Veni, vidi, vici

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Faulheit Betrug Schule Berlin

Ich (m/28) möchte beichten, wie ich es vor gut 10 Jahren zu meinem großen Latinum geschafft habe. Bis heute kann ich keinen einzigen lateinischen Satz übersetzen, dennoch bin ich in Besitz des großen Latinums. Von Klasse 7-12 habe ich dank meiner mündlichen Note (meist 3) meine schriftlichen Leistungen (meist 5) ausgleichen können. Doch um es im Abiturzeugnis auf eine 3 zu schaffen, musste ich eine ziemlich dreiste Taktik anwenden. In der letzten Kursarbeit benötigte ich eine 3, um meine miserablen Leistungen auszugleichen. Die Arbeit ging um einen Originaltext aus einer Lektüre mit ungefähr 40 Kapiteln. Natürlich hätte ich keinerlei Chance gehabt, in dieser Arbeit nur annähernd etwas zu übersetzen und hatte eigentlich schon mit dem Latinum abgeschlossen. Dann allerdings eine Stunde vor der Arbeit geschah etwas recht Glückliches. Unser Lehrer hatte die Arbeit schon gemacht und zeigte sie uns wie jedes mal geschätzte 0,3 Sekunden.

Glücklicherweise klopfte es genau in diesem Moment an der Tür und unser Lehrer schaute nach wer denn da klöpfte und ließ die Arbeit so einige Sekunden außer Acht. Ich saß damals in der letzten Reihe, sprintete jedoch vor zum Lehrerpult um mit meinem Handy ein Foto der Arbeit zu machen. Ich hatte für die ganze Aktion so 30 Sekunden Zeit, da der Lehrer nur kurz auf dem Flur nachsah wer geklopft hatte, aber ich schaffte es.
Ich hatte zu dieser Zeit schon ein sehr gutes Handy, dennoch war das Bild von der 2mp Kamera, mit der ich noch ein wenig wackelte sehr sehr schlecht. Von der ganzen Arbeit konnte ich vielleicht 6-7 Wörter entziffern, das reichte allerdings. Ich tat mich mit zwei Freunden zusammen und durchsuchte alle 40 Kapitel nach diesen Wörtern, wobei wir fündig wurden. Das besagte Kapitel ließen wir uns von einem "Lateinexperten" übersetzen.
Wir wussten, dass der Lehrer uns die komplette Arbeit im Blick haben würde und wir daher keine Möglichkeit hatten den Text von irgendwo abzuschreiben, deshalb hatten wir einen ganz dreisten Plan. Wir bekamen immer solche Doppelblätter auf die wir den Text übersetzten mussten. Also schrieben wir die Arbeit schon vor.


Eigenen Doppelbogen genommen, jeder baute ein paar kleine Übersetzungs- und Rechtschreibfehler ein und durchstrich auch einige Wörter. So das es eben aussieht, als hätten wir es in der Stunde übersetzt. Die ganze Arbeit hinüber schrieben wir ein wenig auf unseren Blättern, blätterten ein wenig in unseren Wörterbüchern nach und circa 10 Minuten vor der Abgabe tauschten wir dann die Blätter aus. Es funktionierte: ich hatte eine 2 , meine Freunde eine 1 und eine 3, der Lehrer war zwar etwas verwirrt, nahm uns aber wohl die Ausrede, dass wir uns richtig reingehangen haben, ab.

Beichthaus.com Beichte #00028982 vom 30.05.2011 um 15:13:06 Uhr in Berlin (24 Kommentare).

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Die Dönerbowle

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Hannover

Wir trafen uns abends bei einem Klassenkameraden zur gemütlichen Feier im Partykeller. Jede Menge Bier und Schnaps für 16-jährige Halbstarke war natürlich auch dabei. Mit fortschreitender Stunde kam der Hunger und es wurde ordentlich Döner mit Rotkraut bestellt. Das schmeckte aber auch wieder zu gut. Da man im Delirium nicht gerne nach Hause fährt, hatte ich mir einen Schlafplatz bei meinem besten Kumpel im Zimmer auf der Couch reserviert. Ziemlich betrunken von Absinth, Whisky und Schädelpils sind wir irgendwann zu ihn zum Pennen.
Als ich schon in meinem Schlafsack dort lag, hatte er noch die glorreiche Idee, mir eine Probe Parfüm übers T-Shirt zu kippen. Es hat meinen Magen auf jeden Fall gereizt, dieser Geruch. Auch wenn das heute verleugnet wird, sehe ich dort die Schuld für alle folgenden Ereignisse. Das nächste, an was ich mich erinnern konnte, war wie ich auf allen Vieren kniend in der Mitte seines Zimmers aufgewacht bin, eine vollgekotzte Dönerbowle vor mir lag und ich japsend nach Luft um Hilfe winselte. Er rannte los, wie vom Blitz getroffen, um einen Eimer zu holen; mehr als ein wenig Magengalle kam zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr. Am nächsten Morgen kam dann das Böse erwachen. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Der Geruch hat es einem sofort gesagt. Der Vormittag war einer der peinlichsten meiner gesamten Jugend. Seine Eltern sollten ja nichts mitbekommen. Mein Kumpel holte so ziemlich alles zum Reinigen, was es gab, angefangen von einem Kehrblech für das Grobe bis Gardinenreiniger um den Fleck auf dem weißem Teppich zu neutralisieren. Seine Eltern kamen an dem Tag Gott sei Dank nicht ins Zimmer und ich konnte mich schnell mit dem Moped aus dem Staub machen. Christian, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Ich habe Dir 100 DM als Schadensersatz gegeben und du durftest beim Renovieren den Raumteiler wegschmeißen, der von unten immer noch voller Spritzer und Brocken war. Ein Hoch auf die Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00028981 vom 30.05.2011 um 14:09:43 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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“35.000

