Warum mein Bruder ein verwöhntes A-Loch ist

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Hochmut Falschheit Familie Heidelberg

Mein Bruder wollte sich mit 16 das Leben nehmen. Pulsadern aufgeschnitten. Er hat knapp überlebt, es ging um Sekunden. Wir alle sind so dankbar, dass uns das Schlimmste damals erspart geblieben ist. Das Problem ist nun aber, dass die ständige unterbewusste Angst, ihn noch mal verlieren zu können, also dass er sich wieder abkapselt, die ganze Familie daran hindert mit ihm normal umzugehen. Sprich auch mal alltägliche Kritik entgegen zu bringen.

Er ist leider ein verwöhntes Arschloch geworden, undankbar, nimmt alles für selbstverständlich, nimmt keinerlei Verpflichtungen ernst (mehrere Arbeitgeber haben ihn rausgeschmissen). Kurzum es geht um ihn. Seit ein paar Jahren kommt jetzt die Esoterik Schiene bei ihm dazu. Nun ist ihm Kommunikation ganz wichtig und jeder sollte seine Worte 10 mal überdenken, sie können ja so viel anrichten. Kommunikation hilft ihm aber nicht weiter solange er nicht versteht, dass er sich oft asozial verhält. Fremden, Freunden & Familie gegenüber.

Fakt ist, dass durch das ganze Arsch pudern (vor allem von unserer wahnsinnig liebevollen Mutter) er ein hypersensibles Arschloch geworden ist, dem alles schnell zu viel ist und der ständig auf der Suche ist. Nach sich Selbst. Nach immer währendem Glück. Doch als geselliger offener Mensch braucht er dazu andere, und verscherzt er sich oft mit ihnen, sobald ihm jemand nicht nach dem Mund redet.

Und wenn man sich nicht für seinen Scheiss interessiert ist man "nicht offen genug für Neues". Ich halte diese Belehrungen nicht mehr aus, und es geht alles in eine komplett falsche Richtung.

Ich liebe meinen Bruder, er hat wenn er gut drauf ist eine wahnsinnige Lebensenergie die ansteckend ist, aber er will eben auch für alles Applaus.Hält sich für wahnsinnig kreativ, und kann einfach einen Scheiß. Er will niemanden auf Augenhöhe, er möchte Fans. Und ich merke, dass mich das langsam nur noch anpisst, anstrengt und ich mich dem entziehen möchte. Und das merkt er glaube ich schon auch, er sagt auch er möchte, dass wir alle wir selbst sind und ehrlich zueinander. Was noch mehr schmerzt, weil ich weiß, dass ich das auch gern so hätte, aber ER derjenige ist, der damit nicht umgehen könnte. Denn bei dem ganzen Getue merkt man dennoch immer große Unsicherheit durchblitzen, bei allem was er tut.

Es gab auch schon Streits, wenn ich denn mal ehrlich zu ihm war - und es war die Hölle. Es ist furchtbar mit jemanden zu argumentieren, der sich aber für den Klügsten von allen hält. Er hat uns auch versprochen sowas wie damals würde sich nie mehr wiederholen. Dennoch bleibt immer ein unangenehmes Gefühl im Hinterkopf, und ich bin wahnsinnig traurig, dass dieses Gefühl mich & auch den Rest der Familie daran hindert je wieder eine normale Beziehung zu ihm haben zu können. Ohne Angst etwas falsch zu machen. Ohne ihn zu verhätscheln.

Beichthaus.com Beichte #00041527 vom 31.08.2018 um 01:05:58 Uhr in Heidelberg (8 Kommentare).

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Kein Interesse an Sex

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Peinlichkeit Feigheit Intim

Ich (w/21) interessiere mich in keinsterweise für Sexualität. Es fing schon in der Pubertät an, dass ich intime Zärtlichkeiten wie Zungenküsse extrem unangenehm fand und auch nie mehr als freundschaftliche Gefühle für einen Jungen empfand und nie Sex wollte. Auch finde ich nackte Menschen zutiefst unästhetisch, gerade wenn männliche Geschlechtsteile sichtbar sind, am schlimmsten noch im behaarten Zustand. FKK-Gebiete sind für mich No-Go-Areas. Wenn in Filmen Szenen gezeigt werden, die über den typischen Kuss hinausgehen, spule ich vor. Blutrünstige Szenen sind dagegen vollkommen ok. Leider sehne ich mich (wieder) nach einer Beziehung und in einigen Jahren nach einer kleinen Familie. Ich hatte schon mehrere feste Beziehungen, aber immer ist es am Sex gescheitert, da es beim eindringen zu sehr schmerzte und ich es nur aus Liebe zum Partner zuließ. Jedes Mal tat es so verdammt weh, dass ich geschrien habe und mein Partner abbrechen musste. Nach einigen Wochen habe ich die Beziehung dann beendet, weil mir mein Partner leid tat und eine Beziehung ohne Sex einfach keinen Sinn macht.

Da ich um mein Problem Bescheid weiß, weise ich alle potenziellen Liebhaber ab. Dummerweise gelte ich durch dieses Verhalten in unserer Kleinstadt als arrogante Ziege, der keiner gut genug ist. Dabei kann ich nichts dafür. Meine Frauenärztin nimmt meine Probleme nicht ernst und belächelt mich dafür. Traue mich mit niemanden mehr darüber zu reden. In der heutigen Zeit, wo alle schon mit 13 entjungfert wurden, ist es besonders peinlich mit 21 noch jungfräulich zu sein. Was zur Hölle stimmt nicht mit mir?

Beichthaus.com Beichte #00041516 vom 26.08.2018 um 16:14:44 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin ein Opfer meiner Triebe

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Familie

Vor Jahren habe ich mit der neuen Frau meines Vaters geschlafen. Er war im Entzug, sie war einsam und ich erinnerte sie so an ihn. Ich war 18 und fand sie stets attraktiv. Damals galt es in meinem Freundeskreis auch als cool, mit einer Milf geschlafen zu haben. Außerdem war ich sauer auf meinen Vater. Der Entzug, dass er nicht da war, dass auf ihn mal wieder kein Verlass war. Heute bereue ich es sehr und ihn trifft auch keine Schuld. Er hätte es sich ja sicher auch anders gewünscht. Aber damals habe ich mich verführen lassen. Es war übrigens überhaupt nicht schön!

Keine Ahnung, ob dieses Erlebnis mich sexuell in eine inzestuöse Richtung gepolt hat oder ob meine Familie einen Klatsch weg hat, was sowas angeht. Jedenfalls schlief ich in den folgenden Jahren zwei Mal mit meiner Cousine. Das war super und wir finden bis heute nix schlimmes dran. Wir haben natürlich verhütet. Zuletzt ergab es sich sogar, dass ich mit meiner Halbschwester (die Tochter meines Vaters und besagter Frau, die mich damals verführte) in der Kiste gelandet bin. Das war übrigens wieder furchtbar. Klar, auch verhütet. Mich törnen übrigens auch solche Videos an, allerdings kann ich mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, sexuell mit jemanden blutsverwandten aktiv zu sein, wie meiner Mutter. Da reizt mich gar nichts, es würde mich sogar unwahrscheinlich anwidern.

Hier spielt übrigens das Wissen um die direkte Verwandtschaft keine große Rolle. Ich denke, mich, die Frau meines Vaters, meine Cousine als auch meine Halbschwestern waren von dem Tabubruch, dem Verruchten an der Sache und dem Halb-Inzestuösen angetörnt. Wichtig ist es sicher auch, zu erwähnen, dass ich alle 3 Frauen nur sehr selten mal sah. Vielleicht 1-2x im Jahr, wegen verschiedener Wohnorte. Man war sich also quasi fremd, obwohl man durch die Familienbande verbunden war. Vielleicht hat das auch was mit dem Reiz zu tun.

Es belastet mich teilweise. Eigentlich nur, dass ich meinen Vater so hintergangen habe. Aber natürlich kann ich mich damit an niemanden wenden. Man würde mich für einen Freak halten. Übriges habe ich seit einem Jahr eine latente Kokainsucht, die ich grade bekämpfe und ich merke, dass das gar nicht so einfach ist. Also als guten Rat auf den Weg: Finger weg von dem Scheiß! Es macht nur in den ersten Stunden Spaß. Dauert circa vier Tage, in denen man dann auch schnell mal suizidale Gedanken hat und man die ganze Zeit glaubt, man hätte nichts erreicht im Leben und sei nichts wert. Die gesundheitlichen Folgen sind die Hölle!

