Osten und Westen

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Peinlichkeit Flug & Co. Arbeit

Ich (m/Ende dreißig) bin Pilot beim großen deutschen Kranich. Genauer, ich bin Senior First Officer. Also quasi der Dienstgrad zwischen Co-Pilot und Kapitän. Bevor ich jedoch Kapitän werden kann, müssen noch einige Jahre auf der Langstrecke runtergerissen werden. So bin ich auf meinen monatlichen Umläufen hauptsächlich zwischen Los Angeles und Tokio unterwegs. Manchmal auch in Afrika. Ich beichte jetzt, dass ich schon seit Jugendtagen die Himmelsrichtungen Ost und West nur sehr schwer auseinanderhalten kann. Nord und Süd geht aber, das ist ja quasi oben und unten. Aber Ost und West? Das haut einfach nicht hin.

Beichthaus.com Beichte #00037036 vom 14.11.2015 um 22:41:47 Uhr (25 Kommentare).

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Der Womanizer in Japan

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Fremdgehen Morallosigkeit Studentenleben Japan

Ich (m/21) war bis vor einiger Zeit Austauschstudent in Japan, in der Nähe von Osaka. Bevor ich abflog, war ich in einer recht langen Beziehung, die ich aber ohnehin satt hatte und daher beendete. Schnell entdeckte ich in Japan eine Womanizer-Seite an mir, die ich so noch nicht kannte. Ich lebte in der Nähe eines Ortes, der viele junge Backpackerinnen aus aller Welt anzog, sowie auch japanische Touristinnen - ein sehr flirt-freundliches, liberales Umfeld also. Dieses nutzte ich aus, um mit jungen Tokio-Ladies, Amerikanerinnen, Spanierinnen und so weiter im Bett zu landen. Eines Tages entdeckten ich und ein Freund eine absolut heiße Japanerin in einer Bar, deutlich älter als wir und ihrem Stil nach zu urteilen auch deutlich reicher und gebildeter, mit fantastischen Englischkenntnisse und noch einigen anderen Sprachen im Repertoire. Mein Kumpel unterhielt sich nun gepflegt mit ihr und beeindruckte sie mit seinem Japanisch, während ich mit Tanzen und Trinkspielen beschäftigt war.
Irgendwann gratulierte ich ihm zum Gespräch und schlug vor, mehr zur Sache zu gehen, woraufhin er mir sagte, dass das aussichtslos sei, da sie 33 und mit einem Amerikaner verheiratet war, der Firmen in Tokio leitete und gar einen fünfjährigen Sohn mit ihr hatte. Später in dieser Nacht gingen alle, die noch in der Bar waren, gemeinsam essen - asiatische Straßensnacks. Besagte Lady sprach mich dabei auf meinen rockigen Stil an, worauf ich sie ganz unverfroren anbaggerte und fragte, ob sie mal Sex mit so einem Typen hatte. Ich versprach mir nichts von der ganzen Geschichte, doch sie schien am nächsten Abend sehr interessiert an mir, sodass ich mich älter log und sie offensiv anflirtete. Und so kam es, dass wir zum ersten Mal im Bett landeten und ich mich am nächsten Tag wie Gott fühlte, eine asiatische Angelina Jolie zum Kreischen gebracht zu haben. Ende der Geschichte ist: Diese Affäre hielt sich über Monate und gemeinsam verprassten wir das Geld, das ihr Mann verdiente, für Drinks und teure Hotels. Sie zahlte gar Flüge für mich, um Zeit mit mir zu verbringen. Zwischendurch hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie mit ihrem Mann telefonieren hörte. Dennoch: Ich bin 21 und genau jetzt ist die Zeit, die Welt zu erleben, zu erobern und die unfassbarsten Dinge durchzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00030937 vom 27.03.2013 um 16:45:39 Uhr in Japan (Osaka) (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Deutschland in Asien

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Aggression Boshaftigkeit Gewalt Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Tokio

Manchmal sehnt man sich einfach nach heimischer Kultur. Dabei spreche ich (m/24) nicht von Deutschlands kulinarischen Ergüssen wie Blutwurst oder Eisbein oder die gebotene kulturelle Vielfalt der Volksverdummung auf den privaten Sendern, sondern schlichtweg die allgemein bekannte und verhasste, deutsche Unfreundlichkeit.

