahlen lässt. Diese Credits kann man entweder durch echtes Geld kaufen oder durch Downloads irgendwelcher hirnverbrannten Handy-Apps und Programme erhalten - aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich auch wissen, was meine männliche Konkurrenz so treibt. Und vor allem, ob es stimmt, dass sich dubiose Anfragen und einfallslose Anmachen im Postfach sammeln, wie die Frauen das immer behaupten. Und ja, es stimmt alles - ich habe unzählige Credits, und noch mehr Anfragen und dumme Anmachen in meinem Postfach. Ich muss an dieser Stelle übrigens sagen: Ein Armutszeugnis für meine Geschlechtsgenossen! Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Aber auf meiner Profilbesucher-Liste fiel mir irgendwann dann ein eigentlich recht durchschnittlich aussehendes Mädchen auf, das immer mal wieder vorbeischaute. Sie hatte sogar einen Fake-Check absolviert, bei dem sie ein Foto von sich und einem Zettel machen musste, auf den der Name des Seitenbetreibers und ihr Nickname handschriftlich geschrieben sind. Das wird dann auch redaktionell überprüft, daher musste die gute Dame also echt sein - und irgendwann hat sie sich auch ein Herz gefasst und mich angeschrieben.


Aus Langeweile habe ich ihr geantwortet und wir haben uns im Laufe der Zeit immer besser verstanden und wurden immer offener. Ich musste öfters auch ihre Versuche, mit mir zu telefonieren oder mich gar zu treffen, abweisen, aber das ging ganz gut. Als ich gestern mal wieder Lust dazu hatte, mir ordentlich einen von der Palme zu wedeln, kam mir die grandiose Idee, dass ich sie dank unseres tollen Verhältnisses "von Frau zu Frau" zum CS im Chat überreden könnte, was sogar klappte. Sie scheint mir inzwischen wirklich absolut zu vertrauen und hält mich wohl auch für echt. Aber jetzt zu meiner Beichte: Mitten in der Aktion habe ich dann auf einmal angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, was ich da eigentlich gerade für einen Mist mache. Plötzlich fand ich meinen Einfall auch gar nicht mehr so toll, zumal ich glaube, dass sich die Gute inzwischen etwas in "mich" verliebt hat. Und jetzt frage ich mich, wie ich aus dieser Nummer wieder rauskommen soll, ohne ihr damit wehzutun. Die Wahrheit kann ich ihr ja nicht sagen, und ich möchte ihr den Abschied von ihrer Freundin auch nicht so schwer machen.

Beichthaus.com Beichte #00032710 vom 13.02.2014 um 00:53:25 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Die Kneipe ist ruiniert

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Zorn Rache Engherzigkeit

Ich (w) habe im Sommer in einer kleinen Kneipe gearbeitet, um mir etwas Geld zu verdienen. Der Job an sich machte mir sehr viel Spaß, mein Stundenlohn war jedoch mit fünf Euro ziemlich gering und mein Chef war mir ziemlich unsympathisch. Nachdem ich nach zwei Monaten dann sogar von einem Gast darauf angesprochen wurde, dass mein Chef nicht so das Wahre ist, habe ich beschlossen zu kündigen. Ich hatte wirklich Angst davor, meinem Chef diese Entscheidung mitzuteilen und er hat mich auch ziemlich angemeckert und dann einfach stehen lassen - obwohl ich mich mehrfach dafür bedankt habe, dass er mich eingestellt hatte und mir auch den einen oder anderen Trick zeigte. Ich habe dann noch einige Wochen gebraucht, bis ich mit dem Kapitel abschließen konnte, weil der Job mich wirklich fertiggemacht hatte. Aber dann bin ich wütend geworden, weil man mich dort nur ausgenutzt hatte. Ich spielte mit dem Gedanken, die Kneipe an das Gesundheitsamt zu verraten, da die Küche dort wirklich ekelhaft war - teilweise fand man Spinnen in den Vorratsschränken und sogar im Kühlschrank! Und mit meinem Gewissen hätte ich das auch vereinbaren können, da ich damit schließlich die Gäste geschützt hätte. Aber im Endeffekt habe ich dann doch niemanden informiert, da ich Angst hatte, dass der erste Verdacht direkt auf mich fallen würde. Heute habe ich dann zufällig mitbekommen, dass die Kneipe Anfang Januar schließen musste, da irgendwann die Kunden wegblieben. Und ich habe mich tierisch darüber gefreut. Und das ist auch meine Beichte, denn es tut mir leid, dass ich mich darüber freue, dass jemand seine Existenz verloren hat. Außerdem bereue ich mein Vorhaben, meinen ehemaligen Chef an das Gesundheitsamt zu verraten.

Beichthaus.com Beichte #00032708 vom 12.02.2014 um 16:55:07 Uhr (5 Kommentare).

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Das Mädchen an der Rezeption

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Engherzigkeit Selbstsucht Boshaftigkeit Lügen Wien

Im neuen Jahr war ich beruflich in Österreich und übernachtete für ein paar Tage in einem Hotel in Wien. Abends hatte ich keine Lust wegzugehen und setzte mich deshalb an die Hotelbar. Wie das so ist, war am späten Abend dann nicht mehr viel los und eines der Mädels von der Rezeption kam öfters zur Bar, um zu tratschen. Sie war eigentlich nicht mein Geschmack, aber ich merkte, dass sie locker drauf war und Interesse an mir hatte, was meinen Jagdinstinkt weckte. Und so ergab eines das andere, und nachdem sie Dienstschluss hatte, besuchte sie mich auf meinem Zimmer. Wir hatten das volle Programm, und ich glaube, ihr gefiel es auch ganz gut. Am nächsten Morgen, bevor ich dann wieder geschäftlich zu tun hatte, brachte ich sie nach Hause. Und kaum war sie ausgestiegen war mir die ganze Geschichte auch schon unglaublich peinlich, schließlich ist die Kleine bestimmt dreißig Jahre jünger als ich. Sie hat bei der Verabschiedung auch richtig verliebt rumgetan und sogar schon von einer Wiederholung gesprochen. Was ich jetzt beichten möchte? Ich habe mich die nächsten Tage, die ich im Hotel war, wie ein Arschloch verhalten. Ich habe ihre Anrufe abgewimmelt und versucht, ihr so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen, was jedoch nicht immer möglich war, da ich sie natürlich an der Rezeption traf. Deshalb war ich einfach immer extrem unfreundlich zu ihr. Also Liebes, falls du das lesen solltest, es tut mir leid, dass ich dich so mies behandelt habe. Das Ganze war eine einmalige Geschichte und aus uns hätte nie etwas werden können. Ich bitte um Absolution für mein furchtbares Verhalten dem Mädel gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00032704 vom 11.02.2014 um 12:27:31 Uhr in 1100 Wien (Hertha-Firnberg-Straße) (20 Kommentare).

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Mit Norovirus im Fast-Food-Restaurant

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Engherzigkeit Ignoranz Ekel Gesundheit Kinder

Ich (m/22) muss etwas beichten, das mir sehr leidtut. Ich hatte letzte Woche den Norovirus (Durchfall/Erbrechen) und war bei einem bekannten Fast-Food-Restaurant schnell auf die Toilette, da ich gerade vom Arzt kam und es auf einmal heftig drückte. Als ich da so saß, streckte auf einmal ein Kind die Hand unter der Abtrennung durch. Und das wiederholte es immer wieder bis dann gleich beide Hände dort durchguckten. Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt - ihr müsst dauernd scheißen und kotzen gleichzeitig, sitzt auf einer ekligen Toilette und dann ist da ein kleines Balg, das euch dauernd nervt! Ich war dann so genervt davon, dass ich einmal kräftig gegen die Finger getreten habe. Danach war dann auch Schluss mit der Nerverei. Als ich allerdings aus der Kabine kam, stand das Kind am Waschbecken und hielt sich die Hand, weil sie schmerzte - und offensichtlich litt das Kind unter Trisomie 21, also Downsyndrom. Deshalb tut es mir wirklich leid, dass ich das Kind getreten habe, da ich ja nicht weiß, inwieweit es sich seiner Handlung bewusst war. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032703 vom 12.02.2014 um 07:23:10 Uhr (26 Kommentare).

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