Missglückter Dreier

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Peinlichkeit Verzweiflung Sex

Missglückter Dreier
Ich muss etwas ganz Schreckliches beichten. Vorletztes Wochenende hat meine Freundin ihre beste Freundin mitgebracht, damit wir zu dritt Sex haben können. Ich habe diesen Wunsch meiner Freundin gegenüber immer wieder geäußert, sie war einverstanden und wollte mich damit dann überraschen. Nachdem wir uns mit Sekt und frivolen Gesprächen gegenseitig heißgemacht haben, ging es aufs Sofa und die Frauen fingen auch sofort an, sich auszuziehen und zu knutschen. Alleine nur vom Zuschauen hatte ich eine gewaltige Erektion. Dann war ich an der Reihe, sie zogen mich aus und fingen an mich überall zu küssen. Und da passierte es!

Meine Manneskraft verabschiedete sich mit Lichtgeschwindigkeit und mein kleiner Freund schrumpelte sich zusammen und versagte seinen Dienst. Ich fand diese Situation, von der ich schon lange geträumt hatte, so bizarr, dass nichts mehr ging. Es wurde immer unangenehmer und die beiden brachen dann auch enttäuscht ihr Spiel ab. Das war eine unfassbar peinliche Situation. Die Freundin zog sich dann schnell an, bedachte mich noch mit einem unbeabsichtigten, aber dennoch bemitleidenden, Blick und verschwand. Dieses Erlebnis gehört zu den schlimmsten und peinlichsten Erlebnissen, die ich mit meinen 25 Jahren je erlebt habe. In einem Telefonat äußerte sie gegenüber meiner Freundin Verständnis und es sei doch alles nicht so schlimm, ich solle mir keinen Kopf machen und wir könnten es doch ein weiteres Mal versuchen. Aber genau das wird von meiner Seite aus nicht mehr passieren. Diese Blöße werde ich mir nicht noch mal geben. Denn, besonders schlimm, ich kann seitdem keinen Sex mehr haben. Ich bekomme ihn nicht mehr hoch. Und der Gedanke an den nächsten Dreierversuch lässt mich panisch werden.

Beichthaus.com Beichte #00024875 vom 01.10.2008 um 12:09:50 Uhr (53 Kommentare).

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Das Geld des Rüpels

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Diebstahl Habgier

Guten Abend liebe Beichter und Beichtenleser, meine letzte Beichte liegt nun gut drei Monate zurück, was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist. Allerdings quält mich nun seit Sonntag der Gedanke an eine böse und nicht wieder gut zu machende Tat. Als ich auf dem Weg nach Hause war und auf meinen Bus wartete, musste ich feststellen, wie ein wütender, böser, großer Mensch in seiner Aggression seinen Geldbeutel samt Autoschlüssel und allem was dazugehört, hat liegen lassen. Ich wechselte unbeachtet die Straßenseite, schaute mich 2-3 Mal um und schlug schließlich zu! Ich öffnete die Geldbörse, griff nach den Geldscheinen, schaute mich erneut um, immer noch unbemerkt und ging zügig auf die andere Straßenseite und stieg in meinen Bus ein, welcher noch im selben Moment, mit Beendigung der Tat, eintraf. Im Bus machte ich schließlich Inventur und stellte fest, dass meine Beute 185,-€ betrug. Circa 50 Euro davon habe ich bereits ausgegeben. Schade, dass nicht mehr Geld in dem Geldbeutel war.

Beichthaus.com Beichte #00024861 vom 29.09.2008 um 19:44:11 Uhr (14 Kommentare).

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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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Sex auf die herkömmliche Art

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Ekel Sex Unreinlichkeit

Als meine türkische Freundin und ich damals 15 Jahre alt waren, haben wir uns gegenseitig entjungfert. Damit sie aber weiterhin Jungfrau bleibt, hatten wir bei ihr ausschließlich Po-Sex. Nicht repräsentative, eigene Umfragen ergaben, dass diese Art der Bewahrung der Jungfräulichkeit und der Verhütung bei weiblichen, muslimischen Teenagern sehr verbreitet ist. Später, mit meiner deutschen Freundin, hatte ich dann richtigen Sex und war sehr verwundert darüber, wie warm und weich und angenehm das ist. Und ich war sehr erfreut darüber, dass es beim Sex nicht immer dermaßen nach Scheiße gestunken hat und am Pimmel keine braunen Brocken mehr kleben. Inzwischen weiß ich eine Darmspülung durchaus zu schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00024751 vom 16.09.2008 um 10:43:48 Uhr (51 Kommentare).

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Verspätung für einen guten Zweck

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Aggression Gewalt Zorn

Ich bin letztens im Auto durch die Innenstadt unserer Kleinstadt gefahren und musste bei einer roten Ampel warten, folglich hatte der Querverkehr grün. Ich sehe, wie vor mir ein etwas älterer Herr einen knapp 20 Jahre alten Mann in einem Rollstuhl über die Straße schiebt. Als die beiden die andere Straßenseite erreichen, sehe ich zwei circa 18-Jährige, die den Behinderten im Rollstuhl entdecken und beginnen, ihn wie wild übelst zu beleidigen. Da mich so etwas übelst aggressiv macht, nahm ich den Gang raus, zog die Handbremse an, stieg aus dem laufenden Auto aus, ging wortlos auf einen der Lästerer los und massierte ihm mit meiner Faust seine Fresse. Wie kann man denn bitte einen im Rollstuhl fertigmachen? So etwas kapiere ich einfach nicht! Nachdem der Typ also mit blutender Nase auf dem Boden liegt, der andere Penner mich mit ängstlichem Blick anguckt, gehe ich ebenso wortlos zu meiner Karre zurück und düse davon. Ich möchte beichten, dass ich den Verkehr auf der Straße für ungefähr eine halbe Minute lahmgelegt und somit ein eventuelles Verspäten der Leute hinter mir riskiert habe - würde es aber in jeder Situation wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00024700 vom 09.09.2008 um 22:20:17 Uhr (52 Kommentare).

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