Steckbriefe im Zug

21

anhören

Neugier Manie Internet Bahn & Co. Telefon

Steckbriefe im Zug
Ich habe eine ziemlich dämliche Sache angefangen. Ich muss täglich mit dem Zug eine halbe Stunde zur Arbeit bzw. zurückfahren. Dann nehme ich immer meinen Laptop hervor. Dank Leuten, die ihr Smartphone als "persönlichen Hotspot" eingerichtet und eingeschaltet, und das Handy mit ihrem vollen Namen benannt haben, ist es dann ein leichtes Spiel, diese Personen zu stalken. Ich google dann ihren Namen, durchstöbere soziale Netzwerke und versuche möglichst viel über sie herauszufinden. Ich notiere mir dann alles, das ich herausfinde, auf einem Block. Dank den Profilfotos bei sozialen Netzwerken weiß ich dann, wie die Person aussieht. Beim Aussteigen stecke ich der Person meine Notizen zu - mit meiner extra dafür erstellten E-Mail-Adresse und dem Vermerk, sie sollen ihre Daten besser schützen und bei Fragen könnten sie sich bei mir melden. Ich schäme mich ziemlich für diese Sache, aber wenn ich das so niederschreibe, bemerke ich, dass ich den Leuten damit ja helfe.

Beichthaus.com Beichte #00032186 vom 06.11.2013 um 21:59:03 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Eiterbombe in der U-Bahn

21

anhören

Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit 50+ Bahn & Co.

Eiterbombe in der U-Bahn
Ich (w) saß letztens in der U-Bahn auf dem Weg zu Arbeit. Derzeit habe ich echte Probleme mit meiner Haut, weil ich einfach zu viel feiern gehe, saufe und hinterher fettiges Zeug verschlinge. An dem besagten Tag hatte es mich mit den Pickeln echt schlimm erwischt - und das grässlichste Exemplar saß natürlich dekorativ an meinem Kinn: Groß, entzündet und eine Eiterkuppe war deutlich zu sehen. Einfach abartig. Ich hatte mir hoch und heilig geschworen, ihn nicht auszudrücken, um eine Narbe zu vermeiden. Irgendwann konnte ich allerdings nicht mehr an mich halten, und linste nach allen Seiten, ob mich jemand direkt sehen konnte. Allerdings waren da nur ein paar späte Studenten und ein Senior in der Nähe, welcher mit dem Rücken zu mir saß. Ich fühlte mich gut getarnt und drückte am Riesenpickel. Es tat scheußlich weh, aber dann passierte es: Der Pickel platzte und verschoss seinen Inhalt in die Gegend. Leider traf ein Eiterspritzer die Jacke des Seniors vor mir. Bei dem Anblick hätte ich mich fast übergeben müssen. Dieser eklige, gelbe, fettige Fleck auf der Ballonseide. Er hat es glücklicherweise nicht bemerkt, während ich mich den Rest der Fahrt echt geschämt habe. Ich bitte hiermit um Absolution für mein ekliges Treiben.

Beichthaus.com Beichte #00032183 vom 06.11.2013 um 20:44:57 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Weiße Würmer aus der Mumu

49

Ekel Unreinlichkeit Feigheit Intim

Weiße Würmer aus der Mumu
Ich (w) beichte, dass ich aus Scham und kindlicher Dummheit möglicherweise meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt habe. Mittlerweile bin ich 21, habe mich jahrelang nicht mehr an diese Vorkommnisse erinnert und davon niemanden erzählt, ich werde mich ihnen jedoch bald […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00032180 vom 06.11.2013 um 02:54:55 Uhr (49 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das wahre Gesicht meines Vaters

16

Ekel Hass Zorn Falschheit Familie

Früher war ich (w) das totale Papakind. Ich war sein Liebling und ganzer Stolz, obwohl ich noch einen älteren Bruder habe. Irgendwann, in der Pubertät, hat sich alles geändert. Er hat sich verändert. Ich kann ihm nicht mehr richtig in die Augen schauen, ihn nicht […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00032165 vom 03.11.2013 um 19:40:43 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Mein affiger Nachbar

