Dünnpfiff in der Bahn

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Bahn & Co.

Dünnpfiff in der Bahn
Ich war letzthin im ICN (das Schweizer Pendant zum ICE) unterwegs als ich plötzlich tierischen Druck in meiner Magengegend spürte. So ging ich dann in Richtung Toilette, welche aber defekt war. Dann halt weiter in den nächsten Wagen, wo die Toilette aber auch abgesperrt war. Danach kam allerdings die 1. Klasse - zum Glück konnte ich aber dort auf die Toilette. Die nächsten zehn Minuten werde ich aber nie vergessen: Noch während ich mich auf das sowieso viel zu kleine Klosett setzte, entwich mir eine kurze, flüssige Ladung Dünnpfiff, welche den WC-Deckel traf. Dann ging die Scheisserei erst richtig los. Kurz darauf klopfte es allerdings an der Türe und der Kondukteur (= Schaffner) wollte meinen Fahrschein sehen. Ich sagte zuerst nix und habe ruhig mein Geschäft verrichtet. Nach einiger Zeit merkte ich, dass kein Toilettenpapier da war. Mein Herz blieb fast stehen. Was mach ich in der Not? Ich hörte wie der Kondukteur noch immer vor der Türe stand und hab dann vorsichtig gefragt ob er mir Toilettenpapier organisieren kann. Er vermutete aber, dass das eine Verarschung sei, damit ich unbemerkt mich verstecken kann. Ich sagte dann, dass das Ernst gemeint sei. Er rief daraufhin die Kollegin an, welche dann kurze Zeit spater mit Toilettenpapier in der Hand durch den ganzen Zug lief - das hat dann schon mal ziemlich Aufsehen erregt. Als sie dann endlich ankam streckte mir der Kondukteur die Rolle Toilettenpapier durch die leicht geöffnete Tür. Wahrscheinlich ist er schon dann fast umgefallen, denn es hat echt gestunken. Naja, dann hab ich halt mein Geschäft beendet und musste zwei Mal spulen weil die Pampe nicht runter wollte. Dann bin ich aus der Toilette raus und hab meinen Fahrschein gezeigt. Die beiden Kondukteure mussten sich ein Lachen verkneifen, genauso wie die restlichen Fahrgäste, die das ganze Spektakel mitbekommen haben.
Mein Gott war das peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028121 vom 05.09.2010 um 13:51:12 Uhr (24 Kommentare).

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Dicker weißer Rettich

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Wollust Vorurteile Shopping Arbeit Winterthur

Ich (m) arbeite in einer großen Detailhandelskette mit einem orangefarbenen M in der Schweiz als Kassierer. Wenn scharfe Frauen zu mir kommen, um zu bezahlen, und sie zufälligerweise eine große, krumme Gurke bei sich haben (oder einen dicken, weißen Rettich), dann denke ich immer, sie würden diese zu ihrer eigenen Befriedigung missbrauchen. Ich beichte, dass ich mich, wenn ich so etwas wieder denke, wie ein Perversling fühle. Ich möchte eigentlich gar nicht dran denken, weil das nur ablenkt, aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00027748 vom 27.04.2010 um 16:48:01 Uhr in Winterthur (37 Kommentare).

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Tochter der Gastfamilie schwanger

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Gewalt Feigheit Ungerechtigkeit Schwangerschaft Lausanne

Ich (m/17) komme aus einer mittelgroßen Stadt am Zürichsee (Wädenswil). Da im letzten Jahr meine schulischen Leistungen eher schlecht ausfielen, entschlossen sich meine Eltern für ein halbes Jahr in die Westschweiz zu schicken um französisch zu lernen. Wir entschieden uns gemeinsam für die Stadt Lausanne. Ich bekam eine Gastfamilie, die aus Senegal eingewandert ist, in einem multikulturellen Stadtteil zugeteilt. Die Mutter der Familie war sehr nett und kochte immer ausgesprochen köstlich. Der Vater allerdings war ein strenggläubiger Katholik aber trotzdem sehr nett, ich führte lange Gespräche mit ihm, wobei wir nicht immer gleicher Meinung waren. Allerdings verbesserten diese Gespräche mein Französisch erheblich, wofür ich dem Vater noch heute dankbar bin. Die Familie hatte zwei Kinder, ein neunjähriger Junge und ein 16-jähriges Mädchen. Das Mädchen war bildhübsch aber bis auf ein paar kleine Flirtereien lief da nichts.
Als ich etwa einen Monat dort lebte, ich hatte mich schon gut eingelebt, kam der Schock: Das Mädchen der Familie war im dritten Monat schwanger! Als der Vater dies erfuhr, verdächtigte er als Erstes mich, obwohl zwischen mir und dem Mädchen absolut nichts gelaufen ist. Er wurde fuchsteufelswild und schrie mich richtig an. So einen Wutausbruch hatte ich noch nie erlebt. Aufgrund noch mangelnder Französischkentnisse und dem Schock des Wutausbruches, konnte ich mich nicht wehren, war den Tränen nahe und ging schließlich aus dem Haus. Draußen überlegte ich mir lange, was ich machen sollte. Als ich mir auf französisch eine Rechtfertigung erdacht habe, ging ich wieder ins Haus, doch der Vater hatte sich noch immer nicht beruhigt und als ich auf ihn einredete, gab er mir eine schallende Ohrfeige. Ich bin zwar nicht besonders stark, jedoch verlieh mir die Verzweiflung über die Ungerechtfertigkeit seines Verhaltens ungeahnte Kräfte. Ich stieß das Familienoberhaupt von mir, wobei es mit dem Kopf an das Geländer im Treppenhaus krachte. Er war unverletzt und wollte mich wohl windelweich prügeln. Dazu ist es aber nie gekommen, da ich schnurstracks aus dem Haus, bis zum Lausanner Hauptbahnhof rannte und den nächsten Zug nach Hause nahm.
Ich schäme mich, dass ich ausrastete und den Vater gegen das Geländer stieß, wobei weitaus schlimmeres passieren hätte können und dass ich in dieser Familie für Unheil gesorgt habe, was aber nicht nur meine Schuld war. Ich hoffe der Vater vergibt mir heute.

