Glücklich über den Tod meiner Mutter

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Hass Mutter Haltern am See

Ich (w/24) bin über den Tod meiner Mutter glücklich, weil ich ganze 20 Jahre schlimmstens von ihr gequält wurde. Sie war ständig betrunken und hat mich oft geschlagen, angeschrien was ich für sie alles falsch mache, versucht zu verändern, zu allem gezwungen. Ich durfte weder eine eigene Meinung noch Persönlichkeit haben, sie hat mir jede Freiheit verwehrt und mich innerlich fast komplett zerstört. Hinter mir liegen Jahre die von Drogen, Gewalt, Unterdrückung, extremen Zwang geprägt sind. Ich beichte, dass ich ihr den Tod schon seit mehr als 20 Jahren wünsche und dass er so brutal wie nur möglich sein sollte. Ich hasse meine gestörte Mutter über alles und wünsche ihr schlimmste Vergeltung in der Hölle, wo sie auch hoffentlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00041559 vom 20.09.2018 um 04:42:34 Uhr in Haltern am See (Adalbert-Stifter-Straße) (24 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Sag nicht das du dich über einen Tod freust. Lass die Leute ruhig sterben weil es vielleicht das beste ist aber ergötze dich nicht daran. Möchtetest du diese Art von Mensch sein? Ansonsten kann ich deine Verachtung nachvollziehen. Wenn dich ein Mensch verletzt dann schicke ihn fort, vergesse ihn einfach. Man sollte nicht zulassen das solche Menschen einen zu etwas machen was man nicht ist.

24.09.2018, 23:56 Uhr     melden


Marinitze

Verbrenn alles was du von ihr findest und schick es ihr ins ewige Fegefeuer! Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes! Amen!

25.09.2018, 03:56 Uhr     melden


MannAusCelle aus Celle, Deutschland

@RelaXxx Wieso darf man sich nicht über den Tod von scheiß Menschen freuen?
Hast du damals Tränen vergossen, als z.B. der Tod von Osama bin-Laden bekannt wurde?

@Beichter Ich kenne jetzt natürlich nur deine Sichtweise, aber wenn sie wirklich so ein Monster war, hast du meine Absolution. Jetzt leb dein Leben ohne Ihren (in-)direkten Einfluss.

25.09.2018, 06:44 Uhr     melden


derderder3

@RelaXxx: nicht hilfreich. Wenn man von klein auf unterdrückt und misshandelt wird, dann kann man nicht mal eben den rationalen Schluss ziehen, den Peiniger fort zu schicken. Die Manipulation der eigenen Eltern setzt häufig tiefe Haken in der Seele des Kindes.

Ich finde es gut, dass deine Mutter tot ist und du dich drüber freuen kannst.

25.09.2018, 06:45 Uhr     melden


carassi

Such dir Hilfe. So eine Kindheit hinterlässt Spuren. Den Einfluss eines süchtigen, gewalttätigen Elternteils auf die eigene Entwicklung als Kind rückgängig machen ist schwer, aber zumindest in Teilen möglich. Und du hast noch viele Jahre vor dir, die werden glücklicher sein, je mehr von ihrem Einfluss du los wirst. Dass sie tot ist heißt leider nicht, dass sie keinen Einfluss mehr auf dich hat.
Du wirst dann im Laufe der Therapie vermutlich auch den Hass zumindest teilweise abbauen. Sonderlich traurig über ihren Tod wirst du wohl nie sein. Ich kann's verstehen. Voll und ganz. Meinen Glückwunsch zum Tod deiner Mutter. Manche Menschen haben das Privileg, Familie genannt zu werden, nicht verdient.

25.09.2018, 06:47 Uhr     melden


Gauloises19

Hört sich an, als seist du ein ähnliches Wrack wie deine Mutter. Such dir jemanden, mit dem du darüber sprechen kannst, das kann helfen, die eigenen Gefühle und Ansichten zu ordnen.

