Rechnungen mit Extrazuschlag

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Betrug Arbeit Chef Bochum

Ich (m/26) habe vor einigen Jahren mal in einer freien Versicherungsberatungsagentur gearbeitet. Frei bedeutet in diesem Fall, dass der Berater staatlich anerkannt ist und zu keiner festen Versicherung gehört, sondern eben seinen Mandanten eben genau die Versicherung empfiehlt, die sie wirklich brauchen. Dort war ich im Büro und hab z. B. Termine vereinbart und Rechnungen geschrieben. Wenn ich eine Rechnung erstellt habe, musste ich mir die digitale Akte des Mandanten aufrufen und dort einsehen, was der Berater, also der Chef, dort an Leistungen eingetragen hatte. Diese Leistungen wurden dann auf der Rechnung übernommen. Dass Problem war aber, dass dort jedes mal Dinge wie "200 Euro aufschlagen" oder "eigentlich kostenfreie Tätigkeit mit abrechnen" standen. Also musste ich mir für diese Punkte immer glaubhafte Tätigkeiten überlegen, um diese auf der Rechnung glaubhaft zu platzieren.

Einmal hatte ich eine schwere zeit, nach einer Trennung und war ständig mit dem Kopf woanders. Ich habe also eine Rechnung erstellt und diese Kommentare mit den verwerflichen Anweisungen in Gedanken kopiert und einfach in der Rechnung eingefügt. Die Rechnung ist dann mit der Post rausgeschickt worden. Das Problem war, dass die Rechnung für den größten Kunden der Agentur war. In der folgenden Woche musste ich zum Chef und wurde wegen er Rechnung entlassen. Die Agentur gibt es heute immer noch, allerdings weiss ich, dass sie sich von dem Verlust des besagten Kunden nie wieder erholt haben und immer am Rand der Insolvenz arbeiten. Ich finde es trotzdem verwerflich, dass ein staatlich anerkannter Berate nach all den Jahren trotz so einer Mache immer noch berät. Ich bitte lediglich für die Angestellten um Absolution, die durch meinen Fehler gegebenenfalls auch Konsequenzen bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00040202 vom 20.08.2017 um 13:16:41 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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Du Hund, du lässt dich von Ute verwöhnen!

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Zwietracht Zorn Internet Bremen

Wenn ich (m/23) im Internet unterwegs bin, stelle ich mir die Leute als Tiere vor, die am Computer sitzen. Dies wurde mir zum Verhängnis, als ich einen User mit den Worten: 'Hallo, du bist wie ein Hund' anschrieb. Es war keinesfalls böse gemeint, nur erinnerte er mich eben an einen Hund. Prompt kam auch schon eine bitterböse Antwort, was mir denn einfallen würde, ihn zu beleidigen und ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Anfangs wollte ich ihm die Sache erklären, doch als ich seine wüsten Beschimpfungen gelesen hatte, überlegte ich es mir anders. Statt ihn zu ignorieren, fragte ich ihn, ob er gerne am Allerwertesten der anderen Hunde schnuppern würde. Dies hatte anscheinend einen wunden Punkt getroffen, denn unmittelbar danach hatte mein virtueller Widersacher einen Beitrag im Forum veröffentlicht, in welchem er mich als ein behaartes Rektum bezeichnete, dessen Vater als Transsexueller im horizontalen Gewerbe tätig war. Er erklärte, dass es ein Genuss war, sich von meinem versauten Vater 'Ute' verwöhnen zu lassen.

Wütend über seine Frechheit entschied ich, zum Gegenschlag anzusetzen. Ich verfasste einen Text, fernab von Niveau und Anstand, in dem ich detailliert beschrieb, wie meine Wenigkeit die obszönen Gelüste seines Großvaters in einer wilden Nacht befriedigt hätte, auch ich wäre auf meine Kosten gekommen. Den Beitrag lud ich natürlich auch im Forum hoch. Es folgten weitere vulgäre Beiträge und Empörung unter den unbeteiligten Mitgliedern, die uns aufforderten, entsprechende Internetseite unverzüglich zu verlassen. Nachdem wir nun anfingen, weitere User zu beschimpfen, wurden wir am darauffolgenden Tag aus dem Forum verbannt, auch unsere Accounts wurden gelöscht. Und das alles nur, weil ich mir Menschen als Tiere vorgestellt habe. Ich hatte meinen Charakter bisher mit einem Adler in Verbindung gebracht, doch nun sehe ich, dass ich ein sturer Ziegenbock bin. Oder ein Esel.

Beichthaus.com Beichte #00040149 vom 03.08.2017 um 18:14:26 Uhr in Bremen (21 Kommentare).

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Geld kann die Familie nicht ersetzen!

