Der homosexuelle Peiniger

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Diebstahl Verzweiflung Waghalsigkeit Engherzigkeit Studentenleben

Ich bin schwul. Und das ist auch in Ordnung, ich bin glücklich und mein Freund ist ein wunderbarer Mensch. Meine Familie akzeptiert es und ich bin total glücklich. Das Problem war nur, dass ich mich mit 15 oder 16 Jahren geoutet habe - und ihr wisst ja, wie Kinder so sind. Ich hatte eine schwere Zeit, in der Schule bin ich gemobbt worden, teilweise sogar von den Lehrern. Ich wechselte zwei Mal die Schule und war beim Psychologen. Inzwischen bin ich 22 und studiere - ich bin relativ gut und ein Liebling der Dozenten. In meiner Studiengruppe, mit der ich sehr oft zu tun habe, ist ein Mitstudent, der mich damals richtig fertiggemacht hat. Er war quasi mein Hauptpeiniger. Aber wie das Schicksal so spielt, hat er mich nicht erkannt, da ich mich sehr verändert habe. Ich wollte ihn eigentlich ignorieren und damit leben, also einfach über der Sache stehen. Aber dann hat er sich als schwul geoutet. Ich dachte, ich sterbe! Ich wollte ihn einfach nur noch leiden sehen, so viel Hass habe ich empfunden. Neulich haben wir dann eine sehr wichtige Klausur geschrieben und danach war ich noch bei einem Professor, für den ich manchmal ein paar Kleinigkeiten erledige. Und wie es der Zufall wollte, lagen auch die Klausuren in dem Büro. Es war eine reine Kurzschluss-Reaktion. Ich habe die Arbeit meines Peinigers einfach mitgenommen und sie zu Hause sorgfältig zerrissen und dann weggeschmissen. Ich weiß nicht, was jetzt mit ihm wird und ob er Probleme bekommt. Es tut mir wirklich leid! Eigentlich wollte ich darüber stehen, aber ich war zu schwach.

Beichthaus.com Beichte #00033198 vom 04.05.2014 um 03:44:41 Uhr (26 Kommentare).

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Brisantes Video auf dem iPhone

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Diebstahl Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Letztes Jahr im Sommer war ich unterwegs zu meinem Freund und trug einen sehr kurzen Rock. Ich fahre immer mit dem Zug zu meinem Freund, und wie auch an diesem Tag suche ich mir dann ein ruhiges Plätzchen, um entspannt die Fahrt zu genießen. Jedoch war an diesem hitzigen Tag kein einsames Plätzchen für mich frei und ich musste mich in dem eh schon stinkenden und überfüllten Zug auf einen Vierer-Platz setzen. Neben mir saß eine alte Dame, die mich von der Seite andauernd musterte - scheinbar war ihr mein Rock zu kurz. Allerdings saßen mir gegenüber zwei minderjährige, pubertierende Heimscheißer, die mir die ganze Fahrt über auf die Beine starrten. Nach ungefähr zehn Minuten nahm einer der Beiden dann sein iPhone raus und die beiden kicherten wie doof, ehe sie es mit der Kameraseite genau in meine Richtung hielten. Ich bin natürlich nicht dumm, aber trotzdem ließ ich sie ihr Spielchen eine Weile treiben. Nach fünf weiteren Minuten riss ich mir dann meine Kopfhörer aus den Ohren, schlug ihnen das Handy aus der Hand und machte sie zur Schnecke. Dann hörte ich die Durchsage, die meine Haltestelle ankündigte und schnappte mir kurzerhand das Smartphone, erklärte den Jungs, dass es nun mir gehört, und stieg einfach aus. Sie trauten sich nicht, mit etwas entgegenzusetzen und inzwischen habe ich das Teil längst unter der Hand verkauft und habe mir davon ein Fahrrad gegönnt.

Beichthaus.com Beichte #00033197 vom 04.05.2014 um 01:54:43 Uhr (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Brieftasche des One-Night-Stands

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Diebstahl Boshaftigkeit Habgier Last Night Geld

Ich möchte beichten, dass ich all den Männern, mit denen ich am Wochenende zum Spaß rummache, ihr Geld klaue. Ich habe das eigentlich nicht nötig, da ich aus einer wohlhabenden Familie komme, allerdings ist es ein tolles Gefühl, einem Mann etwas aus der Brieftasche zu stehlen, sobald er mal kurz aus dem Raum geht. Zum Teil greife ich sogar schon auf der Tanzfläche kräftig zu und das Genialste ist, dass die Männer es überhaupt nicht merken.

Beichthaus.com Beichte #00033196 vom 04.05.2014 um 00:46:18 Uhr (26 Kommentare).

