Dicke gehen nicht fremd!

20

anhören

Selbstsucht Völlerei Eifersucht Ex Ernährung Berlin

Ich (w/26) beichte, dass ich meinen Freund (34), den ich als schlanken und sportlichen Mann (1,90 m und 80 kg) kennengelernt habe, absichtlich dick gemästet habe. Er hat durch mich seine sportlichen Aktivitäten gänzlich eingestellt und ist von sehr fit (zwei Mal täglich joggen) auf superunsportlich (drei Treppen steigen und er dampft wie eine Lok) abgestiegen. Ich habe nämlich sein Essen extra kalorienreich hergerichtet, indem ich ihm extra viel Butter, Sahne oder fettiges Fleisch im Essen serviert habe oder aber auf seinen Brote immer so dick Butter raufstrich, dass man davon locker 3-4 Brote hätte beschmieren können. Für mich habe ich natürlich kalorien- und fettreduzierte Margarine ganz dünn auf meine Brote gestrichen. Und anstatt einer Scheibe Käse oder Wurst habe ich ihm immer mehrere Scheiben aufs Brot getan. Pure Kalorien also. Inzwischen hat er 35 Kilo in 2,5 Jahren zugelegt und auch schon die ersten Schwangerschaftsstreifen am Bauch. 


Je mehr sein Bauch wuchs, desto mehr habe ich ihn dafür gelobt und mit Süßigkeiten und Fruchtnektar belohnt. Fruchtnektar hat nämlich noch mehr Kalorien als Cola und zu Süßigkeiten kann er nun mal nicht nein sagen, ich schon. Zu seiner Spitzenphase hat er 115 Kilo gewogen und ich hätte ihn auch weitergemästet, wenn ich mich nicht kürzlich von ihm getrennt hätte. Die Idee dahinter ist übrigens, dass es unwahrscheinlich ist, dass ein fettgemästeter Mann mich betrügen wird, weil seine Chancen am Markt einfach zu schlecht sind. Ich bitte um Absolution, weil ich meinem Ex ja leider auch damit geschadet habe, aber ich kann auch nicht versprechen, dass ich es bei meinem nächsten Freund nicht mehr tun werde. 

Beichthaus.com Beichte #00034891 vom 17.01.2015 um 23:43:03 Uhr in 10717 Berlin (Landhausstraße) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Mädchen mit Krebs

5

anhören

Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Schule

Als ich in der vierten Klasse war, haben wir eine neue Mitschülerin bekommen. Diese hatte ganz offensichtlich eine Perücke, war etwas pummelig und hatte komische Sachen an. Das alleine hat dazu geführt, dass sie ein Außenseiter war. Einige Klassenkameraden und ich hatten nun monatelang nichts Besseres zu tun, als dieses arme Mädchen zu ärgern und zu mobben. Das Ganze gipfelte darin, dass wir mit ihrer Perücke fangen spielten und sie "Prinzessin Perückenschön" nannten. Immer, wenn ich heute in meine alte Gegend fahre, denke an dieses arme Kind. Inzwischen arbeite ich als Betreuer und war jahrelang Rettungssanitäter, daher weiß ich, dass das Mädchen wohl Krebs hatte. Das Ganze tut mir unendlich leid! Ich hoffe, es geht ihr heute gut.

Beichthaus.com Beichte #00034596 vom 14.12.2014 um 14:10:27 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Lehrer mit den engen Hemden

7

anhören

Engherzigkeit Boshaftigkeit Peinlichkeit Dummheit Schule Augsburg

Ich respektiere alle Menschen - unabhängig von Herkunft, Religion und Aussehen. Ich bin nun in der elften Klasse und habe seit der sechsten Klasse denselben Religionslehrer. Er war schon von Beginn an ein sehr wohlgenährter Mensch. Aber in den letzten beiden Jahren vergrößerte sich sein Körperumfang um gefühlt das Doppelte, während er seine Hemden nicht durch Größere ersetzte. Ich möchte beichten, dass wir uns auf höchst unreifem Niveau über unseren dicken, aber netten Lehrer lustig machen. Dabei ist er einer der intelligentesten und gebildetsten Menschen, die ich kenne. Auch ist er sehr sympathisch und wir verstehen uns auch alle sehr gut mit ihm, was auch durch unsere lange und erfolgreiche Zusammenarbeit entstanden ist. Trotzdem schließen wir Wetten ab, wann die Knöpfe an seinen Hemden reißen, und überlegen uns, ihm zum Geburtstag einen Frauen-BH zu schenken! Wenn er seinen mächtigen Bauch auf dem Tisch ablegt, müssen wir uns immer sehr zusammenreißen, um nicht zu laut zu lachen! Ich schäme mich für dieses unreife und respektlose Verhalten zutiefst, aber wir können einfach nicht anders in diesen Stunden.

