Meine Arbeitskollegin ist unfähig!

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Verrat Zwietracht Vorurteile Engherzigkeit Kollegen

Mir (w/24) steht so richtig Ärger ins Haus. Vor Kurzem habe ich bei meinem Job eine Kollegin wiedergetroffen, die ich noch von einer anderen Stelle her kenne. Dazu muss man wissen: Wir hassen uns gegenseitig wie die Pest. Jedenfalls ist diese Kollegin definitiv unfähig und meine neuen Kollegen haben mir bestätigt, dass sie zwei Fehler - die sie schon den ersten Job, bei dem wir zusammen gearbeitet haben, gekostet haben - ständig und immer wieder macht. Nun habe ich heute eine andere Kollegin aus der alten Arbeit getroffen und ihr erzählt, dass ich die Tussi in meinem neuen Job wieder getroffen habe und dass sie immer noch nur Mist baut. Leider habe ich nicht gewusst, dass die beiden befreundet sind. Naja, meinen Hintern habe ich mir schon zuvor abgesichert, was die neuen Kollegen angeht, aber das gibt sicher Stress, denn 10 Minuten später hatte die wohl schon angerufen und gepetzt. Warum kann ich auch mein großes Maul nicht halten.

Beichthaus.com Beichte #00025368 vom 11.12.2008 um 19:51:59 Uhr (17 Kommentare).

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Die Queen zu Pferde

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Verrat Boshaftigkeit

Ich reite seit Jahren auf Turnieren, sehr erfolgreich. Bevor ich umgezogen bin, gab es eine junge Frau, die immer in denselben Klassen wie ich ritt. Sie war sehr unhöflich, hielt sich für die Queen höchstselbst, ist aber fast immer total beschissen geritten und war dadurch eigentlich schon gestraft genug. Nun hatte ich in einem Gespräch mitbekommen, das ihr Pferd zu dem Zeitpunkt nicht vorschriftsmäßig geimpft war und somit nicht hätte starten dürfen. Dass sie doch teilnahm, kostete, in dem Fall, dass man sie erwischt, 50 Euro Geldstrafe und es gibt Vermerke in einer Fachzeitschrift. Ich habe sie angeschissen und eine Weile später auch gelesen, dass man sie "erwischt" hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025252 vom 29.11.2008 um 19:19:02 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Mein Sellerie-Lichtschwert

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Diebstahl Faulheit Arbeit München

Ich arbeite bei ******** als Pauschi und habe nur Unsinn im Kopf. Anstatt zu arbeiten, gehe ich auf Toilette und esse dort ungestört Marzipankartoffeln (Weihnachtszeit). Außerdem esse ich nie vor Dienstbeginn Abendbrot, da ich mein Abendbrot während des Aufräumens einnehme und die Asseln bekommen das nicht mal mit. Abgesehen davon machen das alle Pauschies und keiner rafft es. Wenn uns langweilig ist, tragen wir auch mal Selleriegefechte aus, wobei der Sellerie wie in Star Wars als Waffe benutzt wird und wir dann damit gegenseitig auf uns einknüppeln. In drei Tagen bekomme ich mein Basisgehalt und Weihnachtsgeld in den Arsch geblasen, ohne wirklich dafür zu arbeiten. Das Arbeitsleben kann schon schön sein. Achso, wenn jemand fragt, wo er welche Waren findet, schicke ich ihn natürlich grundsätzlich in falsche Richtungen, da die Kunden alle zu blöd zum Begreifen sind. Ich freue mich schon auf morgen.

Beichthaus.com Beichte #00025236 vom 28.11.2008 um 01:28:11 Uhr in München (6 Kommentare).

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Verletzung einer Menschenseele

