Er hat es noch drauf!

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Fremdgehen Eifersucht Gesellschaft Rache Alexanderplatz

Nachdem gestern der Ehestreit mit meiner Frau eskaliert ist, weil sie es vorgezogen hat sich lieber von anderen Schwänzen vögeln zu lassen, bin ich ins Hotel gegangen. Aus lauter Frust bin ich erstmal in den Puff gefahren und habe mir dort eine schöne Blonde gegönnt. Volles Programm! Dann habe ich mir an der Bar im Hotel ein paar Whiskey Cola eingeflößt, nach dem letzten sah ich eine Frau an einem der Tische sitzen, die nicht so schlecht aussah, Typ MILF. Ich habe mich mit dem letzten Whiskey Cola an den Nachbartisch gesetzt und nach ein paar Blicken saß ich bei ihr am Tisch. Ihr könnt euch denken, wie es ausging, obwohl ich schon im Puff war, habe ich es mit ihr in der Nacht noch dreimal getrieben und die Gute hat gespurtet wie ein Wasserfall. So geil gefickt hab ich schon lang nicht mehr. Tja liebe Steffi dein Mann hat es doch noch drauf, du musst ihn nur lassen.

Beichthaus.com Beichte #00042013 vom 21.01.2020 um 11:51:37 Uhr in Alexanderplatz (Berlin) (2 Kommentare).

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Lebensretter?

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Zorn Stolz Stolz Gesellschaft Bahn & Co.

Vor ein paar Tagen habe ich (m/23) ein Leben gerettet. Es war nachts am S-Bahnhof Alexanderplatz und wie immer tummelte sich hier die Creme des Berliner Volkes. Während ich noch auf meine Bahn wartete, sah ich, wie an der anderen Seite des Gleises ein Mann nahe am Steig stand und schließlich Kopf und Oberkörper über das Gleis hängen ließ. Die S-Bahn fuhr schon ein. Alle gafften nur - keiner tat etwas. Eine Frau stand direkt neben ihm und guckte ihn nur dumm an, als hoffte sie, etwas würde passieren. Warum der Mann es tat weiß ich nicht, und ich muss zugeben, auch ich war erst starr vor Schock. Die S-Bahn gab sogar Signallaute. Irgendwie begann ich dann, loszurennen und schaffte es, den Mann am Rucksack zu packen und nach hinten zu reißen. Keine Sekunde zu spät, denn da war dann auch schon die Bahn.


Doch was nun kam, erstaunte mich am meisten. Weder dankte er mir, noch kümmerte es irgendeinen der umstehenden Menschen, was hier eben passiert war. Der Mann sah mich nur wütend an und lief weg, die Menschen um mich herum starrten mich an wie Fische und stiegen in die Bahn. Niemand achtete darauf, was eben passiert war. Nun zu meiner Beichte: Zum einen empfand ich absolut nichts dabei, keine Freude oder Ähnliches, dass ich eben ein Leben gerettet hatte. Einfach nichts, ich lachte nur wie blöde! Hysterisch und laut wie ein Irrer. Zum Anderen bin ich wütend, dass sich niemand bedankt hat, dass niemand ein Wort sagte und dass es dem Volk wohl lieber gewesen wäre, wenn dem Mann von der Bahn Kopf und Oberkörper zerfahren geworden wären. Ich weiß, dass ich mich damit abfinden sollte, ein Leben gerettet zu haben, aber ein wenig Anerkennung dafür, dass ich nicht gegafft habe, wäre schön gewesen. Manchmal denke ich auch, dass er eventuell einen Suizid begehen wollte und ich damit nur sein Leid verlängert habe.

Beichthaus.com Beichte #00033388 vom 03.06.2014 um 03:20:00 Uhr (25 Kommentare).