Beichthaus.com Beichte #00041293 vom 25.05.2018 um 01:42:57 Uhr (14 Kommentare).

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Ich kriege nichts auf die Reihe

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Selbstsucht Verzweiflung Bremen

Mein Leben hat schon seit langer Zeit immer wieder sehr viele Dämpfer verpasst bekommen. Im Moment denke ich sehr egoistisch und will einfach nur meinen Frieden haben. Zu meiner Lage: Ich liege gerade auf meinem Sofa und kann nur an all das schlechte denken, das ohne Grund mit mir passiert ist. Wie ich als Kind gequält wurde, wie ich zu früh zu viel mit den falschen Menschen ausprobiert habe, wie meine besten Freunde mich verraten haben und wie meine Beziehungen gescheitert sind, wie meine Ausbildung kurz vor dem Exitus steht, wie meine Schwiegereltern in spe mich terrorisiert haben und ich einfach nicht weiter weiß.

Ich bin so unglaublich traurig und wütend auf mich selbst. Ich sollte mich trotz allem glücklich schätzen, weil meine Familie sehr nett ist und mein Freund sich sehr viel Mühe gibt, aber ich muss beichten, dass ich ihre Bemühungen nicht annehmen kann. Mein Freund wird mich vermutlich nie so sehr lieben, wie ich ihn liebe und ich habe Angst, dass auch diese Beziehung scheitert. Ich weiß nicht was ich tun soll und wünschte ich hätte den Mut etwas waghalsiges oder aufregendes zu tun um zumindest ein bisschen das Gefühl zu haben zu leben, aber dann würde ich vermutlich einen Fehler machen, den ich immer bereuen müsste, zusammen mit der Liste an Fehlern, die ich sowieso schon habe. Deshalb liege ich seit Stunden weinend herum und bemitleide mich selbst für mein Schicksal als ewige sinnlose Verschwendung von Lebensenergie und Platz. Ich beichte selbstgerecht und weinerlich zu sein und keine Hilfe annehmen zu können und ich beichte dass ich ein mutloser Taugenichts bin, der nichts in seinem Leben geschissen bekommt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041280 vom 20.05.2018 um 03:54:57 Uhr in Bremen (Hollerallee) (10 Kommentare).

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Ich kann meine Schwester nicht leiden

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Zwietracht Familie Braunschweig

Damals habe ich mich in einen Typen aus der Parallelklasse verliebt. Er ist zu mir ins Elternhaus gezogen und er hat meine kleine Schwester vom ersten Tag an das Leben zur Hölle gemacht. Ich empfand es von ihm richtig gut, wie er mich beschützte und als ich schwanger wurde und wir woanders hinzogen hat er sie immer raus geschmissen. Auch das fand ich mega gut von ihm, wie er uns als Familie vor diesen blöden Drachen von Schwester beschützte. Ich mag meine Schwester nicht. Sie hat sich immer aufgedrängt, wollte damals überall mitkommen und wir haben sie aus unserem Leben verbannt. Heute bin ich froh, dass auch meine Tochter (sie ist inzwischen Erwachsen) auch von ihr nichts wissen will, denn sie ist ständig wütend und wirft uns Dinge vor, die sie sich irgendwie im Kopf zusammen reimt. Wir haben nichts gegen sie, wir wollen einfach unsere Ruhe vor ihr und deshalb darf sie nicht zu uns hin, weil sie einfach nicht würdig genug ist bei uns zu sein.

Stattdessen fuhren wir früher oft genug mit meinem Bruder und der Schwester meines Mannes (ich habe ihn damals geheiratet) in den Urlaub und ließen Miss Neidisch zu Hause zurück. Zu Geburtstagen wird sie sowieso nie eingeladen und das ärgert sie, aber nicht mehr uns. Wir sind glücklich und wollen mit der dummen Gans nichts zu tun haben. Bin ich egoistisch, nur weil ich meine Schwester nicht leiden kann, weil sie meinen Mann nicht leiden kann und dieser sie deshalb ebenso nicht?

Beichthaus.com Beichte #00041178 vom 14.04.2018 um 12:10:42 Uhr in Braunschweig (19 Kommentare).

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