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Fremdgehen Verzweiflung

Ich (w/18) möchte etwas beichten, das euch ganzen Fremgehen-ist-so-geil-Menschen vielleicht mal zu denken gibt. Ich bin vor etwa eineinhalb Jahren von Zuhause aus- und in eine 600 Kilometer entfernte Großstadt gezogen, um in der Nähe meines Freundes zu sein. Eigentlich bin ich eine ziemlich starke Persönlichkeit, die so einiges aushält, aber mit 17 in eine fremde, riesige Stadt zu ziehen, in der man nur einen Menschen hat, den man kennt, mit Schulwechsel und allem Drum und Dran, gehört nicht zu den Dingen, die man einfach so wegsteckt, ohne ein gewisses Maß an Veränderung durchzumachen. Ich muss dazu sagen, dass ich, auch wenn meine Entscheidung und der Umzug in den Sommerferien und völlig überstürzt in zwei Wochen geplant und durchgeführt waren, mir durchaus mögliche Konsequenzen bewusst gemacht habe. Dass Beziehungen an so etwas kaputt gehen können. Dass ich mein ganzes eigentlich sehr glückliches altes Leben für einen Menschen aufgebe, in einem Alter, in dem die meisten anderen auf jeder Party einen anderen Kerl abschleppen. Und tatsächlich ging es nach meinem Umzug kontinuierlich Berg ab. Ich bin auf einer Schule gelandet, auf der - inklusive mir - zwei Menschen des 12er-Geschichtskurses auf die Frage, wer denn bitteschön Sokrates sei, eine Antwort parat hatten. Als ich endlich mein eigenes WG-Zimmer beziehen konnte - ich hatte zuvor bei meinem Freund gewohnt, meinte er, er könne mir jetzt leider nicht helfen, er sei krank (es war eine leichte Erkältung).

Und in mir hat sich nach und nach immer mehr Wut angestaut. Wut darüber, dass er mir nicht geholfen hat, obwohl ich mein Leben für ihn über den Haufen geworfen habe, Wut darüber, dass ich auf dieser Scheiß-Schule festhänge, Wut über alles, was mir nicht gepasst hat. Er konnte sich Tausende Male für Dinge entschuldigen, für die er nichts konnte, er hat mich damit nur noch wütender gemacht. Ich wollte ihn verletzen, ich wollte ihm - auch wenn es mir erst im Nachhinein bewusst geworden ist - so schlimm wehtun, wie ich nur irgendwie konnte. Ein oder zwei Mal bin ich während dieser Monate noch zur Besinnung gekommen, habe versucht einfach "nur" mit ihm Schluss zu machen, aber ich habe es nicht durchgehalten. Dann kurz nach Weihnachten, als er noch bei seiner Familie war, habe ich etwas mit einem guten Freund von ihm angefangen und es ihm an unserem Einjährigen gestanden. Nie, nie in meinem Leben habe ich solchen Schmerz in dem Blick eines Menschen gesehen.
Und auf einen Schlag ist mir bewusst geworden, was es bedeutet, wenn jemand, den du über alles liebst, auf diese Weise dein Vertrauen bricht. Ich würde alles dafür tun, um den Moment ungeschehen zu machen, in dem ich diesen Menschen so verletzt habe. Wenn ich wüsste, es wäre ungeschehen, wenn ich aus dem Fenster springen würde, ich säße schon auf dem Sims. Ich habe nun schon seit einer ganzen Weile einen neuen Freund, den ich wirklich sehr gerne mag und ich würde ihn niemals mehr betrügen, weil ich gesehen habe, was das für einen fürchterlichen Schaden in einer Menschenseele anrichten kann.

Beichthaus.com Beichte #00025220 vom 26.11.2008 um 21:07:08 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sie hat die Katze einfach sterben lassen!

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Hass Hochmut Zorn Weyher

Ich beichte hier für meine Mutter: Sie ist letztes Wochenende zu einem Klassentreffen gefahren und auf der Landstraße lag an der Seite eine Katze, die angefahren und verletzt war. Sie hat ihr nicht geholfen - mit der Ausrede, hinter ihr wären zu viele Autos gewesen, sie hätte nicht halten können und sie hätte später nicht mehr umdrehen können, weil sie zu spät dran war. Als sie ein paar Stunden später denselben Weg zurück gefahren ist, war die Katze dann tot. Ich hatte noch nie eine gute Beziehung zu ihr, ich habe sie schon immer gehasst. Aber jetzt hasse ich sie noch mehr. Ich bin extrem angewidert von ihr.

Und nun meine Beichte: Wenn meine Mutter sich jemals verletzt, die Treppe runterfällt, sich verbrennt, oder einen Autounfall hat, werde ich sie einfach liegen lassen und sie nicht retten. Und wenn sie von jemand anderem gerettet wurde, werde ich sie bestimmt nicht im Krankenhaus besuchen.

Beichthaus.com Beichte #00025157 vom 19.11.2008 um 23:25:29 Uhr in Weyher (37 Kommentare).

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