Arbeiten im Kerker
Beichthaus.com Beichte #00035988 vom 21.06.2015 um 14:46:41 Uhr (7 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00035988 vom 21.06.2015 um 14:46:41 Uhr (7 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00035812 vom 29.05.2015 um 02:31:59 Uhr (24 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00035691 vom 12.05.2015 um 14:09:04 Uhr (19 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00035564 vom 26.04.2015 um 11:34:04 Uhr (10 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00035519 vom 21.04.2015 um 19:40:53 Uhr in Finnland (Helsinki) (12 Kommentare).
Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
Im Erdgeschoss befanden sich ein paar Büros, die alt, aber schon etwas "einladender" wirkten. Um ins Obergeschoss zu gelangen, bestieg man eine edle Wendeltreppe. Der Chef hatte einen riesigen lichtdurchfluteten Raum, in dem alles neu und perfekt eingerichtet war. Sein Büro mit der riesigen Fensterfront und dem Mahagoni-Schreibtisch war das komplette Gegenteil zu den Räumen der Arbeiter im Keller. Ich bekam jedes Mal mehr Wut auf diesen Menschen, der seine Arbeiter dermaßen schlecht behandelte.
Aus dieser Wut heraus putzte ich von nun an zuerst die Räume der Arbeiter - dabei die Toiletten besonders gründlich - und benutzte denselben Lappen für den teuren Schreibtisch des Unmenschen. Ich sah die Bakterien und Dreck der Toiletten und den Urin förmlich am Telefon des Chefs kleben. Dass er damit telefonierte, war eine lustige Vorstellung. Nach nur drei Monaten kündigte ich, da es nicht mehr auszuhalten war. Der Chef besitzt ein riesiges Haus - besser Villa genannt - in meinem Nachbarort. Jedes Mal, wenn ich daran vorbeifahre, bekomme ich wieder Hass auf diesen Menschen. Ich hoffe, er bekommt eines Tages, was er verdient.