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Hänsel und Gretel

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Feigheit Morallosigkeit Kinder

Vor einigen Wochen machte ich einen Waldlauf, und zeitgleich mit mir ging eine Familie mit zwei Kindern in den Wald. Als ich mich etwa auf der Hälfte des Weges befand, setzte ziemlich starker Regen ein und ich beeilte mich, zum Auto zu kommen, weil es außerdem ziemlich kalt war. Am Parkplatz angekommen setzte ich mich ins Auto, und bemerkte durch den Regenschleier, dass auch die Familie aus dem Wald geeilt kam. Allerdings nur die Eltern, ohne Kinder. Sie setzten sich umgehend ins Auto, und ehe ich begriff, was da passierte, waren sie schon weggefahren. Ich war völlig perplex und suchte nach einer einfachen Erklärung dafür, dass Eltern Kinder unter zehn Jahren im Regen alleine im Wald ließen. Ich fand aber einfach keine. Es gibt weder ein Wohngebiet noch etwas anderes in der Nähe - nur die Autobahn. Natürlich hatte ich mir weder Fahrzeugfabrikat noch Kennzeichen gemerkt. Ich möchte beichten, dass ich gefahren bin, ohne etwas zu unternehmen. Vermutlich gibt es eine simple Erklärung dafür, und ich wollte nicht gleich zur Polizei und Alarm machen. Trotzdem frage ich mich immer wieder, was es damit auf sich hatte.

Beichthaus.com Beichte #00033195 vom 04.05.2014 um 00:19:07 Uhr (21 Kommentare).

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Selbstmord am Gleis

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Engherzigkeit Tod Bahn & Co. Wien

Selbstmord am Gleis
Ich bin U-Bahn-Fahrer von Beruf. Ich mache den Job gerne, auch wenn es von den Dienstzeiten her manchmal etwas unangenehm ist, aber es macht Spaß und ist ein krisensicherer Job. Vor einiger Zeit hatte ich meinen ersten Selbstmörder. Es ist keine Frage, ob man einen Springer hat oder nicht, sondern bloß, wann es so weit sein wird. Bei mir hat es doch einige Jahre gedauert, aber dann kam es so. Viele Kollegen haben nach so einem Erlebnis den Job geschmissen, weil sie nicht damit klarkamen, doch bei mir war es genau das Gegenteil. Ich habe nicht einmal damit gerechnet, weil der Mann plötzlich aus heiterem Himmel losgerannt und gesprungen ist. Ich habe noch das Geräusch gehört, als ich ihn überfuhr und die entsetzten Gesichter der Menschen am Bahnsteig gesehen, als der Vorfall mitten in der Rush Hour am Nachmittag passiert ist. Aber ich war weder schockiert noch sonst etwas. Leitstelle angefunkt, Stromschiene erden, Fahrgäste aus dem Zug bringen, und so weiter, machte ich einfach so, wie ich es gelernt hatte. Kurz danach waren schon die ersten Einsatzkräfte da und für mich war der Arbeitstag ab diesem Moment gelaufen. Mir ging es nach dem Vorfall nicht schlecht, und alle haben sich vorbildlich um mich gekümmert. Ich war sogar bei einem Psychologen, weil die Firma das anbietet. Dem konnte ich aber auch nur sagen, dass alles in Ordnung ist und dass ich seine Hilfe eigentlich nicht benötige.

Ich bekam eine Woche frei und mein Vorgesetzter meinte, dass ich noch eine weitere Woche freibekommen und auch danach noch eine Weile "Innendienst" machen könnte. Das habe ich aber dankend abgelehnt und mich über die eine Woche Sonderurlaub gefreut. Ich bin nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern, habe von der Sache erzählt und zu Abend gegessen als sei nichts gewesen. Eigentlich ist man in der Firma ein gesichtsloser Niemand mit einer Personalnummer. Nach dem Unfall haben sich aber alle so toll um mich gekümmert und jeder fragte, wie es mir geht und so weiter. Aber das Beste war, dass ich eben eine Woche Sonderurlaub bekommen habe. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Beichte. Auch wenn es verrückt klingt, aber irgendwie warte ich schon darauf, dass sich wieder eine arme Seele genau vor meinem Zug das Leben nimmt. Auch wenn es gefühlskalt klingt, bin ich sonst ein herzlicher Mensch, der viele Freunde hat und seine Familie liebt, aber durch den Selbstmörder hatte ich eigentlich nur Vorteile. Ich bitte um Absolution für meine Einstellung.

Beichthaus.com Beichte #00033194 vom 03.05.2014 um 22:40:36 Uhr in 1100 Wien (Favoritenstraße) (32 Kommentare).

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