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Spülung defekt

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Boshaftigkeit Rache Vandalismus Kollegen Arbeit

Ich (m/24) habe bis vor circa drei Jahren in einer bekannten Großmarktkette gearbeitet. Dort hat mich die Arbeitsatmosphäre derart abgenervt, dass ich eines Tages zurückschlug. Und das kam so: Ein Kumpel von mir ist Gas-Wasser-Installateur und zeigte mir an einem bierseligen Abend, wie man mit zwei Handgriffen jeden Spülkasten der Welt völlig ohne Werkzeug reversibel außer Betrieb setzen kann. Das bedeutet, eine Spülung geht noch, danach läuft aber kein Wasser mehr nach und der Pottbenutzer kann seine stinkende Fracht nicht mehr wegspülen. Das empfand ich als genau das richtige, um es den unfreundlichen Kollegen mal so richtig heimzuzahlen.


Fortan begann ich, überall in dem Laden die Spülungen zu manipulieren. Klar, dass sich das schnell rumsprach und jeder sich fürchtete, auf seinem Schmodder sitzenzubleiben und ausgelacht zu werden. Nach ungefähr einer Woche kam dann der Hausmeister dahinter und berief sogar eine Art Schulung ein, in der er erklärte, wie man die Toilette wieder zum Laufen bringt. Ich selbst habe natürlich auch daran teilgenommen und mich dementsprechend köstlich amüsiert.
Als dann noch Steckbriefe ausgehängt wurden und wilde Theorien über den Täter in Umlauf kamen, erweiterte ich das Ganze noch, indem ich beispielsweise die Klopapierrollen im Halter mit Sekundenkleber befestigte, oder ähnliche Späße veranstaltete. Drei Monate später verließ ich das Unternehmen und bin nun in der Unterhaltungsbranche aktiv. Im Rückblick finde ich es wirklich schade, dass die biestigen Abteilungsleiterinnen ungestraft davongekommen sind. Denn auf die Frauentoilette hab ich mich dann doch nicht getraut.

Beichthaus.com Beichte #00028962 vom 23.05.2011 um 09:47:26 Uhr (18 Kommentare).

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Beschissener Kretaurlaub

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Ekel Faulheit Dummheit Vandalismus Urlaub Griechenland

Es ereignete sich vor ein paar Jahren, als ich mit ein paar Freunden im Saufurlaub in Griechenland war. Die Vorfreude war groß auf All-inklusive und der Tagesinhalt bestand darin, möglichst viel zu saufen, zu essen und die Familien am Pool mit Arschbomben zu verärgern. Schon beim Einchecken ging uns das Hotelpersonal auf den Sack. Aber da wir auf dem kompletten Hinflug richtig schön einen gehoben haben, war uns das natürlich egal. Wir dachten uns nur: ab aufs Zimmer, auf Toilette gehen, Badehose an und ab in den Pool. Und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste von uns betrunkenen Halbstarken las das Schild das kein Toilettenpapier in die Schüssel gehört und probierte es gleich mal mit der ganzen Rolle aus. Haufen drauf, Wasser marsch und schon hatten wir unseren ersten Goldfisch im Becken. Da der Rest auch noch den unsäglichen Druck auf dem Enddarm verspürte, setzten wir natürlich auch noch eine Bombe ins Becken. Was ein Anblick und Geruch. Aber das war uns egal. Badehose an und ab an den Pool. Als wir abends zurück ins Zimmer kamen, um uns für das Nachtleben fit zu machen, war der Beuler immer noch verstopft und wir füllten ihn zur absoluten Vollkommenheit noch mit Urin, der im Hotelpool keinen Platz mehr gefunden hatte. Ab zur Party, pinkeln gegangen, schlafen gegangen. Am nächsten morgen wurden wir dann von vor Ekel fluchenden und sich weigernden Putzfrauen geweckt. Was nun? Die Schüssel war gefüllt bis zum Rand (inklusive Füllung) und es stank. Für das kleine Geschäft konnte man ja wenigstens noch in den Pool hüpfen oder die Dusche oder das Waschbecken benutzen. Aber irgendwann musste doch auch mal was anderes weg. Zum Glück hatten wir unser Zimmer direkt neben der Rezeption und die öffentliche Hoteltoilette war auch dort, so dass wir auch noch einen Ort zum kacken hatten und somit ganz zufrieden waren. Das ging dann 3 Tage gut. Es stank immer heftiger im Zimmer und inzwischen auch an der Rezeption.