Beichthaus.com Beichte #00027273 vom 30.11.2009 um 19:48:29 Uhr in Lausanne (27 Kommentare).

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Finanziell ruiniert durch Prostituierte

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Ehebruch Fremdgehen Prostitution

Ich (m/39/verheiratet/einen Sohn) bin finanziell ruiniert. In den letzten sieben Ehejahren bin ich wirklich jeden einzelnen Monat mindestens einmal fremd gegangen. Ich bin geschäftlich viel in Deutschland, der Schweiz und Österreich unterwegs und lerne viele Menschen kennen. Dies sorgte dafür, dass ich ganz unbemerkt für meine Frau einige Affären hatte. Vor 3 Jahren ging ich in einen Club und lernte eine Prostituierte kennen. Kurz gesagt, ich verliebte mich, sie wollte nur Geld, jedes mal und immer wieder. Ich habe in den 3 Jahren rund 120.000 Euro für diese Lady ausgegeben. Geld und teure Geschenke (Auto, teuren Schmuck, Gucci- und LV-Taschen, Luxus-Wochenenden, und, und, und). Meine Frau hat es schließlich durch eine blöde Kreditkartenpanne herausbekommen. Jetzt wird es zu einer Scheidung kommen und Sie hat mir angekündigt mich bluten zu lassen. Ich habe keinen Ehevertrag und so werde ich das restliche Geld was ich noch habe und einen Großteil was ich in Zukunft verdiene wohl ihr überweisen müssen. Auch die Prostituierte ist jetzt gestrichen, denn die will auch nur Geld, das ich jetzt nicht habe. Ich bereue meine Wolllust, die mich in den Ruin treibt. Ich hätte mehr mit dem Kopf denken sollen.

Beichthaus.com Beichte #00027167 vom 31.10.2009 um 07:45:19 Uhr (75 Kommentare).

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Bibelstudium

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Missbrauch Wollust Urlaub Schweiz

Bibelstudium
Vor 16 Jahren habe ich es mit meiner damaligen Freundin zu weit getrieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir kannten uns schon eine Weile, sahen uns aber nur an den Wochenenden, da wir sehr weit auseinander wohnten. Wir waren total heiß aufeinander und kaum bat sich jeweils die Möglichkeit, sind wir im Bett gelandet. Wir waren dem äußeren Anschein nach ziemlich fromm und anständig, gleichzeitig machten uns unsere Hormone einen großen Strich durch die Rechnung und konnten kaum mehr die Finger voneinander lassen. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen, aber sonst alles was Gott verboten hat.
In der Neujahrswoche bot sich für uns eine gute Gelegenheit, uns häufiger zu sehen. Eine christliche Freikirche organisierte ein Skilager, zu dem uns unsere Eltern unbeschwert gingen ließen. Was kann da schon passieren, haben sie sich wohl gedacht. Männlein und Weiblein schön getrennt, viele Betreuer, eine christliche Atmosphäre, alles paletti.
Und tatsächlich, wir freuten uns über die gemeinsame Zeit, aber körperlich kamen wir uns nur schwer nahe, immer und überall Leute, keine Ruhe, harte Tage schienen uns bevor zustehen. Bis am ersten Abend das "Stille Zeit Zimmer" vorgestellt wurde. "Falls ihr in Ruhe in der Bibel lesen möchtet, oder die meditative Einkehr im Gebet sucht, dann ist das euer Zimmer. Bitte Respektiert das Schild nicht stören, es soll niemand abgelenkt werden, der sich dem Wort Gottes widmen möchte." Nach dem Ende dieses Satzes streifte ich den Blick meiner Freundin, und sah ein Funken über ihre Augen blitzen, der mir sagte, dass sie genau dieselbe Idee hatte. Entweder waren die Leiter sehr naiv oder wir einfach ungemein dreist.
So gingen wir am nächsten Abend, als schon ziemlich Ruhe eingekehrt war, bewaffnet mit Bibel und Schreibzeug ins "Stille Zeit Zimmer". Kaum war das Schild gedreht und die Türe ins Schloss gefallen, waren ihre Hände auch schon in meiner Hose und umgekehrt. Halb im Stehen rieben wir einander zum Höhepunkt, und legten uns danach zur meditativen Ruhe aufs Bett.
Noch drei mal missbrauchten wir diesen Raum, waren wohl für die anderen Teilnehmer ein leuchtendes Vorbild, das wir das Bibelstudium so ernst nahmen. Ich bin froh, dass ich diese Geschichte mal erzählen konnte, Reue ist bis jetzt noch keine wirklich eingekehrt, dafür war es einfach zu heiß. Aber es ist mir schon klar, das dieses Zimmer ursprünglich einen anderen Zweck erfüllen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00027136 vom 22.10.2009 um 21:37:51 Uhr in Schweiz (Lenk) (60 Kommentare).

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