Das Kind, das ich in meinem Auslandsjahr bekam

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Missbrauch Lügen Falschheit Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/40) möchte etwas beichten, was ich noch nie jemandem erzählt habe. Vor 15 Jahren war ich für ein Auslandsstudienjahr in einem südamerikanischen Land. Obwohl man mir riet, in dieser Gegend abends nicht alleine rauszugehen, tat ich es dennoch. Und wurde vergewaltigt. Ich weiß nicht warum, aber ich ging weder zur Polizei noch zum Arzt. Einige Wochen später merkte ich, dass meine Tage ausblieben. Das absolute Horrorszenario. Meinen Eltern konnte ich mich nicht anvertrauen. Sie unterstützten mich zwar finanziell, waren aber aufgrund der Sicherheitslage eh dagegen gewesen, dass ich dort lebe. Ich lebte von da an wie unter einem Schleier. Nichts drang mehr zu mir durch. Ich ignorierte die Schwangerschaft so weit es ging. Ich war auch nie beim Arzt.

Ich lebte sehr sparsam und hatte einen größeren Betrag auf meinem Konto. Als ich bemerkte, dass die Wehen einsetzten, fuhr ich in ein Krankenhaus in einer anderen Stadt. Dort gab ich an, meinen Ausweis verloren zu haben und nannte eine falsche Identität. Nach der Geburt bezahlte ich die Krankenhausrechnung und am dritten Tag, als ich mich dazu in der Lage fühlte, verschwand ich einfach. Ich habe mein Kind im Stich gelassen. Ich bin nach Hause geflogen, habe gesagt, dass ich durch das gute Essen etwas zugelegt hatte, und lebte mein Leben, als sei nichts gewesen. Ich wollte jedoch nie wieder einen Mann an mich ranlassen oder Kinder haben. So habe ich mich in meine Karriere gestürzt und bin dort sehr erfolgreich. Trotzdem denke ich jeden Tag, jede Sekunde an meine Tochter, wie es ihr heute geht und wo sie jetzt lebt. Absolution kann mir keiner geben, denn ich selbst kann mir mein Handeln nicht verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00038602 vom 08.08.2016 um 15:40:26 Uhr (37 Kommentare).

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Wie vier Wochen Neuseeland meine Beziehung zerstörten

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Zorn Ungerechtigkeit Selbstsucht Ex

Hier gab es vor Kurzem eine Beichte, in der der Beichter seine Freundin im Urlaub losgeworden ist, weil sie sich einfach nicht mehr gemeldet hat. So etwas in der Art ist mir ehrlich gesagt auch mal passiert. Die beste Freundin meiner damaligen Freundin ging für ein Jahr nach Neuseeland und meine Freundin wollte sie dort vier Wochen lang besuchen. Ich konnte wegen wichtiger Prüfungen im Studium allerdings nicht mitkommen. Am Anfang skypten wir noch recht regelmäßig, doch von einem auf den anderen Tag wurde es still um sie. Unsere verabredeten Skype-Termine hielt sie plötzlich nicht mehr ein, antwortete ausweichend oder zumindest sehr allgemein auf Nachrichten und war generell sehr kurz angebunden.

Eines Tages, kurz vor Ablauf der vier Wochen, bekam ich dann eine lapidare Nachricht, sie hätte jemanden kennengelernt und es sei aus zwischen uns. Man muss dazu wissen, dass wir uns eine Wohnung teilten, auch finanziell, und sie genau wusste, dass ich mir die Wohnung alleine beim besten Willen nicht leisten konnte. Sie stellte auch ihren Anteil der Mietzahlungen direkt ein, worauf es also tierischen Ärger für mich gab und ich wochenlang die Rennerei wegen der Kündigung der Wohnung hatte. Während dieser ganzen Zeit war sie wie vom Erdboden verschluckt und ihre Eltern, die ich in meiner Not kontaktierte, sagten mir ungerührt auf den Kopf zu, dass die Sache mit der Wohnung und der Nichteinhaltung jeglicher Kündigungsfristen seitens ihrer Tochter komplett mein Problem sei. Kurz vor meinem Auszug stand sie schließlich unangemeldet mit einem lockenköpfigen, dürren, rothaarigen, Kaugummi kauenden Typen vor der Tür, den ich auf bestenfalls zwölf Jahre geschätzt hätte und forderte von mir ihr Zeug aus der Wohnung.

Ich machte sie höflich aber bestimmt darauf aufmerksam, dass sie mir noch vier halbe Warmmieten schuldete und sie sich bis zur Zahlung des Geldes ihren Kram an den Hut stecken konnte, worauf der Typ meinte, ich solle mal chillen. Mir platzte umgehend die Hutschnur und ich erklärte ihm, dass er selbst die nächste Zeit im Krankenhaus chillen würde, wenn er es weiterhin wagte, sich in meine Angelegenheiten einzumischen. Meine Ex und er zogen daraufhin angesäuert Leine und ich habe danach nie wieder etwas von ihr gehört. Weder hat sie die ausstehenden Mieten gezahlt, noch ihren Kram abgeholt, den ich dann nach und nach auf diversen Flohmärkten verkauft habe.

Beichthaus.com Beichte #00038568 vom 29.07.2016 um 13:10:58 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Zigarette als Mahlzeit

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Zwang Dummheit Drogen Familie

Ich (w/54) habe neulich das Zimmer meiner Tochter durchsucht und dabei eine Packung Zigaretten gefunden. Als sie von der Schule nach Hause gekommen ist, habe ich sie zur Rede gestellt. Sie hat gesagt, dass die Zigaretten von ihrem Bruder sind - aber wenn das so wäre, warum sollte die Packung dann in ihrer Unterwäscheschublade versteckt sein? Ich habe sie gezwungen, eine Zigarette zu essen, damit sie lernt, dass ich bei diesem Thema konsequent durchgreife. Dadurch wurde ihr jedoch so schlecht, dass ich sie schließlich ins Krankenhaus gefahren habe, wo man ihr den Magen auspumpte. Das habe ich natürlich nicht gewollt, aber jetzt weiß sie wenigstens, wohin Zigaretten einen bringen.

Beichthaus.com Beichte #00038529 vom 21.07.2016 um 04:44:20 Uhr (62 Kommentare).

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Das Schlimmste am Krankenhaus sind die Patienten!

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Aggression Zorn Ekel Engherzigkeit Gesundheit

Ich (w/21) beichte, dass ich eine alte Frau niedergemacht habe, die vermutlich nicht einmal etwas dafür konnte. Aber nun von Anfang an: Vor Kurzem musste ich einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt auf mich nehmen, davon drei Tage auf der Intensivüberwachungs- (kurz IMC) und vier Tage auf der Normalstation. Während dieser Zeit hatte ich insgesamt acht verschiedene Zimmernachbarn - die Leute kommen und gehen, man kennt es ja. Mit den meisten davon hatte ich kein Problem und auch Recht wenig zu tun, vor allem nicht auf der IMC-Station, da wir dort durch Vorhänge getrennt waren und ich selbst genug mit meiner eigenen Krankheit zu kämpfen hatte. Das Durchschnittsalter meiner Zimmergenossen lag ungefähr zwischen 50 und 70 Jahren. Kurzzeitig war auch eine 35-Jährige neben mir, mit der ich mich sehr gut verstand - es war fast so, als kannten wir uns schon jahrelang.

Aber das ist eigentlich nebensächlich. In dieser Beichte geht es um eine 87-jährige "Hexe" - wie ich sie nenne - die mir die letzten drei Tage dieses Aufenthalts zur Hölle machte. Gerade hatte ich mich noch gefreut, endlich nicht mehr an sämtlichen Gerätschaften angeschlossen zu sein, da musste ich auch schon dieses Grauen erblicken. Die Frau war wirklich so ziemlich das Gegenteil einer Augenweide. Klar, als ältere Person muss man nicht besonders hübsch sein oder übermäßig auf sein Aussehen achten, aber der Anblick, der sich mir dort bot - man möchte es sich nicht vorstellen. Ich sage mal so: Die vielen Jahre des starken Rauchens waren definitiv nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Klapprige Statur, eingefallenes Gesicht mit sehr auffälligen und großen braunen Flecken. Von den Zähnen ganz zu schweigen - jedenfalls die paar, die noch vorhanden waren. Jedes Mal, wenn sie ihren Mund aufmachte, hat sich mir der Magen umgedreht - und das ist nicht übertrieben. Mir wird schon wieder schlecht, wenn ich nur daran denke.

