Nach dem Tod meines Vaters

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Verzweiflung Familie

Ich bin ein schlechter Mensch! Warum? Das ist ganz einfach: Mein Vater ist vor ein paar Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Plötzlicher Herztod war die Diagnose. Es gab keine Anzeichen für ein schwaches Herz oder sonstige Beschwerden. Er war vollkommen gesund und hat auch viel Sport betrieben. Jedenfalls standen meine Mutter und ich unter Schock. Meine Mutter musste von heute auf morgen eine Arbeitsstelle finden. Sie war vorher nur Hausfrau. Für mich war der Verlust ein schwerer Schock und ich bin bis heute nicht damit fertig geworden. Nun aber zu meiner Beichte:
Obwohl mir mein Vater so unendlich wichtig war und ich ihn so sehr geliebt habe, denke ich kaum an ihn. Ich habe immer versucht, mein Leben weiterzuleben, denn Trauer lasst einen nur erstarren. Ich musste lernen, selbst weiterzukommen. Vielleicht auch deswegen habe ich meinen Vater fast vollständig aus meinem Alltag ausgeblendet. Nur wenn ich einsam bin und der große Weltschmerz über mich hereinbricht, kommen die Trauer und die Erinnerungen wieder hoch. Ich fühle mich dann so unsagbar mies. Er war ein so toller und liebenswerter Vater und war immer für uns da. Ich fühle mich so schuldig! Warum kann ich ihn nicht öfter in meine Gedanken aufnehmen? Er fehlt mir so sehr und trotzdem denke ich so selten an ihn. Es tut mir so unendlich Leid! Vater, bitte vergib mir! Ich bitte um Absolution, nur ein klein wenig. Kann irgendjemand mich auch nur ansatzweise verstehen? Warum schaffe ich es nicht, öfter an ihn zu denken? Es macht mich fertig. Ich will ihn doch gar nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00029916 vom 04.04.2012 um 21:12:49 Uhr (27 Kommentare).

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Affaire mit der Supermarkt-Verkäuferin

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Shopping

Ich (m/27) betrüge meine Freundin seit einigen Monaten mit einer LIDL-Verkäuferin. Ich habe schon vor einem Jahr gemerkt, dass sie sich zu mir hingezogen fühlte. Irgendwann nutzte ich die Chance und habe ihr an einem Abend meine Nummer auf den Kassenzettel geschrieben. Da war natürlich gerade keiner an der Kasse. Von da an lief die Affäre langsam an. Das schlimme an der Sache ist, dass sich meine Freundin und die Verkäuferin regelmäßig sehen und ich auch manchmal beim Einkauf dabei bin. Sie wusste, dass ich vergeben bin, es machte ihr nichts aus und ich wusste, dass sie vergeben ist. Mir macht es auch nichts aus. Es klingt alles sehr merkwürdig, aber jetzt habe ich mehr Sex als je zuvor und genieße die Situation schon irgendwie. Auch wenn alles in meiner Beziehung stimmt, sei es auf der Liebesebene oder beim Sex der bombastisch ist, der Kick ist das schlimme, dass verhängnisvolle. Es ist keine Liebe im Spiel. Jetzt gerade im Frühling geht die Post langsam richtig ab. Sie ist 34 und der Wahnsinn. Meine Freundin merkt von alldem gar nichts, da sie im Schichtdienst arbeitet. Das sie mich betrügt, daran glaube ich nicht, dafür liebt sie mich zu sehr. Aber ich werde wohl langsam damit aufhören, es schmerzt mich mehr und mehr, meine Freundin so zu betrügen. Auch wenn sie alle Liebe der Welt von mir bekommt, aber ich so ein hinterlistiges Arsch bin.

