Dienstreisen

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Morallosigkeit Prostitution Verschwendung

Ich bin 25 Jahre alt und Jungunternehmer in der Touristikbranche. Ich hatte das Glück in eine eher besser gestellte Familie mit eigenem Hotel und Betrieb hineingeboren zu werden. Im Moment bin ich sehr viel auf Hotel- bzw. Weinmessen in aller Welt anzutreffen, wo ich das besagte Hotel oder den Betrieb (Weinkellerei) vorstelle. Da das ganze von der örtlichen Wirtschaftskammer stark subventioniert bzw. unterstützt wird und ich nur für die Übernachtungen in den jeweiligen Ländern aufkommen muss, übernachte ich meist die volle Anzahl an Nächten in erstklassigen Hotels bekannter Namen. Auch lasse ich mir manchmal gerne eine Dame auf das Zimmer kommen, die ich mir im Vorfeld schon über das Internet organisiere (manchmal auch an mehreren Tagen hintereinander). Auf diese Weise habe ich schon Urlaub in Berlin, Wien, Hongkong, Prag und Santa Fe gemacht. Deshalb möchte ich nun beichten, dass ich wie Gott in Frankreich lebe und mich jedes mal von allen Sünden reingewaschen fühle, wenn ich dem Zimmermädchen (welches alle meine Sauereien weckzuwischen hat) des jeweiligen Hotels 5 Euro Trinkgeld hinlege bevor ich abreise. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029993 vom 13.05.2012 um 18:22:30 Uhr (30 Kommentare).

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Nutten prellen

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Geiz Prostitution Morallosigkeit Singapore

Nutten prellen ist ein Hobby von mir geworden, wobei es eigentlich nur moralisch unfair ist, kein echter Betrug. Dies nur vorweg. Es gibt in Singapur, wie in allen Städten auf der Welt, Massagesalons. Manche haben das Niveau eines Spas und auch den entsprechenden Preis. Andere bieten, die scheinbar gleichen Massagen zum halben Preis an, so ungefähr 20 bis 40 Euro pro Stunde. In den preiswerten und eher schäbigen Etablissements arbeiten dann Girls als Freelancer und versuchen sich einen Zusatz zu verdienen. Eigentlich auch nicht so ungewöhnlich, möchte man meinen, das gibt es auch in Europa.


Was den Unterschied macht ist das es in Singapur halbwegs illegal ist und die Mädels dementsprechend vorsichtig sind. Für die ganz gewöhnliche Massage (Ganzkörper, eine Stunde) muss man sich meistens komplett ausziehen und wird mit einem Handtuch bedeckt. Die Massagen sind meist sehr gut, und erst zur letzten viertel Stunde wird die eigentliche Absicht der Mädels klar: Hin und wieder, rein zufällig, berühren ihre Hände dich an gewissen Stellen. Dann werden die Beine von unten nach oben massiert, um das Blut gewissen Teilen zuströmen zu lassen. Und siehe da, wenn es heißt "bitte umdrehen" hat man einen halben oder ganzen Ständer.


Trotzdem massieren die Mädels zunächst brav weiter und tun so, als hätten sie nichts bemerkt. Häufig wird mit kleinen Berührungen nachgeholfen, aber so oder so kommt die Frage: "Sir, wanna massage?" Zwinker, zwinker... Wieviel? Die üblichen Verhandlungen beginnen. Der Preis beginnt meist bei zwischen 50 und 80 Euro, je nachdem wie reich man aussieht. Und nun kommt mein Trick oder meine Sünde: Ich gehe nur insoweit darauf ein, als das ich andeute, es wäre mir zu teuer. Einen Preis nenne ich nie. Meistens ziehen sie dann eine böse Miene auf und tun beleidigt. Nicht täuschen lassen, die sind nicht wirklich so drauf und allgemein viel freundlicher als alle gewerblichen Damen, die ich je in Europa getroffen habe. Nach und nach, dazwischen wird wahlweise massiert oder auch recht offensiv direkt der Schwanz angetascht, fällt der Preis und kommt am Ende gar bei etwa 15 Euro an. Je nachdem ist es mir das Wert, oder ich geniesse es am Ende gar nichts gegeben zu haben und trotzdem quasi geil verführt worden zu sein. Das Recht ist auf meiner Seite, weil die Salons haben nur eine Lizenz für seriöse Massagen, und wenn man auf Stunk macht und mit der Polizei droht, dann sind sie am Arsch. Also müssen sie einen so oder so ziehen lassen und lieb dazu lächeln.

Beichthaus.com Beichte #00029986 vom 09.05.2012 um 11:28:24 Uhr in Singapore (39 Kommentare).

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Unsichere Menschen

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Hass Hochmut Gesellschaft Marktheidenfeld

Ich hasse einfach unsichere Menschen! Mich macht es rasend, wenn Leute mit gesenkten Schultern und ängstlichem Blick durch die Gegend schleichen, sich permanent in alle Richtungen umdrehen und schon allein mit ihrer Ausstrahlung ausdrücken, dass sie einfach überhaupt nicht klar kommen, wenn sie aus ihrem Wohnzimmer raus sind und sich in der großen, gefährlichen Welt bewegen müssen. Am liebsten würde ich solchen Menschen anbrüllen, eine scheuern und auffordern, sich endlich gerade hin zu stellen, ins Fitness-Studio zu gehen und sich der Härte des Lebens mit der gleichen Härte entgegen zu stellen, anstatt introvertiert herumzulurchen und vor jeder Herausforderung weg zu rennen. Vielleicht sehe ich das auch nur so, weil ich bis vor einigen Jahren selber so war. Eigentlich sollte ich froh darüber sein, weil solche Idioten uns zu dem machen, was wir sind: Gewinnertypen. Ich möchte beichten, dass ich solche Menschen ausnutze, wenn ich die Möglichkeit danach habe, sie es aber auch verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00029968 vom 02.05.2012 um 10:34:25 Uhr in 97828 Marktheidenfeld (Baumhofstraße) (64 Kommentare).

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Hund essen

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Peinlichkeit Vorurteile Ernährung Vietnam

Ich (m/20) bin Asiate, genauer gesagt, Vietnamese. Da ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, würde ich schon behaupten, dass ich ziemlich deutsch denke. Als ich mit knapp 11 Jahren das erste Mal in Vietnam war, wurde meine Familie zu einer großen Feier eingeladen. Es waren sehr viele Leute anwesend. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde über Gott - oder besser gesagt Buddha - und die Welt geredet und fein gegessen. Als ich aber gemerkt habe, dass sie Hunde zum Essen servieren, ist mir die Sicherung durchgebrannt. Ich habe also sämtliche Teller mit diesen Köstlichkeiten vom Buffet auf den Boden geschmissen, im Anschluss die Gäste angepöbelt, angeschrien und mich gefragt, wie diese Leute bloß die treuen und niedlichen Hunde töten und essen konnten. Meine Familie hatte Glück, dass wir weder rausgeschmissen wurden, noch für den Schaden aufkommen mussten. Aber auf jeden Fall habe ich uns wohl ziemlich blamiert. Jetzt, rund 9 Jahre später, möchte ich beichten, dass mir mein Verhalten von damals sehr leidtut. Ich habe meine Sichtweise zum Verspeisen von Hunden nicht geändert, aber ich habe gelernt, es zu tolerieren. Schließlich ist das für diese Leute ganz normal. Sie sind damit aufgewachsen und es ist ihre Religion. Es steht mir als Außenstehender nicht zu über ihre Gewohnheiten zu richten, nur weil ich es aus meinem Alltag anders kenne. Was würden die Inder zum Beispiel sagen, wenn sie sehen würden, wie wir in Deutschland ihre heiligen Kühe unter unmenschlichen Bedingungen in Massen auf engstem Raum einpferchen?

Beichthaus.com Beichte #00029920 vom 06.04.2012 um 11:16:23 Uhr in Vietnam (Hanoi) (22 Kommentare).

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Betrug beim Leergut

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Falschheit Betrug Habgier Shopping Bremen

Ich arbeite in einem Getränke-Markt und werde sehr schlecht bezahlt (950 Euro im Monat). Um das etwas zu ändern, haben mein Kollege und ich ein System entwickelt, um Kunden systematisch beim Leergut zu betrügen. Nun muss man aber sagen, dass der Laden in einer sehr reichen Gegend liegt und viele Kunden mit Autos vorfahren, die mein 5-faches Jahreseinkommen entsprechen. Wenn ich dieses egoistische Verhalten von diesen Leuten schon sehe, könnte ich kotzen. Jedenfalls bringen die mir meist fünf Kisten Bier und eine Menge Kleines. Dann "vergesse" ich halt mal eine Kiste oder so. Die Leute interessiert das nicht, denn sie bringen das Leergut nicht wegen dem Geld zurück, sondern um was für die Umwelt zu tun. Ich möchte beichten, dass ich mich so im letzten Jahr mit circa 2.000 Euro bereichert habe. Abends lege ich oft wach im Bett und denke daran, was ich doch für ein Betrüger bin.

Beichthaus.com Beichte #00029918 vom 06.04.2012 um 02:28:21 Uhr in Bremen (51 Kommentare).

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