Das Ritual unseres Stromausfalls

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Engherzigkeit Vandalismus

Ich wuchs in einem sehr ländlichen Dorf auf. Wir Jugendlichen trafen uns immer außerhalb des Dorfes bei einem Heustadl, der sozusagen unsere Kommandozentrale war. Dort wurde geraucht, Alkohol konsumiert, hin und wieder brachte jemand ein Pornoheft seines Vaters mit, oder eine unserer Dorfmatratzen zeigte ihre Brüste. Wir trafen uns praktisch jeden Tag dort und auf dem Weg dorthin mussten wir durch einen Wald. Durch diesen Wald führte eine Hochspannungsleitung. Und auch genau in diesem Wald stand so ein Schalter für die Hochspannungsleitung mit einem Hebel unten dran. Eigentlich sollte dort ein Vorhängeschloss dran sein, damit kein Unbefugter den Schalter benutzen konnte, welches aber fehlte. Und im jugendlichen Übermut kam einer aus der Gruppe auf die Idee, den Schalter zu betätigen. Er legte den Hebel um, es gab oben am Schalter einen Blitz mit Knall und das war es. Zuerst waren wir beeindruckt, dann meinten wir jedoch einstimmig, er solle das Ding wieder einschalten, weil jetzt garantiert bei jemandem der Strom ausgefallen sei.


Er schaltet also wieder ein und wir gingen weiter zu unserer Kommandozentrale. Allerdings wurde aus dem einmaligen Spaß eine mehr oder weniger dauerhafte Sache, und jedes Mal, wenn wir uns bei unserem Heustadl trafen, schaltete einer aus der Gruppe auf dem Weg dorthin den Hochspannungsschalter aus und gleich darauf wieder ein. Da dadurch jeden Tag fast zur selben Zeit ein kurzer, ein paar Sekunden dauernder Stromausfall in mehreren Dörfern war, wurde der Stromversorger verständigt. Es waren mehrere Monteure tagelang unterwegs, welche die Leitungen kontrollierten und Bäume bei der Freileitung zurückschnitten, aber scheinbar war kein Fehler zu finden, der jeden Tag einen kurzen Stromausfall verursachte. Das fehlende Schloss auf dem Schalter war allerdings auch niemandem aufgefallen und so machten wir munter weiter und jeden Tag durfte ein anderer aus unserer Gruppe schalten. Es war sozusagen ein Ritual.


Scheinbar wurde es dem Stromversorger irgendwann zu blöd und die Hochspannungsleitung zwischen zwei Dörfern durch den Wald wurde durch eine Erdleitung ersetzt. Damit der war der Schalter natürlich Geschichte und die unerklärlichen Stromschwankungen hatten ein Ende. Auch heute kommt es noch ein, zwei Mal im Jahr vor, dass der Strom bei uns ausfällt. Ich muss dann immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich meinen Kindern Geschichten vorlese und dabei an meine Jugend zurückdenke. Ich bitte um Absolution für die Stromausfälle.

Beichthaus.com Beichte #00037445 vom 21.01.2016 um 08:40:05 Uhr (14 Kommentare).

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Ich war bestimmt kein Unfall!

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Familie

Ich beichte, dass ich glaube, dass meine Mutter mich angelogen hat, indem sie immer behauptete, meine Entstehung sei ein reiner Unfall gewesen. Sie hat mich mit 36, fast 37 Jahren bekommen und ich denke das, weil ich es gerade im Umfeld und Freundeskreis erlebe, dass Frauen in dem Alter jetzt ganz plötzlich doch noch ein Baby bekommen, obwohl sie vorher immer steif und fest behaupteten, sie wollten nie eines oder dass ihnen absolute Freiheit oder die Karriere wichtiger wäre. Ich bin überzeugt, sie hat es entweder gezielt drauf angelegt oder es einfach drauf ankommen lassen bei der Verhütung. Tut mir leid, Mama!

Beichthaus.com Beichte #00037444 vom 21.01.2016 um 02:16:53 Uhr (12 Kommentare).

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Das beste Mittel gegen Verstopfung

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Verzweiflung Partnerschaft Gesundheit

Ich habe ein Problem mit meiner Verdauung. Alle paar Wochen bekomme ich Verstopfung und dann geht auf dem stillen Örtchen nichts mehr. Nach zwei oder drei Tagen muss ich mir dann Abführmittel in der Apotheke holen, um das Problem zu lösen. Ich habe mich von zwei Ärzten untersuchen lassen und sie haben beide einen Befund erstellt, der auf keinerlei Probleme im Verdauungsapparat hindeutet. So wurde mir nur geraten, in meine Ernährung mehr Obst einfließen zu lassen und mehr in Bewegung zu bleiben. Auch meine sitzende Tätigkeit wäre negativ für eine gute Verdauung. Guter Witz! Ich gehe jeden Tag vor der Arbeit fünf Kilometer laufen und Obst ist ein fester Bestandteil meiner Ernährung.


Aber scheinbar ernähre ich mich nicht ausgewogen genug und mein sitzender Job als Sekretärin ist auch nicht gerade förderlich. Allerdings habe ich jetzt eine etwas unorthodoxe Methode gefunden, um mein Verstopfungsproblem zu beheben. Manchmal, wenn ich meine Tage habe und mein Freund und ich trotzdem Lust auf Sex haben, machen wir es anal. Dabei ist mir aufgefallen, dass sein Sperma, wenn er seinen Erguss in mir hat, auch eine abführende Wirkung erzeugt. Früher haben wir es vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr anal gemacht. Jetzt machen wir es deutlich häufiger, auch wenn ich nicht gerade meine Regel habe, weil es eine großartige Möglichkeit ist, um meine Verstopfung zu lösen. Abends darf sich mein Schatz also nach Herzenslust in mir austoben. Ich gehe dann anschließend nicht aufs Klo, sondern behalte alles drin und wir kuscheln. Bevor ich dann schlafen gehe, besuche ich das stille Örtchen und alles läuft praktisch wie geschmiert. So mache ich meinen Freund glücklich und ich brauche keine Medikamente. Ich bitte um Vergebung dafür, dass ich meinen Freund für die Erhaltung meiner Gesundheit und meines Wohlbefindens ausnutze.