Beichthaus.com Beichte #00034549 vom 08.12.2014 um 17:07:32 Uhr in 86150 Augsburg (Theodor-Heuss-Platz) (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Leben mit Glatze

16

anhören

Verzweiflung Gesundheit

Mein Leben mit Glatze
Ich (w/19) habe eine Glatze. Es ist eine Krankheit, die ich schon seit acht Jahren habe und nur meine engsten Freundinnen wissen es. Ich trage eine Perücke, die man zum Glück nur bei sehr genauem Hinsehen erkennen kann. Obwohl ich diesen Schutz habe, habe ich ständig Angst, dass die Leute erkennen, dass ich keine Haare habe. Dass sie mich auslachen, über mich lästern und mich bloßstellen. Starker Wind ist für mich der absolute Horror und ich war seit vielen Jahren nicht mehr schwimmen. Obwohl ich oft Komplimente für mein hübsches Gesicht und mein gutes Aussehen bekomme und auch einige Männer mit mir flirten hatte ich noch nie einen Freund. Ein paar Küsse und Berührungen gab es zwar, aber mehr war noch nie drin. Das traue ich mich einfach nicht. Ich habe viel zu große Angst davor, zurückgewiesen zu werden, obwohl ich mir das so sehr wünschen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034472 vom 01.12.2014 um 23:26:37 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Feuerwasser

42

anhören

Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Vandalismus Urlaub Peru

Ich (m/31) gebe eigentlich nicht viel auf Alkohol. Doch immer wenn wir die Familie meiner Freundin in Iquitos/Peru besuchen, brennen ihre Brüder (5 an der Zahl) auf ein Gelage mit mir. Nichts bot sich besser an als besagten Herren hochprozentigen Stroh 80 (mit 80% vol.) mitzubringen, als heimische Spezialität zu loben und Manneskraft fördernd an zu preisen. Bevor wir die Flasche anbrachen suggerierte ich listig, dass es in Österreich und Deutschland brauch ist ein ganzes Limonadenglas in einem Zug zu trinken. Nachdem ich das Gebräu zuvor in der Kühltasche hatte, entfernte ich unbemerkt das nasse Etikett, welches den Alkoholgehalt auswies.
Der scharfe Nachgeschmack sei neben dem Alkoholgehalt auf spezielle Alpenkräuter zurückzuführen erklärte ich.
Ich erhoffte mir dadurch Rache für das Gelage mit ihrem selbstgebrannten Pisco vom letzten Jahr. Dabei hatten Sie mich eiskalt erwischt. Geschwächt von meiner langen Anreise und auf nüchternen Magen musste ich den Herrn damals paroli bieten.

Doch diesmal würde ich zum Zuge kommen. Da in einer Männerrunde dieser Macho-Gesellschaft keiner beim trinken den Schwächling markieren will, schenkte ich absichtlich allen die Becher randvoll. Aufgrund der geringeren Körpermasse meiner Wettstreiter und meiner fettigen Vorspeise erhoffte ich mir einen Vorteil als Europäer. Die Indiobande brannte darauf den Saft zu kosten. Wir prosteten und kippten das braune Gebräu. Ich dachte mir hätte jemand Feuer im Hals gelegt und dazu würde jemand meine Innereien herausreisen. Den anderen ging es wohl nicht viel besser. Der erste musste sich auch gleich übergeben, bat mich aber nachdem das Glas erneut zu befüllen um verlorenes nachholen zu können.
Angefeuert vom Getränk wollten manche gleich in die Stadt gehen um einen Aufriss zu starten. Da manche schon Bier vorgelegt hatten entfaltete sich die Mischung im Auto als böse Überraschung. Es wurde über die Ladefläche des Pickups gereiert. Der Fahrer musste selbst anhalten um zu kotzen. Nichts desto trotz bestanden die Meisten darauf die nächste Flasche Stroh80 anzubrechen was Sie auch taten. Irgendwie kam einer auf die Idee vorher nochmal einen Kasten Bier zu besorgen, also machten wir noch einen kleinen Umweg zum Haus meiner Schwiegereltern.


An der Auffahrt von der Hauptstraße zum Haus mussten wir irgendwie vom Weg abgekommen und haben den Holz-Pavillion meines Schwiegervaters mitgenommen. Die Herren ließen das Auto mit Plattfuß so als ob nichts geschehen wäre stehen und wir torkelten weiter um das Bier zu holen und packten noch ein paar Pullen Pisco ein. Anschließend versuchten wir mit dem Fahrrad in die Stadt zu gelangen. Wir teilten uns 3 Fahrräder durch 6. Weiter als zur Auffahrt an die Hauptstraße kam keiner (diese liegt circa 400 Meter weiter unten am Grundstück). Einer meiner Schwager ist dann mit dem Rad gegen das Haupttor gefahren und hat sich den Arm verstaucht (welches schwarz gestrichen ist und in der Nacht wohl schlecht sichtbar war). Soweit bin ich erst gar nicht gekommen und flog in der zweiten Kurve samt Bierkasten und auf dem Lenker Schwager raus. Wir suchten die Pullen zusammen und törkelten ohne Rad weiter nach unten und trafen die verunglückten zwei am Haupttor wieder. Die letzten zwei mussten auf der Strecke irgendwie vom Weg abgekommen sein. Wir tranken uns mit den Resten Mut an und versuchten die anderen zu finden. Irgendwie habe ich es in dieser Nacht nicht mehr zum Haus hoch geschafft und wachte in eigenem erbrochenen im Poolhaus wieder auf. Mein Kopf fühlte sich an als ob ein Panzer darüber gerauscht wäre, mich hatten Megaschnaken angefallen und mein Gesicht war durch die Stiche angeschwollen.
Ich weiß überhaupt nicht wie ich dort hingekommen bin. Wegen dem Pavillon bekam mein Schwager mit dem Pickup richtig Ärger, zum Glück konnten wir die Versicherung bescheißen.

Im Nachhinein ging der Schuss nach hinten los und ich werde mich hüten in jeglichen Tropengebieten wieder Alkohol anzurühren. Ärger von meiner Frau gab es allemal. Insgesamt hatten die kleinen Waldgeister den Suff besser weggesteckt als ich. Um meine fehlgeschlagene Rachsucht tut es mir Leid ich bitte daher von euch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029864 vom 15.03.2012 um 18:07:33 Uhr in Peru (Iquitos, Loreto) (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht