Aus Angst und Scham die Liebe verleugnet
Beichthaus.com Beichte #00042001 vom 11.01.2020 um 15:14:49 Uhr in Kreis Ahrweiler (1 Kommentare).
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Mit 17 bin ich einem neuen Verein beigetreten. Dort war die besagte Person Mitglied. Er war 4 Jahre älter und etwas übergewichtig. Wir verstanden uns auf Anhieb und haben viel Zeit im Verein und privat miteinander verbracht. Ich dachte viel an ihn und fand seine Nähe sehr schön. Ich setzte mich öfter auf seinen Schoß und umarmte ihn auch gerne.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch eine Freundin, aber irgendwie fand ich sie nicht mehr interessant und machte Schluss.
Auch von dem Kumpel kamen mehrfach eindeutige Signale, aber ich habe mich nie wirklich getraut darauf einzugehen und hab dann meist einen Rückzieher gemacht. So ging das fast 3 Jahre.
Dann eines Tages fragte mich der Freund einfach, ob wir nur Freunde, oder mehr seien.
Da bekam ich echt Angst. Er war optisch nicht so ansprechend und ich hatte Furcht davor mir einzugestehen schwul zu sein. Also habe ich ihm gesagt, dass ich das nicht könnte. Er hat das wohl so verstanden, dass ich nicht auf Männer stehe und ich war so verunsichert, dass ich ihn danach irgendwie gemieden habe.
Ich habe dann woanders eine Ausbildung angefangen und auch schnell eine feste Freundin gefunden. Er ist jetzt auch schon ein paar Jahre mit einem jungen Mann zusammen und weggezogen.
Leider haben wir kaum Kontakt.
Auch heute noch denke ich sehr oft an ihn und vermisse ein bisschen seine Nähe und die Art wie er einfach war. So gut wie bei ihm habe ich mich seitdem nicht mehr gefühlt.
Ich ärgere mich sehr über meine damalige Unsicherheit und Oberflächlichkeit.