Liebe Kunden, seid freundlicher zu den Kassierern!

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Aggression Dummheit Arbeit Schweiz

Ich arbeite schon mehrere Jahre an der Kasse. Zu Beginn war ich noch sehr hilfsbereit und freundlich. Habe schön brav das Kleingeld aus ihren Händen gezählt, das sie mir entgegen streckten. Habe schön brav die Gutscheine angenommen und wenn sie nicht funktionieren, dies durchgelesen und den Kunden den Grund genannt, wieso es nicht klappte. Doch in letzter Zeit regen mich die Kunden einfach nur auf. Denn sie haben gegenüber dem Personal keinen Respekt mehr. Wir werden manchmal ignoriert, obschon man sie freundlich grüßt oder sie telefonieren an der Kasse, obschon sie an der Reihe sind. Oder die Jungendliche (16-20) kommen mit ihrem Kleingeld im Briefumschlag und erwarten von uns, dass wir das alles zusammen suchen sollten, ob schon es Samstagnachmittag ist und sich eine riesige Schlange gebildet hat. Wir werden angepöpelt, wenn die Gutscheine nicht für den Einkauf gültig sind. Dabei steht drauf, dass er nur für ein bestimmtes Produkt gültig ist. Wenn wir ihnen den Grund nennen, wieso es nicht funktioniert, sagen sie: "Ah ja, ich habe es nicht gelesen." Und nein, von ihre Seite kommt selten eine Entschuldigung für ihr Verhalten.

Ich wurde schon als Arschloch betitelt, das Ganze lief so ab: Ich hatte nur noch eine Kundin an meiner Kasse, da habe ich das Geschlossenschild hinten an der Kasse angebracht, da ich dringend aufs Klo musste. Brav habe ich sie noch bedient. Als sie ging, kam noch ein Ausländer und wollte zu mir an die Kasse. Ich habe ihn freundlich zu den anderen Kassen verwiesen. Da hat er mich als Arschloch betitelt. Meine Arbeitskolleginnen erleben das selbst oder Ähnliches. Jetzt habe ich angefangen ein bisschen mehr Geld von den Kunden zu nehmen, wenn sie mir ihr Geld rotzfrech entgegen strecken und von mir verlangen, ich soll den Betrag selbst zusammen suchen. Oder die Gutscheine, die nicht funktionieren, werden einfach entsorgt. Beides werden nur bei den Kunden gemacht, die zu faul sind zu zählen oder zu lesen. Bei einer Oma und Touristen wird dies natrürlich nicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040671 vom 23.11.2017 um 00:51:15 Uhr in Schweiz (15 Kommentare).

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Meine Frau wird nicht schwanger

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Selbstsucht Ungerechtigkeit Schwangerschaft Hamburg

Ich (m/28) bin mit einer wundervollen Frau verheiratet. Nun wünschen wir uns zu unserem Glück noch ein Kind. Ich vögele mir seit einem halben Jahr (v. a. zur Zeit des Eisprungs) die Seele aus dem Leib, aber meine Frau ist immer noch nicht schwanger. Ich beichte, dass ich das zwar wirklich schade finde und mir auch langsam selbst Vorwürfe mache. Auf der anderen Seite profitiere ich aber auch davon, da ich zu mehr Sex komme.

Beichthaus.com Beichte #00040669 vom 22.11.2017 um 14:23:00 Uhr in Hamburg (23 Kommentare).

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“Beichte

Schlechte Bewertung für Ärzte

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Gesundheit Kulmbach

Während meiner Zeit in der Psychiatrie bin ich auf eine Ärztin gestoßen, mit der die Begegnung nicht gerade ein den Tag erhellendes Event war. Daraufhin habe ich ihr ein Jahr später - sie war inzwischen selbstständig - mit einer eigens dafür angelegten E-Mail-Adresse anonym die Meinung gegeigt (erhielt jedoch keine Antwort) und ihr zudem in einem Online-Portal eine sehr schlechte Bewertung geschrieben. Gelegentlich habe ich aus Neugier dann immer wieder mal in das Portal geschaut, aber mein Statement war das einzige Schlechte. In der letzten Bewertung stand, dass es schade sei, dass sie wegen Krankheit nicht mehr praktiziere. Ich gestehe, ich hatte kein Mitleid mit ihr und dachte noch, jeder kriegt auf kurz oder lang, was er verdient. Als ich sie aber vor ein paar Tagen noch einmal per Google stalkte, stieß ich auf eine Traueranzeige. Ich gestehe, dass ich mich jetzt ziemlich mies fühle und ihr das dann doch nicht gegönnt hätte.

Beichthaus.com Beichte #00040663 vom 20.11.2017 um 12:09:17 Uhr in Kulmbach (8 Kommentare).