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Verzweiflung Neid Familie Tod

Ich (m/22) beichte, alleine zu sein. Vor ungefähr einem Jahr hat alles begonnen, als meine Eltern samt meinen Großeltern im Urlaub tödlich verunglückt sind. Naja, danach habe ich so viel Geld und Besitz bekommen, dass ich den Rest meines Lebens nicht mehr arbeiten muss. Für manche ist das vielleicht tröstend, aber nicht für mich. Meine Freunde sind keine Freunde mehr, sondern Neider, die hinter meinem Rücken reden: Ich hätte das nicht verdient. Sie wollen Geld von mir leihen, welches ich Ihnen auch teilweise geliehen habe, aber nie wieder zurückbekommen werde. Ex-Freundinnen haben sich auch bei mir gemeldet und waren plötzlich wieder bis über beide Ohren in mich verliebt. Am Anfang habe ich mich auch drauf eingelassen, weil ich zu dumm und naiv war. Jetzt stehe ich ganz alleine da, weil ich niemandem vertrauen kann. Ich beichte, manchmal an Suizid zu denken, obwohl ich alles habe was man sich im Leben hart verdienen muss! Aber merkt euch eins, kein Geld der Welt kann die Familie ersetzten.

Beichthaus.com Beichte #00040136 vom 31.07.2017 um 14:27:45 Uhr (9 Kommentare).

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Ich nutze meine Freundin für ein gutes Leben aus!

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Fremdgehen Selbstsucht Lügen Partnerschaft Bielefeld

Ich (m/26) bin seit drei Jahren mit meiner Freundin (23) zusammen, seitdem nutze ich sie aus, weil sie gut verdient und hübsch ist. Ich wohne kostenlos bei ihr und spiele den ärmlichen Studenten, dabei habe ich mein Studium vor zwei Jahren abgebrochen. Wenn sie morgens zur Arbeit geht, liege ich noch im Bett, später lade ich dann meine Affäre zu uns ein und wir treiben es in der gesamten Wohnung miteinander. Witzig ist, dass meine Affäre denkt, ich wäre ein Single und verliebt in sie. Wenn meine Freundin dann nach Hause kommt, bitte ich sie, mir etwas zu kochen, was sie auch tut, sie kann mir einfach keinen Wunsch abschlagen. Nach dem Essen haben wir Sex, in dem Bett, in dem ich vorher eine andere Frau gevögelt habe. Ich beichte, dass ich meine Freundin betrüge, ausnutze und belüge. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040135 vom 31.07.2017 um 13:56:34 Uhr in Bielefeld (33 Kommentare).

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Kostenlose Proben

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Aggression Zorn Wien

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig innerlich wüte und tobe. Ich arbeite fallweise als Promoterin für neue und bereits bekannte Produkte (Lebensmittel, Getränke, etc.) und bei jedem Einsatz begegnen mir ganz besondere Menschen. Menschen, die schreien müssten, würde Dummheit schmerzen. Menschen, die sich den Pappaufsteller oder das Produkt, welches ich ihnen in die Hand gebe, erst lange anschauen und mich dann fragen, was das ist. Oder was uns Promoter auch nervt sind Leute, die nicht akzeptieren, dass es einen Grund hat, dass man keine zweite Produktprobe (Sample) aushändigt. Der häufigste Grund ist der, dass wir schlichtweg nicht genug Ware bekommen haben und daher wirklich sorgsam rationieren müssen.

So hat mir bei meinem letzten Einsatz eine Dame ganz aufgebracht das Sample nach mehreren Minuten wieder zurückgebracht, weil es ja nicht gehe, dass ihr Mann nichts bekommt. Sie schien sich weiter aufzuregen, als ich ihr versuchte zu erklären, dass für den heutigen Tag nicht genug Ware geliefert wurde, um ihr und anderen noch eine zweite Pobe mitzugeben. Auch ein Klassiker sind Leute, die meinen, am Verkostungsstand ihre Beziehungsprobleme ausdiskutieren zu müssen oder uns ihre ganze Lebensgeschichte mitteilen zu müssen. Auch ganz toll sind jene, die ganz dreist grinsend ihre Tasche vor uns aufhalten und meinen, dass wir die jetzt füllen sollten. Vor allem dann, wenn sie uns eine erfundene Geschichte erzählen. In Einkaufszentren, wo man selber und andere Promoter regelmäßig arbeiten, kennt man dann schon einige dieser Spezialisten.

Liebe Leute, wenn ihr eine Produktprobe bekommt, bringen euch ein Danke und vielleicht sogar ein Lächeln nicht um! Wir wollen nicht eure Seelen verkaufen und uns nicht eure erfundenen Geschichten anhören und akzeptiert, wenn es kein zweites Sample gibt. Macht uns deswegen nicht zur Schnecke. Es macht uns selber keinen Spaß, wenn wir so sehr knausern müssen. Trotz all dieser Vorkommnisse mache ich diese Arbeit gerne, da man wiederum so viele tolle und nette Leute kennenlernt und auch Blicke hinter die Kulissen eines Geschäftes werfen kann. Und meine eigentliche Beichte: Ich wüte und tobe innerlich bei genannten Negativbeispielen und bekomme bei ganz schlimmen Exemplaren teils Mordgelüste, die ich natürlich niemals verwirklichen würde, da die Wut darüber schnell verraucht und man beim nächsten Einsatz eine tolle Geschichte mehr zum Erzählen hat.

Beichthaus.com Beichte #00040112 vom 27.07.2017 um 21:58:12 Uhr in Wien (8 Kommentare).

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