Ihr seid nicht willkommen!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Vorurteile Bahn & Co. Arbeit Birstein-Lichenroth

Ich (m/Busfahrer) möchte beichten, dass ich letztens einigen Flüchtlingen die Tür nicht aufgemacht habe. Die Haltestelle befindet sich unmittelbar vor einer Ampel, die zu dem Zeitpunkt rot war - daher hatte ich locker genug Zeit, um diese Gruppe reinzulassen. Sie kamen gerade von der anderen Straßenseite angerannt und ich bemerkte sofort, dass es sich bei ihnen um Flüchtlinge handeln muss. Sie hatten dunkle Haut, trugen meist Jeans mit farbigen Hemden und trugen Gepäck mit sich. Eine verschleierte Frau mit Kinderwagen war auch dabei. Zwar kam die Gruppe zu spät, trotzdem würde ich in so einem Fall normalerweise für andere die Tür aufmachen.

Aber ich wollte denen zeigen, dass sie hier nicht so willkommen sind, wie unsere nette Bundeskanzlerin vielleicht den Eindruck vermittelt hat. Außerdem war der Bus ohnehin schon relativ voll. Hinzu kommt, dass diese Menschen meist sehr laut auf irgendwelche mir unbekannte Sprachen reden. Ich habe es sogar einmal erlebt, dass eine Gruppe von denen im Bus laut gesungen haben, wobei sich kein Passagier getraut hat, etwas zu sagen! Ich habe sie daraufhin dazu aufgefordert, den grässlichen Gesang zu unterlassen. Mich stören diese Menschen und dazu stehe ich! Nichtsdestotrotz bin ich nicht rassistisch. Ich finde nur, sie sollten zurück in ihr eigenes Land gehen und sich selbst mit ihren Problemen befassen anstatt Fremde damit zu belasten!

Beichthaus.com Beichte #00005285 vom 17.02.2006 um 07:47:49 Uhr in Birstein-Lichenroth (12 Kommentare).

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Falscher Deutschunterricht für Flüchtlinge

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Vorurteile

Ich bin Student für Linguistik und arbeite seit mehreren Wochen einem Flüchtlingsheim. Alles klang zunächst wie ein traumhafter Job: Gutes tun gegen Bezahlung. Doch mittlerweile liegen meine Nerven blank. Zusammen mit einem pensionierten Professor halte ich einen Grundkurs Deutsch in dem Flüchtlingsheim. Der Unterricht beginnt täglich um 10.00 Uhr, weil die Flüchtlinge vorher bei der Essensausgabe sind. Seit der ersten Unterrichtsstunde - in der ich ein T-Shirt mit dem Motiv von Miss Piggy trug - nennen mich die Schüler ganz dreist Porky. Okay, damit habe ich mich mittlerweile arrangiert. Aber nicht damit, dass die Männer einfach nicht neben Frauen sitzen wollen. Die Klasse ist unterteilt in Männern auf der einen und Frauen auf der anderen Seite. Eine neue Sitzordnung wird vehement (von den Männern) abgelehnt.

Auch geschlechtergemischte Gruppenarbeiten werden von den Männern sabotiert, weil es ḥarām - also nach der Scharia verboten - sei. Dann verweise ich mich meist auf das edle Grundgesetz unserer Bundesrepublik, was jedoch lediglich für Gelächter unter den Flüchtlingen sorgt. Dieses habe für sie keine Relevanz. Wir sind stets schockiert über solch ein Verhalten. Seitdem verhalte auch ich mich wie ein weltfremder Troll und mache meinem ungewollten tollpatschigen Spitznamen zum Programm: Viele der männlichen Flüchtlinge haben arg Probleme mit den deutschen Pronomen. Ich verstärke diese Probleme seit Kurzem auch noch, indem ich richtige Pronomen auf Arbeitsblättern als falsch anstreiche und falsche Pronomen als richtig markiere. Dadurch sind die Schüler so verwirrt, dass sie gar nicht mehr hinterher kommen. Einer der männlichen Flüchtlinge war so verzweifelt, weil er stets alles falsch hatte, dass er den Kurs abgebrochen hat und so fast wieder abgeschoben wurde. Ich beichte hiermit, dass ich einigen Flüchtlingen die deutsche Sprache absichtlich falsch beibringe, weil sie das edle Grundgesetz verleugnen und dadurch fast ein Flüchtling wieder abgeschoben wurde. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00000136 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (1 Kommentare).

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