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Scheidung provoziert

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Fremdgehen Arbeit Hamburg

Ich (w) habe bis vor wenigen Jahren in einer Nischenfirma in Hamburg gearbeitet, offiziell war ich dort als Sekretärin eingestellt und offiziell haben wir auch etwas ganz anderes gemacht. Meine Aufgabe war dabei recht einfach, als attraktive Frau wurde mir das Profil von einem Mann übergeben, der vorher von einem Detektiv genau beschattet worden war. Leider handelte es sich dabei nur selten um attraktive Männer, sondern gewöhnlich um solche, die schon einen kleinen Sprung in der Schüssel hatten. Als nächstes habe ich den Mann dann kennengelernt, z. B. durch reinen Zufall in seiner Lieblingsbar, das Ziel bestand dann darin, möglichst schnell mit der Person im Bett zu landen und dafür zu sorgen, dass seine Frau davon Wind bekommt. Für das Erwischen in voller Aktion habe ich Bonuszahlungen gekriegt, das hat aber leider nur selten geklappt. Allgemein eine harte Geschichte, denn gewöhnlich folgte dann die Scheidung und die ohnehin schon angeknacksten Typen sind davon endgültig kaputtgegangen. Egal wie unterschiedlich diese Typen aber waren, sie hatten alle eines gemeinsam: Sie führten derzeit gegen irgendjemanden einen Rechtsstreit. Der wurde dann abgebrochen, weil sie sich nun erst einmal um ihre Scheidung kümmern mussten. Ich glaube, wer unsere Auftraggeber waren und was der ganze Zweck der Aktion war, muss hier nicht erläutert werden.

So weit ich weiß, gab es damals aber noch mindestens acht andere Firmen in Hamburg, die denselben Service angeboten haben, also doch nicht ganz Nische. Eine war angeblich sogar auf Männer mit bisexuellen Vorlieben spezialisiert. Die Frauen, die dann ihren Mann Doggystyle im Schlafzimmer erwischt haben, waren sicher begeistert. Was mir daran leidtut, ist dass oft auch Kinder durch die Scheidung betroffen waren - in einem Fall hat sogar ein Kind mich mit seinem Vater im Bett erwischt, das war sicher nicht die schönste Kindheitserinnerung. Aber ich muss sagen, dass es mir um die Männer weniger leidtut, die waren oft wirklich nicht ganz normal, auch die Vorlieben im Bett waren teilweise schon sehr ungewöhnlich.

Beichthaus.com Beichte #00040655 vom 17.11.2017 um 17:07:37 Uhr in Hamburg (21 Kommentare).

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Ich verschwende mein Leben nicht mit Arbeit!

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Stolz Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Berlin

Ich habe nicht vor, noch einmal etwas zu arbeiten. Bin jetzt 27 und war acht Jahre lang in derselben Firma. Ich habe bis zu 14 Stunden täglich gearbeitet und hatte richtig viel Kohle. Aber kaum Freizeit. Kaum Zeit für mich oder mal für Hobbys. Mein ganzes Leben pendelte nur zwischen Arbeit und Schlafen. Und dann kam der totale Burnout. ich wusste nicht wieso so plötzlich, aber ich konnte wochenlang nicht arbeiten, ich konnte einfach nicht mehr klar denken und wollte auch keinen mehr sehen und hören. Dann kam von meiner Firma der Vorschlag, den Arbeitsvertrag "im gemeinsamen Interesse" gegen Zahlung einer Abfindung aufzuheben. Schon klar, ich wurde denen zu teuer. Aber ich habe es gemacht. Mit meiner Qualifikation finde ich jederzeit etwas Neues.

Nach dem Aufheben des Vertrags wollte ich erstmal wohin. Mal weg von der lauten, verdreckten Stadt. Ich hatte eine Bekannte, die ist mehrmals im Jahr in Nepal in so einem Bergdorf, um da eine Schule zu bauen und so Projekte eben. Und die hat mir erzählt, wenn die ein paar Wochen dort war, kam sie immer soo entspannt und ausgeruht zurück. Ich habe mich mal mit ihr besprochen und bin dann auch wirklich mit hingeflogen. Und es war der Hammer. Kein Lärm, eine Ruhe, eine Luft, bei der jeder Asthmatiker sofort geheilt wäre. Ein ganz anderes Miteinander. Das Essen schmeckt dort ganz anders, viel besser, da merkt man, was hier bei uns für Chemie im Essen drin ist. Und man isst mit der Hand - fand ich so geil.

Als ich wieder hier in Deutschland war, habe ich das Leben ganz anders wahrgenommen. Ich will mir einfach keinen Stress mehr machen. Mein Auto werde ich verkaufen, mir eine kleine Eigentumswohnung besorgen und das Wichtigste: Nicht mehr arbeiten. Das macht die Menschen kaputt. Klar wir haben in Nepal auch etwas gearbeitet. Aber das war ein geruhsames und entspanntes Arbeiten, das kannst du mit hier überhaupt nicht vergleichen. Die Arbeit hier macht dich seelisch total kaputt. Auch wenn ich jetzt in den Augen vieler ein Schmarotzer und fauler Sack bin, werde ich das Leben jetzt mehr genießen. Man hat nur eins. Und das werde ich nicht in einer Fabrikhalle oder in einem stickigen Büro verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040653 vom 17.11.2017 um 11:13:43 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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