Beichthaus.com Beichte #00029913 vom 04.04.2012 um 12:24:55 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Einsames Date

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Falschheit Hass Boshaftigkeit Rache Dating Wien

Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen wegen dem, was ich angestellt habe und nach wie vor anstelle, aber leider niemandem, mit dem ich darüber sprechen könnte. Ich (weiblich) bin sehr mollig, aber zumindest habe ich ein hübsches Gesicht und sehr schöne lange Haare. Nur leider hat mir das bis jetzt bei der Partnersuche auch nichts geholfen, denn Männer sind leider oberflächliche Wesen und kaum einen interessieren Deine inneren Werte, wenn die äußere Hülle vielleicht auf den ersten Blick unansehnlich ist. Ich frage mich echt, wo die ganzen Männer sind, die angeblich auf füllige Frauen stehen. Ich habe noch keinen getroffen. Dabei bemühe ich mich stets Top auszusehen. Schicke trendige Klamotten, aufwendig geschminkt, jeden Tag frisch gewaschene und gestylte Haare, gemachte Nägel. Ich würde mich niemals gehen lassen. Da es bei mir im realen Leben mit Dates einfach nicht klappte und mir irgendwann eine Arbeitskollegin ihre guten Erfahrungen mit Online Dating schilderte, beschloss ich das auch mal zu probieren. Obwohl ich mein richtiges Gewicht angegeben und sogar ein Foto von mir hochgeladen hatte, war ein Date schlimmer als das vorherige. Einer wollte mich nur fürs Bett, aber würde sich nie mit mir in der Öffentlichkeit zeigen. Lauter solche Sachen. Manche wurden richtig gemein und beschimpften mich. Echt grausam. Einige kamen auch erst gar nicht. Wahrscheinlich haben die mich da sitzen sehen und sind einfach vorbeigegangen. Ich hatte so eine Wut im Bauch. Ich bin eine liebe anständige Frau, ich bin treu, ich kann gut kochen. Warum kriegen in dieser Welt nur die blonden, hübschen Frauen einen Mann? Ich habe es bestimmt nicht verdient, so behandelt zu werden.


Vor einiger Zeit kam ich dann auf eine beschissene Idee. Seit einigen Monaten gebe ich mich in einer Online-Partnerbörse als ultimativer Männertraum aus (Topfigur, lange naturblonde Haare bis zum perfekt geformten Po, Job als Model, Körbchengröße 75E. Das dazu passende Foto habe ich irgendwo im Internet gefunden und genieße die hunderten Antworten aus dem ganzen Land. Wenn mir eine Antwort ganz besonders gefällt und ein Foto von dem Adonis mit dabei ist, verabrede ich mich mit dem Typen in einem Café in der Innenstadt. Gegenüber dem Café ist ein kleines, nicht sehr frequentiertes Bistro mit schönen altmodischen Scheibengardinen, da gehe ich dann rein und bei einem leckeren Cappuccino genieße ich jeden Moment des einseitigen Dates in dem Laden gegenüber. Ich stelle mir dann vor, wie schön es wäre, sich wirklich mal mit so einem tollen Mann treffen zu können. Natürlich hat keiner eine Ahnung, dass die schöne Blondine in Wirklichkeit der hässliche Fettmops in dem Kabuff gegenüber ist.


Eigentlich habe ich nichts davon, aber es macht einfach ab und zu so höllischen Spaß, den Spieß einfach umzudrehen, nachdem ich schon so oft enttäuscht wurde. Ich bemühe mich, es ganz sein zu lassen. Ich hoffe, ich schaffe das. Es ist wirklich eine Schweinerei, einen anderen Menschen, der für die eigene Misere gar nichts kann, wissentlich falsch zu einem Treffpunkt zu bestellen und dann warten zu lassen. Liebe Männer, es tut mir aufrichtig Leid, dass ich euch falsche Hoffnungen gemacht und eure kostbare Zeit derart verschwendet habe.

Beichthaus.com Beichte #00029910 vom 03.04.2012 um 17:49:52 Uhr in Wien (70 Kommentare).

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Ausgenommen von meiner Ex

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Dummheit Hass Partnerschaft Ex Aschaffenburg

Mit 18 Jahren habe ich meine damalige Freundin kennengelernt. Sie hatte gerade aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen ihre Ausbildung kurz vor Ende abgebrochen, war für mich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht wichtig. Sie war etwa ein Jahr arbeitslos und auf der Suche nach einer neuen Ausbildung. Sie fing die neue schulische Ausbildung an und ein paar Monate später beendete ich die Beziehung zu ihr. Ich fühlte mich eingeengt und hatte kaum noch Kontakt zu meinen Freunden, Eltern und Geschwistern, obwohl ich noch zu Hause lebte.

Wie gerne würde ich jetzt sagen können, dass die Geschichte hier zu Ende ist und wir beide glücklich bis an unser Lebensende lebten, aber so sollte es nicht sein. Nach etwa einem Monat war sie bereits mit einem neuen zusammen. Für mich absolut kein Problem, ich hatte keine Gefühle mehr für sie und kaum noch Kontakt, da unterschiedliche Freundeskreise. Etwa sechs Monate nach der Trennung trafen wir uns allerdings zufällig auf einem Dorffest und redeten über die Vergangenheit und was es so neues gab. Während der Gespräche fing es wieder an zu knistern. Schlussendlich beendete sie die Beziehung zu ihrem Freund und wir waren wieder ein Paar. Hier fängt der eigentliche Horror an. Da sie im Schlaf immer viel geredet hat beichtete sie mir nach etwa einem Monat im Schlaf, dass sie mich mit ihrem Ex betrogen hatte. Ich sprach sie darauf an, sie gab es zu, versicherte, dass es nie wieder vorkommt und nach etwas Bedenkzeit beschloss ich ihr zu vergeben. Hier wäre eigentlich die zweite Notbremse gewesen, leider habe ich diese auch nicht gezogen.


Der nächste Monat war davon geprägt zu vergessen und neues Vertrauen aufzubauen. Das ganze funktionierte aber nicht so wie ich mir das am Anfang vorgestellt habe und in meinem Kopf reifte der Gedanke sie endgültig zu verlassen. Doch das Schicksal hatte anderes für mich vorgesehen, denn sie wurde "trotz Pille" schwanger. Obwohl ich mit 21 noch nicht Vater werden wollte, war für mich relativ schnell klar, dass sie das Kind nicht abtreibt, immerhin kann es nichts dafür. Weil ich auch nicht wollte, dass mein Kind ohne Vater aufwächst, beschloss ich es weiter mit ihr zu versuchen. Wir zogen zusammen und sie beendete ihre zweite Ausbildung gegen meinen Willen vorzeitig da sie ja hochschwanger war. Etwa ein Jahr nach der Geburt unseres absolut liebenswürdigen Sohnemanns heirateten wir. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt schon damit abgefunden den Rest meines Lebens mit einer Frau zu verbringen die ich nicht wirklich liebte, dafür liebte ich meinen Sohn um so mehr. Dann kam allerdings der Moment der mein Leben komplett veränderte, nach nur neun Monaten Ehe trennte sie sich kurz nach dem Umzug in eine Wohnung von mir. Ich fing sofort an zu weinen, allerdings nicht wegen ihr sondern wegen unserem Kind. Kurzerhand zog ich für etwa vier Wochen zu Verwandten und danach in eine eigene Wohnung. Gütertrennung, ich das Auto, sie den Rest. Neue Wohnung für mich und die Möbel dafür, sowie die darauf folgende Scheidung auf Pump von meinen Eltern.