Nun ist es so, dass es nicht ihr Äußeres war, das mich so sehr gestört hat. Nein, es war vor allem ihr Verhalten. Am ersten Tag fing es damit an, dass sie meinen Besuch (sowie ungefähr alle Personen, die dieses Zimmer betraten) permanent um Zigaretten anbettelte. Man muss dazu sagen, dass sie wegen Wasser in der Lunge ins Krankenhaus gekommen war und auch sonst ohne Sauerstoffgerät kaum noch Luft bekam. Doch die Sucht war scheinbar wichtiger als die eigene Gesundheit. Es ging sogar so weit, dass sie einer Freundin von mir in die Tasche greifen wollte, als sie dort eine Packung Zigaretten sah. Wir waren natürlich beide empört darüber, jedoch sollte das nur die Spitze des Eisbergs sein.

Später an diesem Tag, als aller Besuch weg war und nur noch die Alte und ich alleine im Zimmer waren, musste ich irgendwann meine Notdurft verrichten. Ich stand also auf und ging ins Bad. Als ich wiederkam, stand sie an meinem Bett, mit meinem kleinen (jeder hatte ein großes und ein kleines) Kissen in der Hand. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass das nicht ihr Bett ist und ihres eins weiter sei. Sie tat nur so, als hätte sie es nicht gewusst. Später stellte sich heraus, dass sie mir eiskalt das Kissen stehlen wollte! Na ja, ist ja alles noch nicht so tragisch. Sie schaffte es mehrmals, das Fenster auszuhängen, weil sie nicht gerafft hat, wie man es schließt, zwei Mal halb aus dem Bett zu fallen sowie mehrmals fast zu ersticken, weil sie sich vermutlich zu stolz war, eine Krankenschwester oder einen Pfleger zur Hilfe zu holen. Stattdessen hat sie lieber mich und (falls vorhanden) die andere Zimmernachbarin belästigt, wenn sie irgendetwas brauchte, obwohl wir ihr des Öfteren erklärt haben, dass dafür die Pflegekräfte zuständig sind und nicht wir.

Soweit zum Geschehen tagsüber. Die Nächte waren schlaflos. Fenster auf - Fenster zu, Licht an - Licht aus. Das Schlimmste waren ihre nächtlichen Atemgeräusche. Damit meinte ich nicht ihr leises, friedliches Schnarchen, wenn sie denn einmal schlief. Auch das Blubbern ihres Sauerstoffgeräts hat mich nicht großartig gestört. Allerdings war sie eben - trotz Schlaftablette - den Großteil der Nacht wach. Die Laute, die sie dabei von sich gab, waren für mich unbeschreiblich. Man könnte fast sagen, dass es ein permanentes Erstick-Geräusch war, über Stunden hinweg und das auch nicht zu leise. Nicht einmal Kopfhörer haben geholfen, das extrem laute Röcheln war noch immer zu hören. Einfach grauenhaft, man kann es sich kaum vorstellen.

Das Ganze wurde nur noch davon getoppt, dass sie ungefragt an meine Sachen (die ich im Bad stehen hatte) ging. Als erstes war es das Deo, bei dessen Benutzung sie von einer der Krankenschwestern erwischt wurde. Ihre Ausrede: "Ich habe es mir nur mal angesehen." Ja, ist klar. Danach war meine Haarbürste an der Reihe, noch am selben Tag. Die Haarbürste hatte ich auf einer kleinen Metallbox deponiert und abends, als die Dame im Bad war, hatte ich das Gefühl, ein metallisch klingendes Geräusch wahrgenommen zu haben. Allerdings hoffte ich, mich getäuscht zu haben. Der Verdacht wurde am nächsten Morgen leider bestätigt: ein Haufen kurzer weißer Haare in meiner Bürste. Lecker - vor allem da ich mir über die hygienischen Zustände dieser Frau nicht ganz sicher war und auch einen kleinen Sauberkeits-/Hygienefimmel habe. Über den Vorfall sprach ich später mit der Krankenschwester, die meinte aber, ich solle mich nicht aufregen, die Alte checke das eh nicht mehr.

