Süchtig nach Pranks!

21

anhören

Zwang Boshaftigkeit Kollegen Bunde

Ich muss mal beichten, dass ich ein ziemlicher Spaßvogel bin und damit meine Mitmenschen manchmal ganz schön nerve. Ich spiele gerne Streiche und freue mich auch, wenn mir mal jemand einen Streich spielt. Ich...
- habe einer Kollegin mit Klebeband den Spind zugeklebt.
- stelle Gummibärchen mit Chiliaroma zum Naschen hin.
- habe Akten mit Klebeband zugeklebt.
- habe bei der Bundeswehr, einem Kameraden das Schweißband in seinem Helm mit Schuhcreme eingeschmiert (hatte schon vorher einen Ersatz besorgt) - er lief fast den ganzen Tag mit einem "Stirnband" herum, hat ihm keiner gesagt.
- habe den Telefonhörer mal ins Stempelkissen gedrückt und Arbeitskollegen mit blauem Ohr herumrennen lassen.
- habe in der Umkleide Hosen umgekrempelt, Beine verknotet und wieder zurückgekrempelt.
- entwarf eine Medikamentenschachtel am PC, habe sie ausgedruckt und zusammengebastelt. Und dann habe ich sie einer Kollegin hingelegt, mit einem Zettel drauf: "bitte nachbestellen". Sie rief beim Hausarzt an, und versuchte "Antiidiotikum" zu bestellen.
- habe eine Tube Handcreme gemopst, Tubenfalz geöffnet und den Inhalt durch Mayonnaise ersetzt. Dann habe ich sie wieder dem Kollegen hingelegt.
- habe Wasserbecher auf den Spind gestellt und mit einer Schnur an der Tür befestigt.
- habe der Ehefrau eines Kollegen gesagt, dass ihr Mann gestern und heute Urlaub hat. Habe aufgelegt und das dann dem entsprechenden Kollegen fairerweise mitgeteilt. Er rief sofort zu Hause an und wollte das Richtigstellen. Seine Frau ließ ihn gar nicht zu Wort kommen - ich habe ihm dann den Hörer weggenommen und es aufgeklärt.
- habe dem Kollegen auf der Toilette im Vorbeigehen das Licht ausgeschaltet.
- habe das Pausenbrot eines Kollegen ausgepackt und ein Gummiband unter den Käse gelegt. Hat dann "PATSCH" gemacht, als er es essen wollte.
- bat meine Schwiegermutter bei einem Besuch herein und sagte, dass sie ihren Besen in die Ecke stellen kann. Sie schaute verwirrt. Sie begriff den Spruch erst, als ich sie fragte, ob sie, statt mit dem Besen zu kommen, die ganze Strecke gelaufen sei.
Aber, wie gesagt, ich freue mich auch, wenn ich auch mal einen Streich abbekomme. Ich weiß, einige nervt es schon. Aber ich kann es einfach nicht lassen. Es ist ein Zwang.

Beichthaus.com Beichte #00039369 vom 18.02.2017 um 09:12:56 Uhr in 26831 Bunde (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Spionagepuppe Cayla

25

anhören

Ignoranz Berlin

Spionagepuppe Cayla
Wir haben unserer Tochter zu Weihnachten eine My-Friend-Cayla-Puppe gekauft. Sie war überglücklich über ihr neues Spielzeug. Doch nun hat die Bundesnetzagentur die Puppe als verbotenes Spionagegerät eingestuft und den Verkauf und Besitz einer solchen unter Strafe (bis zu zwei Jahre Haft) gestellt. Eltern sollen die Puppe nun zerstören. Einen Scheiß werde ich tun! Es tut mir leid, aber ich glaube, es wäre eine größere Sünde meiner Tochter ihr Weihnachtsgeschenk wegzunehmen und kaputt zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00039361 vom 17.02.2017 um 03:20:47 Uhr in Berlin (Bergstraße) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Das Cordon Bleu macht mich depressiv!