Beichthaus.com Beichte #00037442 vom 20.01.2016 um 12:33:45 Uhr (15 Kommentare).

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Rausch auf der Reeperbahn

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Gewalt Last Night

Ich (m/Ende 20) habe vor einem Jahr total die Kontrolle verloren. Auch wenn die Sache nun offiziell zu den Akten gelegt wurde, muss ich es loswerden. Rückblende: Februar, nachts auf der Reeperbahn, ich bin mit Freundin und Freunden von einem Konzert auf dem Heimweg und voll wie eine Haubitze. Besoffen ist jeder mal, aber Suff kommt nicht gut in Verbindung mit Medikamenten. Später nach einer hitzigen Diskussion mit meiner Freundin an den Treppen zum S-Bahnhof Reeperbahn bin ich voller Wut und wie von Sinnen losgerannt. Ich weiß nur noch, wie ich ein paar Mal gefallen, aufgestanden und weitergerannt bin. Alles noch okay.


Aber nicht okay ist es, wildfremde Menschen aggressiv anzurempeln und später wie wild anzugreifen. Aus dem Polizeibericht erfuhr ich später: Ich habe zwei Frauen geschlagen und einen sitzenden Schlafenden ins Gesicht getreten. Gedanklich zu mir gekommen bin ich auf der Polizeistation, immer noch wirr, aber ansprechbar und umringt von Polizisten. Meine "Aufpasser" mussten sich leider um mich kümmern, bis der Arzt (Prellungen etc.) kam - ich habe irgendwas von "Morphium" und "Ende" gefaselt. Irgendwann kam noch meine Freundin, die total geschockt von meinem Erscheinungsbild war. Sie sollte dann nach Hause fahren und meine Medikamente durchgeben. Am nächsten Morgen hat sie mich abgeholt und erst einmal erzählt, was passiert war und was die Polizisten ihr beim Rauchen erzählt hatten.


Lange Rede, kurzer Sinn: An dem Abend lief in mir gefühlsmäßig ein Fass über - alkohol- und sertralinbedingt - und ich verlor jegliche Kontrolle. Ich habe mich zwar bei den drei Opfern entschuldigen und mich über einen TOA verantworten dürfen, sowie eine 10-wöchige Therapie hinter mir, aber trotzdem belastet mich die Geschichte immer noch sehr stark. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und ich möchte endlich abschließen und um Entlastung bitten. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann, meine Scham gegenüber meiner Freundin zu glätten und ihre entstandene Abneigung und Verachtung gegenüber der Reeperbahn zu glätten. Meine Tat(en) bereue ich, ich habe mich in Therapie begeben und mich schließlich auch bei den Opfern entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00037435 vom 19.01.2016 um 16:36:32 Uhr (13 Kommentare).

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Sexspielzeug im Koffer

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Fetisch Neugier Peinlichkeit Arbeit Flug & Co.

Ich bin seit vielen Jahren beim Zoll angestellt. Dort kontrolliere ich am Flughafen stichprobenartig das Gepäck der ankommenden Fluggäste auf verbotene Mitbringsel. Also Dinge, für die Einfuhr zu bezahlen ist und dergleichen. Ihr kennt das ja sicher, wenn ihr mit dem Flieger zurückkommt und hin und wieder persönlich kontrolliert werdet. Seit einiger Zeit habe ich jedoch einen Fetisch entwickelt. Früher ekelte ich mich etwas davor, das Gepäck der Flugpassagiere zu durchsuchen. Doch jetzt ertappe ich mich immer öfter dabei, dass ich - wenn ich Gepäckstücke weiblicher Fluggäste durchsuche und die Tüten mit benutzter Unterwäsche öffne - das Aroma beim Öffnen tief einatme. Der Geruch nach Weiblichkeit und der Intimzone ist einfach unbeschreiblich! Manchmal ist der Anblick überhaupt ein Traum, wenn Tragespuren in den Höschen zu sehen sind. Auch kommt es immer wieder vor, dass weibliche Fluggäste Sexspielzeug dabei haben. Diese Teile begutachte ich genauestens und wenn etwas batteriebetriebenes dabei ist, lasse ich es oft sogar extra noch einmal durch das Röntgen laufen, nur um es länger in den Händen haben zu können.


Ich zeige solche Dinge, wenn ich sie zum Röntgengerät trage, nicht extra herum, sondern behandle das diskret. Trotzdem gibt mir das auch irgendwie einen Kick, wenn die Frauen unruhig und verlegen werden, wenn jemand Fremdes ihre Sexspielzeuge in den Händen hat. Ich möchte hiermit beichten, dass mich die getragene Unterwäsche und das Sexspielzeug weiblicher Fluggäste mächtig anturnen. Da die Kontrollen aber keineswegs übertrieben sind, sondern nach Vorschrift stattfinden und ich meinen Job daher sehr genau mache und auch niemand zu Schaden kommt, bitte ich um Vergebung meiner Vorliebe.

Beichthaus.com Beichte #00037432 vom 19.01.2016 um 13:13:22 Uhr (14 Kommentare).

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