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Die Suche nach dem unbekannten Mädchen

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Dummheit Verzweiflung Dating Berlin

Ich wollte auch mal was beichten: und zwar habe ich es vorgestern geschafft, mich selbst zu überraschen. Ich arbeite als Nebenjob bei einer bekannten Sandwichkette. In Berlin, beim Alexanderplatz. Jedenfalls suche ich hier schon länger nach einer interessanten Frau, leider mit wenig Erfolg. Versteht mich nicht falsch, ich bin weder zu schüchtern, noch zu hässlich oder sonst wie "vorbestraft". Aber ich suche eine Frau, die sich für die Natur interessiert und diese auch zu schätzen weiß und noch vieles mehr. Da bin ich leider sehr wählerisch, leider ist das in Berlin echt schwer zu finden, glaubt mir! Jedenfalls kamen vorgestern - also am Sonntag, gegen 20 Uhr - zwei Mädchen in den Laden. Da ich nicht viel zu tun hatte und ich auch sonst eine lockere Art habe, kam ich mit ihnen ins Gespräch. Sie erzählten mir, dass sie nur über das Wochenende in der Stadt sind und am nächsten Tag wieder abreisen werden. Eine der beiden hat mir auf sehr gefallen. Sie war niedlich, echt umwerfend, und auch sehr sympathisch. Sie hatte ein vegetarisches Sandwich bestellt, was ich mega klasse fand und hat mir einen Euro Trinkgeld gegeben. Das ist absolut untypisch für so einen Laden in Berlin. Wir kamen also ins Gespräch und redeten über die Natur, dass sie Kellnerin im Gastronomiegewerbe ist. Über ihr Alter (20) und so weiter. Sie erzählte mir auch, dass sie aus Tirol käme. Und jetzt zum eigentlichen Punkt meiner Beichte: Da Tirol so weit von Berlin entfernt war und ich so umgehauen von ihr war, habe ich weder nach ihrem Namen, noch nach ihrer Nummer oder wenigstens nach ihrem Facebook-Namen gefragt.
Auf jeden Fall waren nicht einmal drei Minuten vergangen, seit die Mädchen aus der Tür sind und ich hätte mich selbst ohrfeigen können wegen meiner Oberflächlichkeit. Ich möchte also hiermit beichten, dass ich seit Jahren, wirklich seit Jahren, das erste Mädchen getroffen habe, das ich richtig interessant fand und es nicht fertig gebracht habe, auch nur eine Information von ihr zu erfragen, die mir helfen könnte, sie wieder zu finden. Ich bereue das zutiefst. Ach, wenn Du das liest, unbekanntes Mädchen, bitte, bitte ruf in dem Laden an und frag nach mir. Und wenn wer weiß, wen ich meine oder eine Vermutung hat, sagt dem Mädchen bescheid, dass ich sie suche. Ich würde Purzelbäume auf dem Boden machen, Korken knallen lassen und Konfetti schmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00030899 vom 19.03.2013 um 03:49:04 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (27 Kommentare).

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Die pikanten Daten

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Falschheit Diebstahl Morallosigkeit Medien Berlin

Ich (m/30) beichte, dass ich vor einiger Zeit einen ziemlich großen Fehler gemacht habe, den ich bis heute nicht korrigiert habe, der mir aber enorme Gewissensbisse bereitet. Ich habe mich in eine Freundin von mir, zu der ich ein unfassbar enges Verhältnis habe, unsterblich verliebt. Leider einseitig. Mittlerweile kann ich diese Beziehung auch als Freundschaft akzeptieren, worüber ich natürlich echt froh bin. Aber es war und ist eben so, dass ich sie bei allen Problemen des Alltags unterstütze, wenn sie mich um Hilfe bittet. So kam es vor etwa einem Jahr mal dazu, dass ich ihren Laptop repariert habe. Dafür musste ich ihre Daten auf der externen Festplatte zwischenspeichern. Dabei bin ich auf einen Ordner aufmerksam geworden, der Bilder und Videos enthält. Ich habe dann in einem gut versteckten Unterordner (nicht versteckt, aber eben unauffällig benannt) wie magisch angezogen - haufenweise Nacktfotos und Videos von ihr entdeckt und diese eben magisch angezogen - auf meinen USB-Stick gezogen. Ich beichte hiermit, dass ich ihr Vertrauen so unglaublich missbraucht habe und immer noch missbrauche, weil ich es einfach nicht übers Herz bekomme, diese Daten zu löschen, auch wenn ich sie seitdem gar nicht mehr angeschaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00030779 vom 11.02.2013 um 17:00:20 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Tussi Reloaded

