Drei Mäuse im Restaurant

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Rache Verrat Ungerechtigkeit Restaurant Arbeit Berlin

Ich habe vor einer Weile meine Ausbildung zur Restaurantfachfrau abgeschlossen. Mir hat das Arbeiten Spaß gemacht, aber wie es bei vielen Lehrlingen so ist, ist der Betrieb für den Arsch! Ich stand in meinem Restaurant grundsätzlich alleine da (was verboten ist), außer an vollen Tagen und musste daher auch die Abrechnungen alleine machen. Ich sollte für Telefonate, die ich nicht mal getätigt habe, Geld bezahlen! Ich musste sogar einmal 280 Euro zurückzahlen, weil mir ein Kollege, keine Ahnung wer, das Geld gestohlen hat. Da ich mein Geld grundsätzlich bar bekommen habe, konnten sie es, wie sie wollten, einfach abziehen. Ich habe dann auf 2 1/2 Jahre verkürzt und vor einiger Zeit hatte ich von einer Kollegin erfahren, dass sie gerade drei Mäuse im Restaurant haben. Jetzt kam meine Rache: Ich habe zum Handy gegriffen, beim Veterinäramt anonym angerufen und mich als Gast von diesem Restaurant ausgegeben, dem die Mäuse praktisch über den Teller gerannt sind. Und was soll ich sagen? Dann war das Veterinäramt dort und die haben seitdem Stress mit denen, weil sie den Auflagen nicht folgen können. Es sind ja nicht nur die Mäuse, sondern der ganze Laden ist keimig!

Beichthaus.com Beichte #00025639 vom 27.01.2009 um 10:46:41 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Rasierklingen sind zu teuer

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Diebstahl Geiz Shopping

Jedes Mal, wenn ich mir Rasierklingen kaufe, klaue ich nebenbei Haargel, weil mir die Klingen einfach nur zu teuer sind und ich irgendwie die Abzocke ausgleichen muss.

Beichthaus.com Beichte #00024703 vom 09.09.2008 um 23:59:18 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Getrocknetes Menstruations-Blut

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Ekel Unreinlichkeit Manie Fetisch

Getrocknetes Menstruations-Blut
Wenn ich meine Menstruation habe und sie beim Abklingen diese dickflüssigen, halb geronnenen Brocken auf der Binde hinterlässt, kann ich es mir manchmal nicht verkneifen diese abzukratzen und zu essen.

Beichthaus.com Beichte #00023725 vom 02.05.2008 um 19:35:06 Uhr (80 Kommentare).

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Die Narben meiner Seele

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstverletzung Gewalt Familie

Meine Arme zieren Narben, die von Rasierklingen stammen. Ich bin zeitig ausgezogen, oft allein und mit mir und meinem Leben nicht zufrieden. Alles fing mit meiner Teenager-Zeit an. Ich war der schlimmste Albtraum der Eltern, zog in der Nacht mit meiner Freundin herum, trank Alkohol, nahm Drogen, verlor mit 13 meine Jungfräulichkeit, bekam schlechte Noten in der Schule und schwänzte. Meine Eltern sind aufmerksame Menschen und bekamen alles mit. Meine Mutter ist eine ruhige Person, die alles, was sie mit mir durchmachte, in sich reinfraß. Mein Vater war dagegen das völlige Gegenteil. Er wurde autoritär erzogen und versuchte, mich mit allen Mitteln zu bestrafen. Immer öfter wurde er gewalttätig, manchmal hatte ich Blutergüsse am ganzen Körper. An eine Szene kann ich mich noch ganz genau erinnern: Ich weiß nicht mehr, warum er so ausrastete, aber er prügelte mich die Treppe runter und schlug mich mit dem Kopf auf den Boden. Mein Bruder, sein leiblicher Sohn, kam herein, weinte und schrie er solle aufhören, doch er hörte nicht auf. Ich liebe meinen Bruder dafür. Ich war so ekelhaft zu ihm und er versuchte, mich in Schutz zu nehmen.