Der Oberhammer kam allerdings am nächsten Morgen: Nichts ahnend ging ich ins Bad, nachdem die alte Frau vor mir drin war. Ich wollte also wie immer meine Zahnbürste nehmen und mir die Zähne putzen. Was ich vorfand, löste in mir allerdings einen Würgereiz aus. Überall auf meiner Zahnbürste und Zahnpasta waren blaue Zahnpastareste verteilt - meine Zahnpasta ist weiß. Diese alte Schabracke hatte doch tatsächlich meine Zahnbürste benutzt! Da platzte mir aber der Kragen. Ich stürmte hinaus und schrie sie erst einmal gehörig an, was das denn soll, dass sie ständig meine Sachen benutzt! Mein Puls, der sich in den letzten Tagen wieder normalisiert hatte, war nun auf 180! Als Antwort bekam ich nur zu hören, dass sie so etwas doch niemals machen würde, vor allem da sie ja ihre eigenen Sachen dabei hatte. Ich musste mich echt beherrschen, ihr nicht den Hals umzudrehen! Es klingt vielleicht hart, aber diese Frau hat mich einfach fix- und fertiggemacht. Die Zahnbürste habe ich natürlich sofort weggeworfen und mir von meiner Mutter eine neue bringen lassen. Nach einem Gespräch mit dem Pfleger wurde dann beschlossen, dass ich zumindest für die kommende Nacht in ein anderes Zimmer durfte und am nächsten Tag ging es sowieso nach Hause. Viele Worte habe ich mit diesem furchtbaren Weib nicht mehr gewechselt. Sie hat sich zwar mehrmals bei mir entschuldigt, aber ich wollte dann einfach nichts mehr von ihr hören, mir hat es gereicht.

Im Nachhinein tut es mir schon leid, dass ich so überreagiert und die alte Frau dermaßen angepflaumt habe, denn vermutlich war sie schon etwas dement und es hat sich wirklich nur um eine Verwechslung gehandelt. Ich bitte um Absolution. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich sehr großen Respekt habe vor all denjenigen, die in einem Pflegeberuf arbeiten und täglich mit solchen Menschen zu tun haben. Das ist bestimmt nicht leicht und ich für meinen Teil könnte das niemals. Also herzlichen Dank für das, was ihr da leistet!

Beichthaus.com Beichte #00038387 vom 19.06.2016 um 01:58:09 Uhr (31 Kommentare).

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Zusatzbehandlung im Krankenhausbett

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Dummheit Arbeit

Während meiner Ausbildung zur Krankenschwester habe ich im Krankenhaus auf der Station einen jungen Mann kennengelernt, der sich beim Mountainbiken bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen hat. Dementsprechend viele Fixierungen und Gipsbandagen hatte der Ärmste am ganzen Körper. Da er auch nicht auf die Toilette gehen konnte, musste ihm bei allem geholfen werden. Als ich mit seiner Körperpflege beschäftigt war, bekam er eine Erektion. Wir haben bei der Ausbildung gelernt, solche Dinge elegant zu übersehen, weil es nur eine natürliche Reaktion des Körpers ist. Er entschuldigte sich auch mehrmals, weil es ihm sichtlich peinlich war. Allerdings war er unten ziemlich gut gebaut und ich ertappte mich selbst dabei, dass ich seinen Penis mehr als nur gründlich gewaschen habe.


Als seine Erektion nach zehn Minuten noch immer nicht abgeklungen war und er sich das gefühlte Tausendste Mal bei mir dafür entschuldigt hat, wurde es mir zu dumm und ich sagte zu ihm, er solle die Klappe halten und holte ihm einen runter. Es dauerte vielleicht eine Minute, bis er kam und dann war die Sache erledigt. Er hatte einen großen Grinser im Gesicht und bedankte sich noch öfter, als er vorher um Verzeihung gebeten hatte, bis ich sein Zimmer verließ. Im Nachhinein gesehen war es dumm, denn es hätte jederzeit jemand in sein Zimmer kommen können, aber in dem Augenblick war es mir egal. Ich bekam am nächsten Tag ein großes Lob von der Stationsschwester und vom Oberarzt, weil der junge Mann seinen Eltern erzählt hatte, wie gut ich mich um ihn gekümmert habe. Wenn die nur wüssten! Das Ganze war eine einmalige Sache und ich habe so etwas nie wieder mit einem meiner Patienten gemacht. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038086 vom 18.04.2016 um 08:07:47 Uhr (31 Kommentare).

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