Wenige Wochen später lernte sie jemand neues kennen. Zwei Monate danach zog sie schon zusammen mit meinem Sohn bei ihm ein. Drei Monate später warf er sie im hohen Bogen aus der Wohnung und sie kam für 2 Wochen bei ihren Eltern unter. Den Grund dafür kenne ich inzwischen. Mein Sohn war kurz vor seinem 3. Geburtstag, was bedeutete; keine Ehegattenunterhalt mehr von mir und sie hätte sich Arbeit suchen müssen. Deshalb versuchte sie mit aller Gewalt ihn zu überreden ein Kind zu kriegen. Er wollte aber nicht und konnte ihr nicht mehr vertrauen, was die Pille und Kondome (kann man ja mit Nadeln kaputt machen) angeht und hat es deshalb beendet. Nach den zwei Wochen bei den Eltern zog sie in eine neue Wohnung, lernte nicht mal zwei Wochen nach Einzug einen neue kennen. Drei Monate später war sie schwanger von ihm, weitere drei Monate später zogen sie zusammen in eine neue Wohnung, kurz danach schon die Hochzeit.


Jetzt zur Beichte:
Ich hasse meine Ex-Frau da sie mich in unserer Beziehung eingesperrt und ausgenommen hat, ohne das ich es bemerkt habe. Die Möbel für alle Wohnungen zusammen belaufen sich auf etwa 8.000 Euro aus meiner Kasse, die Hochzeit war mit 2.000 Euro von meinem Ersparten noch recht günstig, die Scheidung mit nochmal 3.000 Euro ging auch auf mein Konto. Die komplette Beziehung habe ich hart gearbeitet um sie und unser Kind mit zu ernähren. Danach habe ich über ein Jahr lang einen saftigen Betrag an Ehegattenunterhalt an sie gezahlt. Ich hasse sie weil sie manipulativ und rechthaberisch ist. Ich hasse sie dafür dass sie gelegentlich meinen Sohn gegen mich aufhetzt, ihm Dinge erzählt die ich damals angeblich gemacht haben soll, während ich ihm gar nichts erzähle da ich Angst habe sein kleines Herz würde es nicht verkraften. Ich hasse sie weil sie ihm einredet er soll mich unbedingt dazu überreden dass ich meine Zustimmung zur Abänderung seines Nachnamens in den des neuen Mannes gebe. Er ist jetzt vier Jahre alt und sitzt weinend bei mir weil er seinen Nachnamen geändert haben will, aber was soll ich ihm sagen? Dass ich da nicht zustimme weil ich glaube dass sie sich in 2 Jahren von ihrem Mann scheiden lässt und dann ein neuer Mann mit neuem Kind und neuem Nachnamen da steht? Er sitzt bei mir und weint weil er schon sechs mal umgezogen ist und in drei verschiedenen Kindergärten war. Deswegen hasse ich meine Ex-Frau. Wenn ich bei ihr bin um den Kleinen abzuholen dann lächle ich und bin freundlich zu ihr. Immerhin will ich nicht dass mein Sohn einen Streit erleben muss, Scheidungskinder haben es sicher nicht leicht. Ich hasse sie auch dafür dass ich mir bis heute nicht sicher sein kann ob er wirklich mein Sohn ist, aber ich habe viel zu viel Angst vor einem Vaterschaftstest. Wäre er nicht mein Sohn würde mir das sofort aus meiner finanziellen Notlage helfen, aber eigentlich liebe ich ihn so sehr, dass ich es gar nicht wissen will.


Während ich darauf warte, dass sie sich von ihrem neuen Mann trennt und einen neuen zahlungsfähigen Ehegatten findet, wünsche ich mir dass die Zeit bis mein Sohn etwa 10 oder 12 ist schnell vergeht. Ich denke dann ist er alt genug um zu verstehen, sich zu fragen, was da wohl war. Ich hoffe er kommt dann zu mir und fragt was damals alles abgelaufen ist und ich werde es ihm unverblümt erzählen. Weiterhin wünsche ich mir, dass er danach zu mir zieht und seine Mutter so hasst wie ich es tue. Die Hoffnung daran gibt mir jeden Tag Mut durchzuhalten. Falls Du das liest, ja Du bist gemeint. Es gibt hoffentlich nicht noch eine zweite Person auf dieser Welt auf die diese Geschichte passt. Ich entschuldige mich für diesen extrem langen Text, den ich durchaus mit noch viel mehr Details spicken hätte können. Dies ist wirklich nur ein grober Überblick über was war und was wird.