Noch heute mobbe ich ihn und es tut mir so leid. Ich weiß nicht, warum ich das tue. Ich kann manchmal nicht anders. Ich schäme mich dafür und möchte mich dafür bestrafen, er ist ein lieber Mensch. Und ich dagegen bin so ein Scheusal. WARUM? Ich fing an mich zu ritzen, das erschien mir das einzige Mittel, um meine Wut zu kontrollieren. Irgendwann hat sich das mit meinem Vater gelegt. Ich bin in seinen Augen vernünftig geworden. Auch er ist ein netter Mensch und tut jetzt alles, damit ich glücklich bin, manchmal bin ich sogar stolz auf ihn, aber manchmal hasse ich ihn abgrundtief. Bin ich verrückt, zwiegespalten? Ich fing an, wieder normal zu werden, ging auf seriöse Partys, trank manchmal einen zu viel. Das sollte ich irgendwann bereuen. Auf meiner letzten Party wurde ich vergewaltigt, niemand glaubte mir und wenn doch dann sagten sie mir, dass ich doch selbst schuld bin. Ich wünsche so etwas niemanden. Mit meiner Freundin konnte ich nicht darüber reden, sie hätte das nicht verstanden. Seitdem ging ich nicht mehr auf Partys.

Mein jetziges Leben würden die meisten als glücklich bezeichnen, aber ich bin es nicht. Ich weiß nicht, was man dafür tun muss, um glücklich zu sein, aber ich würde jeden Preis dafür zahlen. Ich bin verliebt. Ihr denkt bestimmt, das ist schön, aber das ist es nicht. Er ist mein Traummann, ein Arbeitskollege, verheiratet und mit dem glücklich, was er hat. Ich will nur ihn und niemand anders, aber ich gehe nicht über Leichen dafür. In den wenigen und kurzen Momenten in seiner Nähe beruhigt mich seine Stimme, so ein Gefühl habe ich bei niemandem. Aber ich weiß, dass ich ihn nie bekommen kann. Wer will schon ein nervliches Wrack wie mich. Ich habe oft Depressionen und komme damit nicht klar. Ich bin nicht hässlich, aber ich fühle mich so. Wenn er, mein Traumann, weg ist, dann ist nichts mehr da, was mich hier hält. Ist es eine Sünde aus dem Leben zu gehen, früher als geplant? Wenn ja dann möchte ich das jetzt schon beichten, bevor es zu spät ist und bitte um Vergebung. Ich danke den Leuten, die sich meine Geschichte durchgelesen haben.

Beichthaus.com Beichte #00023352 vom 13.02.2008 um 07:07:46 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von sarah89
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“Beichte

25 Minuten reines Dynamit

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Schamlosigkeit Neugier Peinlichkeit

Mein Kumpel hat vor drei Wochen geheiratet und mich gebeten, sozusagen als mein Geschenk für ihn, die Trauung und das Fest zu filmen. Da ich keine eigene Kamera habe, gab er mir die supermoderne Kamera seiner zukünftigen Schwiegereltern. Ich bekam also eine große Videotasche mit allem Zubehör. Am Abend vor der Hochzeit probierte ich mit dem Ding so rum und entdeckte neben den neuen Rohlingen auch bespielte. Diskret, wie ich bin, legte ich die Dinger in meinen Rechner und musste staunen. Neben zwei reinen Familienfilmen, gab es auch noch einen Privatporno. Schwiegereltern in voller Latex-Montur bei kleineren Schweinereien.

Besonders lustig war die Szene, wo Schwiegerpapa seiner Frau (die eine Augenbinde trug) seinen riesigen Blaugeäderten ein ums andere Mal, unter Verwendung derber Kraftausdrücke, durchs Gesicht zog. Zum Schluss durfte sie alles schlucken. Toll war auch das anschließende Gespräch der beiden vor laufender Kamera mit weiteren, intimen Wünschen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie ich grinsen musste, als er vor versammelter Verwandtschaft eine Rede über die Werte der Liebe, des Anstandes und des Respekts vortrug. Und ich ließ mir von ihr auch kein Küsschen als Dankeschön geben. Selbstverständlich habe ich mir eine Kopie davon gemacht. Das sind immerhin 25 Minuten reines Dynamit. Man weiß ja nie.

Beichthaus.com Beichte #00023044 vom 28.09.2007 um 13:17:18 Uhr (10 Kommentare).

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