25.09.2018, 08:10 Uhr     melden


carassi

Achja, relax, Mathe sagt: sie war 4 als das losging. Die einzige Option einer vierjährigen, die Mutter "wegzuschicken", ist das Jugendamt. Darfst raten, wie oft das passiert..

25.09.2018, 08:40 Uhr     melden


lmgf aus xx, Schweiz

sich über den tod eines anderen menschen zu freuen, stellt einen auf genau dieselbe stufe wie diesen menschen. über den tod egal welchen menschens sollte man sich nie freuen.

25.09.2018, 09:07 Uhr     melden


Jeps

Ich kann das total verstehen, mir würde es bei meinem "Vater" genauso gehen. Respekt bekommt man nicht geschenkt, den muss man sich verdienen - auch als Elternteil.

25.09.2018, 09:17 Uhr     melden



KingKurt

Absolution. Warum sollte man sich denn net über den Tod dieser Person freuen?!? Aus Gründen des Anstandes und der Moral?!...also etwa genau die Gründe, welche der Beichterin durch diese Person (und dann noch in der Funktion als Mutter!) weder vermittelt noch vorgelebt wurden?!? So hart es eben klingt, aber manche Menschen haben nur den Tod verdient!

25.09.2018, 10:36 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Hass und Wut kann niemals die Lösung sein. Wenn ich mich am Tod jemand anderen ergötze bin ich dann nicht die selbe Kreatur so wie er es war? Man sollte die Menschen einfach aus seinem kopf streichen. Was sie tun ist ja schon schlimm genug aber wozu zulassen das einen diese Ablehnung überkommt und verfolgt? Sich am Tod zu erfreuen kann nicht richtig sein.

25.09.2018, 13:48 Uhr     melden


carassi

Du kannst dich glücklich schätzen relax. Du hast anscheinend niemals Verletzungen auf dem Grad erlebt. Das war sehr sicher traumatsierend, eventuell sogar im Bereich ptbs, und es wird tiefen Einfluss auf die Entwicklung gehabt haben (grundvertrauen in Menschen, sozialisierung, Selbstvertrauen, Umgang und einfordern von Grenzen..).
Wenn ein anderer Mensch so dermaßen über die eigenen Grenzen latscht, einen so tief verletzt und einem im Grunde die eigene Menschlichkeit aberkennt, dann ist da nur noch hass. Das ist normal. Den kann man auch nicht so einfach loslassen. Im laufe der Verarbeitung kann der nachlassen.
Streichen geht nicht. Selbst jetzt noch, wo ich mit meiner Vergangenheit weitestgehend abgeschlossen habe und gegenüber ihm nur noch Gleichgültigkeit ist, er ist ein Teil von mir. Er hat mich geformt. Er hat dafür gesorgt, dass ich die bin, die ich bin. Und ich werde immer mal wieder an ihn denken. Er ist immer da, auch jetzt noch, und das wird er auch bleiben. Denke ich. Es stört mich nur nicht mehr, das ist alles.
Unabhängig davon, sollte ich mal erfahren, dass er tot ist, werde ich erst laut lachen und mir dann ein ganz großes Stück torte besorgen. Und so ne Kerze zum draufstecken. Einfach, weil er weg ist und dadurch die Welt besser und sicherer wurde.

25.09.2018, 16:03 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Ich kann dich vor verstehen.....Wir leben in einer Gesellschaft wo man sagt sprich nicht schlecht von einen Toten. Ich sehe das so wenn jemand zu Lebzeiten Abschaum war dann verdient er/sie auch im Tod Verachtung. In unserer Gesellschaft werden leider auch Massenmörder verehrt und geehrt.

25.09.2018, 18:38 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Relaxx so ein Müll. Mir wurde auch immer brigebracht, ich darf auf niemanden böse sein umd muss alles erdulden. Total ungesund.