Beichthaus.com Beichte #00029895 vom 29.03.2012 um 17:44:47 Uhr in Aschaffenburg (33 Kommentare).

Gebeichtet von tictac86 aus Aschaffenburg
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Fremdgegangen mit Erfolg

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Fremdgehen Trunksucht Partnerschaft

Als ich mich damals mit meiner Ex-Freundin stritt, und sehr angefressen nach Hause in meine WG fuhr, schnappte ich mir meine Mitbewohnerin und zu dem Zeitpunkt beste Freundin und auch gleichzeitig sehr gute Freundin meiner damaligen Freundin um mich bei ihr auszukosten. Ich hatte am nächsten Tag frei und ein fast voller Kasten Bier sollte mir bei meiner Frustbewältigung zur Seite stehen. Meine Mitbewohnerin trank solidarisch mit und als sie dann schließlich eine SMS bekam, dass sie am nächste Tag keine Uni hat, langte sie erst recht zu. Neben dem Kasten musste auch noch eine kleine 0,35er Jägermeister Flasche an dem Abend dran glauben. Schließlich, zu fortgeschrittener Stunde rutschte sie irgendwann näher an mich heran. Ich wusste zunächst nicht mit der Situation umzugehen, noch irritiert von ihrem heranrücken nahm sie schließlich meine Hand. Im Alkoholautopilot wehrte ich mich nicht dagegen. Ich fand sie schon immer recht attraktiv, wobei mir, während ich in der Beziehung war, NIE in den Sinn gekommen war, etwas mit ihr zu versuchen. Aber so enttäuscht und voller Groll auf meine damalige Partnerin tat mir die Nähe gut und ich nahm sie schließlich in den Arm. Etwas später folgte ein zaghaftes Küssen, was intensiver wurde und gegen 5 Uhr morgens machte wir uns auf ins Bett - zusammen. Aber nein, wir hatten keinen Sex, wir kuschelten nur sehr intensiv, fummelten und küssten.


Das sollte so auch die nächsten Tage weitergehen - es war wie verflucht, ich wusste, es war falsch, aber wenn wir so da lagen fühlte es sich so verdammt richtig an. Nachdem ich meiner Ex dies nun gebeichtet hatte war sie sichtlich schockiert, enttäuscht von uns beiden. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich von ihr lösen konnte und mich dann auf eine Beziehung mit meiner Mitbewohnerin einließ. Das kann doch nicht gut gehen, muss man jetzt unweigerlich denken. Ja, dachte ich anfangs auch. Aber ich habe es zugelassen. Wir sind jetzt seit über einem Jahr zusammen, mit meiner Ex verstehe ich mich super, wir sind beide drüber hinweg. Sie hat auch einen neuen Freund und wir können über alles miteinander reden, sie ist so eine Art neue beste Freundin.


Und die Entscheidung, die Beziehung mit meiner jetzigen Freundin einzugehen war wohl mit das Beste, was ich je gemacht hab. Sie ist zuckersüß, ihr geht es nur gut, wenn es mir auch gut geht, sie ist uneigennützig und gleichzeitig ist es meine größte Freude, sie glücklich zu sehen. Wir haben das gleiche Denken, die gleichen Interessen und obwohl wir seit jeher in der Beziehung zusammen wohnen geben wir uns den Raum, den wir brauchen und schenken uns die (viele) Nähe, nach der wir uns sehnen. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich mit einer Partnerin - sie macht jeden scheiß mit, ist im Bett total wild und ansonsten der liebevollste Mensch der Welt. Tja, nun zu meiner Beichte: Ich habe eigentlich Mist gebaut, aber aus dem Schmerz von uns 3 ist trotzdem etwas wunderschönes erwachsen. Ich weiß nicht, womit ich das verdient habe, bin aber jeden Tag dankbar dafür.

Beichthaus.com Beichte #00029891 vom 27.03.2012 um 02:22:25 Uhr (17 Kommentare).

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