Ich bereise gerade Asien und bin in Tokio. So verrückt asiatische Kulturen sind, sie haben alle was gemeinsam, die Wahrung des eigenen Gesichts und das Totschweigen von Konflikten. Zuerst war ich beeindruckt davon, aber nun nach 5 Monaten, bin ich so angenervt von dem Friede, Freude, Eierkuchen.

Ich beichte hiermit, dass ich nun seit Tagen mir keine Sehenswürdigkeiten mehr angeschaut habe, sondern meine Zeit nur damit verbringe, den kleinen, gleichgültigen Asiaten in der U-Bahn oder in anderen Menschenansammlungen mit voll Karacho auf die Füße zu treten oder sie unauffällig aber schmerzhaft mit meinem Ellbogen zu boxen, nur damit ich eine beleidigende Gefühlsregung von ihnen erhalte, wie ich es in Deutschland bekommen würde. Aber nein, sie entschuldigen sich noch bei mir. Ich weiß mein Verhalten ist nicht richtig, aber ich will einfach mal angeschnauzt werden. Ich vermisse Deutschland.

Beichthaus.com Beichte #00029308 vom 26.08.2011 um 05:20:15 Uhr in Tokio (34 Kommentare).

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Die Furzspraydose

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Dummheit Waghalsigkeit Bahn & Co. Köln

Die Furzspraydose
Ich hatte vor vielen Jahren Karneval einmal sogenanntes Knoblauch- oder Furzspray dabei, das ich in einem Scherzartikelladen gekauft hatte. Das Zeug stank wirklich extrem stark. Jedenfalls war die Bahn an Karneval extrem voll - es war so voll, wie man das von der U-Bahn in Tokio kennt, der Zug musste an jedem Bahnhof rund zehn Minuten warten zum Aus- und Einsteigen. Man konnte sich kaum bewegen. Auf jeden Fall fiel mir während der Fahrt unbeabsichtigt die Furzspraydose aus der Jackentasche und ich sah die Dose auf dem Boden hin und her rollen. Als ich dann aussteigen musste, bin ich extra voll auf die Spraydose getreten und sie hat sich auf einmal komplett entleert. Es war so schlimm, dass sich einige übergeben mussten, auch ich musste würgen. Ich war wirklich schockiert, was für eine Panik ausbrach und das ganze Abteil auf dem Bahnhof stürmte. Mein Schuh hat danach so gestunken, dass ich ihn wegschmeißen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027422 vom 19.01.2010 um 22:38:31 Uhr in Köln (44 Kommentare).

Gebeichtet von oensen
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Vorgetäuschte Japan-Reise

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Falschheit Lügen Stolz Berlin

Ich habe vor einiger Zeit mit zwei Freunden einige Abläufe geplant und in die Tat umgesetzt: Wir haben einigen Kumpels von uns erzählt, wir hätten im Suff aus Versehen drei Tickets von Berlin über Frankfurt nach Tokio gebucht, obwohl wir nur schauen wollten, wie viel die kosten würden. Der Haken an der Sache ist, dass es schlicht und einfach gelogen war. Wir behaupteten anschließend, dass wir tatsächlich nach Japan geflogen wären, weil es angeblich schon zu spät zum stornieren sei. Wir erzählten unseren Freunden von japanischen Hostels, Essen und dem Nachtleben Tokios, über das wir umfangreich recherchiert hatten. Zudem besorgten wir uns aus dem Netz Bilder von der Stadt und schnitten mit Photoshop welche von uns hinein, bei einigen sah es richtig echt aus. Ebenso besuchten wir asiatische Supermärkte und japanische Restaurants in Berlin und lichteten uns dort gegenseitig ab. Diese Bilder luden wir im Internet hoch, unsere Freunde sahen sie und glauben es immer noch. Sie halten uns für die größten Kings, doch wir haben sie alle nur verarscht.

Beichthaus.com Beichte #00025428 vom 20.12.2008 um 22:01:22 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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