21

anhören

Feigheit Stolz Ungerechtigkeit Nachbarn

Ich (m/mittleren Alters) gehe am Wochenende lieber arbeiten, als meinen Tag in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Das war viele Jahre lang nicht so, aber leider treibt mich mein Nachbar und langsam auch meine Frau mehr und mehr in den Wahnsinn. Ich komme aus eher bescheidenen Verhältnissen, habe mich aber als Geschäftsmann in meiner Branche etabliert, bin seit über 20 Jahren verheiratet, habe eine jugendliche Tochter und einen jugendlichen Sohn. Mit meinem finanziellen Erfolg kam auch ein größeres Haus in einer Stadt in Süddeutschland in einem Bezirk für ein gut situiertes Klientel. Die Menschen dort bleiben eher unter sich und damit konnte ich gut leben. Bis mein jetziger Nachbar seinen vermaledeiten Wohnsitz in das Haus nebenan verlegen musste. Weil es damit noch nicht genug war, brachte er gleich noch eine 15 Jahre jüngere Frau und einen verzogenen Sohn im Alter meines Sohnes mit. Leider haben sich unsere Frauen über die Zeit angefreundet. Und zwar so gut, dass wir uns nun jedes Wochenende entweder zum Brunch, der bei uns stattfindet, oder zum Abendessen in einem Restaurant verabreden. Wenn es ganz schlimm kommt, auch für beides. Üblicherweise ziehen sich die beiden Frauen dann zurück und ich werde mit meinem Nachbarn alleine gelassen. Leider haben wir überhaupt keine Gemeinsamkeiten, ausgenommen davon, dass es uns beiden finanziell gut geht. Der feine Herr ist zwar wohlhabend - er muss aber auch alles und jeden übertreffen. Der tolle Hecht weiß immer, was am Besten ist. Er fährt das "beste" Auto, trinkt den "besten" Wein, trägt Anzüge für mehrere Tausend Euro und sieht dabei aus wie ein drittklassiger Clown. Nach ein paar Gläsern Wein äußert er sich dann abfällig über die herumlungernde, faule und geschmacklose "Unterschicht".


Jetzt kommt der Teil, für den ich mich schäme: Ich fühle mich wegen meiner Wurzeln immer persönlich angegriffen. Ich will nie wieder abfällige, herabsetzende Blicke auf mir spüren. Also gebe ich mir große Mühe, diesem eingebildeten Lackaffen zu gefallen und in keiner Beziehung zurückzustehen. Ich trage jetzt beim Weggehen einen Anzug, der noch viel affiger aussieht. Ich habe meinen Fuhrpark um zwei Sportwagen erweitert. Ich kaufe meiner Frau jetzt regelmäßig Schmuck und habe das Taschengeld meiner Kinder versechsfacht, um an das Taschengeld seines Sprosses heranzukommen. Zum Brunch in unserem Haus werden seltene und ausgefallene Speisen dargeboten, die bei mir teilweise einen Würgereflex zur Folge haben. Trotzdem nehme ich mir davon reichlich und verzehre es mit dem Ausdruck eines wahren Genießers. Ein kühles Bier oder eine saftige Bratwurst mit Pommes habe ich schon lange nicht mehr aus der Nähe gesehen. Ich möchte beichten, dass ich mir zu viel aus der Meinung anderer mache und ein Leben führe, das ich nicht so führen will. Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, dass unsere Familien in etwa zwei Monaten gemeinsam in den Skiurlaub fahren werden, ich aber in meinem ganzen Leben noch nie auf zwei Brettern einen steilen Abhang herunterbalancieren musste.

Beichthaus.com Beichte #00032156 vom 01.11.2013 um 14:39:09 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000