Da die Hotelleitung natürlich der Meinung war, uns einen auswischen zu wollen oder wollte, dass wir unsere Schüssel selber wieder frei machen, haben die ihre öffentliche Toilette einfach abgeschlossen. Aber nicht mit uns pfiffigen Kerlen. Einer meiner Freunde dachte sich das der kleine ungenutzte und nicht angeschlossene Kühlschrank ein guter Ersatz wäre und hat diesen dann kurzerhand zu seiner Toilette umfunktioniert. Es wurde auch ein ungebetener Gast im Pool gesichtet. jedoch ließ sich nie aufklären, ob es von einem von uns kam. Von mir jedenfalls nicht. Ich dachte mir, dass wenn wir abends doch eh in irgendeinen Club gehen, kann ich auch da gehen. Also fertig gemacht, losgezogen und erstmal den magischen Ort aufgesucht. Blick auf die Toilette und mir war sofort klar, dass das fast die Ausmaße unserer Zimmertoilette hatte. Total dreckig und stinkend. Im dicken Kopf habe ich mir dann natürlich gedacht "das geht besser!" und habe mich, anstatt im Flug auf die Schüssel zu zielen mit dem Rücken an die Tür gedrückt und meinen prächtigen Haufen direkt hinter die Lokustür gesetzt. WOW! Danach abgeputzt und das Papier, da es in Griechenland ja nicht in die Schüssel darf, dekorativ an die Wand geklebt. Sorry Klofrau! Am nächsten Tag haben wir uns mal einen All-you-can-Eat beim Chinamann gegönnt. Beim Betreten unseres Zimmers wurde uns von dem Geruch so schlecht, dass wir das komplette Chinaprogramm rückwärts ins Waschbecken gesetzt haben. Dann wieder Badehose an und ab an Pool und abends wieder das gleiche Programm wie vorher. Inzwischen waren wir die Attraktion des Hotels, da jeder der das Hotel verlassen wollte an unserem Balkon und an unserer Zimmertür vorbei musste. Da die hohe Zimmertemperatur (circa 32°C) unseren Mix aus Scheiße, Pisse und Kotze inzwischen so gut hergerichtet hat, haben wir nur noch draußen am Pool gepennt. Wir wurden nicht nur von den Putzfrauen, sondern auch der Hotelchefin und den anderen Gästen angepflaumt. Während wir am nächsten Tag am Pool lagen haben uns die Putzfrauen dann unsere ganze Freude genommen und unser Badezimmer gereinigt, inklusive Abmahnung von der Geschäftsführung. Da wir noch ein paar Tage hatten und aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums eh zu nichts mehr in der Lage waren, verliefen die ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nachdem taten mir die Putzen des Hotels und der Club schon sehr Leid. Auch die armen Touristen, die nach uns in das Zimmer gekommen sind, da der Kühlschrank immer noch gefüllt war. Aber wir haben auch jetzt, sechs Jahre nach dem Urlaub noch unseren Spaß damit und fragen uns, ob die Kühlschrankfüllung immer noch da ist.

Beichthaus.com Beichte #00028958 vom 22.05.2011 um 01:03:10 Uhr in Griechenland (Malia, Kreta) (67 Kommentare).

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Das ist meine Mama!

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Eifersucht Zorn Aggression Gewalt Kinder Münster

Meine Mutter hat als ich noch jünger war öfters Pflegekinder aufgenommen, mit denen kam ich auch meist gut aus und habe mich gefreut da so immer jemand zum spielen im Haus war. Nun zu meiner Beichte: Einmal bekamen wir einen 6jährigen Jungen, dessen Mutter kurz vorher […]
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Beichthaus.com Beichte #00028956 vom 21.05.2011 um 21:30:03 Uhr in Münster (25 Kommentare).

Gebeichtet von Nightshade
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