25.09.2018, 19:05 Uhr     melden


Finneg aus Salzburg, Österreich

Das ist wohl ein Tabu-Thema. Wenn man in der Situation nicht drinsteckt, kann man da natürlich schwer drüber urteilen, aber ich kann dir in gewisser Weise schon nachfühlen

25.09.2018, 19:21 Uhr     melden


lucajoel2008 aus Lahnstein, Deutschland

Eine sehr traurige Geschichte... Du hättest deine Mutter beten können freundlicher zu sein...

25.09.2018, 20:04 Uhr     melden


Jeps

@lucajoel2008
Ganz schön naive Sichtweise. Glaubst du allen ernstes das hätte irgendetwas geändert?

25.09.2018, 20:26 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Sicher spricht man nicht schlecht von einem Toten, aber wenn man nicht weiß wie der-/diejenige zu Lebzeiten war, lässt sich das leicht sagen. Absolution erteilt, da ich dies nachvollziehen kann.

25.09.2018, 23:25 Uhr     melden


Sauhaufen1

Wenn jemand ein schlechter Mensch war, sollte man das ruhig auch bei dessen Tod sagen können. Demjenigen kann‘s doch eh egal sein. Über jemanden, der sein Kind misshandelt hat, braucht man nun echt nichts Nettes zu sagen. Gut, wenn so jemand ins Gras beißt.

26.09.2018, 03:36 Uhr     melden


Anonühm;) aus , Deutschland

Man darf sich ruhig über den Tod eines Menschen freuen, wenn er ein schlechter Mensch war. Es macht das Geschehene leider nicht ungeschehen, aber es beendet zumindest die Angst, dass die Person jemals noch mal Schaden anrichten kann.

26.09.2018, 03:45 Uhr     melden


Drapplefan aus München, Deutschland

Ich finde es gut, erstmal darüber zu sprechen. Das war schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Als nächstes solltest du dir wirklich einen Psychologen holen, wie carassi schon gesagt hat, damit du jemanden hast, der dir hilft, das alles aufzuarbeiten, damit deine Kindheit nicht mehr so schwer auf dir lastet.

Ich wünsche dir, dass es dir irgendwann so gut geht, wie es dir gehen würde, wenn deine Kindheit glücklicher verlaufen wäre.

26.09.2018, 13:13 Uhr     melden


Dshafar aus Berlin, Deutschland

Trotzdem ist und bleibt sie deine Mutter und du hast Respekt vor ihr zu haben!

30.09.2018, 23:18 Uhr     melden


JK97 aus Rechberg, Österreich

@Dshafar So jemand verdient keinen Respekt.

@Beichterin Meinen Segen hast du.

Es gibt einfach Menschen die so schlecht sind und den Tod verdienen.

01.10.2018, 13:12 Uhr     melden


Kekskrümmel aus Berlin, Deutschland

Ich versteh dich voll und ganz, wenn meine Eltern mal ins Gras beißen, dann steppe ich auf deren Grab.

05.10.2018, 19:55 Uhr     melden


Mrslaciny

Absolution!
Hass ist ein sehr großes Wort... Ich glaube bei dir spricht nicht der Hass, sondern die Enttäuschung und die Traurigkeit...Du hast komplett das Gegenteil von ihr zu spüren, hören und sehen bekommen das mit eines der aller wichtigsten Dinge sind. Sondern die Liebe, die Fürsorge, das Interesse und das für einen da sein... ich kann nur ahnen wie du dich dein ganzes Leben gefühlt hast und immer noch fühlst... du hattest kein einfaches Leben. Und natürlich ist ihr Tod für dich wie eine Erlösung... du bist sie nun mal los.. niemand mehr, der dich schlecht behandelt oder schlecht mit dir spricht. Du solltest dir mal n Therapeuten suchen um alles aufzuarbeiten... das ist wichtig.

17.11.2018, 10:16 Uhr     melden


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