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Habgier Eitelkeit Peinlichkeit Chef Berlin Alexanderplatz

Auch wenn ich (w/38) die 30 schon weit überschritten habe, lege ich immer noch großen Wert auf mein Äußeres. Dazu kommt, dass ich als Assistentin der Geschäftsleitung eines seriösen Unternehmens repräsentative Aufgaben habe. Dementsprechend sorgfältig muss ich meine Garderobe für den Job auswählen - dezent, klassisch, bieder. Auf einer meiner Shopping-Touren fiel mir letztens auf, dass vor einem großen Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz poppig aufgemachte Flyer von ebenso poppigen Teenagern verteilt werden. Diese Flyer berechtigen zum freien Eintritt in irgendeine Diskothek. Ich weiß das nur, weil ich solch ein Ding einmal vom Boden aufgehoben habe, denn die jungen Verteiler händigen ihre Flyer frecherweise nur nuttig gestylten Mädels unter 25 aus - für die bin ich also unsichtbar. Das schmerzt. Ich fühle mich diskriminiert! Letztens ertappte ich mich dabei, wie ich mehrmals hintereinander an den Flyerverteilern vorbeilief. Sie würdigten mich keines Blickes. Innerlich schäumte ich vor Wut. Doch es spornte mich dazu an, meine Taktik zu ändern. An einem meiner freien Tage probierte ich verschiedene Miniröcke aus meiner Studentenzeit an, die ganz hinten im Kleiderschrank vor sich hin gammelten. Zugegeben, hier und da zwickte es ganz schön, aber ein Rock passte schließlich. Ich toupierte meine Haare hoch, schminkte mich auf sexy und streifte meine Stilettos mit den Mörder-Absätzen über. Aus dem Spiegel sah mich nun herausfordernd eine absolut geile Schlampe an. Ich rief ein Taxi. Dem Fahrer fielen fast die Augen aus dem Kopf - ein gutes Gefühl. Am Alexanderplatz angekommen, stolzierte ich zum Einkaufszentrum und genoss die gierig-verschämten Blicke der Männer.


Dann der entscheidende Moment. Die Flyerverteiler hielten wieder Ausschau nach geilen Ludern. Einer von ihnen kam regelrecht auf mich zugestürzt. Er drückte mir strahlend ein paar bunte Discogutscheine in die Hand und flötete: "Morgen Abend legt der xy auf, Du musst unbedingt kommen." Ich wurde auch noch geduzt! Auf einer poppig-bunten Wolke schwebte ich in das Einkaufszentrum ein. Tussimäßig trug ich auf der Rolltreppe Lippenstift nach. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich plötzlich einen Typen auf der Rolltreppe nebenan. Ich blickte auf und in das irritierte Gesicht meines Vorgesetzten. Mich durchfuhr ein heiß-kalter Schauer. Ich tat so, als würde ich ihn nicht kennen. Es folgte eine schlaflose Nacht. Am nächsten Tag ging ich mit zitternden Knien zur Arbeit, natürlich klassisch-dezent-langweilig. Gott sei dank glaubte mein Vorgesetzter wohl wirklich, eine andere Frau auf der Rolltreppe gesehen zu haben. Denn er war so wie immer zu mir: grimmig und kurz angebunden. Übermütig geworden ging ich abends im Tussi-Outfit zur Diskothek, um meinen Flyergutschein einzulösen. Der Türsteher hat mich aber leider nicht reingelassen. Ich will in Zukunft zu meinem Alter stehen und bitte um Absolution für meine Eitelkeiten.

Beichthaus.com Beichte #00030523 vom 03.12.2012 um 14:29:02 Uhr in Berlin Alexanderplatz (26 Kommentare).

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