25

anhören

Verzweiflung Sucht Ernährung

Kurz zu mir und meiner langjährigen Verbundenheit zum Cordon Bleu: Schon als kleines Kind gab es bei mir in der Familie ein Mal pro Woche ein wirklich gutes und saftiges Cordon Bleu. Ich habe mich immer sehr auf diesen Tag gefreut und noch mehr, wenn es meine Mama dann endlich zubereitet hat und ich es verschlingen konnte. Diese Gewohnheit habe ich bis heute beibehalten und es kommt ein Mal pro Woche ein gut gewürztes Cordon Bleu auf den Teller. Leider fiel mir in letzter Zeit auf, dass die Vorfreude weg ist und es eher zum Leiden kommt, wenn es wieder so weit ist. Jedes Mal, wenn ich nun ein Cordon Bleu auf den Teller habe, betrachte ich es ganz kritisch von allen Seiten und stelle mir die Fragen: Habe ich es genügend gewürzt? Hatte ich es lange genug in der Pfanne? Ist mir die Panade gut gelungen und das Wichtigste: ist der Käse schön gleichmäßig geschmolzen?

Ja, und wenn ich dann schließlich reinbeiße, finde ich immer etwas dran auszusetzen und kaue sehr nachdenklich und enttäuscht darauf herum. Meine Frage ist nun: Habe ich einfach zu hohe Ansprüche an das Cordon Bleu? Warum bekomme ich dieses unglaubliche Lebensgefühl, diese Freiheit und diesen Genuss von früher nicht mehr? Mittlerweile geht es so weit, dass sich meine Gedanken die ganze Woche um dieses Cordon Bleu drehen, ich habe die Schwelle zur Depression wahrscheinlich erreicht und ich möchte ja schließlich nicht auf ein langweiliges Schnitzel umsteigen

Beichthaus.com Beichte #00039313 vom 05.02.2017 um 12:10:02 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Auf Diebeszug in der Kaserne

9

anhören

Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mögliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld für Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend über das verwilderte Gelände. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebäude dort völlig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Füßen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerüstet zurückzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenräume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter für Bunkeranlagen, benutzte Übungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Möbel, Werkzeuge, historische Feuerlöscher und noch vieles mehr.

Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die Übungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer hätte mich über 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel für mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen säubern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollständiges Klo! Von da an ging ich regelmäßig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebäude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlüsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelöffel aus der Messe, eine sehr große Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persönliche Sachen wie ein Plüschtier. Anderes ließ ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstörte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stück Porzellan, trat Türen ein oder zertrümmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spaß durch die Betonwand einer Garage.

Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schöne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlöscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstört zu haben, denn es wäre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mühe gegeben. Würde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich würde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Waschbeckenpinkler in Ausbildung

6

anhören

Ekel Peinlichkeit Kinder

Als ich (m/23) so ca. 12-13 Jahre alt war, hatte ich einen großen Teil unserer damaligen Wohnung für mich. (Eigenes Mehrfamilienhaus mit vier Wohnungen, wir hatten damals aus Platzgründen die unteren beiden Wohnungen mit einem Durchbruch miteinander verbunden, sodass meine Eltern in der einen und ich in der anderen Wohnung wohnte.) Das führte dazu, dass ich mein eigenes Badezimmer hatte. Aus irgendeinem Grund kam ich eines Tages auf die glorreiche Idee ins Waschbecken zu pinkeln, was mir auch so gut gefiel, dass ich es von da an regelmäßig gemacht habe.

Ein paar Wochen lang ging das gut, bis ich eines Tages nichts ahnend von der Schule kam und von meiner Mutter gefragt wurde, ob ich mir erklären könne, wieso sich in meinem Waschbecken Urinstein gebildet hat. Die darauffolgende Diskussion mit meinen Eltern war mir derart unangenehm, dass ich mich bis heute unwohl fühle, wenn ich daran zurückdenke. Natürlich erhielt ich auch eine Strafe und habe seitdem nie wieder ein Waschbecken auch nur schief angeschaut. Ich beichte also, dass ich in der frühen Pubertät eine ziemliche Pottsau war - und auch noch blöd genug, mich dabei erwischen zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00039226 vom 16.01.2017 um 10:02:28 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge