Amokdrohung an der Schule

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Feigheit Waghalsigkeit Vandalismus Schule Heidelberg

Als ich noch zur Schule ging, plagte mich ein enormer Hass auf meine Mitschüler. So beschloss ich ihnen etwas Angst einzujagen. Nach dem Unterricht achtete ich darauf, dass eines der Fenster in meinem Klassenzimmer gekippt blieb (Erdgeschoss) und so stieg ich Nachts ein. Ich hatte wohl enormes Glück, dass unser Hausmeister die Tage krank war und sein Ersatz scheinbar keinen Lust auf Arbeit hatte. Mit Edding und Sprühfarbe bewaffnet, beschmierte ich Tische, Stühle, Schränke und Wände mit Worten wie "Ihr werdet sehr bald sterben". Nicht als Drohung, einfach um ihnen Angst zu machen. Als mein Werk getan war, ging ich ohne Spuren zu hinterlassen und freute mich auf den nächsten Morgen. Die ganze Schule war in Aufruhr, Amoklauf, Morddrohungen, da ich merkte, dass mein Werk das bezweckte, was ich wollte, konnte ich mein Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht bekommen bis... ja bis die Polizei aufkreuzte und meine Klasse befragte. Natürlich sagte ich, dass ich die Nacht schlief und selbst meine Mutter hätte dies wohl bestätigt, da sie dachte ich würde in meinem Bett liegen und dies wurde mir auch abgekauft. Ich dachte damit wäre die Sache gegessen, doch ein paar meiner Mitschüler verwiesen auf einen Außenseiter, der wohl in seiner Freizeit Ego Shooter spielte. Er wurde dermaßen in die Mangel genommen, dass es mir Angst und Bange wurde und ich mich nicht traute zu sagen, dass es meine Idee war und das ich auch keinen Amoklauf plane, sondern mir einen Scherz erlaubt hatte. Nach einer Woche wurde mein Mitschüler endlich von der Polizei in Ruhe gelassen. Den genauen Grund weiß ich nicht mehr, aber auf alle Fälle musste der arme Kerl (bzw. seine Eltern) die chemische Reinigung von Wänden, Tischen und Stühlen bezahlen und das restliche Schuljahr Hofdienst machen. Ich bin wohl ein echtes Weichei, dass ich ihm das angehängt habe, aber ein gutes hatte es wohl, seit diesem Tag hatten meine Mitschüler so große Angst vor ihm, dass sie ihn nicht mehr mobbten.

Beichthaus.com Beichte #00027392 vom 10.01.2010 um 00:02:31 Uhr in Heidelberg (27 Kommentare).

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Beziehung mit der eigenen Schwester

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit Familie

Eigentlich ist das hier kein Beichten für mich, weil ich mich dabei sehr wohl fühle; aber da die Scheiß-Gesellschaft es immer noch verachtet, und tabuisiert, möchte ich hier stellvertretend für alle Gleichgesinnten oder Selbstbetroffenden, eine Lanze brechen und zeigen, dass es mehr von uns gibt, als jeder denkt oder weiß! Seit über 20 Jahren habe ich ein Verhältnis mit meiner Schwester, und mittlerweile haben wir sogar (gesunde) Kinder. Wir wuchsen in einer "heilen Welt" in einer normalen Familie auf. Meine Schwester ist 2 Jahre älter wie ich. Dennoch waren wir stets unzertrennlich. Wir unternahmen viel miteinander und vertrauten uns Alles an. Sie erzählte mir von ihrer Periode und vom ersten Mal, und ich vertraute ihr meine Sex-Geheimnisse an. Schon mit 13 Jahren hatte sie ihre Unschuld verloren, und ich war schon sowas wie eifersüchtig, aber ich kannte auch das moralische Gefühl. Auffällig war eigentlich, dass immer, wenn einer von uns einen Partner hatte, dass wir uns zopften und nicht mehr ein Herz und eine Seele waren. Dann kam die Nacht, die alles verändern sollte. Wir waren für 14 Tage allein, die Eltern im Urlaub! Urplötzlich war ihre Beziehung beendet. Sie war traurig, lag im Bett, in ihrem Zimmer und weinte. Ich ging zu ihr, um sie zu trösten. Und dabei geschah es. Ich nahm sie in den Arm, und sie schüttete ihr Herz aus. Dann sagte sie, dass sie sich nur auf mich verlassen könne, und warum muss ich ausgerechnet ihr Bruder sein? Dann begann sie mich zu küssen, ich winkte ab! Doch sie sagte: "Bitte, weise mich nicht ab! Du willst es doch auch! Wir lieben uns seit Jahren! Lass es uns endlich richtig vollenden! Bitte liebe mich! Ich liebe Dich, dass weiß ich!" - Ihre Küsse wurden immer intensiver. Ich gab mich dem Gefühl hin! Und dann liebten wir uns! Es war das schönste Sex-Erlebnis, welches ich bis dahin hatte. Ich war 15, sie 17, und wir hatten beide bereits genug Sex-Partner, um das zu empfinden. Diese Liebe war intensiver, als alles andere bisher gewesende. Wir liebten uns stundenlang. Dieses wunderbare und wunderschöne Gefühl sollten nie vergehen. Wir schliefen dann gemeinsam ein. Am nächsten Tag sprachen wir über das Geschehene, unsere Gefühle und natürlich auch über die Moral! In den Punkt fühlten wir uns schon etwas komisch, aber wir liebten uns, das wurde uns immer mehr bewusst. Über drei Jahre hielten wir diese Liebe zueinander versteckt! Dann wollten wir zusammenziehen und vielleicht auch eine eigene Familie gründen. Als wir uns unseren Eltern offenbarten, fiel meine Mutter in einen langanhaltenen Schock-Zustand, von dem sie sich bis heute nicht richtig erholt hat. Unser Vater brach den Kontakt ganz ab. Wir zogen weit weg, wo uns keiner kennt und 1,5 Jahre hatten wir unser erstes (gesundes) Töchterchen. Wieder zwei Jahre später, kam dann ein junge zur Welt (auch gesund). Als Vater musste meine Schwester unbekannt angeben; doch die Ämter sind bereits skeptisch. Und seit 6 Monaten ist meine Süße wieder schwanger; allerdings ist dieses Kind etwas gefährdet (wahrscheinlich behindert)! Für uns ganz klar, das Signal keine weiteren Kinder zu zeugen. Aber unsere Liebe geben wir nicht auf! Und die Gesellschaft soll endlich mal akzeptieren, dass es das nunmal gibt. Inzest klingt schon so diskriminierend. Wir lassen uns unsere Liebe nicht verbieten, dass muss irgendwann auch unser Vater lernen und hinnehmen. Ich weiß, dass es ungewöhnlich erscheint, und sicher für einige auch ekelhaft oder abartig, aber jeder hat Dinge oder Neigungen, die für andere "einfach anders" sind. Immerhin bin ich kein Pädophiler oder ein Verbrecher! Ich liebe einfach nur meine Schwester, habe eine Beziehung mit ihr und eine Kinder; und alles ist wunderbar! Was ist daran falsch? Auch für kurzfristige Inzest-Beziehungen hab ich Verständnis, solange alles freiwillig und ohne Zwang geschieht! Also, liebe Gesellschaft, mehr Toleranz, mehr Akzeptanz! Und liebe Inzest-Betroffene: Solange Ihr Euch wohl dabei fühlt, ist es okay!

Beichthaus.com Beichte #00027391 vom 09.01.2010 um 21:45:16 Uhr (87 Kommentare).

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“Beichte

Publikumsjoker bei WWM

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Boshaftigkeit Lügen Falschheit Medien Hürth

Bei "Wer wird Millionär" gibt es doch nun seit Längerem diesen Publikumsjoker bei dem nur die im Publikum aufstehen, welche die Antwort auf die gestellte Frage wirklich wissen. Nun, theoretisch könnt ihr es euch schon denken. Ich wusste die Antwort auf die gestellte Frage sogar, habe jedoch so selbstsicher und überzeugend ihm eine falsche Antwort nahegelegt. Er hat sich sogar noch bei mir bedankt, bevor er meine Antwort eingeloggt hat. Ich habe geprustet vor Lachen. Zum Glück war der Mikrophon-Mann nicht mehr in meiner Nähe, sonst wäre das echt noch aufgeflogen. Aber meine Sitznachbarn haben mich sehr aggressiv angeschaut, weil sie wohl wussten was los war. Aber die dürfen ja nichts sagen. Darauf wird man ja, bevor die Sendung losgeht, mehrmals hingewiesen. Er wäre reich geworden. Ich habe ihn um einen 6-stelligen Geldbetrag gebracht. Und wer weiß - vielleicht wäre er sogar noch bis zur Million gekommen. Als wir dann nach den Drehaufnamen uns ein Taxi nehmen wollten, trafen wir den Typen - vollkommen betrunken. Er hat sich an der RTL-Bar zulaufen lassen. Seine Frau war die ganze Zeit am heulen. Der Typ hatte Tränen in den Augen, roch nach Korn und fragte mich immer und immer wieder: "Wieso?! Wieso?! Wieso hast Du nicht einfach Deine Fresse gehalten?" Dann machte er eine längere Pause, wischte sich die Tränen weg und schniefte seinen Rotz hoch. Diesen Anblick werde ich einfach nie vergessen. Auf seine Frage erwiderte ich: "Sorry, aber meine Chancen standen 1:4 die richtige Antwort zu nennen und 500€ zu gewinnen. Das ist für mich sehr viel Geld." Der Typ, mittlerweile von 4 oder 5 Securities umringt, fing daraufhin wieder an zu heulen und zu schreien wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Dann, aus sicherer Entfernung, ich und mein Mann haben noch eine geraucht während das Taxi kam, habe ich gesehen wie 3 Polizeibeamte ihn in den Polizeiwagen zwängten. Er durfte die Nacht wohl noch auf dem Polizeirevier verbracht haben. Bitte versteht, dass ich keine genaueren Angaben zur Sendung machen will. Ich erhalte so oder so schon Nachts immer merkwürdige Anrufe mit diversen Drohungen. Und glaubt es mir oder nicht. Das ist mir egal. Ich MUSSTE das einfach mal loswerden. Es war einer der besten Tage meines Lebens. Ich bin aber auch ein Luder.

Beichthaus.com Beichte #00027389 vom 09.01.2010 um 04:57:33 Uhr in 50354 Hürth (Efferen) (85 Kommentare).

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Kaffeekasse manipuliert

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Boshaftigkeit Rache Betrug Chef Zürich

Ich habe einen echt pingeligen Vorgesetzten. Man kann ihm kaum was Recht machen. Selbstverständlich ist er selber alles andere als perfekt. Da mich das tierisch nervt und um heimlich zu beweisen, dass er doch nicht alles so super im Griff hat, habe ich schon vor Jahren begonnen, auf unserer Strichliste für den Kaffee-Bezug bei ihm ab und zu einen Strich zu machen.

Ich mache dies sicher schon seit 8 Jahren. Pro Kaffee muss man 50 Rappen bezahlen. Ich schätze, ich habe pro Woche im Durchschnitt 3 Striche gemacht. Bei durchschnittlich 40 Arbeitswochen pro Jahr und 8 Jahren ist das ein Schaden von etwa 480 Franken. Dies sind etwa 320 Euro. Nicht wahnsinnig viel aber doch ganz nett.

Beichthaus.com Beichte #00027386 vom 08.01.2010 um 09:14:28 Uhr in Zürich (28 Kommentare).

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Borderline

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Eifersucht Aggression Selbstverletzung Partnerschaft

Als ich 20 war lernte ich meinen Partner im Netz kennen, Entfernung circa 850 km. Nach einiger Zeit trafen wir uns real und wurden ein Paar. In den 18 Monaten Fernbeziehung hab ich ihn wirklich sehr schlecht behandelt, weil ich einfach selbst gar nicht klar im Kopf war. Ich litt an Borderline. Dieser Mann hat mit mir wirklich alles ertragen. Ich hab ihn angeschrien, wenn er mit seinen Freunden weggehen wollte, bis er einfach nicht mehr gehen wollte. Ich habe ihn mit Handyanrufen belästigt - das war wirklich eine schlimme Zeit, weil er zusehen musste, wie ich mich selbst und ihn kaputt gemacht habe. Heute sind wir 5 Jahre zusammen. Vor 3 Jahren habe ich meine Heimat für ihn aufgegeben und wohne bei ihm. Wir sind glücklicher denn je und haben alle Schwierigkeiten überwunden, er half mir aus meiner Krankheit. Ich liebe ihn über alles und bereue zutiefst ihn so widerwärtig behandelt zu haben. Er ist ein guter Mann und hatte das einfach nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00027381 vom 07.01.2010 um 03:15:28 Uhr (30 Kommentare).

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