Gefährliche Geldautomaten

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Manie Geld

Ich möchte beichten, dass ich Angst vor Geldautomaten habe, an denen das Geld nicht aus einem Schlitz herauskommt, sondern man es selbst aus einem Fach herausholen muss. Warum? Ich stelle mir immer vor, dass die Klappe von dem Fach aufgrund irgendeiner Fehlfunktion zuschnappen könnte, bevor ich meine Finger rausziehen kann. Da ich meine Finger behalten möchte, warte ich immer, bis ein Geldautomat mit einem Schlitz frei wird, selbst wenn ein Automat mit Klappe nicht besetzt ist.

Beichthaus.com Beichte #00036342 vom 11.08.2015 um 17:24:42 Uhr (10 Kommentare).

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Traditionelles Familientreffen

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Lügen Falschheit Selbstsucht Familie Floß

Ich (m/24) habe viele Verwandte, die quer verstreut in Europa leben. Dementsprechend sind Familientreffen äußerst kompliziert und finden auch nur alle paar Jahre statt. In zwei Wochen wäre wieder eines und es wird darauf wertgelegt, dass ich dort auch erscheine. Ich beichte, dass ich behaupten werde, mein Chef hätte mir keinen Urlaub gegeben, dabei hätte ich noch genügend Urlaub. In Wahrheit habe ich geplant meinen Urlaubsflirt, eine ziemlich gut aussehende Ungarin, die gerade an diesem Wochenende Zeit hat, wiederzutreffen. Und sollte das mit dem Treffen nicht klappen, fällt mir schon etwas anderes ein, das besser ist, als 800 Kilometer zu meiner nervenden, esoterischen Tante und ihren hyperaktiven Kindern in die Schweiz zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00036251 vom 26.07.2015 um 12:42:53 Uhr in Floß (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine Falle für Einbrecher

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Rache Diebstahl Last Night

Eine Falle für Einbrecher
Die Geschichte ist jetzt ungefähr 34 Jahre her, noch zu DDR-Zeiten. Ich war damals, glaube ich, 17 Jahre alt. Meine Mutter meinte des Öfteren, dass des Morgens im Erdgeschoss unseres Einfamilienhauses Gegenstände anders standen, als am Abend zuvor. Einbruchsspuren gab es keine. Wir waren aber uns sicher, dass nachts jemand im Erdgeschoss herumgeisterte. Zumal meine jüngere Schwester ihren Haustürschlüssel vermisste. Wir hatten ja einen Verdacht, konnten es aber nicht beweisen. Meine Schwester meinte, sie hätte ihren Schlüssel bei ihrer Freundin noch gehabt und später wäre er dann weg gewesen. Wir vermuteten also in dem Vater ihrer Freundin den nächtlichen Eindringling. Also beratschlagten wir (meine Schwester, mein damaliger Freund und ich), wie wir den Eindringling schnappen könnten. Als Erstes entfernten wir den Fußabstreifrost vor den Vorbautreppenstufen. Unter den Rost war eine ca 25 cm tiefe Bodenwanne. Also die perfekte Stolperfalle. Die Eingangstür schlossen wir wie gewohnt ab, streuten aber im Flur Mehl vor die Tür, um eventuelle Fußspuren zu sehen.

Die Eltern wussten von unserem Vorhaben, wir hatten sie aber gebeten, schlafen zu gehen. Dann warteten wir im dunklen Wohnzimmer und hatten den knapp 20 Meter langen Gehweg zum Haus im Auge. Wir warteten stundenlang hinter der Gardine und wollten schon aufgeben und uns schlafen legen. Auf einmal polterte es draußen, wir hörten einen Schmerzensschrei und Fluchen. Wir sind also raus, schlossen die Tür auf, machten Licht an - aber derjenige war schon weg. Mein Freund ist gleich hinterher, hat ihn aber nicht einholen können. Auf den Betonstufen der Vorbautreppe sahen wir einige Blutspritzer und einige abgebrochene Zähne. Eines war sicher: Der Eindringling hatte sich verletzt. Am nächsten Tag ist meine Schwester zu ihrer Freundin. Dort erfuhr sie, dass unser Verdächtiger - der Vater der Freundin - "plötzlich und über Nacht alle Vorderzähne verloren hat." Jetzt waren wir sicher, wer der Täter war. Angezeigt haben wir ihn nicht. Aber von da an ist nie wieder jemand durch das Erdgeschoss gegeistert. Er konnte uns ja auch nicht anzeigen, denn zu DDR-Zeiten wäre er verurteilt worden und eingefahren. Heute würde ich eine solche Stolperfalle nicht mehr machen, denn die Einbrecher haben ja eine Lobby und könnten uns auf Schmerzensgeld verklagen.

Beichthaus.com Beichte #00036228 vom 23.07.2015 um 00:43:15 Uhr (14 Kommentare).

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Allein mit einer seltenen Erkrankung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Hass Gesundheit

Ich (m/38) möchte hiermit beichten, dass ich einen riesigen Hass auf die Institutionen ARGE und AOK habe. Und zwar habe ich eine seltene, von deutschen Krankenkassen bisher nur in vier Einzelfällen anerkannte Krankheit, die meine Nerven und meinen Kreislauf betrifft. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036197 vom 19.07.2015 um 18:16:14 Uhr (11 Kommentare).

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Buchhandel an der Uni

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Habgier Schamlosigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/20) beichte, dass ich ein Buch für die Uni, welches ich günstig gebraucht gekauft hatte, nach einem Jahr teurer an einen Erstsemester-Studenten verkauft habe. Es war immer noch günstig, aber ich habe ein wenig Gewinn machen können. Ich hätte nicht gedacht, dass das klappen würde. Und ja, ich studiere BWL.

Beichthaus.com Beichte #00036151 vom 13.07.2015 um 11:16:05 Uhr (12 Kommentare).

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