Wer ist der Beste?

6

anhören

Dummheit Hochmut Faulheit Studentenleben Arbeit

Ich war einmal ein sehr fauler Mensch. Im Abitur habe ich gerade einmal die Mindestpunktzahl und eine entsprechende Note (3,7) erreicht. Dass ich mein Studium abschließen werde, haben die Wenigsten gedacht. Nun stehe ich kurz vor der Masterarbeit und habe schon einige Jobangebote, weil ich auch neben dem Studium gearbeitet habe. Einige meiner Kommilitonen und Kollegen im Job rühmen sich durchaus mit ihren Abinoten (meistens zwischen 1,2 und 1,9) - ich halte da lieber mein Maul. Meine Beichte? Bei jeder Gelegenheit reibe ich diesen Menschen unter die Nase, was sie nicht so gut können - oder ich besser kann - damit ich meine ehemalige Faulheit vor mir besser rechtfertigen kann. Das ist charakterlich schwach und ich muss damit aufhören. Außerdem schaue ich auf dümmere Menschen herab, dabei bin ich - wie die Abinote zeigt - selbst nicht der Klügste.

Beichthaus.com Beichte #00037431 vom 19.01.2016 um 11:38:20 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Teurer Lifestyle

15

anhören

Diebstahl Selbstsucht Habgier Ex

Als ich 15 war, begann ich eine Beziehung zu meinem Jetzt-Ex, die über sechs Jahre andauerte. Wir verbrachten eigentlich die meiste Zeit bei ihm, weil meine Mutter unglaublich streng und konservativ war, seine Mutter aber verdammt jung und ziemlich liberal. Jedoch konnte sie gar nicht mit Geld umgehen, sie war selbstständig und bunkerte immer Unmengen von Bargeld bei sich im Schafzimmer. Da sie viel arbeite und mein damaliger Freund zu anderen Zeiten Schule hatte als ich, war ich manchmal alleine bei ihnen in der Wohnung. Mit 16 fing es an, dass ich mir mal einen Fünfziger aus dem Briefumschlag genommen habe, doch je mehr Geld es wurde, desto mehr habe ich genommen, teils manchmal sogar 500 Euro am Stück. Ich habe es unheimlich genossen, und da ich sie nicht leiden konnte und sie mich auch nicht, weil sie sehr oberflächlich war und mich für fett und hässlich hielt, hatte ich überhaupt keine Scham dabei.

Ich kaufte mir, was ich wollte, was gerade in diesem Alter ziemlich geil war. Schuhe, Klamotten, Schmuck, gutes Essen, manchmal sogar günstige Kurzurlaube mit meinem Freund. Ich habe ständig meine Freunde zum Essen eingeladen und auch später im Clubs die Shots verteilt wie ein Gatsby. Sie dachte jahrelang, in ihrem Laden wird gestohlen und ich habe mir ein schönes Leben gemacht, bis sie sich irgendwann einen Safe zulegte. Dann war erst einmal kurz Funkstille, jedoch fiel mir auf, dass wenn sie den Safe öffnete, jeder Knopf einen eigenen Ton von sich gab. Eines Tages, als ich wieder allein dort war, ging ich an den Safe und sah schon, dass der Aufdruck von vier Zahlen etwas verbraucht aussah. Damit und mit der Tonabfolge konnte ich mir wieder schnell Zugang zu Geld schaffen, in dem Safe war sogar noch viel mehr drin und ich nahm mir wieder heraus, was ich wollte.

Meinem Freund erzählte ich jahrelang, meine reiche Verwandte aus einem fernen Land würde mir Geld schicken, weil meine Eltern keins hätten, und er glaubte diese Lüge natürlich. Ich wurde irgendwann so dreist, dass ich sogar einfach Geld aus ihrem Geldbeutel nahm, wenn sie gerade kurz nicht hinsah, wir aber in einem Restaurant waren oder Ähnliches. Sie selbst hat zwar immer gemerkt, dass etwas fehlt, weil sie ja auch dachte, dass in ihrem Laden gestohlen wird, war sich des Ausmaßes aber nie wirklich bewusst, weil sie selbst ein großes Kaufsuchtproblem hatte. Ihren Lifestyle musste sie aber aufgrund meines regelmäßigen Diebstahls nie einschränken. Da die Beziehung sehr dramatisch in die Brüche ging und mein Ex mich am Ende behandelt hat wie Dreck, empfinde ich bis heute nur minimal Reue. Ich vermisse manchmal nur den Luxus. Erzählt habe ich das niemandem, nicht einmal meinen engsten Vertrauten.

Beichthaus.com Beichte #00037428 vom 18.01.2016 um 17:35:38 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Die Rache eines Betrunkenen

7

anhören

Ekel Unreinlichkeit Rache Trunksucht Last Night

Im Alter von circa 16-17 Jahren habe ich mich auf sehr eklige Weise an zwei Freunden gerächt, die mich mit meiner Herkunft aufgezogen haben. Als wir alkoholisiert mit der Bahn von einem Club wieder nach Hause in unser Dorf fuhren, fingen sie an, über den vermeintlichen Akzent meines Opas zu lachen und äfften ihn nach. Ich wurde nach anfänglicher Belustigung allerdings zunehmend genervt davon und sagte dies auch. In ihrem besoffenen Zustand fanden sie das dann natürlich besonders witzig und trieben es weiter, indem sie mir eröffneten, dass die Grenzen wieder geschlossen gehörten und anderen fiesen Kram sagten. Als wir endlich zu Hause waren und die beiden ihren Mist eingestellt hatten, war ich nach der Verabschiedung auch wegen meines angetrunkenen Zustandes allerdings noch so in Rage, dass ich eine Stunde später mein Haus verließ, um den Häusern der beiden jeweils einen kurzen Akt der Rache zu hinterlassen. Dem einem kotzte ich in die Einfahrt und dem anderen pisste ich an seine Karre. Erleichtert ging ich nach Hause. Eine kindische Rache für eine kindische Aktion. Im Nachhinein schwachsinnig.

Beichthaus.com Beichte #00037419 vom 17.01.2016 um 16:30:23 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kneipennacht am Donnerstag

11

anhören

Trunksucht Maßlosigkeit Verschwendung Ekel

Vor ungefähr zwei Jahren war ich an der Kneipennacht in einer Stadt in der Nähe. Das Blöde ist, dass diese immer von Donnerstag auf Freitag ist und ich am nächsten Tag arbeiten muss. Da ich zu dieser Zeit noch als Auslieferer-Azubi bei einer großen Elektromarkt-Kette gearbeitet habe, hatte ich natürlich nicht viel Geld über. So gegen 22 Uhr zog ich los in die erste Kneipe und kippte einen Wodka-Bull. In der zweiten Kneipe versackte ich bis vier Uhr morgens und habe knapp 120 Euro in Stroh 80 mit Cola und Whisky-Cola investiert. Gegen vier Uhr schmiss der Wirt mich dann raus - der erste Zug zu meiner Arbeit fuhr aber erst um Sieben. Dann sah ich vor dem Kiosk einen Stapel Zeitungen liegen, der wohl an diesem Tag verkauft werden sollte. Irgendwie kam ich auf die dumme Idee, ein paar Zeitungen auf dem Boden auszulegen und mich mit dem Rest zuzudecken. Einen kleinen Stapel benutzte ich als Kissen. Ich stellte mir den Wecker an meinem Handy auf 06:50 Uhr, damit ich den Zug nicht verpasse. Natürlich habe ich den Wecker nicht gehört und bin erst gegen 08:15 von der Kioskbesitzerin und der Polizei geweckt worden.


Die "zerstörten" Zeitungen musste ich alle ersetzen, was mich noch einmal 40 Euro kostete. Bis die Prozedur erledigt war, hatte ich auch den nächsten Zug verpasst und fuhr mit dem Taxi für knapp 100 Euro zur Arbeit. Dort ging es mir natürlich richtig mies. Schnell beluden wir die Autos mit den Elektrogeräten und fuhren zum ersten Kunden, einer knapp 80-jährigen alten Dame. Nachdem ich ihr den Backofen in die Küche getragen hatte, überkam mich schon ein leichtes Gefühl, dass ich gleich erbrechen muss. Als ich im Keller am Sicherungskasten war, wurde es immer schlimmer und ich kotzte in eine Blumenvase. Das tat mir natürlich sehr leid, da die alte Dame besonders nett war und ein großzügiges Trinkgeld gab.


Am nächsten Morgen, nachdem ich meinen Rausch ausgeschlafen hatte, bin ich zum örtlichen Blumenhändler und habe der alten Dame einen riesigen Straus Blumen samt Vase schicken lassen. Der Blumenhändler hat geschaut wie ein Auto, als ich ihm sagte, er solle auf die Grußkarte schreiben: "Entschuldigung für die Kotze in der Vase." Hiermit beichte ich also, dass ich fast meine ganze Ausbildungsvergütung in einer Nacht verprasst habe, ein Haufen Leute keine Zeitung hatte und ich einer echt netten Frau in eine Vase gekotzt habe, was mir besonders leidtut. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037414 vom 17.01.2016 um 01:39:41 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Angst vor dem ersten Mal

26

anhören

Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m/20) beichte, dass ich immer noch Jungfrau bin. So weit nicht schlimm, werden einige von euch vermutlich sagen. Doch ist es. Gerade als Soldat, wo eines der typischen Männerthemen "Frauen" ist. Einige Kameraden ziehen mich allerdings immer wieder damit auf. Ich bin weder besonders schön, noch entstellt, ich mache Sport, bin gepflegt, habe keine kranken Angewohnheiten oder Ähnliches. Ich bin also ein normaler Mensch. Auch habe ich kein Problem, mich mit Frauen zu unterhalten, wenn ich diese zum Beispiel über Freunde kennenlerne. Allerdings bin ich gegenüber Frauen in Discos oder im Netz eher schüchtern und weiß nie so recht, was man da großartig sagen soll. Ich bin aber auch nicht überzeugt, dass man dort seine große Liebe findet. Der Kernpunkt an der Sache ist folgender: Ich will mein erstes Mal einerseits für meine erste richtige Freundin aufheben, andererseits natürlich auch nicht ewig warten müssen und diese Erfahrung endlich machen.


Eine aus meinem Freundeskreis hatte zwar Interesse an mir, aber ich wollte ihr andererseits auch nicht wehtun und sie nur "ausnutzen", da sie nicht mein Typ ist. In ein Bordell will ich auch nicht, irgendwie finde ich so etwas unromantisch und auch langweilig, wenn ich sie dafür bezahle. Das Problem: Ich habe Angst, dass wenn ich mal eine Freundin finde, sie mich auslacht, weil ich noch Jungfrau, total unerfahren und schlecht im Bett bin. Außerdem habe ich Angst, dass Frauen mich nicht wollen, weil ich noch Jungfrau bin. Es ist eben wie ein Teufelskreis. Ich bereue meine Angst vor dem ersten Mal und meinen Stolz, nicht zu einer "Professionellen" zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00037409 vom 16.01.2016 um 02:50:37 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000