Pinguine im Anzug

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Rache Ignoranz Aggression Zorn Arbeit Zürich

Pinguine im Anzug
Ich bin Azubine bei einer recht vornehmen Firma. Somit watscheln an meinem Arbeitsplatz haufenweise dieser hochnäsigen Anzugspinguine herum, welche schon am frühen Morgen diesen "ich bin gestresst und sehr beschäftigt"-Blick im Gesicht tragen. Nun, das ist jedoch nicht der Grund, weshalb ich hier meine Beichte ablege, sondern eher die Tatsache, dass diese Menschen sich nicht einmal einen Ruck geben können, um am Morgen, wenn ich ihnen jeweils ihre Post nachtragen darf, meinen Gruß zu erwidern. Nein, sie ignorieren mich allesamt. Dies bewirkt, dass sich tief in meinem Inneren eine gewisse Aggression gegenüber diesen Angebern anstaut. Als ich dann eines schönen Tages von einem solchen Schnösel beauftragt wurde, ihm doch einen Kaffee zu machen, war es mit meiner eigentlich sonst gut ausgeprägten Beherrschung am Ende. Also ging ich zur Kaffeemaschine und machte mich daran, diesem Objekt einen Kaffee in seine I-love-you-Tasse einzulassen. Jedoch habe ich vorher den Filter nicht richtig in die Kaffeemaschine eingesetzt und somit sah das Trinkresultat so aus, dass sich all das hässliche Kaffee-Pulver-Zeugs am Tassenboden gesammelt hat. Als ich ihm seinen Kaffee auf den Tisch gestellt habe, während er wie immer mit einem konzentriert-starren Blick auf seinen Bildschirm gestarrt hat. Ein Dankeschön war natürlich nicht zu erwarten. Seit diesem Tag wurde ich von diesem Herren nie wieder gebeten, ihm doch einen Kaffee zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00026491 vom 11.06.2009 um 12:56:59 Uhr in Zürich (26 Kommentare).

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Lehrerin im Schrank

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Hass Schamlosigkeit Gewalt Schule Zürich

Vor knapp zwei Jahren, als ich noch zur Schule ging, hat uns unsere Lehrerin, die an Klaustrophobie, also Platzangst litt, während der Stunde so gestresst, dass wir sie kurzerhand zu Fünft gepackt und in ihren Schrank gesperrt haben. Anfangs schrie sie wie wild, doch die ganze Klasse ignorierte es. So lange, bis man nur noch ein leises Schluchzen vernahm. Die arme Frau hat daraufhin ihre Stelle gekündigt und wurde über ein halbes Jahr lang psychiatrisch betreut.

Beichthaus.com Beichte #00026105 vom 17.04.2009 um 23:05:28 Uhr in Zürich (38 Kommentare).

Gebeichtet von violett aus Steiermark
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“Beichte

Gespräche belauschen

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Neugier Falschheit Bahn & Co. Gesellschaft Zürich

Gespräche belauschen
Ich (m/18) schalte regelmäßig im Zug unauffällig die Musik meines MP3-Players ab, um die Gespräche anderer belauschen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00025796 vom 03.03.2009 um 22:52:40 Uhr in Zürich (31 Kommentare).

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Der stumme Gewinnspiel-Anrufer

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Dummheit Ungerechtigkeit Telefon Medien Medien Zürich

Heute Morgen habe ich versucht, bei einem lokalen Radiosender Konzert-Tickets zu gewinnen. Ich rief an und war auch gleich der zehnte Anrufer, der die Tickets bekommen sollte. Der Moderator fragte nach meinem Namen und ich antwortete schnell, aber alles, was ich hörte, war: "Hallo? Hallo?? Hallo???" Dann wurde aufgelegt und der elfte Anrufer gewann die Tickets. Ich bin in der Aufregung irgendwie auf die Stumm-Taste meines Handys gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00025746 vom 25.02.2009 um 19:51:34 Uhr in Zürich (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ist das wirklich ihre Unterschrift, Herr Hitler?

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Peinlichkeit Morallosigkeit Shopping Zürich

Ist das wirklich ihre Unterschrift, Herr Hitler?
Mich hat schon immer genervt, dass man bei Kreditkartenzahlung unterschreiben muss. Was soll das? Sitzt an jeder Kasse ein ausgebildeter Graphologe oder wie? Aber eigentlich wird das ja nie kontrolliert. Deshalb hab ich angefangen immer mit einem anderen Namen zu unterschreiben. Ich hab schon so ziemlich alle durch Mike Tyson, Franz Beckenbauer, Bugs Bunny, Michael Jackson, Gina Wild,... . Es verkürzt auch die Wartezeit an der Supermarktschlange, wenn man sich ständig neue Namen ausdenken muss. Nun bin ich vor ein paar Tagen umgezogen - in die Schweiz - und hab natürlich auch dort meine Angewohnheit weiter freien Lauf gelassen. Denke da auch gar nicht mehr dran, da es inzwischen wirklich schon reine Gewohnheit ist. Also stehe ich gestern im vollen Supermarkt an der Kasse und packe mein Zeug ein, zahle mit Kreditkarte und unterschreibe. Ich will schon gehen, als die Kassiererin fragt: "Ist das wirklich ihre Unterschrift, Herr Hitler?" Oh man war das peinlich, bei vollem Laden im Ausland. Was habe ich mir nur dabei gedacht. Nun ja, ich werde wohl in Zukunft woanders einkaufen gehen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00025590 vom 17.01.2009 um 19:54:36 Uhr in Zürich (69 Kommentare).

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